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Der Leibniz-Keks von Bahlsen - ein Klassiker mit Kultstatus. Sebastian Lege lüftet seine Geheimnisse und blickt hinter die Kulissen des Familienunternehmens. Bahlsen zählt zu den größten Lebensmittelherstellern Deutschlands. Sebastian Lege zeigt, wie aus dem Leibniz-Imperium Salzstangen, NicNacs und Chips hervorgingen - und worin sie sich von günstigen Alternativen unterscheiden. Der Grundstein des Erfolgs Der Leibniz-Keks ist bis heute das Herzstück des Sortiments. 2,3 Milliarden Butterkekse produziert Bahlsen jährlich - und bleibt damit Marktführer und Vorbild für viele Konkurrenten. Mit Klassikern wie Ohne Gleichen, Waffeletten oder Pickup füllt das Unternehmen die Keksregale in ganz Deutschland. Die Erfolgsgeschichte beginnt in den 1880er-Jahren, als Firmengründer Hermann Bahlsen in London erstmals die dortigen "Cakes" entdeckt. Zurück in Hannover entwickelt er nach englischem Vorbild den Leibniz-Keks - das Fundament einer bis heute prägenden Familiendynastie. Sebastian Lege rekonstruiert das Originalrezept und analysiert das Erfolgsgeheimnis des Kultkekses. Über Rückschläge und Innovationen zum Verkaufsschlager 1905 führt Hermann Bahlsen als Erster in Deutschland die Fließbandarbeit ein und steigert so die Produktion enorm. Die luftdichte TET-Verpackung macht den Leibniz-Keks schließlich zum idealen Reisebegleiter. Trotz Krieg und dem frühen Tod des Gründers gelingt den Söhnen ein neuer Hit: die Salzstange. Nach amerikanischem Vorbild setzen sie auf Massenproduktion - und erschließen mit Chips und Erdnuss-Snacks auch in der Nachkriegszeit neue Märkte. In den 1990er-Jahren kommt es zur Trennung: Aus dem Familienunternehmen entstehen die Marken Bahlsen und Lorenz. Sebastian Lege baut eine Spezialmaschine, um Salzstangen selbst herzustellen. Testesser vergleichen daraufhin Saltletts, NicNacs und Crunchips mit günstigen Alternativen. Lege zeigt, was Markenprodukte wirklich ausmacht - und worin sie sich von Discounter-Snacks unterscheiden.
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Knoppers, Toffifee und nimm2 gehören alle zu einem deutschen Milliardenkonzern: Storck. Sebastian Lege zeigt, wie aus einer kleinen Bonbonmanufaktur ein Süßigkeitengigant wurde. Storck macht viel Umsatz mit etablierten und bekannten Marken. Aber auch günstige Eigenmarken werden von dem Unternehmen produziert. Sebastian Lege zeigt, was in den Produkten steckt. Storck zählt zu den dominierenden Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie. Aus einer kleinen Bonbonmanufaktur, gegründet 1903 im nordrhein-westfälischen Werther, entsteht innerhalb von Jahrzehnten ein internationaler Konzern mit Milliardenumsatz und 22 Standorten weltweit. Der frühe Erfolg basiert auf einer einfachen, aber damals innovativen Idee: einzeln verpackte Karamellbonbons. Der Ein-Pfennig-Riese legte den Grundstein für den Aufstieg des Unternehmens. Aus diesen wurden später die Riesen, die auch heute noch als reine Karamellversion oder mit Schokolade erfolgreich sind. Das Sortiment erweitert sich stetig, neben Knoppers, Toffifee, Merci und nimm2 stammen auch die bekannten Marken Werther's Original, Mamba und Dickmann's aus der Produktfamilie von Storck. Emotionale Werbung und verheißungsvolle Werbeversprechen bilden einen großen Teil des Erfolgs von Storck: Knoppers ist das "kleine Frühstück für zwischendurch", bei dem die meisten wohl den Werbeslogan "Morgens um halb zehn in Deutschland" im Kopf haben. Die Werbung verspricht ein gesundes Frühstück für die perfekte Pause. Doch wie viel gesunde Haselnüsse und Milch stecken wirklich in der Haselnussschnitte? nimm2 und die bekannten Lachgummis suggerieren gesundes Naschen durch zugesetzte Vitamine und Fruchtsaft. In den 1960er-Jahren war dies eine Neuheit und Besonderheit. Doch steckt dahinter mehr als ein reiner Marketingtrick? Toffifee steht für gemeinsamen Genuss der ganzen Familie. Mit Toffifee hat Storck ein Produkt im Sortiment, das nur schwer nachzumachen ist und deswegen wenig direkte Konkurrenz erfährt. Ein zentraler Erfolgsfaktor von Storck ist die enge Zusammenarbeit mit dem Discounter Aldi. Über die Tochterfirma WIHA produziert Storck seit Jahren zahlreiche Eigenmarken und No-Name-Produkte. Diese langfristige Partnerschaft sichert hohe Produktionsmengen, niedrige Kosten und wirtschaftliche Stabilität. Mit der Marke Moser-Roth bedient Storck zudem das Discounter-Premiumsegment bei Schokoladen. Ein Chocolatier nimmt die Discounter-Schokolade unter die Lupe und macht den Direktvergleich mit teurer Markenschokolade.