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TV Programm für ZDFinfo am 26.05.2026

Jetzt

Tycoons - Die Macht der Milliardäre 13:00

Tycoons - Die Macht der Milliardäre: Chinas neue Geld-Elite

Dokumentation

Der Aufstieg von Chinas Milliardären erzählt die Geschichte eines Landes, das sich von einem Ort der Armut in den 1980er-Jahren zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt entwickelt hat. Als die Menschen vor rund 40 Jahren unter kommunistischer Herrschaft hungerten, war Kommunismus noch ein Synonym für Armut in China. Heute sind die Großunternehmer des Landes die Spitze eines neuen China, jugendliche Herausforderer eines alternden Silicon Valley. War das Land mit seiner riesigen Bevölkerungszahl einst die Billigfabrik der Welt, so ist China heute zu einer Fabrik für Milliardäre geworden, von denen fast einer pro Tag vom Band läuft. Das Land ohne Demokratie bringt schneller Milliardäre hervor als irgendein anderes auf der Welt. Doch womöglich hat das bald ein Ende: Chinas Großunternehmer befinden sich mitten in einem kalten Krieg mit den misstrauischen USA, und Präsident Xi geht hart gegen sie vor. Die Tycoons werden zum Schweigen gebracht und umerzogen, um neue strategische Ziele der Supermacht zu erreichen. "Tycoons - Die Macht der Milliardäre" schaut auf die reichsten Menschen der Welt, die in ihren Ländern großen Einfluss besitzen. Auf Amerikas Superreiche, die russischen Oligarchen und die chinesischen Entrepreneure an der Spitze der größten Konzerne des Landes.

Danach

The Chinese Dream - 24 h junges China 13:45

The Chinese Dream - 24 h junges China: Ein Tag mit Paintboxern, Influencern und Millionären

Land und Leute

Wovon träumen junge Chinesinnen und Chinesen? Welche Hoffnungen und Ziele haben sie? Glauben die Enkel der Aufstiegsgeneration noch an Fortschritt durch Arbeit und Wohlstand für alle? Die ZDF-Korrespondentinnen Elisabeth Schmidt und Miriam Steimer begleiten junge Menschen in China 24 Stunden lang, einen Tag und eine Nacht. Sie treffen Aussteigerinnen in entlegensten Dörfern, frischgebackene Selbstständige, Zweifler und Quereinsteiger in den glitzernden Mega-Metropolen - auf der Suche nach den Gesichtern und Geschichten hinter dem von Staats- und Parteichef Xi Jinping ausgerufenen "Chinesischen Traum".

The Chinese Dream - 24 h junges China 14:30

The Chinese Dream - 24 h junges China: Eine Nacht mit Rockstars, Rebellen und Prinzessinnen

Land und Leute

Wovon träumen junge Chinesinnen und Chinesen? Welche Hoffnungen und Ziele haben sie? Glauben die Enkel der Aufstiegsgeneration noch an Fortschritt durch Arbeit und Wohlstand für alle? Die ZDF-Korrespondentinnen Elisabeth Schmidt und Miriam Steimer begleiten junge Menschen in China 24 Stunden lang, einen Tag und eine Nacht. Sie treffen Aussteigerinnen in entlegensten Dörfern, frischgebackene Selbstständige, Zweifler und Quereinsteiger in den glitzernden Mega-Metropolen - auf der Suche nach den Gesichtern und Geschichten hinter dem von Staats- und Parteichef Xi Jinping ausgerufenen "Chinesischen Traum".

Wer ist Xi Jinping? 15:15

Wer ist Xi Jinping?

Porträt

Xi Jinping ist heute vielleicht der mächtigste Mann der Welt. Und das, obwohl die Kommunistische Partei Chinas den Mitgliedsantrag des jungen Xi Jinping zunächst neun Mal ablehnte. Wer ist der chinesische Staatspräsident, der Mao Zedong nacheifert, obwohl der seine Familie schikanierte? Der gegen die korrupte Parteielite vorgeht und heute in Popsongs wie "If you want to marry, marry someone like Xi Dada" besungen wird? Als Xi Jinping im Jahr 2012 die Führung von Chinas Kommunistischer Partei übernimmt, sehen ihn die meisten zunächst als einen der vielen Technokraten, der vor allem eines ist: unauffällig. Das ändert sich schnell. Xi sagt den bestechlichen Parteimitgliedern den Kampf an und beginnt seinen Aufstieg mit einer Antikorruptionskampagne. Er baut den Kult um seine Person immer weiter aus und das nicht nur mit Popsongs, die ihn besingen. In Schulbüchern, in Apps, auf Plakaten an Straßenkreuzungen: "Xi Dada", der mächtige Onkel, ist überall. Heute ist Xi Jinping der mächtigste chinesische Parteichef seit Mao Zedong.

China - Die neue Weltmacht 15:30

China - Die neue Weltmacht: Xi Jinping - Aufstieg eines Führers

Dokumentation

Privilegiert und doch von Unterdrückung geformt während Maos Kulturrevolution: So wächst Chinas Staatspräsident Xi Jinping auf. Eine Kindheit und Jugend mit Folgen für die Welt. Für die Rolle als Führer einer Weltmacht wird Xi früh geprägt. Doch wie sehr er Maos Ideen verinnerlicht hat, wird erst allmählich deutlich, wenn diktatorische Züge erkennbar werden, die so niemand erwartet hatte. Denn Xis Vater war Opfer der Kulturrevolution. Xi Jinping wächst zunächst als sogenannter Prinzling auf - als Kind eines hochrangigen Funktionärs der Kommunistischen Partei Chinas, mit einem Vater, der später bei Mao in Ungnade fiel. Als Jugendlicher erfährt Xi Jinping dann die Härten der Kulturrevolution und verbringt viele Jahre in einem der ärmsten Gebiete Chinas, wo er mit vielen anderen jungen Chinesen zu Schwerstarbeit gezwungen wird. Eine prägende Zeit, die seinen späteren Weg als Politiker beeinflusst. Korrespondent Martin Smith analysiert Xi Jinpings Biografie von der Kindheit über den politischen Aufstieg bis hin zur Macht. Er thematisiert Xis Nationalismus, sein Streben nach globaler Dominanz und die Rivalität zwischen China und den USA. Die zweiteilige Dokumentation berichtet vom Aufstieg Xi Jinpings zum Staatspräsidenten Chinas und von seiner Vision. Und sie beleuchtet die Bedeutung seiner Politik für die USA und die Welt.

China - Die neue Weltmacht 16:25

China - Die neue Weltmacht: Xi Jinping - Kampf um die Vorherrschaft

Dokumentation

Hongkong, Taiwan, das Südchinesische Meer und das Verhältnis zu den USA: Chinas Staatspräsident Xi Jinping taktiert beim Kampf um die Weltmacht an vielen Stellen. Der "chinesische Traum": zu alter Größe zurück - das möchte Xi. Die Sonderstellung Hongkongs stellt er ebenso infrage, wie er die Wiedervereinigung Taiwans mit dem Mutterland vorantreibt. Militärische Gewalt und Konfrontation mit den USA sind nicht ausgeschlossen. Als Staatspräsident schlägt Xi Jinping einen autoritären Kurs ein, bekämpft Korruption, baut Chinas Überwachungssystem aus und lehnt westliche Werte wie Pressefreiheit und Demokratie ab. Xi Jinping möchte den "chinesischen Traum" verwirklichen. Dafür setzt er auf Nationalismus und die "Umerziehung" religiöser Minderheiten in brutalen Internierungslagern. Vor allem träumt Xi davon, den Wettstreit mit Amerika um die globale Dominanz zu gewinnen. Korrespondent Martin Smith analysiert Xi Jinpings Biografie von der Kindheit über den politischen Aufstieg bis hin zur Macht. Er thematisiert Xis Nationalismus, sein Streben nach globaler Dominanz und die Rivalität zwischen China und den USA. Die zweiteilige Dokumentation berichtet vom Aufstieg Xi Jinpings zum Staatspräsidenten Chinas und von seiner Vision. Und sie beleuchtet die Bedeutung seiner Politik für die USA und die Welt.

China - Die neue Weltmacht 17:15

China - Die neue Weltmacht: Kampf ums Südchinesische Meer

Dokumentation

Das Südchinesische Meer - eine stark umkämpfte, wirtschaftlich und geopolitisch bedeutende Region. Vor allem China stellt vehement Besitzansprüche. Die Lage droht zu eskalieren. Um seinen Einfluss auszubauen, lässt Chinas Präsident Xi Jinping Inseln besetzen oder Militärmanöver vor fremden Küsten durchführen. Besonders auf den Philippinen und in Taiwan sind die Aggressionen zu spüren - mit gravierenden Auswirkungen für die Bevölkerung. Aufgrund der Bedeutung für den globalen Seehandel und die Fischerei sowie des Vorkommens von wertvollem Erdöl und Erdgas weckt das Südchinesische Meer Begehrlichkeiten bei vielen angrenzenden Staaten. Doch die Volksrepublik China beansprucht fast die gesamte Region für sich und verleiht diesen Forderungen mit militärischen Manövern immer wieder Nachdruck. Während einfache Fischer durch die Besetzung philippinischer Inseln samt fischreicher Fanggründe ihre Lebensgrundlage bedroht sehen, erfreuen sich chinesische Touristen an Ausflügen zu den neuen Urlaubszielen. Auf hoher See kommt es zudem immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Küstenwacheschiffen beider Länder. Auch in Taiwan ist man besorgt. China betrachtet die Insel als abtrünniges Staatsgebiet und will die Wiedervereinigung notfalls gewaltsam erzwingen. Um politischen Druck aufzubauen, lässt die Volksrepublik China Taiwan mit groß angelegten Militärmanövern umzingeln. In der Doku kommen Betroffene und Begünstigte dieser Konflikte ebenso zu Wort wie hochrangige Funktionäre aus Politik und Militär. Vertreter aller Parteien erzählen, wie der Streit um die Vorherrschaft in der Region ihren Alltag prägt, und schildern ihre persönliche Sicht auf das Pulverfass Südchinesisches Meer.

Kriegsgefahr Taiwan - US-Allianz gegen China 18:00

Kriegsgefahr Taiwan - US-Allianz gegen China

Dokumentation

Das Verhältnis zwischen China und den USA ist so schlecht wie seit den späten 1970er-Jahren nicht mehr. Experten gehen davon aus, dass ein Krieg um Taiwan nur noch eine Frage der Zeit ist. Australien kommt in diesem schwelenden Konflikt aufgrund seiner geopolitischen Lage eine Schlüsselrolle zu. Das Land gestattet den USA schon länger die Nutzung seiner militärischen Infrastruktur und hat zuletzt Milliarden in die Modernisierung seines Militärs gepumpt. Vor allem der Ausbau des gemeinsam mit den USA betriebenen Spionagezentrums "Pine Gap" gilt als Leuchtturmprojekt der amerikanisch-australischen Zusammenarbeit - und als klares Signal an China, dass Down Under im Falle eines Krieges fest an der Seite der USA stünde. Dazu passt auch die jüngste Ankündigung der USA, sechs atomwaffenfähige B-52-Bomber in Darwin stationieren zu wollen. Die Zeichen stehen auf Eskalation. Doch wie würde ein chinesisch-amerikanischer Krieg um Taiwan vonstattengehen? Welche Folgen hätte ein Krieg für die Region? US-Militäranalysten haben sich dieser Frage angenommen und in einem militärischen Planspiel verschiedene Kriegsszenarien durchgespielt. Sie zeigen, welche Stärken und Schwächen die jeweiligen Opponenten hätten, welche Kriegsstrategien sie nutzen würden und welcher Ausgang zu erwarten wäre. Sie zeigen auch, dass es in einem solchen Konflikt auf allen Seiten nur Verlierer gäbe. Vor allem die taiwanische Zivilbevölkerung würde laut den Militäranalysten horrende Verluste erleiden. Ein Ende der Spannungen ist derzeit nicht absehbar. Im Gegenteil: China-Insider wie Victor Gao vom chinesischen regierungsnahen "Zentrum für China und Globalisierung" lassen keinen Zweifel daran, dass die Atommacht China im Zweifel zum Äußersten bereit wäre.

Geheime Zeichen 18:45

Geheime Zeichen: Die rätselhafte Schatzkammer

Dokumentation

Vor rund 200 Jahren entziffert ein junger Wissenschaftler die Hieroglyphenschrift. Er legt damit den Grundstein zur wissenschaftlichen Erforschung des alten Ägypten. Heute interessieren sich die Forschenden für diejenigen, die Hieroglyphen verwendet haben: Priester, Schreiber, Maler, Graveure und Grabbauer. Denn sie haben die Geschichte der ägyptischen Dynastien und die Kultur ihres Volkes überliefert. Im Süden des Landes liegt das Grab des Petamenophis, des Obersten Vorlesepriesters. Es ist eines der größten im Land, erbaut im 7. Jahrhundert vor Christus. Als hoher Staatsbeamter hatte Petamenophis das Privileg, im Tal der Könige bestattet zu werden. Dieser "Grabpalast" fasziniert Forscherinnen und Forscher bis heute. Denn die Wände des Grabmals sind vollständig mit Hieroglyphen und Bildern bedeckt. Wer waren die Baumeister, Maler und Graveure, die diese Kunstwerke schufen? Was verraten die Hieroglyphen über das Leben in der Spätzeit des alten Ägypten? Mit der Entzifferung der Texte und Bilder wollen internationale Forschungsteams die letzten Rätsel lösen: Wer war Petamenophis wirklich? Welche Rolle spielte er in der pharaonischen Oberschicht? Und welchem Pharao diente er? Die zweiteilige Dokumentation von ZDFinfo bietet exklusive Einblicke in die Forschungen der Archäologinnen und Archäologen. Sie zeigt, welche zentrale Bedeutung der Tod im Leben der Menschen hatte und welche Rolle das "Ägyptische Totenbuch" dabei spielte.

Geheime Zeichen 19:30

Geheime Zeichen: Der Tempel der Hieroglyphen

Dokumentation

Im Tal der Könige liegt das prächtige Grabmal des Obersten Vorlesepriesters Petamenophis. Seine Wände sind vollständig mit Bildern und Texten aus dem Totenbuch des alten Ägypten verziert. Forschende wollen die letzten Rätsel der Hieroglyphen entschlüsseln. Sie untersuchen die "Bibliothek aus Stein" und erfassen das gigantische Bauwerk mit moderner Technik. Petamenophis lebte in der Spätzeit des alten Ägypten um 650 vor Christus. Er nahm eine bedeutende Stellung im Staat ein, war Prophet und Oberster Vorlesepriester. Sein Grab liegt im Tal der Könige, das nur den Pharaonen, Vertrauten der Herrschenden und hohen Staatsbeamten als Ruhestätte vorbehalten war. Das Grabmal des Pedamenophis ist eine der größten bisher entdeckten Anlagen der Nekropole: Sie erstreckt sich unterirdisch bis in eine Tiefe von fast 20 Metern auf drei Ebenen mit unzähligen Gängen und mehr als 20 Räumen. Insgesamt sind mehr als 2600 Quadratmeter Wände vollständig mit Hieroglyphen verziert. Wegen der schier unendlichen Vielfalt an Schriften und Bildern nennen die einen das Bauwerk "Bibliothek der Schriften". Für andere ist das Grabmal ein "Grabpalast". Die Anlage trägt heute offiziell die Bezeichnung TT33. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen seit Langem den aufwendig gestalteten Grabkomplex. Mithilfe moderner Untersuchungsmethoden und 3-D-Technologie erweitern sie ihre Erkenntnisse und ihren Blick auf das Leben im alten Ägypten. Die zweiteilige Dokumentation von ZDFinfo bietet exklusive Einblicke in die Forschungen der Archäologinnen und Archäologen. Sie zeigt, welche zentrale Bedeutung der Tod im Leben der Menschen hatte und welche Rolle das "Ägyptische Totenbuch" dabei spielte.

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie 20:15

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie: Die Herrschaft Tutanchamuns

Archäologie

Die Entdeckung von Tutanchamuns Grab mit seinen prächtigen Beigaben ist eine der größten archäologischen Sensationen aller Zeiten. Doch ein wichtiges Detail gibt der Wissenschaft Rätsel auf. Die Kammer scheint viel zu klein für einen Pharao. Andere Gräber im Tal der Könige lassen vermuten: Der jung verstorbene Pharao wird übereilt und eher nachlässig begraben. Mit modernen Techniken versuchen Archäologen, die Geheimnisse des Grabes aufzudecken. Auch neue Funde an anderen Grabungsstätten helfen, mehr über Leben und Wirken des Kindkönigs zu erfahren. In der Nekropole al-Asasif bei Luxor betreten Archäologen zum ersten Mal seit Jahrhunderten eine Grabanlage, die zwar schon in der Antike geplündert wurde, aber deren Dimensionen die von Tutanchamuns Grab bei Weitem übertreffen. Und das Archäologenpaar Maria Nilsson und John Ward sucht einen von Tutanchamun errichteten, seit Jahrtausenden verschollenen Tempel. Sie erhoffen sich neue Informationen über Tutanchamuns Religionspolitik: Hat er die radikalen Glaubensreformen seines Vaters Echnaton fortgeführt, oder kehrte er zu den alten Traditionen zurück? Antworten darauf finden sich auch in Sakkara, unweit von Kairo. Dort wird ein etwa 50 Jahre nach Tutanchamuns Tod angelegtes Grab eines hohen Würdenträgers ausgegraben. Stellen die prächtigen Wandverzierungen den neuen Sonnengott Aton dar, oder sind die Menschen zu ihren alten Göttern zurückgekehrt? In ganz Ägypten suchen Grabungsteams unter dem Schutt der Jahrtausende nach Zeugnissen aus der Zeit der Pharaonen. Ihre Funde ermöglichen spannende Einblicke in die altägyptische Hochkultur.

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie 21:00

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie: Das Vermächtnis von Ramses II.

Archäologie

Ramses II., auch bekannt als Ramses der Große, herrschte vor über 3000 Jahren und gilt noch heute als einer der mächtigsten und erfolgreichsten Pharaonen des alten Ägypten. In den 66 Jahren seiner Herrschaft erlebt Ägypten eine Zeit des Friedens und Wohlstandes. Doch worauf basierte Ramses' Macht? Wie schuf er ein Vermächtnis, das die Jahrtausende überdauert hat? Diesen Fragen gehen Archäologen in den Tempeln und Nekropolen am Nil nach. In Sakkara, unweit der ältesten Pyramide der Welt, stoßen Archäologen und Archäologinnen unter dem Wüstensand auf ein Labyrinth aus Tunneln und Schächten. Es gehört zur luxuriösen Grabstätte eines Generals von Ramses. Sicherte sich der Pharao mit großzügigen Bestattungen die Loyalität des Militärs und damit sein Amt? Die Gunst des Volkes schien er mit ausschweifenden Festen an Feiertagen zu erwerben, wie Grabungen in der Nekropole al-Asasif beweisen. In Karnak wiederum zeugt ein in Stein gemeißelter Friedensvertrag davon, dass Ramses II. sich nicht nur auf Kriegsführung, sondern auch auf Diplomatie verstand. Eine Vielzahl an Statuen und monumentalen Bauwerken belegt, dass er auch ein geschickter PR-Stratege war. In ganz Ägypten suchen Grabungsteams unter dem Schutt der Jahrtausende nach Zeugnissen aus der Zeit der Pharaonen. Ihre Funde ermöglichen spannende Einblicke in die altägyptische Hochkultur.

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie 21:40

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie: Die Grabkammern von Gizeh

Archäologie

In der ägyptischen Wüste steht die Wissenschaft vor einem Rätsel: Warum hörten die Pharaonen auf, Pyramiden zu bauen, und wählten das abgelegene Tal der Könige als letzte Ruhestätte? Im Schatten der Pyramiden wird eine unerforschte Begräbnisstätte geöffnet, und im Tal der Könige besucht ein Archäologe das erste dort errichtete Felsengrab. Sagenhafte Schätze, geheimnisvolle Gräber und Artefakte: Die Reihe "Ägypten - Schatzkammer der Archäologie" begleitet ein Team von Archäologinnen und Archäologen in Ägypten und erweckt die antike Zivilisation mit atemberaubenden Aufnahmen zu neuem Leben. Im Kampf gegen die Hitze und das unwirtliche Terrain arbeiten die Archäologinnen und Archäologen gegen die Zeit, um Gräber freizulegen und kolossale Bauwerke wieder aufzubauen. Mit ihrer Leidenschaft und der neuesten Technologie schaffen sie es, die Geschichte dieses mächtigen antiken Reiches zu rekonstruieren.

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie 22:25

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie: Grabräuber

Archäologie

Viele Gräber im Tal der Könige sind schon vor Jahrhunderten geplündert worden. Dabei scheinen die Räuber systematisch vorgegangen zu sein. Ist dies das Werk gewöhnlicher Diebe? Eine Vermutung: Die Gräber wurden im Auftrag der Priester ausgeraubt. Ein bisher unentdecktes Grab gibt interessante Hinweise. Ägyptologin Salima Ikram untersucht derweil, ob einige in den USA beschlagnahmte Artefakte aus dem Tal der Könige stammen könnten. Sagenhafte Schätze, geheimnisvolle Gräber und Artefakte: Die Reihe "Ägypten - Schatzkammer der Archäologie" begleitet ein Team von Archäologinnen und Archäologen in Ägypten und erweckt die antike Zivilisation mit atemberaubenden Aufnahmen zu neuem Leben. Im Kampf gegen die Hitze und das unwirtliche Terrain arbeiten die Archäologinnen und Archäologen gegen die Zeit, um Gräber freizulegen und kolossale Bauwerke wieder aufzubauen. Mit ihrer Leidenschaft und der neuesten Technologie schaffen sie es, die Geschichte dieses mächtigen antiken Reiches zu rekonstruieren.

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie 23:10

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie: Die Königinnen vom Nil

Archäologie

Ägypten ist nicht nur das Land berühmter Pharaonen. Auch mächtige Frauen wie Nofretete oder Kleopatra haben das antike Reich am Nil geprägt - und bestiegen selbst den Thron. Hatschepsut setzte sich mit ihrem Tempel bei Luxor ein eindrucksvolles Denkmal. Neue Funde zeigen, wie sie den Kult der Göttin Hathor zur Stärkung ihrer Macht nutzte. Doch warum ließ sie sich auch mit männlichen Attributen wie dem Königsbart darstellen? In Sakkara erforschen Archäologinnen und Archäologen derweil Pyramide und Totentempel der geheimnisvollen Königsgemahlin Setibhor, deren Name erst 2019 auf einer Säule entdeckt wird. Ihre Pyramide ist eine der größten, die je für eine Frau errichtet wurde - ein Hinweis auf die bedeutende Rolle von Setibhor. Hat sie - wie Nefertari, die einflussreiche Gemahlin Ramses des Großen - gemeinsam mit ihrem Mann Djedkare regiert? Oder saß sie, wie Hatschepsut, 900 Jahre später sogar auf dem Thron? Mehr Informationen versprechen sich die Forschenden von Setibhors Grabkammer, die bisher unter der Pyramide verschüttet lag und in der Neuzeit noch nicht betreten wurde. In ganz Ägypten suchen Grabungsteams unter dem Schutt der Jahrtausende nach Zeugnissen aus der Zeit der Pharaonen. Ihre Funde ermöglichen spannende Einblicke in die altägyptische Hochkultur.

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie 23:55

Ägypten - Schatzkammer der Archäologie: Das Ende der Pyramiden

Archäologie

Seit Jahrhunderten rätseln Forscher, warum das Zeitalter der großen Pyramiden endete. Auf der Suche nach Antworten erforscht Alejandro Jiménez Serrano die Rolle der Nekropole Qubbet el-Hawa. Auch die französische Archäologin Claire Somaglino beschäftigt sich mit der Geschichte des Pyramidenbaus. In Ain Suchna stößt sie auf alte Graffiti. Diese beweisen, dass der Ort am Roten Meer einst ein bedeutendes Logistikzentrum war. Jedes Jahr kommen Grabungsteams aus aller Welt nach Ägypten, um im Wüstensand nach den Schätzen der antiken Zivilisation zu suchen und den Rätseln der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Ob in den Steinbrüchen von Dschabal as-Silsila, rund um die Pyramiden des Gizeh-Plateaus oder in Nekropolen wie Sakkara und al-Asasif: Mit moderner Technik und einem Gespür für verborgene Artefakte bringen die Archäologinnen und Archäologen die Geschichte zum Sprechen.