11:10
Fünf Wochen vor 9/11 werden acht Entwicklungshelfer in Afghanistan verhaftet. Der Vorwurf: Missionierung. Ihnen droht die Todesstrafe. Dann verändert der 11. September 2001 alles. Während die USA den Taliban mit Krieg drohen, geraten die Gefangenen zwischen die Fronten. Das Dokudrama zeichnet ihre über 100 Tage andauernde Haft mit Interviews und Zeitzeugenberichten nach. Spielszenen erzählen von Angst, Hoffnung und Überleben. Die Inhaftierten gehören der Hilfsorganisation Shelter Now International an, darunter Frauen und Männer aus Deutschland, Australien und den USA. Auch 16 Ortskräfte werden gefangen genommen. Sie erleben die unmenschlichen Haftbedingungen in Afghanistan und einen Schauprozess. Doch nach dem 11. September ändert sich ihre Lage. Faktisch sind die Entwicklungshelfer nun Geiseln. Die USA fordern vom Regime in Kabul, Bin Laden auszuliefern, die Terrorcamps von Al Qaida zu schließen und die Entwicklungshelfer freizulassen. In dieser Situation drohen die Geiseln zum Spielball der Mächte zu werden. Aus der Zeit ihrer Gefangenschaft gibt es nur wenige Fotos, keine Videoaufnahmen und keine weiteren Unterlagen. Um die Angst, Verzweiflung und Hoffnung dieser Wochen glaubwürdig zu erzählen, nutzt der Film teilweise die Mittel des Spielfilms. Die mehr als 100 Tage dauernde Haft wird zudem auf Grundlage von Interviews und Zeitzeugenberichten dokumentarisch nacherzählt. Durch diese Kombination wird die damalige Zeit wieder erlebbar. Speziell für den Film haben bekannte Darstellerinnen und Darsteller wie Moritz Führmann (Georg Taubmann) und Laura Louisa Garde (Silke Vopel) Dialoge in den in Afghanistan üblichen Sprachen Dari und Paschtu gelernt. Dadurch entsteht eine authentische Nähe zum damaligen Geschehen. Einige der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer kehren bereits 2002 nach Afghanistan zurück. Für sie steht fest: Die vielen, teils sehr schönen Momente während ihrer Zeit in Afghanistan, die entstandenen Freundschaften und die selbstlose Hilfe afghanischer Mitgefangener lassen ihre Liebe zu dem Land und seinen Menschen nicht erlöschen.
11:55
Fünf Wochen vor 9/11 werden acht Entwicklungshelfer in Afghanistan verhaftet. Der Vorwurf: Missionierung. Ihnen droht die Todesstrafe. Dann verändert der 11. September 2001 alles. Während die USA den Taliban mit Krieg drohen, geraten die Gefangenen zwischen die Fronten. Das Dokudrama rekonstruiert ihre mehr als 100 Tage dauernde Haft mit Interviews, Zeitzeugenberichten und Spielszenen und erzählt von Angst, Hoffnung und Überleben. Die Inhaftierten gehören der Hilfsorganisation Shelter Now International an, darunter Frauen und Männer aus Deutschland, Australien und den USA. Auch 16 Ortskräfte werden gefangen genommen. Sie erleben die unmenschlichen Haftbedingungen in Afghanistan und einen Schauprozess. Doch nach dem 11. September ändert sich ihre Lage. Faktisch sind die Entwicklungshelfer nun Geiseln. Die USA fordern vom Regime in Kabul, Bin Laden auszuliefern, die Terrorcamps von Al Qaida zu schließen und die Entwicklungshelfer freizulassen. In dieser Situation drohen die Geiseln zum Spielball der Mächte zu werden. Aus der Zeit ihrer Gefangenschaft gibt es nur wenige Fotos, keine Videoaufnahmen und keine weiteren Unterlagen. Um die Angst, Verzweiflung und Hoffnung dieser Wochen glaubwürdig zu erzählen, nutzt der Film teilweise die Mittel des Spielfilms. Die mehr als 100 Tage dauernde Haft wird zudem auf Grundlage von Interviews und Zeitzeugenberichten dokumentarisch nacherzählt. Durch diese Kombination wird die damalige Zeit wieder erlebbar. Speziell für den Film haben bekannte Darstellerinnen und Darsteller wie Moritz Führmann (Georg Taubmann) und Laura Louisa Garde (Silke Vopel) Dialoge in den in Afghanistan üblichen Sprachen Dari und Paschtu gelernt. Dadurch entsteht eine authentische Nähe zum damaligen Geschehen. Einige der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer kehren bereits 2002 nach Afghanistan zurück. Für sie steht fest: Die vielen, teils sehr schönen Momente während ihrer Zeit in Afghanistan, die entstandenen Freundschaften und die selbstlose Hilfe afghanischer Mitgefangener lassen ihre Liebe zu dem Land und seinen Menschen nicht erlöschen.
12:40
Nordkorea schickt Truppen in den Ukrainekrieg und tritt international immer selbstbewusster auf. Das Kim-Regime nutzt neue globale Allianzen für das eigene Image. Seit Jahrzehnten wird der Kollaps Nordkoreas vorhergesagt - doch das Gegenteil passiert: Die Kim-Dynastie scheint stärker denn je. Propaganda, militärisches Muskelspiel und das Atomprogramm sichern Kims Macht nach innen und außen. Die Dokumentation "Nordkorea - Die Macht der Kim-Dynastie" zeichnet nach, wie Nordkorea von einer kleinen isolierten Erbdiktatur zu einem der wenigen Länder werden konnte, das die USA mit transkontinentalen Atomwaffen erreichen könnte. Erstmals entsendet das Regime Tausende Soldaten an der Seite Russlands in den Ukrainekrieg - ein vielbeachteter Schritt, der dem Land Kampferfahrung, Devisen und Zugang zu neuer Militärtechnologie verschafft. Neue Archive, exklusive Analysen internationaler Nordkorea-Experten und Einblicke in die aufwendig inszenierten Trauer- und Heldenkulte zeigen, wie es dem System zu gelingen scheint, durch neue internationale Stärke das Ansehen im eigenen Land zu stärken. So zeigt sich, warum Kim Jong Un in einer so günstigen strategischen Position scheint wie nie zuvor - und weshalb die Welt seine Rolle nicht unterschätzen sollte. Nordkorea: Ein kleines Land steht geopolitisch immer wieder im Mittelpunkt globalen Interesses. Drei Generationen bilden mittlerweile die Kim-Dynastie - eine Herrschaft der Unterdrückung und Abschottung. Was sind ihre Machtstrategien nach innen im eigenen Land und nach außen gegenüber dem Rest der Welt? Zwei neue Folgen der Doku-Reihe "Die Macht der Kim-Dynastie" zeigen, wie sich Rolle und Selbstverständnis der Diktatur wandeln.
13:25
Nordkoreas Kim-Dynastie stilisiert sich seit jeher mit Mythen und Propaganda zu Göttern. Doch etwas scheint sich zu wandeln: Bereiten sich die Kims schon auf den nächsten Machtwechsel vor? Seit Kurzem zeigt sich Nordkorea von einer ungewohnten Seite: Luxusresorts, ein Marathon in der Hauptstadt, eine fast nahbar wirkende Diktatorenfamilie. Vollzieht das Land, das bislang eher durch Abschottung und Repressionen bekannt ist, einen Imagewandel? Die neue Folge der Reihe "Die Macht der Kim-Dynastie" blickt in das Landesinnere und zeigt zwei ganz unterschiedliche Seiten des aktuellen Nordkorea. Auf der einen Seite präsentiert sich das Land weltoffen bei sportlichen Events mit internationalen Teilnehmern, die vorher sorgfältig ausgewählt und eingeladen wurden. Über die Landesgrenzen hinaus verbreiten sich Bilder einer offenbar blühenden Wirtschaft: Onlineshopping in Pjöngjang, traumhafte Badestrände mit moderner Urlaubsinfrastruktur und sogar Streamingdienste für die wohlhabenden und regimetreuen Nordkoreaner. Das staatliche Fernsehen zeigt fröhliche Einheimische, die sich am Badeort Wonsan eine Auszeit gönnen nach ihrer harten Arbeit für ihr Vaterland. Einst völlig abgeschottet, sollen mittlerweile rund 80 Prozent der Nordkoreaner ein Handy besitzen - allerdings nur mit zugelassenen nordkoreanischen Apps. Kim Jong Un scheint ganz offensichtlich einen Imagewechsel anzustreben. Immer häufiger tritt der nordkoreanische Anführer mit seiner Tochter Kim Ju Ae in die Öffentlichkeit. Ein Hinweis auf eine mögliche Thronfolge oder eine Taktik, um nahbarer und menschlicher zu erscheinen? Auf der anderen Seite jedoch greift das Regime nach wie vor weiter hart durch: Archivaufnahmen und Berichte von Flüchtlingsorganisationen zeigen öffentliche Prozesse gegen Schüler, die beim Konsum südkoreanischer Popkultur erwischt worden sind. Internationale Experten betonen: Ein Imagewandel nach außen bedeutet noch keineswegs eine Aufgabe von Überwachung, Bestrafung und Zensur. Nordkorea: Ein kleines Land steht geopolitisch immer wieder im Mittelpunkt globalen Interesses. Drei Generationen bilden mittlerweile die Kim-Dynastie - eine Herrschaft der Unterdrückung und Abschottung. Was sind ihre Machtstrategien nach innen ins eigene Land und nach außen gegenüber dem Rest der Welt? Zwei neue Folgen der Doku-Reihe "Die Macht der Kim-Dynastie" zeigen, wie sich Rolle und Selbstverständnis der Diktatur wandeln.
14:10
Er ist durch Erbfolge zum kommunistischen Diktator geworden: Kim Jong-un. Mit eiserner Hand führt er die despotische Herrschaft seines Vaters und Großvaters fort. Es gelingt ihm zwar, Nordkorea aus der diplomatischen Isolation zu holen. Doch gleichzeitig macht Kim Jong-un sein Land zu einer international gefürchteten Atommacht. Der Alltag der Menschen ist geprägt von Kontrolle, Mangelwirtschaft und Personenkult. Ehemalige nordkoreanische Diplomaten und nach Südkorea Geflüchtete berichten vom Leben jenseits des 38. Breitengrades und wie das Regime seine Macht aufrechterhält. Wichtige Instrumente der Staatsmacht sind vor allem die Geheimpolizei "Bowibu", die die Bevölkerung auf Schritt und Tritt überwacht, und die Indoktrination der Massen, in Nordkorea unter dem Begriff "Chuch'e" bekannt. Die Staatsideologie schreibt den Kult um die Kim-Familie vor - zum Wohle der Autarkie Nordkoreas. Mit dieser Leitlinie und militärischen Drohgebärden bleiben die internationalen Beziehungen angespannt. Das gilt insbesondere für das Verhältnis zu den USA - bis ausgerechnet Donald Trump, der nicht für diplomatische Finesse bekannt ist, einen Dialogversuch unternimmt. Doch die Bilanz der öffentlichkeitswirksamen Inszenierung ist ernüchternd. Eine positive Wende in den bilateralen Beziehungen bleibt aus.
14:55
Nordkorea: Das kleine Land in Ostasien gibt sich unbeugsam, seine Herrscherfamilie scheint unantastbar. Aber mit welchen Strategien schützt sich das Regime vor dem Zusammenbruch? Der Film ergründet den Führerkult des Landes und zeigt, wie Diktator Kim Jong Un mit totaler Kontrolle sein Volk beherrscht. Ein hochrangiger nordkoreanischer Flüchtling gibt Einblicke in die dunklen Finanzgeschäfte des Landes. Ein Nuklearwaffenspezialist deckt auf, mit wessen Hilfe Nordkorea die Atombombe entwickeln konnte. Und schlussendlich beantwortet der Film die zentrale Frage: Was will das Regime in Pjöngjang, was will Kim Jong Un?
15:40
Wie ist es möglich, dass Nordkorea, eines der ärmsten Länder der Welt, ein Atomwaffenprogramm finanziert, mit dem es sogar die USA herausfordern kann? Antwort: dank "Bureau 39". Diese Organisation ist eine geheime Division des Regierungsapparates. Ihr Ziel ist die Devisenbeschaffung mit allen Mitteln, um das Regime von Kim Jong Un mit Geld zu versorgen. Falschgeld, Drogen, Menschenhandel - nichts ist Nordkoreas Geld-Gangstern zu ruchlos. Die Doku enthüllt die spektakulärsten Fälle und zeigt die atemberaubenden Tricks, mit denen Nordkorea seit Jahrzehnten äußerst erfolgreich UN-Sanktionen umgeht und sein Atomprogramm aufbaut.
16:40
Kim Yo-jong: Sie ist die Schwester von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un und zugleich seine engste Beraterin. Längst gilt Kim Yo-jong als Nordkoreas geheime Nummer zwei. Doch man weiß fast nichts von ihr. Nicht einmal ihr Geburtsjahr ist bekannt. Wer ist die Frau, die öffentlich nicht sprechen darf, aber aus dem Hintergrund die Strippen zieht? Wer ist die Souffleuse des Diktators? Wer ist Kim Yo-jong? 2011, bei der Beerdigung ihres Vaters, des "ewigen Generalsekretärs" Kim Jong-il, taucht Kim Yo-jong das erste Mal in der Öffentlichkeit auf. Seit diesem Tag gewinnt sie immer mehr an Einfluss. Wenn ihr herzkranker Diktatoren-Bruder Kim Jong-un zwischenzeitlich abtaucht, ist sie es, die Nordkorea aus dem Hintergrund führt. Sie ist auch die erste Vertreterin der Kim-Dynastie, die nach Südkorea reist. Doch die Friedensbotschafterin verwandelt sich schnell zur Hardlinerin. 2020 lässt sie das gemeinsame interkoreanische Verbindungsbüro in die Luft sprengen und droht dem Nachbarland mit dem Einsatz von Atomwaffen. Ist Nordkoreas nächster Herrscher also möglicherweise eine Diktatorin?
16:55
Wie weit sind Menschen bereit zu gehen, um ihre Freiheit zu erlangen? Packende Fluchtgeschichten zeigen Bilder aus Nordkorea, die unter Lebensgefahr heimlich aufgenommen wurden. Eine Familie will mitsamt der alten Großmutter und der kleinen Kinder durchs Gebirge aus Nordkorea, dem repressivsten Staat der Erde, entkommen. Ein Pfarrer aus Südkorea hilft ihnen und wird zum selbstlosen Helden. Im Mittelpunkt des Films steht eine Mutter, die verzweifelt versucht, ihr Kind wiederzusehen, das sie zurücklassen musste; eine fünfköpfige Familie - darunter kleine Kinder und eine ältere Großmutter -, die sich auf eine tückische Reise über den Yalu-Fluss und in die feindlichen Berge Chinas begeben; und ein Mann Gottes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen verzweifelten Menschen zu helfen. Sollten sie gefasst werden, drohen schwerste Strafen, möglicherweise sogar die Hinrichtung. Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist über viele Quadratkilometer so vermint, dass dieser Fluchtweg nicht infrage kommt. Deshalb müssen Nordkoreaner, die ihr Land verlassen wollen, nicht nur einen Stacheldrahtzaun überwinden und einen reißenden Fluss überqueren, sondern sich anschließend noch heimlich über China, Vietnam und Laos bis nach Thailand durchschlagen. Erst dort sind sie sicher und werden nicht mehr an die Schergen von Kim Jong Un ausgeliefert. Was wir von Nordkorea sehen, ist zumeist genau das, was das Kim-Regime uns sehen lassen will: die Atomraketen, die großen Paraden und die emotionale Vergötterung der Kims. Der Film wirft einen Blick auf den Alltag der 26 Millionen Nordkoreaner, die weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten sind und sich nicht vorstellen können, dass es noch ein anderes Leben gibt als das, das sie führen. Historische Rückblenden und politische Exkurse erlauben eine geopolitische Einordnung der aktuellen Situation zwischen Nord- und Südkorea.
18:45
Eine Berlinerin dealt jahrelang mit Luxushandtaschen von Hermès & Co. Die wohlhabenden Käuferinnen vertrauen der charismatischen Frau. Bis herauskommt: Etliche der Modelle sind Fälschungen. Die Masche der attraktiven It-Bag-Dealerin: Sie gehört selbst zur Hautevolee Berlins, geht in Luxusboutiquen ein und aus und umschmeichelt vermögende Taschenliebhaberinnen mit Komplimenten. Deshalb vertrauen ihr die Käuferinnen - ein Fehler. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die getäuschten Käuferinnen berichten von hohen fünfstelligen Beträgen, die sie verloren haben. Denn Handtaschenmodelle wie Hermès Birkin oder Kelly werden selbst auf dem Secondhandmarkt noch hoch gehandelt, kosten auch hier nicht selten über 8000 und bis zu 50.000 Euro - oder gar mehr. Der Grund: Sogar für Betuchte ist es schwierig, eine solche Tasche direkt bei Hermès zu bekommen, denn die Lieferzeiten sind lang, und oft bekommen Kunden nicht einmal ihr Wunschmodell. Echte Fans und Sammler sind deshalb empfänglich für günstige Angebote ohne Wartezeit. Beste Voraussetzungen für das lukrative Geschäft von Fälschern und Betrügern. Das Risiko, auf sogenannte Superfakes hereinzufallen, ist deshalb groß. Doch noch schwerer als der finanzielle Verlust wiegt für die Betroffenen die menschliche Enttäuschung. Denn auch der enge freundschaftliche Kontakt, den die Taschenhändlerin bewusst mit ihnen pflegte, war nicht echt.
19:30
Gold ist so gefragt wie lange nicht - für Experten ein Warnsignal. Kriege und immer höhere Staatsschulden treiben den Preis für das Edelmetall, das Sicherheit in unruhigen Zeiten verspricht. Gold hat die Menschen schon immer fasziniert - über alle Kulturen und Jahrtausende hinweg. Gold steht für Zeitlosigkeit und war stets Objekt der Begierde. Lange waren Währungen durch Gold gedeckt, heute nicht mehr - im Zeichen explodierender Staatsschulden. Die Dokumentation "Gold. Macht. Gier." lässt führende wirtschaftspolitische Akteure zu Wort kommen. Sie sehen Gold als eine Art Fieberthermometer für die Krise im internationalen Finanzsystem.
20:15
Dynastien zwischen Glanz und Abgrund: Über viele Jahrzehnte entstehen Milliardenvermögen, weltbekannte Marken und die Faszination großer Familienimperien. Doch hinter dem Glanz stehen oftmals Krisen, Skandale und Konflikte. Die glänzenden Namen sind Agnelli, Bettencourt und Ambani. Umstritten ist die Marcos-Dynastie und bodenständig die Familie Würth. Wie schaffen sie es, langfristig erfolgreich zu sein? Von traditionsreichen Unternehmerfamilien bis zu politisch geprägten Clans: Der Film spannt den Bogen von Europa über Asien bis in die USA und erzählt von Aufstieg und Fall, von spektakulärem Erfolg, tiefen Krisen und den Mechanismen ihrer Macht. Im Fokus stehen die Agnellis, die aus einem Turiner Autobauer ein globales Industrieimperium formten, die Marcos, die durch Korruption Milliarden entzogen, ins Exil gingen und später an die Macht zurückkehrten, sowie die Würth-Familie, die mit konsequenter Aufbauarbeit zu den reichsten Unternehmerdynastien der Welt aufstieg. Ebenso beleuchtet werden die Bettencourts, deren Name durch einen der größten Familienskandale Frankreichs ging, ohne die Dominanz von L'Oréal zu brechen, und die Ambanis, die mit außergewöhnlichem Reichtum und ikonischen Symbolen moderner Macht neue Maßstäbe setzen. Gemeinsam machen sie sichtbar, was diese Dynastien antreibt, wie sie Krisen überstehen - und warum ihr Einfluss bis heute ungebrochen ist. Zwischen Marken, Macht und Milliarden: Superreiche und ihre Imperien. Ihr Aufstieg wirkt wie ein Versprechen grenzenlosen Erfolges - doch hinter dem Glanz verbergen sich nicht nur Milliardenvermögen, sondern auch Krisen, Skandale und Konflikte.
21:00
Keinen Respekt vor Regeln - nur die Überzeugung, dass wer anders denkt, den Markt beherrscht. Der Film zeigt, wie Rulebreaker Imperien schaffen: radikal, risikobereit und rücksichtslos. Ob in Technologie, Rohstoffen, Pharma oder Finanzen: Christian Angermayer, Travis Kalanick, Zhong Huijuan, Peter Thiel, Gina Rinehart und Masayoshi Son haben die Grenzen des Machbaren verschoben - und so ganze Branchen verändert. Dieser Teil der Reihe "Die Welt der Superreichen" richtet den Blick auf eine Generation von Milliardären, die Märkte nicht nur bedient, sondern neu erfunden haben - oft gegen Widerstände, Konventionen und die Logik ihrer Branchen. Travis Kalanick verwandelte eine simple Idee in ein globales Mobilitätsimperium - und legte dabei das Taxigewerbe weltweit in Trümmer. Peter Thiel erkannte früher als alle anderen, dass Technologie Macht ist, und investierte sein Kapital konsequent in die Zukunft, die er selbst mitgestalten wollte. Zhong Huijuan baute in einem der reguliertesten Märkte der Welt einen Pharmakonzern von globalem Format - mit Methoden, die die Branche bis heute beschäftigen. Gina Rinehart erbte ein angeschlagenes Unternehmen und machte daraus eines der größten Bergbauimperien der Erde - unnachgiebig, polarisierend, unaufhaltsam. Christian Angermayer setzt auf Psychedelika, Longevity und Technologie, wo andere noch zögern. Masayoshi Son verwettet Milliarden auf Visionen, die kaum jemand versteht - und scheitert spektakulär, nur um beim nächsten Mal noch größer zu wetten. Was sie alle eint: kein Respekt vor dem Status quo, kein Zögern an Grenzen - sondern die Überzeugung, dass wer die Regeln schreibt, auch den Markt beherrscht. Doch Erfolg kommt selten ohne Preis: Ihre Wege sind gepflastert mit spektakulären Siegen, milliardenschweren Fehlinvestitionen und Skandalen, die ganze Branchen erschütterten. Zwischen Marken, Macht und Milliarden: Superreiche und ihre Imperien. Ihr Aufstieg wirkt wie ein Versprechen grenzenlosen Erfolges - doch hinter dem Glanz verbergen sich nicht nur Milliardenvermögen, sondern auch Krisen, Skandale und Konflikte.
21:40
Sie sind jung, digital und weltweit vernetzt. Sie sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Reichtum im 21. Jahrhundert neu definieren. Ihre Erfolgsgeschichten prägen die Welt. MrBeast, Martin Klenk, Ben Francis, Lucy Guo, Ed Craven und Melanie Perkins stehen für eine Generation, die Aufmerksamkeit, Identität und digitale Erlebnisse in Milliardenunternehmen verwandelt - und das in einem atemberaubenden Tempo. Von der Garage bis zur Milliarde: Der Film richtet den Blick auf eine Generation, die die Regeln des Reichtums neu geschrieben hat. MrBeast verwandelte YouTube-Videos in ein globales Medienimperium mit Hunderten Millionen Abonnenten. Martin Klenk machte aus einer Studentenarbeit einen Weltkonzern. Ben Francis nähte in seiner Garage Trainingskleidung - und baute mithilfe von Influencer-Marketing eine der begehrtesten Sportswear-Marken der Welt. Lucy Guo wusste schon als Kind, wie man ein PayPal-Konto eröffnet, und setzte früh auf KI, als andere noch zögerten. Ed Craven bewegt sich mit seiner Vorliebe für Spielwetten souverän im Graubereich der digitalen Wirtschaft. Und Melanie Perkins hat es sich zur Mission gemacht, kreatives Gestalten für jeden zugänglich zu machen. Was sie alle eint: kein Erbe, kein Familienname, keine traditionellen Strukturen - sondern Instinkt, Risikobereitschaft und die Fähigkeit, den Zeitgeist zu lesen, bevor er sichtbar wird. Zwischen Marken, Macht und Milliarden: Superreiche und ihre Imperien. Ihr Aufstieg wirkt wie ein Versprechen grenzenlosen Erfolges - doch hinter dem Glanz verbergen sich nicht nur Milliardenvermögen, sondern auch Krisen, Skandale und Konflikte.
22:25
Oligarchen: Sie sind die reichsten Männer Russlands, herrschen über Firmenimperien und leben in Luxus. Ihren Reichtum verdanken sie dem Chaos der sich auflösenden UdSSR in den 1990er-Jahren. Die Privatisierung nach dem Zerfall der UdSSR ermöglicht einigen Russen die Einflussnahme auf die staatlichen Rohstoffkonzerne und damit großen Reichtum. Besonders ihr Verhältnis zu Putin, Russlands machthungrigem Präsidenten, spielt dabei eine wichtige Rolle. Oleg Deripask und Wladimir Potanin gehören zu den reichsten und mächtigsten Menschen Russlands. Um die Spitze zu erreichen, greifen sie auf teils niederträchtige und illegale Methoden zurück - Korruption ist ihr Alltag. Der vermutlich mächtigste und reichste unter ihnen ist jedoch Wladimir Putin. Konflikte mit dem Staatsoberhaupt sind aufseiten der Oligarchen meist nicht zu vermeiden. Sie müssen sich klar zu ihm bekennen, anderenfalls droht ihnen das Exil oder sogar der Tod. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine gerät das Vermögen der Oligarchen ins Visier der westlichen Staaten. "Tycoons - Die Macht der Milliardäre" schaut auf die reichsten Menschen der Welt, die in ihren Ländern großen Einfluss besitzen. Auf Amerikas Superreiche, die russischen Oligarchen und die chinesischen Entrepreneure an der Spitze der größten Konzerne des Landes.
23:20
Elon Musk, Jeff Bezos, Bill Gates - hinter diesen Namen stecken faszinierende Erfolgsgeschichten. Die Superreichen in den USA verändern mit technologischer Innovation die moderne Welt. Die obersten ein Prozent der US-Amerikaner sind reicher als die unteren 90 Prozent zusammen, und die Zahl der Milliardäre stieg in den letzten Jahren auf über 700. Ihr Reichtum verleiht ihnen eine große politische und gesellschaftliche Macht. Wird ihnen jemals Einhalt geboten? Der amerikanische Traum zieht seit jeher mutige Unternehmer an, deren Zukunftsvisionen sie in die Welt der Superreichen befördern: von den frühen Ölbaronen und Industriellen bis hin zu den modernen Social-Media-Influencern, die neue globale Märkte erschließen. Die Superreichen geben übermäßig viel Geld aus für typische Luxusgüter wie Megajachten, Villen und Sportwagen, aber sie leisten auch Pionierarbeit: sei es die Erforschung ferner Planeten oder die Errichtung eines virtuellen Metaversums. "Tycoons - Die Macht der Milliardäre" schaut auf die reichsten Menschen der Welt, die in ihren Ländern großen Einfluss besitzen. Auf Amerikas Superreiche, die russischen Oligarchen und die chinesischen Entrepreneure an der Spitze der größten Konzerne des Landes.