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TV Programm für ZDFinfo am 05.08.2026

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Entscheidung auf dem Schlachtfeld 18:00

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Gergovia - Gallien gegen Cäsar

Geschichte

52 vor Christus: Die gallischen Stämme erheben sich unter Führung von Vercingetorix gegen die Römer. Die blutige Schlacht bei Gergovia nimmt eine überraschende Wendung. Gergovia, die Hauptstadt der Arverner, thront strategisch auf einem Hügel. Dort verschanzt sich Vercingetorix, der Anführer des gallischen Widerstandes. Nach wochenlanger Belagerung startet Cäsar den entscheidenden Angriff - doch erwartet ihn eine Falle? Cäsars Truppen sollen eigentlich von den Haeduern unterstützt werden. Sie sind langjährige Verbündete Roms und geschätzt wegen ihrer kämpferischen Reiter. Doch die Haeduer sind uneins, entschließen sich erst spät, doch auf Seiten Roms zu kämpfen. 10.000 Mann greifen von Osten in die Schlacht ein. Doch im Getümmel erkennen die Römer ihre Alliierten nicht und kämpfen auch gegen sie. Gefangen zwischen den Truppen der Haeduer und der Streitkräfte des Vercingetorix, bleibt Cäsar nur der Rückzug. Die Belagerung von Gergovia endet für ihn mit einem Debakel: Vercingetorix hat ihn besiegt und in die Knie gezwungen. Historiker halten Vercingetorix für einen der bedeutendsten Gegner Cäsars in Gallien. Das macht ihn im 19. Jahrhundert zu einem nationalen Mythos in Frankreich, der bis heute populär ist. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.

Danach

Die Sonnenstadt der Pharaonen 18:45

Die Sonnenstadt der Pharaonen

Archäologie

Ein deutsch-ägyptisches Team sucht mitten in Kairo nach den Spuren des größten Tempels der Pharaonen und nach Antworten darauf, warum das Heiligtum vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Heliopolis galt den Pharaonen als der Ort, an dem die Schöpfung begann. Heute zeugt nur noch ein Obelisk von der Pracht des Heiligtums. Archäologen arbeiten bei den Ausgrabungen gegen die Zeit, denn auf der freien Fläche soll bald ein neuer Stadtteil entstehen. Unter den Häusern von Kairo liegt eine noch viel ältere Metropole. In Heliopolis, wie die alten Griechen die Stadt nannten, stand einst der größte und wichtigste Tempel der Pharaonen. Dort, so glaubten die alten Ägypter, hatte die Schöpfung ihren Anfang genommen, und dort wurde dem König die Regierungsmacht übergeben. Zahlreiche Überlieferungen und Legenden berichten vom Alltag in der Tempelstadt. Sogar berühmte Wissenschaftler wie Platon kamen, um dort zu lernen. Gut 3000 Jahre lang wurden in Heliopolis die heiligen Riten durchgeführt, wurde der Tempelbezirk immer wieder erweitert. Dann ging das sagenhafte Heiligtum unter und verschwand zum Teil unter der viele Jahrhunderte später gegründeten neuen Metropole. Heute ist ein Obelisk so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Er steht noch immer da, wo er vor etwa 4000 Jahren errichtet wurde, am Eingang eines der Tempel, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist. Seit 2012 sucht ein ägyptisch-deutsches Forscherteam nach den Resten der sagenhaften Sonnenstadt. Für die Archäologen ist es eine einmalige Gelegenheit, die uralte Stadt der Sonne wiederauferstehen zu lassen. Faszinierende Funde enthüllen den Forschern die abenteuerliche und wechselhafte Geschichte des Heiligtums.

Die vergessenen Pharaonen - Ägyptens schwarze Könige 19:30

Die vergessenen Pharaonen - Ägyptens schwarze Könige

Dokumentation

Die Dokumentation erzählt die Geschichte der schwarzen Könige von Kusch, deren Macht lange Zeit unterschätzt wurde. Erst vor Kurzem machten Forscher einen sensationellen Fund. Die Könige von Kusch herrschten 100 Jahre lang über Ägypten. Archäologen waren überzeugt, dass der Einfluss dieser mächtigen Herrscher der Alten Welt stets unterschätzt wurde. Die Freilegung bedeutender Grabinschriften führte zu ganz neuen Einblicken.

Mythos Ramses II. 20:15

Mythos Ramses II.: Eine neue Dynastie

Archäologie

Ramses der Große - legendärer Pharao. Er ist der Spross einer neuen Dynastie, die weder dem ehemaligen Königshaus noch dem Adel angehört. Sein Mythos überdauert bis heute. Als Tutanchamun im Jahr 1323 vor Christus stirbt, endet die 18. Dynastie mangels Thronfolger. Zwei hohe Würdenträger nehmen daraufhin die Geschicke des Landes in die Hand. Doch der erste stirbt kinderlos, und auch der zweite, Pharao Haremhab, hat keinen Erben. Pharao Haremhab, unter Tutanchamun Oberbefehlshaber des Heeres, gelingt es, nach den radikalen religiösen und kulturellen Umwälzungen durch Tutanchamuns Vater Echnaton wieder Ruhe ins Land zu bringen. Er geht hart gegen Chaos und Korruption im Inneren des Reiches vor und sichert Ägyptens Territorien und Handelsrouten. Als deutlich wird, dass er kinderlos bleibt, erwählt er seinen erfahrenen Wesir Paramses zum Nachfolger. Paramses, der als Ramses I. den Thron besteigt, ist zwar fast genau so alt wie Haremhab selbst, arbeitet aber als hochrangiger Offizier schon seit Jahren mit dem Pharao zusammen und steht für dieselbe Politik wie dieser. Doch anders als sein Vorgänger hat Ramses I. sowohl einen Sohn als auch einen Enkel: Die Zukunft der 19. Dynastie scheint damit von Anfang an über drei Generationen gesichert. Wie prägen die Ursprünge seiner Familie den jungen Ramses und den zukünftigen Ramses den Großen? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 20:55

Mythos Ramses II.: Sethos I. - Vater und Vorbild

Archäologie

Als Ramses I. stirbt, wird Sethos I. sein Nachfolger. Gelingt es dem neuen Pharao, die Herrschaft auf ein stabiles Fundament zu stellen und seinem Sohn den Weg zur Macht zu ebnen? Als Sethos I. den Thron besteigt, ist Ramses II. noch ein Kind. Sethos setzt alles daran, seine Herkunft abzuschütteln, seine Macht auszubauen und seinen Sohn, den künftigen Pharao, auf seine Aufgaben vorzubereiten. Mit groß angelegten Bauprojekten macht Sethos die 19. Dynastie in ganz Ägypten bekannt. Durch die Instandsetzung der unter Echnaton entweihten und beschädigten Kultstätten sichert er sich die Loyalität seiner Untertanen, die Gunst der Priesterschaft und das Wohlwollen des Reichsgottes Amun-Re. Ansehen verschafft er sich auch durch Feldzüge und die Unterwerfung von Feinden an der Nord- und Südgrenze des Reiches. Durch den Bau eines Tempels in Abydos und das Anlegen einer Königsliste, die den Ketzerkönig Echnaton sowie dessen Nachfolger Tutanchamun und Eje bewusst auslässt, reiht er sich geschickt in die Linie der legitimen Könige Ägyptens ein. So festigt er seine Herrschaft und sorgt dafür, dass sein Sohn Ramses als künftiger Pharao akzeptiert wird. Gleichzeitig macht er sich dessen militärische und politische Ausbildung zur Aufgabe. Er führt ihn in die Kunst der Diplomatie ein, lässt ihn aber auch an militärischen Kampagnen teilnehmen. Und um den Fortbestand der neuen Herrscherlinie zu sichern, sucht er nach Heiratskandidatinnen für den jungen Prinzen. Wird der Kronprinz den Bestrebungen seines Vaters gerecht werden und die Dynastie weiterführen können? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 21:40

Mythos Ramses II.: Der junge Pharao

Archäologie

Nach dem unerwarteten Tod von Pharao Sethos I. im Jahr 1279 vor Christus folgt ihm sein Sohn Ramses II. auf den Thron. Was damals niemand ahnt: Er wird Ägypten für nahezu 67 Jahre regieren. Ramses der Große führt das Land in ein goldenes Zeitalter und wird zu einem der berühmtesten Pharaonen Ägyptens. Er lässt monumentale Bauwerke errichten, darunter den beeindruckenden Hathor-Tempel für seine Große königliche Gemahlin Nefertari in Abu Simbel. Ramses II. ist in nahezu jeder Hinsicht unübertroffen. Er ist der dritte Pharao einer neuen Dynastie, die die alte Ordnung wieder herstellen soll. Von seinem früh verstorbenen Vater erbt er ein blühendes Königreich. Der junge Pharao ist fest entschlossen, Ägypten in eine noch glanzvollere Zukunft zu führen. Sein Volk gewinnt er mit imposanten Feierlichkeiten, wie dem alljährlichen Opet-Fest, bei dem die Teilnehmer mit feinsten Speisen aus den königlichen Kornkammern und Tempeln bewirtet werden. Besonders am Herzen liegt ihm der Bau von Pi-Ramesse, einer neuen und prächtigen Hauptstadt im nordöstlichen Nildelta, der Heimat seiner Familie. Als er im fünften Jahr seiner Regierung gegen die Hethiter in die Schlacht zieht, kann er zwar keinen eindeutigen Sieg erringen, aber er schließt den ersten schriftlich dokumentierten Friedensvertrag der Geschichte und sichert durch seine zahlreichen Kinder den Fortbestand der Dynastie. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 22:25

Mythos Ramses II.: Der Kriegerkönig

Archäologie

Als junger Pharao zieht Ramses der Große in den Kampf, um die wichtige Festung Kadesch im heutigen Syrien zu erobern. Er scheitert - und dennoch wird der Feldzug zum Triumph. Die verfeindeten Hethiter bieten ihm einen Waffenstillstand an, und Ramses lässt sich im Anschluss als Sieger darstellen. Reliefs mit seinen Heldentaten zieren Tempelwände, und Boten verbreiten die Geschichte vom gefürchteten Kriegerpharao in ganz Ägypten. Der Bericht über die Ereignisse ist für Ramses fast bedeutender als die eigentliche Schlacht, und er beginnt, an seiner eigenen Legende zu arbeiten. Deswegen existieren noch heute so viele monumentale Bauwerke, Statuen sowie Texte über ihn. Anders als seine Vorgänger lässt er sich sogar schon zu Lebzeiten als gottgleich darstellen. Große Berühmtheit erlangt auch sein Friedensschluss mit dem verfeindeten und mächtigen Hethiterreich. Der Text des Abkommens zwischen Ramses und dem hethitischen König ?attusili III. ist überliefert. Er gilt als erster Friedensvertrag der Welt, und eine Kopie davon befindet sich heute im UN-Hauptquartier in New York. Aus den Feinden werden in der Folge Verbündete, wie Tontafeln aus der einstigen hethitischen Hauptstadt zeigen. Nicht nur Pharao und König pflegen einen regen Briefverkehr, sondern auch ihre beiden Gemahlinnen. Sowohl die Große königliche Gemahlin Nefertari als auch die hethitische Königin Puduhepa sind kluge, erfolgreiche und selbstbewusste Herrscherinnen. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 23:10

Mythos Ramses II.: Höhepunkt der Macht

Archäologie

Nach 30 Jahren Herrschaft ist Ramses der Große auf dem Höhepunkt seiner Macht. Die Nachbarländer zollen dem Pharao Respekt und Tribut, während sein Volk ihn als Gott verehrt. Ramses feiert zum 30-jährigen Regierungsjubiläum das Sed-Fest. Dabei vollzieht der über 50-jährige Pharao magische und sportliche Rituale, um sich zu verjüngen, seine Macht zu erneuern und dem Land seine geistige wie körperliche Leistungsfähigkeit zu beweisen. Seinen größten Erfolg, den Abschluss des Friedensvertrages mit den Hethitern, festigt er durch die Vermählung mit einer Tochter des ehemals verfeindeten hethitischen Großkönigs. Doch all seine Errungenschaften als Krieger, Diplomat und Bauherr bewahren Ramses nicht vor Schicksalsschlägen. In seinem langen Leben verliert er viele, die ihm nahestehen. Er muss seine Großen königlichen Gemahlinnen Nefertari und Isisnofret zu Grabe tragen sowie zahlreiche seiner Söhne. Darunter auch vier Thronfolger, die er zu künftigen Herrschern ausgebildet hatte. Gegen Ende seiner langen Herrschaft überträgt er die Regierungsgeschäfte mehr und mehr seinem 13. Sohn Merenptah. Wird der unerfahrene, erst spät zum Thronfolger ernannte Prinz dem Erbe seines Vaters und der großen Verantwortung gerecht? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 23:50

Mythos Ramses II.: Das Erbe

Archäologie

Als Ramses der Große mit 90 Jahren stirbt, folgt ihm Kronprinz Merenptah auf den Pharaonenthron. Der knapp 60-Jährige ist Ramses' 13. Sohn und hat seine älteren Brüder überlebt. In Merenptahs nur rund zehnjähriger Regierungszeit endet die friedliche Blütephase des ägyptischen Königreichs. Der neue Pharao muss Rebellionen im Norden und Süden des Reiches niederschlagen und eine Allianz aus Libyern und Seevölkern im Westen abwehren. Insbesondere der Angriff der Libyer in der Mitte seiner Regentschaft wird zur Gefahr für das ganze Land. Die Feinde im Westen schließen sich mit Migranten aus dem Norden zusammen, die gegen Ende der Bronzezeit in großen Scharen nach Ägypten strömen. Doch Merenptah kann die Feinde siegreich abwehren. Seine militärischen Erfolge lässt er in Karnak mit hymnischen Texten in Stein meißeln. Auf der sogenannten Merenptah- oder Israel-Stele wird zum ersten Mal das Wort Israel erwähnt. Dies und Auffälligkeiten an der Mumie des Pharaos führen zu der Theorie, Merenptah könne der in der Bibel erwähnte Pharao sein, der beim Auszug der Israeliten aus Ägypten vom Roten Meer verschluckt wurde. Nach dem Tod des Pharaos Merenptah versinkt das Land im Bürgerkrieg, als sich zwei Thronanwärter die Krone streitig machen. Auch nach ihrem Tod erreicht die 19. Dynastie nie wieder die einstige Blüte. Auf den kranken Kindkönig Siptah folgt dessen Mutter Tausret als letzte Pharaonin der glanzvollen Familie Ramses des Großen. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.