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TV Programm für ZDFinfo am 18.07.2026

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Rätsel der Menschheit: Liebe und Sex 19:30

Rätsel der Menschheit: Liebe und Sex

Dokumentation

Phallussymbole zum Schutz vor bösen Geistern, Mädchentausch für das Überleben der Menschheit und Homosexualität im alten Rom - eine archäologische Reise durch die Geschichte der Sexualität. Im Mittelalter Tabu, bei den Römern ein Lifestyle und in der Steinzeit reiner Überlebensinstinkt? Schweizer Forschende werfen ein neues Licht auf Liebe und Sex - und decken auf: Die älteste Vergnügung der Menschheit folgt nicht nur Naturgesetzen. Liebe und Sexualität sind ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Dank ihnen können wir Bindungen eingehen und mit anderen Personen zusammenarbeiten. Solche persönlichen Beziehungen sind grundlegend für alle Menschen, die im Wesentlichen soziale Organismen sind. Aber war das schon immer so? Wie ist es möglich, diesen Aspekt unseres Privatlebens zu studieren, um ihn besser zu verstehen? Laut Evolutionsbiologen ist es notwendig, mithilfe der Archäologie und Paläoanthropologie in die Vergangenheit zu reisen, um einige unserer Verhaltensweisen wie Sexualität gründlich zu analysieren: Wem Phallussymbole Schutz vor bösen Geistern versprachen, wo Mönche mit Dirnen in Whirlpools saßen, wann Mädchentausch zu einer Frage des blanken Überlebens wurde und warum Homosexualität für die alten Römer ganz selbstverständlich war - das sind nur ein paar der Fragen, die in "Rätsel der Menschheit: Liebe und Sex" beantwortet werden. Die Ergebnisse jahrelanger Studien halten viele interessante Entdeckungen für uns bereit, die ein anderes Licht auf das Privatleben von Menschen in der Vergangenheit vom 19. Jahrhundert bis in die Altsteinzeit werfen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sich zwar das Verständnis von korrektem Fortpflanzungsverhalten über Epochen und Kulturen hinweg unterscheidet, aber zu jeder Zeit als etwas betrachtet wurde, das vor allem sozialer Regelung bedarf.

Danach

Rätselhafte Venus von Willendorf - Die Frau in der Steinzeit 20:15

Rätselhafte Venus von Willendorf - Die Frau in der Steinzeit: Die Frau in der Steinzeit

Dokumentation

Die kleine Frauenstatuette aus der Altsteinzeit gibt Rätsel auf: die "Venus von Willendorf". Sie ist Anlass für Neuinterpretationen des Zusammenlebens von Mann und Frau in der Steinzeit. Die Entstehung eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit liegt im Verborgenen. Ebenso unbekannt: ihre Schöpfer. Waren die Steinzeitmenschen hochkultiviert und arbeitsteiliger organisiert als bisher gedacht? Neueste Technik soll Geheimnisse aufdecken. In aufwendigen Spielszenen werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer spannenden Geschichte und in anschaulichen Bildern erzählt. Sie visualisieren die bis ins letzte Detail rekonstruierte Lebenswelt der Menschen vor 29.000 Jahren. Im Mittelpunkt der Spielszenen steht eine junge Frau. Der Film begleitet sie von ihrer Kindheit an, als sie schon als Mädchen auf die Jagd geht. Mit ihr erfahren die Zuschauer das Zusammenleben und den Alltag in der Gruppe. So wird erkennbar, dass die Steinzeitmenschen in komplexen sozialen Verbindungen lebten und nicht einfach "Wilde im Pelz" waren.

Humans - Geschichte der Menschheit 21:00

Humans - Geschichte der Menschheit: Vergessene Verwandte

Dokumentation

Die Evolution des Menschen ist geprägt von Aufbrüchen und Rückschlägen. Unsere Geschichte beginnt vor Millionen von Jahren. Sie hätte auch ganz anders ausgehen können. Als der Homo sapiens in Afrika auftaucht, ist er nicht allein: Mehrere Menschenarten teilen sich die Welt. Manche beherrschen bereits Werkzeuge und Feuer. Doch kleine Populationen, Klimawandel, Konkurrenz und Vermischungen lassen viele Linien verschwinden. Warum überlebt ausgerechnet der Homo sapiens? Ein bis heute ungelöstes Rätsel. Anhand neuester Funde und moderner Analysemethoden kommen Forscherinnen und Forscher der Antwort näher. Ihre Erkenntnisse stellen bisherige Annahmen über Zeit und Ort des Ursprungs der Menschheit infrage. Fossilien aus Marokko zeigen, dass die Wiege der Menschheit offenbar nicht allein in Ostafrika lag und dass der Homo sapiens rund 100.000 Jahre älter ist als bisher angenommen. Sedimentkerne aus uralten Seen verraten, dass frühe Populationen mehrfach knapp dem Aussterben entgingen, sich aber letztlich behaupten konnten. Entscheidend waren nicht nur bessere Jagdwaffen, sondern auch ausgeprägtes Sozialverhalten sowie die Fähigkeit, komplexe Ideen zu teilen, Netzwerke zu bilden und Wissen generationsübergreifend zu vermehren. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.

Humans - Geschichte der Menschheit 21:40

Humans - Geschichte der Menschheit: Aufbruch aus Afrika

Dokumentation

Vor rund 70.000 Jahren beginnt sich das Klima in Afrika zu wandeln. Ein Prozess, der dem Homo sapiens neue Lebensräume eröffnet. Er wagt sich über die Grenzen des Kontinents hinaus. In nur wenigen Jahrtausenden verbreitet er sich über den gesamten Globus. Auf seinem Weg passt er sich selbst extremen Lebensräumen an, etwa den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Funde auf der indonesischen Insel Flores zeigen jedoch, dass er nicht allein war. 2003 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. In einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores finden sie das nur etwa einen Meter große, 60.000 Jahre alte Skelett eines erwachsenen Mannes. Die winzige Menschenart wird nach ihrem Fundort "Homo floresiensis" benannt. Niemand weiß genau, wie diese Menschen auf die Insel kamen, warum sie so klein waren und mit welcher Menschenart sie am engsten verwandt sind. Ob sich Homo floresiensis und Homo sapiens je begegnet sind, ist unbekannt. Doch während es vom Homo floresiensis außerhalb seiner Heimatinsel keine Spuren gibt, hinterlässt der moderne Mensch seinen Fußabdruck auf dem gesamten Planeten. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.

Humans - Geschichte der Menschheit 22:25

Humans - Geschichte der Menschheit: Kampf ums Überleben

Dokumentation

Vor rund 40.000 Jahren leben mehrere Menschenarten auf der Welt: in Asien der Denisova-Mensch, in Europa der Neandertaler, und der Homo Sapiens hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Neue Forschungen zeigen, dass das Bild vom primitiven Neandertaler überholt ist: Er nutzte Pigmente für Höhlenmalereien und fertigte Schmuck aus Federn und Vogelkrallen. Als der Homo sapiens aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwanderte, lebte er eine Zeit lang Seite an Seite mit dem Neandertaler. Zahlreiche Funde zeigen, dass es dabei auch zu engen Kontakten kam. In Südfrankreich wurde ein und dieselbe Höhle abwechselnd von Neandertaler und Homo sapiens genutzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Arten. So weisen einzelne Knochenfunde aus Rumänien Merkmale der beiden menschlichen Spezies auf. Zu einer Vermischung der Arten kam es auch in Asien zwischen dem dort heimischen Denisova-Menschen und dem Homo sapiens. Überlebt hat letztlich jedoch nur die Spezies des Homo sapiens. Genanalysen von Knochenfunden zeigen, dass es in den kleinen, isoliert lebenden Populationen der Neandertaler zu Inzucht und damit zu einem geringen Gen-Austausch kam. Ein entscheidender Nachteil für ihr langfristiges Überleben. Doch ganz verschwunden sind die Verwandten des Homo sapiens nicht: Bis heute sind im Erbgut von Europäern bis zu zwei Prozent Neandertaler-DNA nachzuweisen. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.

Humans - Geschichte der Menschheit 23:10

Humans - Geschichte der Menschheit: Neue Welten

Dokumentation

Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit ziehen die ersten Menschen von Ostasien über eine Landbrücke namens Beringia nach Nordamerika: in eine Welt voller Raubtiere und urzeitlicher Riesen. Das Überleben für den Homo sapiens ist dort nicht einfach. Die Landschaft ist karg und größtenteils mit Schnee und Eis bedeckt. Das Nahrungsangebot ist zwar ausreichend, doch die frühen Menschen werden von gigantischen Tieren bedroht: der Megafauna. Dazu zählten so furchteinflößende Tierarten wie Säbelzahnkatzen, Kurznasenbären oder der Canis dirus, eine Wolfsart. Durch die Domestizierung des Wolfes wurde das Jägerdasein der ersten Menschen erleichtert. Zudem kam ihnen der Klimawandel zu Hilfe. Die massiven Eisschilde der Nordhälfte des Kontinents begannen zu schwinden, und immer mehr Menschen zogen ins Landesinnere Nordamerikas oder machten sich auf den Weg nach Süden. In New Mexico haben sie Spuren hinterlassen: in Form von versteinerten Fußabdrücken sowie steinernen Speerspitzen und technisch innovativen Speerschleudern. Letztere geben Aufschluss über ihre Jagdtechniken. Aufgrund des Klimawandels und des hohen Jagddrucks durch den Menschen starb die Megafauna aus. Und so wanderte der Homo sapiens auf der Suche nach Nahrung immer weiter in Richtung der tropischen Wälder des Südens. Dort wurden die Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und bildeten die ersten urbanen Gemeinschaften. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo Sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.

Humans - Geschichte der Menschheit 23:55

Humans - Geschichte der Menschheit: Von Jägern zu Siedlern

Dokumentation

Als vor rund 12.000 Jahren die letzte Eiszeit endet, ändern die Menschen ihre Lebensweise von Grund auf. Sie geben ihr Dasein als Jäger und Sammler auf und lassen sich dauerhaft nieder. Das mildere Klima ermöglicht den Menschen, Pflanzen anzubauen, Tiere zu halten und feste Behausungen zu errichten. Doch sie gehen ein Wagnis ein, denn die Sesshaftigkeit bringt nicht nur zahlreiche Vorteile mit sich, sondern auch ungeahnte Herausforderungen. Von den ersten Versuchen der Sesshaftigkeit zeugen die monumentalen Großbauten von Göbekli Tepe. Forschende rätseln noch immer, welchem Zweck die riesige Anlage diente, die viele Jahrtausende älter ist als Stonehenge. Fest steht, dass sie ein Ausdruck von Kultur war: Rituale, Bräuche, Symbole, Kunst, Geschichten und Ideen - über Generationen hinweg mündlich weitergegeben - werden greifbar. Und sie zeugt davon, dass sich dort viele Menschen versammelten und vernetzten. Und ihre Zahl wuchs. In der Region um den "Fruchtbaren Halbmond" entstanden nicht nur immer mehr Siedlungen, sondern auch eine der ersten Großsiedlungen der Welt - Çatalhöyük. Sie hatte mehrere Tausend Einwohner. Wohnbauten und Ställe standen dort so dicht gedrängt, dass kein Platz für Straßen und Plätze blieb. Die Wohnräume waren nur über die Dächer zugänglich. Dort spielte sich auch das öffentliche Leben ab. Doch das enge Zusammenleben brachte Probleme: Neue Krankheiten entstanden, es gab mehr Konflikte und Gewalt. In Ägypten zeigt sich hingegen, dass große Siedlungen durchaus gedeihen konnten. Die Menschen waren mittlerweile in der Lage, in einer Gemeinschaft zu leben. Und dank der Hieroglyphenschrift ließ sich die Gemeinschaft gut organisieren. Noch war nur eine Elite schreibkundig, doch mit der Erfindung des Alphabets lernten auch einfache Menschen lesen und schreiben. Das sorgte für einen enormen Entwicklungsschub, an dessen Ende unsere moderne Gesellschaft steht. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.