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TV Programm für ZDFinfo am 05.05.2026

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Luftkrieg 20:15

Luftkrieg: Am nuklearen Abgrund

Dokumentation

Mit den Atombombenabwürfen auf Japan beginnt 1945 das Atomzeitalter. Nuklearwaffen werden im Kalten Krieg zur globalen Bedrohung und zum zentralen Instrument der Abschreckung. Das Kräftemessen der Supermächte reicht bis ins All. Die Gefahr eines Atomkrieges rückt immer wieder bedrohlich nah. Stellvertreterkriege in Korea, Vietnam und Afghanistan zeigen: Auch ohne nukleare Eskalation fordern konventionelle Kriege zahllose Opfer. Im Koreakrieg setzen die USA die gleichen Bomber ein, die zuvor die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen hatten. Bestückt sind sie aber mit konventionellen Bomben, die großflächig das Land verwüsten. Am Himmel über Korea liefern sich erstmals amerikanische und sowjetische Düsenjets erbitterte Kämpfe. Im Kalten Krieg wird die Atombombe zur steten Bedrohung. Die USA schicken nuklear bewaffnete B-52-Bomber rund um die Uhr in die Luft. Die Sowjetunion zieht mit eigenen Atomwaffen und Raketen nach. Im Rüstungswettlauf der Supermächte liefern US-Spionageflugzeuge wie die U-2 Informationen über die Arsenale des Gegners, bis 1960 eine U-2 abgeschossen wird. Aus Vietnam gehen erschütternde Bilder von Napalm-Einsätzen um die Welt. In Afghanistan statten die USA später die Mudschahedin mit schultergestützten Stinger-Raketen aus. Sie holen damit moderne sowjetische Kampfhubschrauber vom Himmel. Auch in Deutschland wird nukleare Einsatzbereitschaft trainiert. Bundeswehrpilot Wulf Beeck fliegt den F-104 Starfighter, berüchtigt für eine Unfallserie und einen Korruptionsskandal. Viele Maschinen stürzen ab. Beeck verliert Kameraden - und fliegt weiter. Mo Barrett, Offizierin der U.S. Air Force, erklärt am Beispiel der Berliner Luftbrücke, wie entscheidend die Wahl des richtigen Transportflugzeuges für den Erfolg einer militärischen Operation sein kann. Von den Doppeldeckern und Ballons des Ersten Weltkrieges bis zu Drohnen und Hightech-Jets der Gegenwart - die militärische Luftfahrt hat Kriege verändert. Neue Technologien steigern Reichweite, Präzision und Zerstörungskraft - mit gravierenden Folgen für Soldaten und Zivilisten.

Danach

Luftkrieg 21:00

Luftkrieg: Tödliche Drohnen

Dokumentation

In den 1990er-Jahren beginnt das Zeitalter der Hightech-Kriege. Der Tod aus der Luft kommt fast ohne Vorwarnung. Tarnkappenbomber, Lenkraketen und Drohnen prägen jetzt den Luftkrieg. Nach 9/11 bricht der "Krieg gegen den Terror" aus. Der Gegner ist keine Armee, sondern es sind flexible Netzwerke und Ideologien, die sich der konventionellen Kriegsführung entziehen. Technische und zahlenmäßige Überlegenheit sind kein Garant mehr für den Sieg. Moderne Tarnkappenflugzeuge, computergesteuerte Luftabwehr und der Einsatz von KI sollen militärische Ziele präzise erfassen und Angriffe abwehren. Noch treffen Menschen die Entscheidung zum tödlichen Angriff. Im Golfkrieg werden erstmals Raketen erfolgreich abgeschossen. Im Jugoslawienkrieg kommen Tarnkappenflugzeuge zum Einsatz, die vom Radar nicht erfasst werden können. Sogenannte Präzisionswaffen schüren Erwartungen an einen "sauberen Krieg" - doch der ist eine Illusion. Russland und die Ukraine schicken massenhaft Drohnen in den Einsatz - zur Aufklärung und für gezielte Angriffe. Dank moderner Luftabwehrsysteme kann sich die Ukraine gegen russische Raketen und Marschflugkörper verteidigen, die Wohngebiete und Infrastruktur angreifen. Trotzdem sterben auch in diesem Krieg täglich viele Menschen. "Saratsyn" lautet der Kampfname einer jungen Ukrainerin, die für ihr Land kämpft. Sie beginnt ihre Ausbildung zur Drohnenpilotin während des russischen Angriffskrieges und ist seither Teil der ukrainischen Luftwaffe. Ian Fritz dient als amerikanischer Soldat auf einem fliegenden "Gunship". Hoch in der Luft hört er Gespräche potenzieller Terroristen ab, um herauszufinden, ob und wo am Boden eine Gefahr droht. Von den Doppeldeckern und Ballons des Ersten Weltkrieges bis zu Drohnen und Hightech-Jets der Gegenwart - die militärische Luftfahrt hat Kriege verändert. Neue Technologien steigern Reichweite, Präzision und Zerstörungskraft - mit gravierenden Folgen für Soldaten und Zivilisten.

Krieg der Zukunft 21:45

Krieg der Zukunft: Drohnen - Kampf der Maschinen

Dokumentation

Sie schweben nahezu lautlos über Städte, Landschaften und Grenzen hinweg: Drohnen. Sie stellen eine ganz neue Gefahr dar. Sie können aufklären, aber auch bewaffnet sein. Im Ukrainekrieg zeigt sich die tödliche Gefahr, die von Drohnen ausgeht. Seitdem sind auch die Militärs im Westen alarmiert. Jetzt wird nachgerüstet. Drohnen jeder Art stehen nun auch auf dem Einkaufszettel der Bundeswehr. Die Zeit drängt. Drohnenschwärme am Himmel über Westeuropa sind keine Dystopie mehr. In der Ukraine wandelte sich die Front vom Stellungskampf zum Drohnenkrieg. Drohnen unbekannter Herkunft überfliegen immer wieder deutsche Flughäfen und militärische Anlagen. Auf den Schlachtfeldern in der Ukraine jagen die Drohnen nicht mehr nur Panzer, sondern auch Menschen - unterstützt von künstlicher Intelligenz. Die deutschen Sicherheitskräfte rüsten auf: Welche technischen Möglichkeiten gibt es mittlerweile? Und können Jägerdrohnen ein Ausweg sein? Die ZDFinfo-Dokumentation "Krieg der Zukunft: Drohnen - Kampf der Maschinen" von Andreas Orth befasst sich mit einer neuen Technologie, die die Kriegsschauplätze der Zukunft bestimmen wird.

Krieg der Zukunft 22:30

Krieg der Zukunft: Kampf im Weltall

Dokumentation

Was einst reine Science-Fiction war, rückt zunehmend in den Fokus globaler Machtpolitik: ein möglicher Krieg im Weltall. Wie gut ist die Bundeswehr auf solch ein Szenario vorbereitet? Anti-Satelliten-Tests, Cyberangriffe und die Militarisierung des Weltraums zeigen: Der nächste Krieg könnte weit über unseren Köpfen stattfinden. Die großen Mächte investieren schon jetzt Milliarden Dollar in die Aufrüstung des Orbits. Im Weltall hat ein neuer Machtkampf der Supermächte begonnen, der die moderne Kriegsführung verändern wird. Denn unser aller Alltag ist bereits jetzt von Satelliten abhängig - für Navigation, Kommunikation, Militär, aber auch für das Bankwesen und den Katastrophenschutz. Die Dokumentation zeigt, wie GPS-Störungen an Satellitenverbindungen im Ostseeraum bereits jetzt nahezu täglich erfolgen und dadurch den Schiffsverkehr behindern. Das All ist längst nicht mehr nur Schauplatz gemeinschaftlicher Forschung der Menschheit. Schon zahlreiche Raumfahrtvorhaben der Vergangenheit verfolgten militärische Ziele. Im Erdorbit kommen sich die Satelliten der Großmächte immer wieder gefährlich nahe. Auch Satelliten der Bundeswehr müssen Ausweichmanöver fliegen. Militärische Aufklärungssatelliten liefern in Echtzeit Bilder von Truppenbewegungen, während im Ukrainekrieg kommerzielle Satellitenbilder für Informationshoheit und Gefechtsführung schon jetzt entscheidende Bedeutung haben. Großmächte testen Anti-Satelliten-Raketen - mit gefährlichem Weltraumschrott als Nebenwirkung. Cyberattacken auf Bodenstationen sind an der Tagesordnung. Start-ups in Europa entwickeln neue Trägerraketen und Kleinsatelliten, um unabhängiger von Elon Musks Unternehmen SpaceX zu werden. Steuern wir auch hoch über den Wolken in einen neuen Rüstungswettlauf? Die ZDFinfo-Dokumentation "Krieg der Zukunft: Kampf im Weltall" von Andreas Orth zeigt neue Waffentechniken, die die Kriegsführung maßgeblich verändern.

Krieg der Zukunft 23:15

Krieg der Zukunft: Kampf am Boden

Dokumentation

Europa ist beunruhigt. Wie bedrohlich ist Putins Armee? Die Militärs sind in Alarmbereitschaft. Jetzt wird wieder aufgerüstet - aber wie könnte er aussehen, der Krieg der Zukunft? Drohnen, künstliche Intelligenz, automatisierte Waffensysteme, beim Militär wird an ganz neuen Waffen gearbeitet. Das Schlachtfeld der Zukunft wird vom Computer aus gesteuert. Lassen sich so Kriege gewinnen? Worauf kommt es wirklich an? "Krieg der Zukunft - Kampf am Boden" blickt auf die Herausforderungen möglicher künftiger Landkriege. In den ersten Monaten des Ukrainekrieges wurden Tausende russische Panzer von modernen westlichen Panzerabwehrwaffen abgeschossen. Die russischen Panzer scheinen technisch überholt. Doch neue russische Modelle sind bereits in der Produktion. Darauf muss der Westen reagieren - mit neuen Panzern, mit noch besserem Schutz vor Lenkwaffen. Doch bis sie entwickelt und gebaut sind, kann es noch Jahre dauern. Die Kanonen der Artillerie haben im Ukrainekrieg wieder eine Bedeutung wie zuletzt in den beiden Weltkriegen. Auch in Schützengräben wird wieder gekämpft. Hoffnungen, dass moderne Waffen wie Drohnen weniger Soldaten an der Front erfordern, haben sich zerschlagen. Kompliziertere Waffen brauchen mehr Wartung und folglich mehr Personal. Absurderweise seien im modernen Krieg mehr Soldaten erforderlich als bisher, sagen Militärexperten. Die Bundeswehr bereitet sich intensiv auf mögliche Konflikte vor. Deutsche Soldaten üben am Polarkreis in Norwegen. In Litauen wird erstmals eine Garnison einer deutschen Brigade aufgebaut. Etwa 5000 deutsche Soldaten sollen dort stationiert werden. "Wenn wir sehen, dass wir laut unserer Analysten fünf bis acht Jahre Zeit haben, bis die russischen Streitkräfte sich so rekonstituiert haben, dass ein Angriff gegen das NATO-Territorium möglich wäre, (.) dann müssen wir in fünf Jahren fertig sein. Das ist 2029", sagt Generalinspekteur Carsten Breuer, der oberste Soldat der Bundeswehr. Die Doku-Reihe "Krieg der Zukunft" blickt auf die Waffensysteme und Strategien, die in zukünftigen Auseinandersetzungen eine Rolle spielen können. Oder besser noch: so abschreckend wirken, dass es keine weiteren Kriege in Europa geben wird.

Krieg der Zukunft 23:55

Krieg der Zukunft: Schlacht über den Wolken

Dokumentation

Es herrscht wieder Krieg in Europa. Russlands Angriff auf die Ukraine zeigt, dass die Fähigkeit zu konventioneller Kriegsführung in der Verteidigung eine Rolle spielt. Am Himmel bestimmen zukünftig Drohnen und moderne Kampfjets die Möglichkeiten, eine Attacke wirksam zu unterbinden. Luftüberlegenheit und die Abwehr von Attacken mit Gleitbomben und Raketen bestimmen die Überlegungen etwa der NATO. "Krieg der Zukunft - Schlacht über den Wolken" blickt auf die Herausforderungen für die Luftwaffe. Gerade ändert sich vieles. Drohnen beherrschen künftig den Luftraum. Aufgrund ihrer höheren Reichweite wird es kein sicheres Hinterland mehr geben. Zudem will die deutsche Regierung neue Mittelstreckenwaffen stationieren. Was unterscheidet diese neuen Waffen von denjenigen, die in den 1980er-Jahren in Deutschland stationiert wurden? Schützen sie, oder schaffen sie auch neue Gefahren? Die Hoffnung auf eine flächendeckende Luftabwehr wird immer wieder politisch gefordert, doch für Experten erscheint das als kaum finanzierbar. Was können Luftabwehrraketen für den Himmel über Deutschland leisten? Viele Militärexperten sind überzeugt, dass trotz Hightech-Ausrüstung, trotz besserer Schutzwesten, intelligenter Munition und sich automatisch selbst verteidigender Panzer ein nächster Krieg wieder "blutiger" verlaufen könnte als die Einsätze der letzten Jahrzehnte. Aber nicht allein die Anzahl moderner Waffen, sondern auch das strategische Geschick der militärischen Führung sei entscheidend darüber, wer künftige Kriege gewinnen könnte, sagen Militärexperten. Die Doku-Reihe "Krieg der Zukunft" blickt auf die Waffensysteme und Strategien, die in zukünftigen Auseinandersetzungen eine Rolle spielen können. Oder besser noch: so abschreckend wirken, dass es keine weiteren Kriege in Europa geben wird.