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TV Programm für ZDFinfo am 22.10.2026

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Spuren des Krieges 14:20

Spuren des Krieges: Hiroshima 1945

Geschichte

Am 6. August 1945 wirft der amerikanische Bomber "Enola Gay" eine Atombombe über Hiroshima ab. Innerhalb weniger Sekunden ist die Stadt vernichtet, und über 70.000 Menschen sind sofort tot. Drei Tage später fällt eine noch stärkere Bombe auf Nagasaki. Weitere 75.000 Menschen sterben. 70 Jahre danach erinnern die Arbeiten der Archäologen und unzählige Augenzeugenberichte an den Preis, den das Land dafür zahlte.

Danach

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 15:05

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Gergovia - Gallien gegen Cäsar

Geschichte

52 vor Christus: Die gallischen Stämme erheben sich unter Führung von Vercingetorix gegen die Römer. Die blutige Schlacht bei Gergovia nimmt eine überraschende Wendung. Gergovia, die Hauptstadt der Arverner, thront strategisch auf einem Hügel. Dort verschanzt sich Vercingetorix, der Anführer des gallischen Widerstandes. Nach wochenlanger Belagerung startet Cäsar den entscheidenden Angriff - doch erwartet ihn eine Falle? Cäsars Truppen sollen eigentlich von den Haeduern unterstützt werden. Sie sind langjährige Verbündete Roms und geschätzt wegen ihrer kämpferischen Reiter. Doch die Haeduer sind uneins, entschließen sich erst spät, doch auf Seiten Roms zu kämpfen. 10.000 Mann greifen von Osten in die Schlacht ein. Doch im Getümmel erkennen die Römer ihre Alliierten nicht und kämpfen auch gegen sie. Gefangen zwischen den Truppen der Haeduer und der Streitkräfte des Vercingetorix, bleibt Cäsar nur der Rückzug. Die Belagerung von Gergovia endet für ihn mit einem Debakel: Vercingetorix hat ihn besiegt und in die Knie gezwungen. Historiker halten Vercingetorix für einen der bedeutendsten Gegner Cäsars in Gallien. Das macht ihn im 19. Jahrhundert zu einem nationalen Mythos in Frankreich, der bis heute populär ist. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 15:50

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Bouvines - König gegen Kaiser

Geschichte

Nahe einer unscheinbaren Brücke in Nordfrankreich prallen 1214 mächtige Rivalen aufeinander: Die Schlacht von Bouvines am 27. Juni wird zum Wendepunkt mittelalterlicher Machtpolitik. Der französische König Philipp II. sieht sich einer ungewöhnlich breiten Allianz gegenüber: angeführt vom römisch-deutschen Kaiser Otto IV. und getragen von den Interessen des englischen Königs Johann Ohneland. Kann Philipp dieser Koalition standhalten? Der Konflikt zwischen Frankreich und England besteht schon seit Langem. Als Johann Ohneland den englischen Thron besteigt, erbt er auch große Gebiete in Frankreich. Doch innerhalb von rund zehn Jahren nimmt Philipp II. ihm den Großteil davon wieder ab. Um sein verlorenes Erbe zurückzuerobern, schmiedet Johann Ohneland eine Koalition. Sie vereint Philipps größte Feinde: den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und zwei seiner Vasallen, den Grafen von Flandern und den Grafen von Boulogne. Sie greifen das französische Heer an, als es die Brücke von Bouvines überquert. Als die Schlacht schon verloren scheint, geht der König von Frankreich zum Gegenangriff über und erringt einen überzeugenden Sieg. Für den deutsch-römischen Kaiser Otto IV. hat die Niederlage dramatische Folgen. Er verliert seine politische Basis in Deutschland. Der König von England ist stark geschwächt. Vor allem aber behauptet sich Philipp II. als unangefochtener Herrscher über das Königreich Frankreich. Die Machtverhältnisse in Europa sind für lange Zeit entschieden. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 16:35

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Antiochia - Im Namen des Kreuzes

Geschichte

Die Kreuzfahrer verfolgen ein klares Ziel: den Weg nach Jerusalem zu öffnen. Dafür müssen sie zunächst Antiochia einnehmen - eine strategisch wichtige Stadt. Sie verfolgen damit ein Vorhaben, das religiöse Motivation und europäische Machtinteressen miteinander verbindet. Doch kaum ist Antiochia erobert, stehen die Kreuzfahrer einem neuen, mächtigen Gegner gegenüber: dem Herrscher von Mossul. Ein Jahr nach diesem Sieg nehmen die Kreuzfahrer Jerusalem ein. Gottfried von Bouillon wird der erste Herrscher des christlichen Königreichs von Jerusalem. Der Sieg in Antiochia hat erhebliche politische Bedeutung. Er legitimiert die europäische Präsenz im Heiligen Land. Darüber hinaus zeigen die Belagerung und der Kampf um die Stadt die Komplexität der Beziehungen zwischen den Kreuzrittern, den Byzantinern und den muslimischen Herrschern. Der Sieg beflügelt die mittelalterliche Fantasie und inspiriert Lieder, Epen und Legenden. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 17:15

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Issos - Alexander gegen die Perser

Geschichte

333 vor Christus führt Alexander der Große seine Truppen gegen das mächtigste Reich seiner Zeit: die Perser. Er will den Orient erobern und den Titel "König der Könige" für sich erringen. Die Perser sind zahlenmäßig überlegen, doch Alexander setzt auf die Taktik der Phalanx: Mit seiner Kavallerie stürmt er direkt auf die feindlichen Linien zu. Als der Perserkönig Dareios III. die Flucht ergreift, ist die Schlacht bei Issos entschieden. Bereits im Herbst des Jahres 335 vor Christus sichert sich Alexander die Herrschaft über Griechenland. Nach der Zerstörung Thebens unterwerfen sich alle griechischen Städte, und Alexander bekommt den Oberbefehl über den geplanten Perserfeldzug. Im Frühjahr 334 vor Christus setzt Alexander mit über 30.000 Mann über den Hellespont nach Kleinasien. In der Schlacht am Granikos fügt er den persischen Streitkräften von Dareios III. eine erste Niederlage zu. In den folgenden 18 Monaten erobert er die Küstenstädte Kleinasiens und sichert sich Nachschubwege für einen weiteren Vormarsch. Die makedonische Armee ist berüchtigt für ihre neuartige Taktik, die Phalanx. Ein entscheidender Moment ist der Angriff zu Pferd - angeführt von Alexander selbst an der Spitze seiner Elitekavallerie. Zum ersten Mal greifen seine mit langen Lanzen bewaffneten Reiter in kompakter Formation an und durchbrechen die gegnerischen Linien. Die Schnelligkeit und Wucht dieser Angriffe sind von zentraler Bedeutung. Der Sieg in der Schlacht bei Issos ist der eigentliche Beginn von Alexanders Feldzug gegen das Perserreich. Er legt den Grundstein für seinen legendären Ruf als einer der bedeutendsten Feldherren und Begründer eines Weltreichs. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 18:00

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Pydna - Rom gegen Makedonien

Geschichte

Roms flexible Kriegsführung gegen makedonische Phalanx: 168 vor Christus treffen zwei Mächte aufeinander. Kann römische Disziplin und taktische Finesse die Wucht der Sarissen brechen? Die makedonische Phalanx gilt seit Jahrhunderten als nahezu unbezwingbar, während Rom erst zur aufstrebenden Macht wird. Bei Pydna prallen ihre unterschiedlichen Kampfweisen aufeinander: ein Wendepunkt in der Machtbalance des Mittelmeerraums. Seit Jahrzehnten hatte Rom seinen Einfluss in Griechenland und Makedonien ausgedehnt. Nach zwei Konflikten mit den makedonischen Königen bricht 171 vor Christus der Dritte Makedonische Krieg aus. Trotz einiger anfänglicher Erfolge müssen sich die Makedonier bald der militärischen Macht Roms stellen. Perseus, Erbe Alexanders des Großen und König von Makedonien, trifft auf den römischen Feldherrn Lucius Aemilius Paullus. Geschickte Taktik, die Nutzung des unebenen Geländes und das Aufbrechen der makedonischen Formationen geben den Römern entscheidende Vorteile. Die Niederlage der Makedonier fällt verheerend aus. Die römischen Verluste bleiben vergleichsweise gering. König Perseus wird gefangen genommen und in Rom im Triumphzug vorgeführt. Später stirbt er in Haft. Mit ihm endet die Dynastie der Antigoniden, die auf Alexander den Großen zurückgeht. Die Schlacht von Pydna besiegelt das Ende Makedoniens und macht Rom zur unangefochtenen Macht im östlichen Mittelmeerraum. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.

Julius Cäsar - Der Diktator 18:45

Julius Cäsar - Der Diktator: Aufstieg

Geschichte

Am Anfang seiner Karriere ist Gaius Julius Cäsar ein junger, talentierter Politiker ohne Skrupel. Wie schafft er den Aufstieg zum mächtigsten Mann des Römischen Reiches? Im 1. Jahrhundert vor Christus ist die Römische Republik zu einem Großreich herangewachsen. Doch im Inneren herrschen Krisen. Das politische Rom ringt um seine Ordnung. Der junge Cäsar erkennt seine Chance und steigt in das riskante Spiel um die Macht ein. Cäsar stammt aus adligem Haus und gehört zur römischen Elite. Größer als seine politische Begabung ist nur sein Ehrgeiz: Im Jahr 63 vor Christus bewirbt er sich um ein Amt, das eigentlich nur verdiente Staatsmänner bekleiden. Er will Pontifex Maximus, der oberste Priester Roms, werden. Im Wahlkampf sucht er sich mächtige Verbündete und stürzt sich in hohe Schulden, um das Volk auf seine Seite zu ziehen. Es ist ein Spiel mit großem Risiko: Wahlsieg oder Ruin. Geht Cäsars Taktik auf? Zu Cäsars Zeiten ist das Römische Reich eine Republik. Die Ämter werden durch Wahl vergeben - und das nur für eine begrenzte Zeit. Das politische System hat seinen Sitz im Senat. Dort kämpft die römische Elite um Posten, Einfluss und Macht. Cäsar weiß genau, wie er in diesem System vorankommt. Virtuos schmiedet er Allianzen, bricht mit Konventionen und schreckt auch vor Gewalt nicht zurück. Dies ist ein Weg, der die Römische Republik an den Abgrund führen wird. Julius Cäsar ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Römischen Reiches. Sein unstillbarer Machthunger ebnet ihm den Weg vom Feldherrn zum Diktator auf Lebenszeit, endet jedoch in Verrat und Tod.

Julius Cäsar - Der Diktator 19:30

Julius Cäsar - Der Diktator: Macht

Geschichte

Cäsar verbündet sich mit Crassus und Pompeius - gemeinsam bilden sie das sogenannte Triumvirat. Zu dritt bestimmen sie die Geschicke des Römischen Reiches und setzen die Politik unter Druck. Doch das Bündnis gerät ins Wanken und damit auch die Stabilität der Republik. Diese ist auf Machtverteilung ausgelegt. Kein Einzelner soll die Kontrolle übernehmen können. Doch Cäsar feiert in Gallien einen Sieg nach dem anderen. Er gewinnt immer mehr an Einfluss. Im Jahr 59 vor Christus wird Cäsar Konsul. Er geht mit Marcus Licinius Crassus, dem reichsten Mann Roms, und Gnaeus Pompeius Magnus, dem größten Feldherrn des Reiches, ein Bündnis ein. Gemeinsam sichern sich die drei Privilegien. Cäsars Ziel ist ein schlagkräftiges Heer unter seinem Kommando und Ruhm auf dem Schlachtfeld. Beides wird er bekommen. Cäsar lässt sich für fünf Jahre zum Statthalter Illyriens und der beiden gallischen Provinzen ernennen. Von dort aus nimmt er ein weiteres Land ins Visier: das freie Gallien. Ab 58 vor Christus unterwirft er die dort lebenden Stämme in einem jahrelangen Krieg, der ihn bis nach Britannien und Germanien führt. Der Krieg füllt Cäsars Kassen - und die seiner Unterstützer in Rom. Doch seine Macht stört das Gleichgewicht im Römischen Reich. Noch hält das Triumvirat zusammen. Die drei Männer sind aufeinander angewiesen. Aber Machthunger und Schicksalsschläge bringen das Bündnis und die Republik ins Wanken. Kann die Rivalität nur mit Gewalt gelöst werden? Julius Cäsar ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Römischen Reiches. Sein unstillbarer Machthunger ebnet ihm den Weg vom Feldherrn zum Diktator auf Lebenszeit, endet jedoch in Verrat und Tod.

Julius Cäsar - Der Diktator 20:15

Julius Cäsar - Der Diktator: Fall

Geschichte

Cäsar triumphiert im Römischen Bürgerkrieg. Nie zuvor hatte ein Römer so viel Macht. Er nutzt sie, um weitreichende Reformen durchzusetzen. Doch sein Aufstieg weckt Widerstand. Im Krieg hat Cäsar hart gekämpft, aber vielen seiner Gegner Gnade gewährt. Er will sie auf seine Seite ziehen und den Staat wieder aufrichten. Doch ist er bereit, seine Macht wieder abzugeben? Wird Cäsar zum Gewaltherrscher? Oder richtet sich die Gewalt gegen ihn? Anfang 49 vor Christus versinkt Rom im Bürgerkrieg. Cäsars Heer kämpft gegen die Truppen des Senats unter Pompeius. Die Kämpfe dauern vier Jahre, doch schon früh feiert Cäsar entscheidende Siege. Im Triumph kehrt er nach Rom zurück und lässt sich 46 vor Christus auf zehn Jahre zum Diktator ernennen. Nun kann er durchregieren und nimmt den Umbau des römischen Staatswesens in Angriff. Er plant große Bauprojekte und führt einen neuen Kalender ein, der der Vorläufer des heute gebräuchlichen Kalenders ist. Im Senat erkennt man die Notwendigkeit, das zerrüttete Land mit starker Hand zu reformieren. Doch Cäsar geht immer weiter. Im Februar 44 vor Christus lässt er sich zum Diktator auf Lebenszeit ernennen und tritt in der alten Tracht der römischen Könige auf, die Jahrhunderte zuvor vom Thron gestürzt wurden. Den Senatoren steht vor Augen, dass sie ihre alten Rechte unter Cäsar nicht mehr zurückerlangen werden. Einige sehen nur einen radikalen Ausweg: Cäsar muss sterben. Julius Cäsar ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Römischen Reiches. Sein unstillbarer Machthunger ebnet ihm den Weg vom Feldherrn zum Diktator auf Lebenszeit, endet jedoch in Verrat und Tod.

Die sieben Mythen der Antike 21:00

Die sieben Mythen der Antike

Geschichte

War Kleopatra eine eiskalte Verführerin? Gab es das Trojanische Pferd wirklich? Und warum stürzten sich 300 Spartaner in eine ausweglose Schlacht? Viele Mythen der Antike werfen Fragen auf. Forscherinnen und Forscher versuchen, die Wahrheit hinter den schillernden Erzählungen der Antike zu finden. Wie sind die Mythen entstanden und aus welchen Motiven? Eine Spurensuche nach den Ursprüngen der Legendenbildungen in und nach der Antike. War Alexander der Große ein Superheld der Antike - oder nur ein brutaler Eroberer? Die Frage nach dem Ursprung des Mythos führt vor allem zu römischen Quellen. Aus dem Umfeld des berühmten Makedoniers sind keine Aufzeichnungen mehr vorhanden. Die Dokumentation geht außerdem dem Mythos um die antiken griechischen und römischen Bauwerke auf den Grund: Waren die Bauwerke tatsächlich weiß? Und woher rührt das Ritual des olympischen Fackellaufs - haben die alten Griechen ihn gemeinsam mit den Spielen erfunden? Fragen wirft auch der Mythos um den legendären Gladiator Spartacus auf. Im Jahr 73 vor Christus führte er einen Sklavenaufstand an und wird bis heute als beispielhafter Kämpfer für die Rechte der Unterdrückten gefeiert. Aber war Spartacus tatsächlich ein antiker Revolutionär? Wie viel Wahrheit steckt in den Erzählungen der Antike und wie viel Mythos?

Mythos Alexander der Große 21:45

Mythos Alexander der Große: Der Weg zur Macht

Geschichte

336 vor Christus wird Alexander mit nur 20 Jahren König von Makedonien. Kaum an der Macht, fordert er das mächtige Perserreich und seinen Herrscher Dareios III. heraus und zieht in den Krieg. Auf dem Weg nach Osten erreicht Alexander Gordion in Phrygien. Dort zerschlägt er den sagenumwobenen Gordischen Knoten. Wer ihn löst, soll über Asien herrschen. Für Alexander wird die Tat zum Zeichen: Sein Weg zur Macht hat begonnen. Für Alexander und seine Truppen wird die Tat zum Omen. Sie sind überzeugt, dass der junge König zu Größerem bestimmt ist und den persischen König Dareios III. besiegen kann. Nach ersten Erfolgen treffen die beiden Herrscher 333 vor Christus in der Schlacht bei Issos erstmals direkt aufeinander. Obwohl Alexanders Heer vermutlich kleiner ist, gelingt ihm dank taktischer Vorteile und günstiger Geländeaufstellung ein entscheidender Sieg. Geprägt ist Alexanders militärisches Können auch vom Einfluss seines Vaters, Philipp II. Unter dessen Herrschaft steigt Makedonien im 4. Jahrhundert vor Christus zur dominierenden Macht im antiken Griechenland auf. Alexanders Ausbildung ist bemerkenswert: Neben intensivem militärischem Training erhält er Unterricht beim Philosophen Aristoteles. Die Verbindung aus strategischem Denken und umfassender Bildung prägt seine späteren Feldzüge maßgeblich. Archäologische Funde - etwa im makedonischen Palast von Aigai oder im antiken Gordion - ermöglichen heute neue Einblicke in Alexanders frühe Jahre und seinen Aufstieg zur Macht. Mit nur 20 Jahren besteigt Alexander der Große den Thron Makedoniens. In einem beispiellosen Eroberungszug besiegt er das Persische Reich, gründet zahlreiche Städte und errichtet eines der größten Imperien der Antike.

Mythos Alexander der Große 22:30

Mythos Alexander der Große: Der Eroberer

Geschichte

Nach seinem Sieg bei Issos 333 vor Christus zieht Alexander weiter nach Ägypten, einer strategisch wichtigen Satrapie des Perserreichs. Dort trifft er kaum auf Widerstand. Viele Ägypter empfangen Alexander als Befreier von der persischen Herrschaft. Er lässt sich als Pharao einsetzen und gründet 331 vor Christus die Stadt Alexandria, die zum politischen und kulturellen Zentrum wird. Kurz darauf reist er zum Orakel von Siwa. Die Reise zum Orakel von Siwa ist beschwerlich. Antiken Berichten zufolge wird er dort als Sohn des Gottes Zeus-Amun anerkannt. Für Alexander ist das mehr als ein religiöses Zeichen: Es stärkt seinen Anspruch auf Herrschaft. Währenddessen bereitet Persiens König Dareios III. eine letzte Entscheidungsschlacht vor, um sich Alexander erneut entgegenzustellen. Bei Gaugamela im Norden des heutigen Irak wählt er bewusst offenes Gelände und lässt es ebnen, um seine Kavallerie und die Sichelwagen - Streitwagen mit scharfen Klingen an den Rädern - optimal einsetzen zu können. Trotz zahlenmäßiger Unterzahl gelingt Alexander erneut ein Sieg, vor allem durch flexible Taktik, disziplinierte Truppen und den Einsatz seiner makedonischen Phalanx mit ihren langen Sarissen. Der Sieg öffnet Alexander den Weg ins Zentrum des Persischen Reiches. Babylon und Susa ergeben sich kampflos, während Persepolis wenig später in seine Hände fällt. Die gewaltigen Schätze der Städte sichern die Finanzierung des weiteren Feldzugs und festigen Alexanders Machtstellung. Mit nur 20 Jahren besteigt Alexander der Große den Thron Makedoniens. In einem beispiellosen Eroberungszug besiegt er das Persische Reich, gründet zahlreiche Städte und errichtet eines der größten Imperien der Antike.

Mythos Alexander der Große 23:15

Mythos Alexander der Große: Der König von Asien

Geschichte

Nach dem Sieg bei Gaugamela flieht Dareios III. Richtung Osten. Alexander verfolgt ihn, doch als er den persischen König einholt, ist er bereits tot. Ermordet von seinen Gefolgsleuten. Alexander bestraft die Verantwortlichen und erhebt selbst Anspruch auf das Erbe der persischen Großkönige. Aus dem Eroberer wird der König von Asien. Doch je weiter er nach Osten zieht, desto brüchiger wird seine Herrschaft. Eine Verschwörung um Philotas, einem seiner engsten Vertrauten, wird aufgedeckt. Philotas wird gefoltert, verhört und schließlich hingerichtet. Auch dessen Vater Parmenion, ein erfahrener makedonischer General, wird zum Tode verurteilt. Diese Ereignisse markieren eine Wende. Alexander handelt zunehmend misstrauisch und brutal. Seine Motive werden in historischen Quellen unterschiedlich bewertet. Gleichzeitig versucht er, seine Macht politisch zu festigen - etwa durch die Heirat mit Roxane, einer baktrischen Prinzessin. Die Verbindung nutzt er strategisch, um neue Verbündete an der Nordostgrenze seines Reiches zu gewinnen. Von dort setzt er seinen Feldzug in Richtung Punjab fort. Nach dem Sieg am Hydaspes im Jahr 326 vor Christus (im heutigen Pakistan) verweigern ihm seine erschöpften Truppen jedoch die Gefolgschaft. Sie verlangen die Rückkehr nach Makedonien und erzwingen die Umkehr. Im Jahr 323 vor Christus stirbt Alexander schließlich in Babylon. Die genaue Todesursache ist bis heute umstritten. Mit nur 20 Jahren besteigt Alexander der Große den Thron Makedoniens. In einem beispiellosen Eroberungszug besiegt er das Persische Reich, gründet zahlreiche Städte und errichtet eines der größten Imperien der Antike.

Große Völker 23:55

Große Völker: Die Karthager

Dokumentation

"Terra X" forscht nach den Wurzeln des modernen Europa. "Große Völker - Die Karthager" schildert die Geschichte der einflussreichsten Handelsmacht in der Antike. Die meisten Berichte über die Karthager stammen von ihren Konkurrenten - den Griechen und Römern - und sind wenig objektiv. Die Karthager gelten als verschlagene Händler und grausame Kindsmörder. Doch Forscher haben herausgefunden: Sie waren besser als ihr Ruf. Die Geschichte der Karthager setzt vor rund 3000 Jahren ein, als phönizische Siedler ihre Mutterstädte im heutigen Libanon verlassen, um im Mittelmeerraum neue Kolonien zu gründen. Sie entstehen an den Küsten Nordafrikas, auf Sizilien, Sardinien, Korsika, den Balearen und im Süden Spaniens. Die prächtigste und mächtigste aber wird Karthago - eine blühende Metropole mit einem Hafen, den damals die ganze Welt bestaunt. Dort bauen die Karthager wendige Kriegsschiffe, aber auch schnelle Segler, die sie als Expeditionsschiffe einsetzen. Auf der Suche nach weiteren Handelsplätzen - und vor allem nach wertvollen Metallen - gelangen sie über die Grenzen der damals bekannten Welt hinaus: durch die Straße von Gibraltar bis nach Westafrika und vielleicht sogar bis nach England. Wo immer sie auftauchen, werden sie berühmt und berüchtigt - mal als kunstfertig gepriesen, dann wieder als geldgierig beschimpft. Voller Neid schaut man auf die Kaufleute, die "wie Fürsten auftreten", wie es heißt. Auch sollen sie grausame religiöse Rituale pflegen, ihre Erstgeborenen töten und an speziellen Orten - den sogenannten Tophets - den Göttern opfern, um von ihrem Volk Krieg und Hungersnot abzuwenden. Davon berichten zumindest die Griechen und Römer. Lange hat man ihnen geglaubt, auch weil Funde von Kinderknochen ihre Überlieferungen gestützt haben. Aber inzwischen betrachten Forscher die Texte mit äußerster Vorsicht, denn die Karthager waren die größten Rivalen im Mittelmeerraum und womöglich Opfer von Verleumdungen. Heute tendiert man dazu, die Tophets als Begräbnisorte für tot geborene oder früh verstorbene Kinder zu sehen. 1000 Jahre lang beherrschen die Karthager als Händler die antike Welt. Dann übernimmt der Erzfeind Rom die Macht und zerstört Karthago - das Herz des phönizischen Kulturkreises. Doch da sind die Samen dieses großen Seefahrervolkes längst aufgegangen. Denn durch ihren Fernhandelsverkehr haben sie die Länder rund ums Mittelmeer zu einem Kulturraum geformt, in dem nicht nur Waren, sondern auch Ideen und Know-how frei hin- und herströmen. Sie haben die ersten Städte auf europäischem Boden gegründet - Keimzellen einer urbanen Kultur, die bis heute unser Leben prägt. Von ihnen stammt der Entdeckergeist, der Generationen nach ihnen beflügelt hat, wie Forscher erklären. Und sie liefern das nötige technische Wissen, um Schiffe für weite Fahrten über die Meere zu konstruieren. Ein Wissen, das sie zunächst an Griechen und Römer weitergeben und das sich dann in die ganze Welt verbreitet. Das Wichtigste aber, was von ihnen bleibt, ist die phönizische Schrift, die in wenigen Jahrhunderten die Welt erobert und Ursprung aller westlichen Alphabete ist.