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TV Programm für ZDFinfo am 10.09.2026

Jetzt

Flug MH370 - Verschollen über dem Meer 11:15

Flug MH370 - Verschollen über dem Meer: Das Ende der Reise?

Dokumentation

2022 kehrt der Abenteurer Blaine Gibson nach Madagaskar zurück und entdeckt ein Wrackteil, das seltsame Schäden aufweist und wertvolle Hinweise auf die letzten Minuten von MH370 geben könnte. Im Laufe der Jahre werden über 30 Wrackteile gefunden. Mit ihrer Hilfe wollen Experten rekonstruieren, was mit dem Flugzeug passiert ist. Auch für die Angehörigen ist das eine wichtige Frage. Mussten die Passagiere vor dem wahrscheinlichen Absturz leiden? Auch acht Jahre nach ihrem Verschwinden bleibt Malaysia-Airlines-Flug 370 verschollen. Die Trümmer, die man entlang der Ostküste Afrikas in Ländern wie Tansania und auf Inseln wie Mauritius fand, scheinen lediglich zu belegen, dass die Maschine irgendwo im südlichen Indischen Ozean ins Meer gestürzt ist. Das widerspricht der Theorie, das Flugzeug sei bereits kurz nach dem Start über dem Südchinesischen Meer abgeschossen worden. Auch die Fracht an Bord wird von den Ermittlern als unverdächtig eingestuft. So müssen die Angehörigen wie Ghyslain Wattrelos und Grace Nathan lernen, mit dem Verschwinden von geliebten Menschen zu leben. Im Abschluss der Reihe erzählen sie, wie sie mit dem tragischen Verlust umgehen, den sie durch das bis heute größte Rätsel in der Geschichte der Luftfahrt erlitten haben. Am 8. März 2014 verschwindet Malaysian-Airlines-Flug 370 nur 38 Minuten nach dem Start spurlos. Ein Unfall? Erweiterter Suizid des Piloten? Oder wurde das Flugzeug gar absichtlich vom Himmel geholt?

Danach

Tödliche Software - Boeing und die 737-Abstürze 11:40

Tödliche Software - Boeing und die 737-Abstürze

Dokumentation

Zwei neue "Boeing 737 MAX" stürzen innerhalb weniger Monate ab, 346 Menschen sterben. Grund für die Unglücke ist eine Serie von fatalen Fehlern - hauptsächlich in der Technik und Software. Eine neue Steuerungssoftware gilt als Hauptursache für die Abstürze der Boeing-Maschinen in den Jahren 2018 und 2019. Bei falschen Sensordaten ist sie gefährlich und unkontrollierbar. Auch wurden die Piloten nicht ausreichend im Umgang mit dem neuen System geschult. Die seit 1967 gebaute und immer wieder weiterentwickelte "Boeing 737" gehört zu den meistverkauften Passagierjets der Welt. Eine neue Steuerungssoftware sollte Mängel ausgleichen, führte jedoch zur Katastrophe. Die Gründe für die Abstürze sind anfangs noch unklar. Journalisten der "New York Times" gehen der Sache auf den Grund: Der Absturz zweier neuer Maschinen in einem so kurzen Zeitraum kann kein Zufall sein. In Interviews mit Luftfahrtexperten und Insidern von Boeing kommt ans Licht, dass das Risiko durch das Softwaresystem längst bekannt war. Die Verantwortlichen bei Boeing beteuern, die Mängel beheben zu wollen, betonen jedoch gleichzeitig, dass Piloten im Falle eines Problems eingreifen und die Fehler selbstständig beheben können. Tatsächlich gelingt dies aber nicht immer. In einer im Flugsimulator nachgestellten Szene mit den Daten der Blackbox einer der abgestürzten "Boeing 737 MAX" wird klar: Die Piloten waren dem Softwaresystem hilflos ausgeliefert. Es übernimmt praktisch die Kontrolle und führt den Absturz eigenständig herbei. Trotz öffentlichem Rechtfertigungsdruck und einer Anhörung vor dem US-Senat bleibt die Geschäftsführung von Boeing dabei: Die Abstürze seien vor allem auf unzureichende Kenntnis nicht-amerikanischer Piloten zurückzuführen. Die Fluggesellschaften der Unglücksmaschinen sind Lion Air aus Indonesien und Ethiopian Airlines aus Äthiopien. Doch nicht nur das Unternehmen Boeing steht in der Kritik: Auch die US-Behörde, die für die Sicherheit der Luftfahrt zuständig ist, scheint versagt zu haben.

planet e. 12:35

planet e.: Tiere auf Instagram - Leid für Likes?

Dokumentation

Igel mit Hut, Hunde in Kostümen und Geparden auf dem Sofa sorgen für Klicks auf Social Media. Für die "Petfluencer" ein gutes Geschäft. Doch zu welchem Preis für die Tiere? "planet e." taucht ein in die Welt der Tiere auf Social Media: Was steckt hinter diesem Trend? Und was macht das mit den Tieren und Nutzern? Reporterin Caro Keil trifft Petfluencer in und außerhalb Europas und geht der Sache auf den Grund. Khaleesi und Django sind berühmt: Mehr als 167.000 Menschen folgen dem Instagram-Account der beiden Dalmatiner. Ihre Besitzerin Maria Bläser verdient mit Fotos und Videos der Hunde ihren Lebensunterhalt. Sie ist Petfluencerin, eine Wortkreation aus "Pet" und "Influencerin". Ein Job, der für Frauchen oder Herrchen lukrativ sein kann. Denn die Umsätze im Heimtierbedarf haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt - im Jahr 2022 waren es 6,3 Milliarden Euro. Kein Wunder: 2022 hatten fast die Hälfte aller deutschen Haushalte ein Haustier. Ein Riesenmarkt, für den Petfluencer als Werbeträger immer wichtiger werden. Reporterin Caro Keil besucht die berühmten Hunde und will herausfinden: Warum sind Petfluencer so erfolgreich? Und wie viel Stress macht den Tieren das Posieren für die Kamera? In Sharjah in der Nähe von Dubai trifft sie Humaid Abdullah Albuqaish, der 6,7 Millionen Follower hat. Der Millionär hält auf seinem Anwesen mehr als 60 Tiger, Löwen, Bären, Schlangen und Affen. Auf seinen beliebtesten Videos füttert er Bären mit Pizza, posiert mit Tigern vor seinem Lamborghini oder schläft mit Löwen im Boxspringbett. "Meine Tiere lieben die Fotos", erklärt er. "Die private Wildtierhaltung ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten inzwischen verboten, aber das ist für mich kein Problem. Ich habe einfach einen Privatzoo angemeldet. Meinen Tieren geht es gut, die haben in ihren Käfigen eine Klimaanlage und bekommen von meiner Frau Schokolade." Wiebke Plasse von der Welttierschutzgesellschaft in Berlin sieht im Verhalten vieler Petfluencer eine falsch verstandene Tierliebe, die oft in Tierquälerei endet. Sie und ihre Kollegen recherchieren undercover in den sozialen Netzwerken, um Tierleid aufzuspüren. Sie sieht große Probleme bei den Insta-Animals: unnatürliche Situationen, bei denen Tiere in verrückte Kostüme gezwängt werden, und Qualvideos mit "lustigen Unfällen", die zu schweren Verletzungen führen können. Qualzuchten, wie Nacktkatzen, Möpse oder Bulldoggen, die im Netz für ihr Aussehen besonders viele Likes bekommen und dadurch häufiger gekauft werden. Und die Darstellung von Wildtieren als ganz normale Haustiere. Die Tierschützerin sieht sowohl die Plattformen als auch die User in der Verantwortung und fordert: "Kein Like für Tierleid!" "planet e." beleuchtet das Geschäft mit den Insta-Animals und zeigt, wie es auch anders gehen könnte.

planet e. 13:05

planet e.: Störche - vom Glücksbringer zum Störenfried?

Dokumentation

Der Storch ist zurück. Einst war er selten, jetzt breitet er sich immer mehr aus. Das birgt Konflikte: Der Glücksbringer wird auch mal zur Nervensäge. Früher machten sich die Naturschützer Sorgen um den Storch, jetzt ist er eine Erfolgsgeschichte. Heute geht es den Vögeln gut. Einige überwintern sogar bei uns. In vielen Regionen Deutschlands sind die Störche zurückgekehrt. Die Bestände wachsen kontinuierlich. Doch gerade in der Nähe von Dörfern oder Siedlungen gibt es immer wieder Probleme. Denn manche - vor allem junge - Störche haben auch eine rabiate Seite. Sie hacken auf Autos ein oder attackieren Fenster. Der Grund: Ihr Spiegelbild halten sie für einen Kontrahenten, der bekämpft werden muss. In Burgdorf in Niedersachsen ist zur Zeit Storch "Hans-Werner" unterwegs. Anwohnerin Celina und ihre Familie beobachten und filmen, was der Storch so treibt. Celina meint: "In der Paarungszeit wird er richtig aktiv, das alles hier ist sein Gebiet, das verteidigt er auch." Die junge Familie mag es, den Storch zu beobachten. Eine Nachbarin findet "Hans-Werner" nicht so lustig: "Jeder sagt, ach, ist der niedlich. Aber wenn der hier die Autos demoliert und gegen die Fenster klopft, ist das schon heftig." Hinzu kommt: Storchennester blockieren Dächer und Schornsteine. Zum Ärger einiger Bewohner. Auch auf Strommasten bauen sie gerne. Mit Folgen: Immer wieder sorgen die Nester für Probleme mit der Statik, verursachen Kurzschlüsse und sogar Brände. Für die Störche kann das tödlich enden, Stromschläge sind keine Seltenheit. Die Nester müssen oft aufwendig entfernt werden. "Wenn man nichts tut und die Störche hier immer weiter brüten, gefährdet das die Stromversorgung. Dann sind bald nicht mehr 20, sondern 40 Masten mit Nestern besetzt und irgendwann dann das gesamte Netz. Das wäre eine Katastrophe", sagt Bernd Petri, der Sprecher Weißstorchschutz vom NABU. Vor 40 Jahren war der Weißstorch in Deutschland fast ausgestorben, es gab nur noch 3000 Paare bundesweit. Im Jahr 2024 geht der NABU von 13.000 Storchenpaaren aus. Ein Hot-Spot: das hessische Büttelborn. Bis zu 500 Störche verweilen hier. Der deutliche Zuwachs wird hauptsächlich auf ein verändertes Zugverhalten zurückgeführt. Viele Störche fliegen nicht mehr bis nach Afrika, sondern überwintern in Spanien, Frankreich und zunehmend auch in Deutschland. Experten führen dies auf mildere Winter und ein verbessertes Nahrungsangebot zurück, dazu gehören auch offene Mülldeponien. Für den Ornithologen Bernd Petri ist es keine Überraschung, dass Störche auch im Winter in Deutschland bleiben: "Das warme Klima ist für die Störche gut, weil die Böden "stocherfähig" sind. Da kann der Storch immer genug Nahrung finden, wie Würmer zum Beispiel. Zusätzlich hat er im Winter offene Mülldeponien. Die sind für ihn immer verfügbar, als "Fast-Food-Stellen". Es geht für den Storch immer um Nahrungsverfügbarkeit, da zieht er hin. Kalte Temperaturen machen ihm selbst eigentlich nichts aus." Maßnahmen wie die Renaturierung von Feuchtwiesen und Schutzstationen helfen dem Storch zusätzlich. Die Dokumentation zeigt, wie skurril sich manche Störche verhalten, wie Anwohner mit ihnen umgehen und warum die wachsenden Bestände - neben manchem Ärger - auch ein Grund zur Freude sind.

planet e. 13:50

planet e.: Delfine - die illegale Jagd

Dokumentation

Delfine gelten als schlaue und soziale Meeressäuger. Dennoch werden sie immer wieder gejagt. Auch in Ghana stellen ihnen Fischer nach. Die Jagd dort ist illegal, aber lukrativ. Mehr als 100.000 Delfine werden weltweit jedes Jahr getötet. Sie enden als Beifang in den Netzen der Fischer oder werden gezielt gejagt. Diese investigative Reportage begleitet die Jäger in Ghana und zeigt, wie man im Senegal gegen die illegale Delfinjagd vorgeht. Neben den Färöer-Inseln und Japan zählt Ghana zu den Ländern, wo bis heute Delfine gejagt werden. Allein hier werden jährlich über 10.000 Delfine getötet - illegal. Denn schon seit 1971 sind auch in Ghana Delfine geschützt. Doch in der Western Region des Landes bildet Delfinfleisch eine wichtige Nahrungs- und Einnahmequelle. Im kleinen Fischerdorf Dixcove beobachtet ein ZDF-Team, wie täglich tote Delfine angelandet werden. Ein investigativer Dreh mit vielen Hindernissen - Kamerateams sind hier nicht gern gesehen. Einerseits wird der Delfin nach wie vor gefangen und gejagt, andererseits wissen die Fischer, dass es nicht erlaubt ist. Doch die Fischer haben ihre Gründe: Die Meere seien leergefischt, auch von großen europäischen und chinesischen Fangflotten. Viele der kleinen Fischer stünden wegen der Überfischung vor dem Ruin, sagen sie. Die Bestände gehen zurück, etwa ein Drittel aller Delfinarten gilt als gefährdet. Der Atlantische Buckeldelfin etwa wird auf der Roten Liste der bedrohten Arten als vom Aussterben bedroht eingestuft. Dabei sind Delfine für das Ökosystem der Meere wichtig und ein konsequenter Artenschutz wäre dringend nötig. Ganz anders scheint die Lage im Senegal. Hier macht die Regierung Ernst mit dem Schutz der Meeressäuger. Dank stärkerer Überwachung und verschiedener Naturschutzprogramme vermehrt sich der Atlantische Buckeldelfin wieder, von dem es geschätzt nur noch einige Hundert auf der Welt gibt. Im Saloum-Delta im Süden des Landes hat er ein Schutzgebiet gefunden, wohin er sich zurückziehen kann. Schon in der Grundschule bekommen die Kinder der Fischer im Senegal nun beigebracht, dass die Delfine eine geschützte Art sind. Gibt es also Hoffnung für die Delfine vor den Küsten der afrikanischen Länder?

Wildlife Crime - Milliardengeschäft Tierhandel 14:20

Wildlife Crime - Milliardengeschäft Tierhandel: Illegale Nashornjagd - Netzwerke und Profite

Dokumentation

Tödliche Gier nach Rhinozeroshörnern: In Südafrika werden Morde wegen der Hörner begangen. Polizei und Aktivisten kämpfen gegen eine Mafia, die Wilderei bandenmäßig organisiert. Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Südafrika ist Heimat der meisten verbliebenen Tiere - und Brennpunkt eines brutalen Geschäfts. Die Nachfrage nach dem Horn wird aus Asien angeheizt, wo ihm medizinische Kräfte zugeschrieben werden. Die Dokumentation begleitet Ranger, Staatsanwälte und Ermittler, die ihr Leben riskieren, um die bedrohten Tiere zu schützen und Wilderer zu stellen. Im Mittelpunkt stehen der Mord an Ranger Anton Mzimba und die Jagd auf den berüchtigten Syndikat-Boss "Big Joe" Nyalunga - ein Ex-Polizist, der zum Symbol für Korruption und Straflosigkeit wurde. Über zehn Jahre sind südafrikanische Spezialeinheiten diesem gefährlichen Mann auf den Fersen. Immer wieder wird Big Joe verhaftet, und immer wieder kommt er gegen lächerliche Kautionszahlungen auf freien Fuß. Welche Rolle spielt Korruption dabei? Und warum kann der Bandenboss größtenteils auf die Loyalität der lokalen Bevölkerung setzen? Nationalparks und Naturreservate greifen inzwischen zu besonderen Maßnahmen, um Nashörner vor Wilderei zu schützen. Sie setzen Lügendetektoren bei ihren Rangern ein, um Kooperationen mit der Nashorn-Mafia aufzudecken. Eine Lobby aus Tierzüchtern plädiert für einen anderen Weg. Sie wollen Nashörner züchten und ihre Hörner absägen, um sie offiziell zu verkaufen. Das verbietet bislang das Washingtoner Artenschutzabkommen. Illegaler Handel mit bedrohten Arten ist eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt weltweit. Die zweiteilige Doku-Reihe ist den kriminellen Banden der Wildtierhändler auf der Spur.

Wildlife Crime - Milliardengeschäft Tierhandel 15:00

Wildlife Crime - Milliardengeschäft Tierhandel: Die geheime Tiger-Mafia

Dokumentation

Geheime Farmen in Thailand, Laos und Vietnam offenbaren das dunkle Geschäft mit Tigern: Die Raubkatzen leben isoliert, eingesperrt in engen Gehegen - verborgen vor der Öffentlichkeit. Weltweit leben nur noch weniger als 5000 Tiger in freier Wildbahn. Zum Arterhalt wird die Großkatze in Zoos und privaten Zuchtstationen vermehrt. Doch was als Artenschutz getarnt ist, entpuppt sich immer wieder als überaus lukrative Geldquelle. Denn die Tiger werden geschlachtet und zu Produkten verarbeitet, denen in Vietnam oder China Heilkräfte zugeschrieben oder die schlicht als Statussymbol gesehen werden. Kriminelle Netzwerke haben sich darauf spezialisiert, die Nachfrage zu stillen. Es ist ein Millionengeschäft. Die Dokumentation begleitet den Investigativjournalisten Paul Moreira auf einer gefährlichen Spurensuche. Er trifft verdeckte Ermittler und Analysten von Interpol, die das Tigerkartell rund um den flüchtigen Syndikat-Boss Boonchai Bach und seine Komplizin Daoruang Chaiyamat jagen. Exklusive Aufnahmen zeigen, wie Tiger heimlich gezüchtet und geschlachtet werden, während ihre Produkte über korrupte Netzwerke nach China und Vietnam gelangen. Eine riskante Recherche quer durch Südostasien. Illegaler Handel mit bedrohten Arten ist eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt weltweit. Die zweiteilige Doku-Reihe ist den kriminellen Banden der Wildtierhändler auf der Spur.

Coca-Cola und das Plastikproblem 15:50

Coca-Cola und das Plastikproblem

Dokumentation

Die Getränkeindustrie stellt jedes Jahr 470 Milliarden Plastikflaschen her, von denen die meisten nur einmal verwendet und dann weggeworfen werden. Coca-Cola, der weltweit größte Hersteller von Erfrischungsgetränken, hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um zu verhindern, dass seine Plastikflaschen die Umwelt verschmutzen. Doch das Unternehmen hat seine Ziele zur Verringerung des Plastikmülls schon oft verfehlt. Wird es also dieses Mal anders sein? In diesem Film wird Coca-Colas "Eine Welt ohne Müll"-Strategie unter die Lupe genommen. In den 1950er-Jahren wurde Coca-Cola ausschließlich in Glasflaschen verkauft, die das Unternehmen sammelte, wusch und wieder befüllte. Doch dann begann das Unternehmen, Mehrwegflaschen durch Einmal-Plastikflaschen zu ersetzen - ein Trend, der bis heute anhält. Nun verspricht Coca-Cola, Plastikmüll zu verringern, indem es seine Verpackungen zu 100 Prozent recycelbar macht, bis 2030 für jede Flasche oder Dose, die es verkauft, eine zu sammeln und zu recyceln - und zwar unabhängig davon, wo sie herkommt - und seine Flaschen zu 50 Prozent aus recyceltem Plastik herzustellen. Kritiker argumentieren jedoch, dass dieser Plan, der ausschließlich auf Recycling basiert, das Problem nicht lösen wird und dass wiederbefüllbare Flaschen die beste Lösung sind, da sie die Menge des anfallenden Plastiks reduzieren und so die Abfallsysteme entlasten. Kann der weltgrößte Hersteller von Erfrischungsgetränken angesichts des dringenden Handlungsbedarfs bei der Bewältigung des Problems wirklich eine Trendwende beim Plastikmüll herbeiführen?

Plastikmüll - die globale Umweltkatastrophe 16:30

Plastikmüll - die globale Umweltkatastrophe

Dokumentation

Das Wundermaterial Kunststoff sollte ursprünglich die Abholzung von Wäldern aufhalten und der Umwelt helfen. Stattdessen führte es zu einer Umweltkatastrophe, die außer Kontrolle geriet. Ein Drittel des weltweiten Plastikmülls gelangt in die Umwelt. Mehr Plastikverbrauch, schlechtes Abfallmanagement und der Export von Plastikmüll aus Industrie- in Schwellenländer sind dafür verantwortlich, dass unsere Plastikabfälle in den Ozeanen landen. Wissenschaftler aus aller Welt warnen vor den gesundheitsschädlichen Folgen von Kunststoffen. Chemische Stoffe aus Kunststoffverpackungen landen täglich in unseren Lebensmitteln. Viele dieser Stoffe führen zum Beispiel zu Wachstums- und Hormonstörungen und können Krebs verursachen. Trotzdem ist Plastik ein erfolgreiches Produkt der Petrochemie. Seit den frühen 1950er-Jahren steigt die Herstellung von Kunststoffen exponentiell. Was als Traum von einem Wundermaterial begann, entpuppt sich als Albtraum: ein Umweltproblem, das außer Kontrolle geraten ist. Von der drohenden Umweltkatastrophe bis hin zur Recycling-Frage - Plastik ist eine der größten Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft. Der Film zeigt erschreckende Bilder aus Asien, unter anderem aus dem "Plastik-Dorf" Bangun in Indonesien. Dort landet viel Plastikmüll aus westlichen Industrieländern. Außerdem kommen Umweltexperten, Politiker und Wissenschaftler zu Wort: Bewegt sich die Menschheit auf einen Abgrund, einen kollektiven Selbstmord, zu? Oder gibt es Hoffnung auf eine bessere Zukunft - mit Plastik. Biokunststoffe sind nicht die Lösung. Um das Recycling-Problem zu lösen und von der Wegwerf- zur Kreislaufwirtschaft zu kommen, müssen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbraucher an einem Strang ziehen.

PFAS - Ewiges Gift: vertuscht und verharmlost 17:15

PFAS - Ewiges Gift: vertuscht und verharmlost

Dokumentation

PFAS - vier Buchstaben, 10.000 Substanzen: Die langlebigen Chemikalien sind in der Industrie äußerst beliebt. Aber sie sind gesundheitsschädlich und gelten teilweise als krebserregend. Ein Jahr lang recherchieren 46 Journalisten aus 16 europäischen Ländern mit Unterstützung von Experten im Umkreis von Tefal und Co. Sie stoßen auf Lobbyismus, Vertuschungskampagnen und Umweltskandale. Drücken sich die Konzerne vor der Verantwortung? PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Die wasser-, fett- und schmutzabweisenden Stoffe stecken in Regenjacken, Antihaft-Pfannen, Fast-Food-Verpackungen, Kosmetika oder E-Auto-Batterien. Das Problem: Sie sind nicht biologisch abbaubar und reichern sich daher in der Umwelt und im Körper an. Dieser Eigenschaft verdanken sie auch die Bezeichnung "Ewigkeitschemikalien". Eine davon ist PFOA, Perfluoroctansäure. Der inzwischen als krebserregend eingestufte Stoff ist bis 2012 Bestandteil der Geheimrezeptur für Teflon. Nachdem Pfannen-Hersteller Tefal über Jahrzehnte PFOA-haltigen Klärschlamm im Umkreis seines Werks im französischen Rumilly deponiert hat, ist das Grundwasser verseucht. 2022 wird das Trinkwasser in der kleinen Gemeinde als für den Verzehr ungeeignet eingestuft. Blutuntersuchungen in einer kleinen Gruppe zeigen: Die Anwohner haben PFOA im Blut, wobei die Werte mit der Dauer des Konsums von kontaminiertem Trinkwasser steigen. Tefal beteuert, sich stets an alle Vorschriften und Gesetze gehalten zu haben. Wie viele andere Chemiekonzerne nimmt das Unternehmen massiven Einfluss auf die Politik. Durch intensive Lobbyarbeit versucht die Branche, Beschränkungen oder gar Verbote der gesundheitsschädlichen Stoffe auszubremsen. In den USA führt Umweltanwalt Rob Bilott einen jahrelangen Prozess gegen Teflon-Erfinder DuPont und andere Chemiekonzerne und deckt einen Vertuschungsskandal von gigantischem Ausmaß auf: Über Jahrzehnte verschweigen die Unternehmen konsequent sämtliche neuen Erkenntnisse über die Gefahren und gesundheitlichen Folgen von PFOA, die ihnen vorliegen. Zwar werden die europäischen Kollegen gewarnt, doch auch hier unternimmt man ohne öffentlichen Druck nichts zum Schutz der Bevölkerung oder der Mitarbeitenden. Doch wie kann man der Gefahr begegnen? Aktivkohlefilter können PFOA aus Trinkwasser eliminieren - eine Praxis, die zwar teuer ist, aber bereits Anwendung findet. Die Sanierung aller verseuchten Böden in Europa würde Jahr für Jahr Milliarden verschlingen.

Giftige Teppiche - Gefahr durch PFAS 18:00

Giftige Teppiche - Gefahr durch PFAS

Dokumentation

Geruchlos, farblos, hochgiftig und langlebig: sogenannte PFAS-Chemikalien. Das Trinkwasser im US-Bundesstaat Georgia ist stark belastet - und hat viele Anwohner schwer krank gemacht. Über Jahrzehnte setzt die amerikanische Teppichindustrie PFAS in der Produktion von schmutzabweisenden Textilien ein. Die toxischen Stoffe, die auch "forever chemicals" genannt werden, gelangen in Flüsse, Böden und letztlich ins Trinkwasser Hunderttausender Menschen. Pine Chapel Road, ein idyllischer Landstrich im Nordwesten von Georgia, wo Rinderherden friedlich grasen. Doch es ist stark mit Klärschlamm und PFAS verseucht. Eines von vielen giftigen Gebieten in diesem Landesteil. In den 1930er-Jahren entwickelt der amerikanische Chemiekonzern Dupont diese sogenannten PFAS: Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Künstliche Chemikalien, die Wasser, Fett und Schmutz abweisen. Sie bauen sich kaum ab und werden deshalb "forever chemicals" genannt - zu Deutsch "Ewigkeitschemikalien". Spätestens ab den 1970er-Jahren finden sie in Textilien, Anti-Haft-Beschichtungen, Waschmitteln und Kosmetika Verwendung. Die Textil- und Teppichfabriken in Dalton, Georgia, und Umgebung haben über Jahrzehnte PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) verwendet, um Teppiche schmutz- und wasserabweisend zu machen. Produktionsabfälle und Abwasser wurden oft ungefiltert auf Felder oder in Gewässer geleitet. In Georgia und in Teilen der angrenzenden Bundesstaaten Alabama und South Carolina ist das Trinkwasser besonders stark mit PFAS belastet. Anwohner der betroffenen Regionen weisen überdurchschnittlich hohe Chemikalienwerte im Blut auf. PFAS werden mit Krebs, Schilddrüsenerkrankungen, Leberschwäche und hormonellen Störungen in Verbindung gebracht. Viele Unternehmen stellten den Einsatz von PFAS erst ab 2019 ein. Das Fatale: Die Chemikalien bleiben über Jahrzehnte in Umwelt und Körper. Die Reinigung der Gewässer ist kostspielig für Behörden und Gemeinden. Juristische Klagen und politische Debatten über den Einsatz und die Folgen von PFAS dauern an. Der Film zeigt, wie es durch ein Zusammenspiel aus Industrieinteressen, mangelnder Regulierung und verspäteter wissenschaftlicher Erkenntnis bei den Behörden zur Kontaminierung einer ganzen Region kommen konnte - mit Folgen, die bis heute nicht vollständig erforscht und gelöst sind.

Vulkane in Neuseeland 18:45

Vulkane in Neuseeland: Das fruchtbare Erbe

Natur und Umwelt

Neuseeland liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dort thronen mächtige Vulkane, die immer wieder ausbrechen - wie auf White Island, einem Unterwasservulkan, der Menschenleben kostete. Wissenschaftler forschen nach Präventionen - und entdecken neben Lavahöhlen und Vulkaninseln auch eine einzigartige Tierwelt. Auckland ist die Wirtschaftsmetropole Neuseelands. Doch unter der Millionenstadt liegen rund 50 schlafende Vulkane, die eines Tages wieder ausbrechen werden. Lavahöhlen schlängeln sich unter der Erdoberfläche, darunter die Stewart's Cave. Geologen halten dort Ausschau nach Unebenheiten, um Eruptionen vorherzusagen. An den Höhlenwänden entdecken sie eine Kolonie von leuchtenden Pilzen und Bakterien, die sich vom nährstoffreichen Vulkangestein ernähren. Vulkane sind nicht zu bändigen, und doch erschaffen sie neues Leben. Auf der Vulkaninsel Little Barrier Island findet die Brückenechse, ein Nachkomme aus der Zeit der Dinosaurier, einen Urwald ohne natürliche Feinde wie eingeschleppte Säugetiere. Dort lebt auch der Kakapo, ein flugunfähiger Papagei, der zur Balzzeit nach Honig duftet und mit seiner hohen Intelligenz Persönlichkeiten entwickelt - kauzig, verspielt, dickköpfig, fast wie ein Mensch. Vulkane haben Neuseeland geformt. Im Süden stemmen sich die Südalpen in die Wolken. Bis heute drücken Erdbeben die Felsen nach oben. Am Fuß der Alpen breitet sich Fiordland aus, der größte Nationalpark des Landes, mit dem Mount Titiroa als Wahrzeichen. Es ist ein Berg aus Granit, den Forscher zum ersten Mal datiert haben. Er könnte fast so alt sein wie die Erde selbst.

Vulkane in Neuseeland 19:30

Vulkane in Neuseeland: Schöpfung und Zerstörung

Natur und Umwelt

Lavaströme, Eruptionen, Schuttlawinen - die Zerstörungskraft der Vulkane ist gnadenlos. In Neuseeland gehen Wissenschaftler der vulkanischen Aktivität auf den Grund. Sie entdecken verschüttete Landschaften und neue Lebewesen, die Erklärungen für den Klimawandel bereithalten. Es ist ein ewiger Kreislauf: Im Tongariro-Nationalpark auf der Nordinsel thronen drei der mächtigsten Vulkane Neuseelands. Bei einer Eruption schleudern sie Lavabomben in der Größe von Autos in die Luft und färben die Landschaft mit glutroter Lava. Der höchste ist der Ruapehu, etwa alle 50 Jahre bricht er aus. Geologen beobachten den Vulkan wie eine tickende Zeitbombe, keine Technik kann ihn aufhalten, keine Wissenschaft vorhersagen. Der Film führt den Zuschauer zu den aktivsten Vulkanen Neuseelands. Von White Island, dem Unterwasservulkan, der erst im Dezember 2019 ausbrach, bis hin zur Taupo Volcanic Zone, einer geothermalen Region mit heißen Quellen, wo der Tarawera die Pink and White Terraces unter sich begrub. Die Terrassenformation galt als achtes Weltwunder. Geologen suchen nach Überresten und entdecken unter der Lavadecke ein Lebenszeichen des versunkenen Naturwunders. Um den Tarawera hat sich das Waimangu Valley ausgebreitet, das jüngste Thermalgebiet der Welt mit heißem Wasser und giftigen Chemikalien. Dort leben Mikroorganismen. Sie ernähren sich von den Gasen, die den Klimawandel beschleunigen - und bieten Antworten auf die dringendsten Fragen der Zukunft.

Die sieben großen Rätsel der Erdgeschichte 20:15

Die sieben großen Rätsel der Erdgeschichte

Dokumentation

Es sind die großen Rätsel der Erdgeschichte, die uns zum Staunen bringen: Wie kam das Wasser auf die Erde? Warum waren Dinosaurier so gigantisch groß? Und: Kommt bald die nächste Eiszeit? Forscherinnen und Forscher versuchen, die Puzzleteile der Vergangenheit zusammenzusetzen und Fragen zu beantworten. ZDFinfo begleitet sie dabei, wie sie teils Millionen Jahre alte Spuren verfolgen. Gelingt es ihnen, die großen Rätsel der Erdgeschichte zu lösen? Nicole Richter vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam erforscht, woher die unglaubliche Kraft der Vulkane kommt. Dinosaurier-Forscherin Tanja Wintrich fragt sich, warum die Giganten der Urzeit so groß werden konnten. Geowissenschaftler Wolfgang Stinnesbeck untersucht fossile Funde, um herauszufinden, wer wirklich die ersten Menschen in Amerika waren. Und Ansgar Greshake vom Museum für Naturkunde Berlin kann vielleicht das Rätsel um die geheimnisvolle Tunguska-Explosion lösen. ZDFinfo zeigt die Mysterien und den aktuellen Stand der Forschung.

Die Erde - Unruhiger Planet : Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme 21:00

Die Erde - Unruhiger Planet : Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme: Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme

Natur und Umwelt

Sie entstand vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren aus Sternenstaub - unsere Erde. Die Dokumentation zeigt die Geschichte unseres Planeten von seiner Entstehung bis heute. Wissenschaftler erforschen an geologischen Hotspots, wie sich die Erde verändert und entwickelt. Solche Hotspots können unter Kontinenten, aber auch unter dem Meeresboden liegen. In dieser Dokumentation berichten führende Geologen über den aktuellen Stand ihrer Forschungen - von der frühesten Erdgeschichte bis zu aktuellen Bedrohungen. Ein Vergleich mit anderen Planeten unseres Sonnensystems zeigt, wie einzigartig unsere Erde ist - was die dramatischen Originalaufnahmen von Vulkanausbrüchen und Erdbeben belegen.

Rätselhafte Phänomene 21:45

Rätselhafte Phänomene: Monsterwellen und Fluggiganten

Dokumentation

Monsterwellen sind gefürchtet. Manche entstehen wie aus dem Nichts, andere schlagen regelmäßig auf den Strand. Dirk Steffens begibt sich wieder auf die Spur der "Rätselhaften Phänomene". Wie ein Motor halten Naturgesetze das Leben auf der Erde am Laufen. Sie bestimmen, wann und wo der Wind weht, statten zarte Pflanzen und Tiere mit scheinbar übernatürlichen Kräften aus, sodass sie Steine sprengen und scheinbar mühelos weite Strecken überwinden. Ein kleiner Streifen Küste in Portugal bei der Stadt Nazaré hat sich zum Hotspot der internationalen Surfer-Szene entwickelt. Warum schlägt "das Biest", wie die Monsterwellen von den Einheimischen genannt werden, gerade hier auf den Strand, und welches Naturphänomen verbirgt sich hinter den Wellen, die auf hoher See schon so manchem Schiff zum Verhängnis wurden? Ohne Winde, die sich erstaunlich regelmäßig rund um den Erdball bilden, wären viele rätselhafte Phänomene kaum möglich. Dank ihrer Hilfe können sich zum Beispiel einige Pflanzensamen in die Luft erheben und verbreiten. Für manche Menschen eher erschreckend ist dagegen die Vorstellung, dass vielleicht auch Spinnen fliegen können. Erwünscht dagegen ist das Wissen darüber, warum manche Tiere scheinbar endlos leben. Diesen und anderen rätselhaften Phänomenen ist Dirk Steffens auf der Spur.

Rätselhafte Phänomene 22:25

Rätselhafte Phänomene: Erdlöcher und blaue Wunder

Dokumentation

Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Da tun sich Erdlöcher plötzlich auf, Schiffe versinken auf ruhiger See, und ein Vulkan scheint blaue Lava zu speien. Im Internet kursieren Bilder von unheimlichen Naturschauspielen. Sie werfen die Frage auf: Was ist echt, und was ist Fake? In dieser Folge ist Dirk Steffens sowohl in den USA als auch in Schottland und in Indonesien unterwegs. In Nordamerika stößt er dabei auf die sogenannten Sinkholes, Erdlöcher. Vor allem im Urlaubsparadies Florida reißt immer wieder vollkommen unerwartet die Erde auf, und metertiefe Löcher und Krater entstehen. Es gibt dort eine regelrechte "Sinkhole Alley" - die "Erdloch-Allee". Allerdings sind auch andere Länder nicht vor solchen Überraschungen gefeit. In Thüringen etwa gibt es 10.000 solcher Sinkholes. Zusammen mit Wissenschaftlern erklärt Dirk Steffens das Georisiko "Karstboden" und zeigt an anderen Orten der Welt, wie schön manche Erdfälle sein können. Manchmal spielt bei der Entstehung von Erdlöchern und Kratern auch das facettenreiche Gas Methan eine Rolle. Methan ist für viele geheimnisvolle Phänomene auf der Welt verantwortlich. Dirk Steffens zeigt auf, wie das Gas entsteht, und erklärt manche rätselhafte Methan-Erscheinung wie etwa die sagenumwobenen Irrlichter. In Indonesien erlebt Dirk Steffens am Ende seiner Expedition sein blaues Wunder. Auf Java, einer der Hauptinseln, reiht sich ein Vulkan an den anderen. Einer der 38 Feuerberge birgt ein leuchtendes Geheimnis. Erst bei Dunkelheit wird es sichtbar. Für "Terra X" verbringt Dirk Steffens die Nacht auf dem Vulkan und zeigt, wie auch hier die Gesetze der Natur faszinierende Phänomene entstehen lassen.

Rätselhafte Phänomene 23:10

Rätselhafte Phänomene: Verschwundene Inseln und wandernde Steine

Dokumentation

Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Alte Landkarten verzeichnen vor der Küste Siziliens eine Insel, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Vor der Küste Japans scheinen Relikte einer uralten Zivilisation zu liegen, und in der Wüste Nevadas wandern Steine. Die Erde wird seit Jahrmillionen von den Kräften der Natur geformt. Dabei entstehen fantastische Landschaften und rätselhafte Phänomene: Canyons, die von unglaublicher Schönheit, aber auch voller Gefahren sind, Berge, die urplötzlich mitten im Meer entstehen, oder geschmolzenes Gestein, das erstaunlich regelmäßige Strukturen annimmt. Für "Terra X" erkundet Dirk Steffens weltweit Phänomene, die auf den ersten Blick kaum zu erklären sind. Was hat Basalt zum Beispiel mit Schneeflocken und Bienenwaben zu tun, oder wie entsteht das geheimnisvolle Leuchtfeuer des Nordlichts?

Reise ins Innere der Erde - Auf den Spuren von Jules Verne 23:55

Reise ins Innere der Erde - Auf den Spuren von Jules Verne

Dokumentation

Jules Verne schickt seine Helden 1864 auf eine sagenhafte "Reise zum Mittelpunkt der Erde". Heute folgen Forscher diesem Weg und zeigen, was uns im Inneren der Erde wirklich erwarten würde. Die Experten machen den Realitätscheck: Gibt es Jules Vernes fantastische Unterwelten wirklich? Bizarre Kristalle, unbekannte Lebensformen und seismische Erschütterungen aus der Tiefe: Die echte Reise ins Erdinnere ha?lt viele Überraschungen parat. Nicht nur Entdeckergeist und wissenschaftliche Neugier, sondern vor allem lukrative Geschäfte lassen die Menschen immer tiefer Richtung Erdkern graben. Dort locken wertvolle Rohstoffe und Edelsteine. In einem Erzbergwerk nahe der mexikanischen Stadt Naica entdecken Bergarbeiter im Jahr 2000 eine Höhle mit gewaltigen Kristallen. Die Strukturen sind über zehn Meter lang und bis zu 50 Tonnen schwer. Ihre Untersuchung hilft der Wissenschaft, Informationen über die Geologie unseres Planeten zu gewinnen. Dennoch ist vieles von dem, was sich unter unseren Fu?ßen befindet, trotz hochmoderner Technik immer noch unerforscht. Harte Gesteinsschichten, enorme Hitze und extremer Druck sind für das Vordringen des Menschen ins Innere des Planeten scheinbar unüberwindliche Hürden. Selbst das bisher tiefste Loch der Welt erreicht nicht einmal die Ha?lfte der Strecke durch die Erdkruste zum Erdmantel. Ein Team um Geochemiker Kai-Uwe Hinrichs versucht daher, an einer dünneren Stelle von einem Forschungsschiff aus in den Meeresgrund zu bohren. Ihre Ergebnisse liefern wichtige Hinweise u?ber die Beschaffenheit unserer Erde in Tiefen, die bisher nur Jules Vernes Romanhelden zu Gesicht bekommen haben.