14:45
Los Alamos in New Mexico: Die USA entwickeln dort die erste Atombombe. Der Leiter des Projekts, Robert Oppenheimer, steht unter enger Beobachtung - durch das FBI, aber auch durch den KGB. Auf Initiative von Oppenheimer werden in der Wüste von New Mexico die führenden Wissenschaftler der USA versammelt. Der abgelegene Standort wird gewählt, um das Projekt geheim zu halten. Doch kann das Geheimnis um die erste Atombombe gewahrt werden? Einer der Spione für den sowjetischen KGB ist der Deutsche Klaus Fuchs. Er war über England in die USA gekommen. Er und etliche andere Agenten versorgen die Sowjetunion mit detaillierten Informationen. Dank dieser kann Stalin eine eigene Atombombe bauen lassen.
15:15
6. und 9. August 1945: Die ersten Atombomben werden über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Hunderttausende Tote und fast ebenso viele Verletzte. Robert Oppenheimer bekommt Skrupel. Die Folge: Oppenheimer wird von der US-Atomenergie-Kommission der Zugang zu Atomgeheimnissen entzogen. In den frühen 1950er-Jahren schürt Senator Joe McCarthy in den USA die Angst vor der "roten Gefahr", dem Kommunismus. Dies wird Oppenheimer zum Verhängnis. Befeuert wird die Angst vor dem Kommunismus, als Spione enttarnt werden, die für den sowjetischen KGB arbeiten. Sie sollten die Geheimnisse um den Bau der Atombombe in Los Alamos ausspähen. Sind wirklich alle Spione aufgeflogen? Erst Jahre nach der Zündung der ersten Atombombe wird offenbar, dass die Forschungsarbeiten von sowjetischen Spionen akribisch dokumentiert worden sind. Dies schürt in den USA die Furcht vor der "roten Gefahr", der Infiltrierung durch die Sowjets. Auch J. Robert Oppenheimer, der "Vater der Atombombe", wird beschuldigt und als Sicherheitsrisiko eingestuft: Die Sicherheitsfreigabe wird ihm entzogen.
15:45
Die Entdeckung der Kernspaltung führt in ein neues Zeitalter. Die Frage ist: Wie wird die Menschheit dieses neue Energiepotenzial für sich nutzen? In Hiroshima wird die Welt zum ersten Mal Zeuge des gewaltigen Zerstörungspotenzials der Atombombe. Die Kernwaffe wird zum Spielball politischer Machtkämpfe und die Atomkraft gleichzeitig zum Hoffnungsträger für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Es ist ein kalter Dezembertag im Jahr 1938. Am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin beschießen die Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann Uranatome mit Neutronen. Doch ihre Messergebnisse ergeben nach damaligem Wissensstand keinen Sinn. Hahn schickt einen Brief mit seinen Beobachtungen an die Physikerin Lise Meitner. Sie erkennt sofort: Hahn und Straßmann ist die Kernspaltung gelungen. Die internationale Wissenschaftsgemeinde ist elektrisiert. Doch die Entdeckung kommt zu einem explosiven Zeitpunkt. Könnte Hitler sich diese Technologie zunutze machen? Aus Angst vor der deutschen Atombombe wird eines der größten Forschungsprojekte aller Zeiten ins Leben gerufen. Baupläne für die Bombe werden zum Zielobjekt internationaler Spione und das Wissen über die Atombombe zum bestgehüteten Geheimnis unserer Zeit. Der Abwurf der ersten Bombe auf die japanische Stadt Hiroshima beendet das geheime Wettrüsten - zugunsten der USA. Die Welt blickt entsetzt auf die Waffe, die von nun an die globalen Machtverhältnisse bestimmt. Schon bald sind auch die Sowjetunion und Großbritannien in Besitz der Atombombe. In medienwirksamen Testversuchen demonstrieren die Siegermächte das enorme Zerstörungspotenzial ihrer Nuklearwaffe. Gleichzeitig löst die mögliche friedliche Nutzung der Kerntechnik einen euphorischen Technikglauben aus. Denn sie verspricht Unglaubliches: sicheren, sauberen und vor allem bezahlbaren Atomstrom für alle. Während erste Atomkraftwerke entstehen, wird die Atombombe zum ultimativen Machtinstrument für die USA und die Sowjetunion, die sich im Kalten Krieg waffenstarrend gegenüberstehen. Die USA testet immer stärkere Bomben: auf Kosten der eigenen Soldaten, die als Versuchskaninchen der radioaktiven Strahlung ausgesetzt sind. Potenzielle Folgen auf Menschen und Umwelt werden jahrzehntelang vertuscht. Mit der Entwicklung erster Interkontinentalraketen wird das Wettrüsten zwischen Ost und West auf eine neue Eskalationsstufe gehoben. 1962 droht der Konflikt schließlich außer Kontrolle zu geraten. Die Kubakrise führt die Welt zum ersten Mal an den Rand einer internationalen, nuklearen Katastrophe. In der ZDFinfo-Reihe "Das Atomzeitalter" geben Zeitzeugen und Experten Einblicke in eine Epoche, die unsere Gesellschaften verändert hat und unseren Planeten über Jahrtausende prägen wird. Es ist ein Zeitalter der Angst, der Faszination, der Hoffnung und zerstörter Illusionen. Was waren seine prägenden Momente? Wo führt es uns hin? ZDFinfo auf Spurensuche nach den Ursprüngen eines strahlenden Zeitalters.
16:30
Die Kubakrise bringt die Welt an den Rand eines Atomkrieges. Den Mächtigen wird klar, dass die Existenz der menschlichen Zivilisation auf dem Spiel steht. Die folgende Zeit prägen bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen, geopolitische Spannungen und tragische Katastrophen. Eine Zeit, in der die zivile und militärische Nutzung der Atomkraft gesellschaftliche und politische Debatten nachhaltig beeinflusst. In den 1970er-Jahren wird die Kerntechnologie zum Prestigeobjekt vieler Nationen. Wer sie beherrscht, dem gehört die Zukunft. Auch in Deutschland ist die Begeisterung groß: Alle der damals im deutschen Bundestag vertretenen Parteien befürworten den massiven Ausbau der Kernenergie. Sie erscheint im Vergleich zu fossilen Brennstoffen modern, kostengünstig, emissionsarm und ressourcenschonend. Um den rasch steigenden Energiehunger zu stillen, präsentiert sich die Atomwirtschaft in Deutschland als Garant einer heimischen Energiequelle, die trotz Uranimporten sicherstellt, "dass die Lichter nicht ausgehen". Doch es gibt auch eine Schattenseite: Der Kalte Krieg und der NATO-Doppelbeschluss befeuern das Wettrüsten und somit auch die Angst vor dem nuklearen "Overkill". Die internationale Friedensbewegung erwacht zu neuem Leben - und auch die Umweltschützer in Deutschland wachsen zu einer kritischen Masse heran. Die Frage nach einer sicheren Endlagerung des Atommülls und der Unfall im US-amerikanischen Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg bringen besonders in Deutschland Schwung in die neuen, sozialen Bewegungen. In Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder den USA dagegen glaubt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung weiterhin an die große Zukunft der Atomkraft. Nach weltweit 30 Unfällen in den ersten 25 Jahren kommt es schließlich zu dem, was theoretisch gar nicht möglich sein sollte: dem ersten Super-GAU. In Tschernobyl kommt es am 26. April 1986 im Block 4 zu einer explosionsartigen Kernschmelze. In der ZDFinfo-Reihe "Das Atomzeitalter" geben Zeitzeugen und Experten Einblicke in eine Epoche, die unsere Gesellschaften verändert hat und unseren Planeten über Jahrtausende prägen wird. Es ist ein Zeitalter der Angst, der Faszination, der Hoffnung und zerstörter Illusionen. Was waren seine prägenden Momente? Wo führt es uns hin? ZDFinfo auf Spurensuche nach den Ursprüngen eines strahlenden Zeitalters.
17:15
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands scheint eine Zeitenwende möglich. Zerbricht mit der bipolaren Weltordnung auch die Notwendigkeit von Atomwaffen? Eine Hoffnung, die sich als Illusion erweist. Immer mehr Atommächte betreten die Weltbühne und sorgen für eine neue Bedrohungslage. Die zivile Nutzung der Kerntechnik wird ab jetzt durch den Unfall von Tschernobyl geprägt, die Sensibilität für mögliche Risiken wächst. Das 21. Jahrhundert wird die Menschheit vor weitere Herausforderungen stellen und der Kernenergie neue Relevanz verleihen, denn der Klimawandel wird ab sofort im Fokus politischer und gesellschaftlicher Debatten stehen. In Deutschland wird der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, zurückgenommen und dann doch vollzogen. Hohe Investitionen, komplizierte Materialprüfungen und die Aufgabe, den radioaktiven Abfall entsorgen zu müssen, lassen die einstige Zukunftstechnologie zunehmend alt aussehen. Gleichzeitig feiert man in der Nuklearmedizin enorme Erfolge. Sogenannte offene Radionuklide werden für diagnostische und therapeutische Zwecke eingesetzt. Zudem werden weitere radioaktive Substanzen und kernphysikalische Verfahren eingesetzt, um Krankheiten wie Krebs zu behandeln. Auch junge Ingenieure sehen die Atomtechnik weiterhin als Zukunftstechnologie, als Möglichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen. Mit neuen Reaktorkonzepten will man die CO2-arme Atomkraft jetzt noch effizienter und sicherer machen. Doch der Krieg in der Ukraine, neue politische Konflikte, mögliche terroristische Angriffe und Fukushima zeigen, wie gefährlich die Atomtechnik nach wie vor ist. Der Abriss veralteter und der Rückbau stillgelegter Atommeiler und ihr radioaktiver Abfall werden die Menschheit noch über Jahrhunderte intensiv beschäftigen. In der ZDFinfo-Reihe "Das Atomzeitalter" geben Zeitzeugen und Experten Einblicke in eine Epoche, die unsere Gesellschaften verändert hat und unseren Planeten über Jahrtausende prägen wird. Es ist ein Zeitalter der Angst, der Faszination, der Hoffnung und zerstörter Illusionen. Was waren seine prägenden Momente? Wo führt es uns hin? ZDFinfo auf Spurensuche nach den Ursprüngen eines strahlenden Zeitalters.
18:00
Vor 40 Jahren ist Block 4 des Atomkraftwerks explodiert. Der Unfall hat Europa erschüttert. Wie ist es dazu gekommen? Was wurde verschwiegen? Und was sind die Folgen bis heute? Überlebende erzählen von der verheerenden Katastrophennacht und von der Vertuschung der Ursachen bis zum Ende der Sowjetunion. Noch heute ist die Ruine gefährlich - und zeigt im aktuellen Ukrainekrieg, dass auch eine zivile Atomanlage zur Waffe werden kann. Es ist der größte Atomunfall in der Geschichte der Menschheit: Am 26. April 1986 explodiert das Kernkraftwerk Tschernobyl. Männer und Frauen erzählen vom Jahrhundertdrama, das sie hautnah miterlebt haben. Darunter der Atomingenieur Nikolai Steinberg, der den Reaktor mit aufgebaut und wesentliche Erkenntnisse zum Hergang der Katastrophe beigesteuert hat. Expertinnen und Experten der sowjetischen und ukrainischen Atomgeschichte schildern den Aufbau und das jähe Ende der atomaren Utopie. Der Film spannt einen Bogen vom Bau des Kraftwerks und der Modellstadt Prypjat in den 70er-Jahren über die katastrophale Unfallnacht mit ihren Akteuren und Folgen und der anschließenden Vertuschung von Ausmaß und Ursachen durch die sowjetische Führung bis hin zur heutigen Rolle des Kraftwerks im Krieg gegen die Ukraine. Bilder aus der atomaren Sperrzone, Archivmaterial aus der Sowjetepoche sowie aufwendig hergestellte Technikanimationen verweben die Geschichten der Menschen mit der folgenschweren Katastrophe im Kraftwerk und der Frage nach dem Verhältnis von Mensch, Gesellschaft und Spitzentechnologie. So wird die Tragweite der Katastrophe erfahrbar, die weit über die Grenzen der betroffenen Länder hinausweist.
18:45
Das Jahr 476 markiert das Ende eines Weltreiches: Rom fällt, der letzte Kaiser wird abgesetzt. Doch was führte wirklich zum Untergang des einst so mächtigen Imperiums? War es der Einfall germanischer Stämme, ein lähmender Bürgerkrieg - oder ganz andere Kräfte, wie Seuchen und Klimawandel? Neue Forschungen zeigen, wie viele Faktoren zusammenwirkten, bis Rom dem inneren und äußeren Druck nicht mehr standhielt. Der oströmische Chronist Marcellinus Comes berichtete von einem Wendepunkt der Geschichte: Odoaker, ein germanischer Heerführer, entmachtete 476 nach Christus den römischen Kaiser - und krönte sich selbst zum König. Für viele begann damit das finstere Mittelalter. Vom Aufstieg zur beherrschenden Weltmacht bis zum schleichenden Niedergang: Das Römische Reich prägte Europa, Nordafrika und den Nahen Osten über Jahrhunderte. Militärische Stärke, technische Meisterleistungen und ein fortschrittliches Verwaltungssystem machten Rom nahezu unbesiegbar. Doch innere Machtkämpfe, Wirtschaftskrisen und die Überdehnung des Imperiums führten zur "Ancient Apocalypse". Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.
19:30
Karthago war eine der mächtigsten Städte der Antike: reich, einflussreich und gefürchtet. Doch 146 vor Christus fiel die Handelsmetropole im Dritten Punischen Krieg. Was führte zum Untergang? Von phönizischen Seefahrern gegründet, entwickelte sich Karthago zur mächtigsten Handelsmacht im Mittelmeerraum. Reichtum, Flotte und Kolonien machten die Stadt zum gefürchteten Konkurrenten Roms. Ein dramatischer Kampf um die Vorherrschaft begann. Drei Jahre lang belagerten römische Truppen die Stadt. Am Ende lag Karthago in Schutt und Asche. Zehntausend Menschen wurden versklavt, die Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Rom löschte eine ganze Kultur fast vollständig aus. Nur wenige Spuren haben überdauert. Hannibal gilt bis heute als der größte Feldherr Karthagos. Sein Zug über die Alpen mit Kriegselefanten ist bis heute legendär. Die Tiere wurden zum Symbol karthagischer Stärke. Doch selbst Hannibals kühnste Taktik konnte den wachsenden Machtanspruch Roms letztlich nicht stoppen. Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.
20:15
Die Pyramiden von Gizeh zeugen noch heute vom Alten Reich - der Zeit der ersten Pharaonen und monumentalen Bauten. Doch um 2200 vor Christus endete das Pyramiden-Zeitalter abrupt. Was ist die Ursache? War es eine Naturkatastrophe? Ein Machtverlust der Pharaonen? Oder das Zusammenspiel vieler Faktoren? Forscher gehen den Rätseln um das Ende des Alten Reiches auf den Grund. Sie folgen Spuren, die tief in die Geschichte Ägyptens zurückreichen. Mit dem Alten Reich begann der Aufstieg einer einzigartigen Hochkultur. Pharaonen errichteten ein mächtiges Reich und monumentale Bauwerke. Doch dann zerfiel es. Mehr als ein Jahrhundert lang herrschten regionale Machthaber über das einst geeinte Ägypten. Erst Mentuhotep II. gelang es, das Reich wieder zu vereinen. Die Zeit des Mittleren Reiches begann. Es wurden auch wieder Pyramiden gebaut, die jedoch nie mehr die Größe der Pyramiden des Alten Reiches erreichten. Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.
21:00
Theben 1348 vor Christus: Der bedeutendste Tempel des Reiches wird im Auftrag von Pharao Echnaton zerstört. Ist es die Tat eines Wahnsinnigen? Oder verfolgt er einen politischen Plan? Der größte Brand im antiken Rom: Mehr als eine Woche wüten die Flammen im Jahr 64. Das Ausmaß der Vernichtung ist so gewaltig, dass die Römer nicht an Zufall glauben wollen. War es Brandstiftung? Hat Kaiser Nero seine Finger im Spiel? Wem nutzt der Brand? Rätselhaftes Massensterben von Kindern im antiken Athen: In einem Brunnen entdecken Archäologen in den 1930er-Jahren die Überreste von 450 toten Babys. Der Fall gibt Rätsel auf. Wieso liegen die Skelette außerhalb einer offiziellen Begräbnisstätte? Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.
21:45
Lindow Man - eine Moorleiche aus der Zeit, als die Römer die Insel Britannien beherrschten. Er stammt aus der keltischen Elite und wurde auf verschiedene Arten getötet. Ein Ritualmord? Wissenschaftler entschlüsseln eine alte Papyrusschrift. Alles deutet darauf hin, dass Pharao Ramses III. keines natürlichen Todes starb. Kann die CT-Untersuchung seiner Mumie Licht ins Dunkel bringen? Wurde Ramses III. womöglich Opfer einer Verschwörung? Was geschah vor 4500 Jahren in Eulau? Archäologen entdecken 2005 in einem Grab nahe der Saale 13 Skelette. Die Spuren deuten auf Mord hin. Wer waren die Täter? Was steckt hinter dem grausamen Verbrechen? Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.
22:25
Das zerstückelte Skelett eines Mannes wird in Eisenberg entdeckt. Wurde er von den römischen Besatzern hingerichtet? Oder hatten die Täter Angst, er könnte überleben und Rache nehmen? Der rätselhaft frühe Tod des Pharaos Tutanchamun: Wie kam es, dass er mit gerade einmal 19 Jahren starb? Bis heute kursieren Gerüchte über mögliche Todesursachen des wohl bekanntesten aller Pharaonen. War es ein Unfall, eine Krankheit - oder möglicherweise Mord? Ein Dorf - ein Massaker: Im 5. Jahrhundert wurden mehrere Hundert Menschen auf der schwedischen Insel Öland ermordet. Welche Motive verbergen sich hinter dem grausamen Verbrechen? Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.
23:10
Am Anfang stand Verrat: Im Jahr 9 wurde das römische Heer im Teutoburger Wald überraschend von Arminius geschlagen. Warum wechselte Arminius die Fronten und wurde Fürst der Cherusker? Jerusalem: Ein jüdischer Wanderprediger begehrte gegen die Obrigkeit auf und wurde zum Stifter einer neuen Weltreligion. In der christlichen Überlieferung steht, Christus sei am Kreuz gestorben und auferstanden. Doch was finden Mediziner und Historiker heraus? Nordirak: In der Steinzeit-Höhle von Shanidar werden Knochen entdeckt. Sie führen zum womöglich ältesten Mordfall der Geschichte. Denn der Neandertaler Shanidar 3 hat eine ungewöhnliche Verletzung. Seine neunte linke Rippe wurde durch eine glatte, scharfe Klinge verletzt. Welche Waffe verursachte die Verletzung? Führt die Waffe möglicherweise zum Täter? Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.
23:55
Aus dem Erbe seines Vaters machte er ein Weltreich: Alexander der Große. Ließ er den Vater töten, um König zu werden? Knochenfunde aus einem makedonischen Grab beleuchten den Fall neu. Ötzi, der weltbekannte Tote, starb vor über 5000 Jahren. Wissenschaftler finden heraus: Ein Pfeil verletzte ihn tödlich. Aber wer feuerte den Pfeil ab? Und warum? Profiler gehen allen verfügbaren Spuren nach und rekonstruieren Ötzis letzte Stunden. Ein chinesischer Herrscher sollte sterben: Das Attentat verlief jedoch nicht wie geplant - und wurde zum Wendepunkt der Weltgeschichte. Für den König von Qin war das Attentat die Initialzündung für eine Militäroffensive sondergleichen: Innerhalb von sechs Jahren unterwarf er alle konkurrierenden Fürstentümer. Er wurde zum Kaiser von China. Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.