21:00
William Kidd ist ein angesehener New Yorker Geschäftsmann und erfolgreicher Freibeuter. Doch das Leben des gebürtigen Schotten nimmt eine tragische Wendung und endet am Galgen. Ende des 17. Jahrhunderts nimmt Kidd Kurs auf den Indischen Ozean. Im Namen des Königs von England soll er Jagd auf französische Schiffe und Piraten machen, die die Flotte des Großmoguls von Indien wiederholt angreifen. Das Problem: Kidd macht keine Beute. Seine Mannschaft wird zunehmend unzufrieden und droht mit Meuterei. Als Kidd im Streit seinen Kanonier tötet, kippt die Stimmung an Bord endgültig. Die Crew, die keinen festen Sold bekommt, sondern nur eine Gewinnbeteiligung an der möglichen Beute, drängt ihren Kapitän, endlich ein Schiff zu kapern. Als Kidd ein voll beladenes armenisches Handelsschiff unter französischer Flagge entdeckt, wähnt er sich am Ziel. Doch als sie das Schiff entern, stellt sich heraus, dass der Kapitän Engländer ist. Kidd, der selbst unter finanziellem Druck durch seine englischen Geldgeber steht, kapert das Schiff. Er glaubt, im Recht zu sein, da das Schiff französische Papiere hat und dementsprechend unter seinen Kaperbrief fällt. Ein entscheidender Fehler. Sowohl der Großmogul als auch die einflussreiche East India Company wenden sich nach Kidds Kaperfahrt empört an den König von England und fordern Wiedergutmachung. Als Kidd nach New York zurückkehrt, wird er sogleich festgenommen und kurze Zeit später in London vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: Piraterie und Mord an seinem Kanonier. Kidd verweist auf die französischen Papiere des Schiffes, die er seinerzeit an sich genommen hat, allerdings beim Prozess nicht vorzeigen kann. Er hofft auf seine einflussreichen Geldgeber, die selbst Teil der englischen Politelite sind. Doch seine früheren Protegés wenden sich von ihm ab, um ihre eigene Haut zu retten. Auch seine ehemalige Crew findet kein gutes Wort für ihn, was sein Todesurteil bedeutet. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
21:40
Henry Morgan gilt als Bilderbuchpirat: trunksüchtig, gewieft, brutal und vor allem extrem erfolgreich. Seine Kaperfahrten bringen ihm ein Vermögen ein - und die Macht über Jamaika. Mitte des 17. Jahrhunderts überfällt der walisische Pirat spanische Kolonien in der Karibik, darunter auch Panama-Stadt. Immer wieder setzt er sich über geltendes Recht hinweg und schafft es dennoch, die Unterstützung der englischen Krone nicht zu verlieren. Im Gegenteil: Statt ihn für seinen verheerenden Überfall auf Panama, der zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen England und Spanien führt, ins Gefängnis zu stecken, schlägt König Charles II. ihn 1672 zum Ritter und ernennt ihn zum Vizegouverneur von Jamaika. Dort wird er zu einem der reichsten und einflussreichsten Männer, kauft sich drei Zuckerrohrplantagen und mehrt seinen Reichtum als unerbittlicher Sklavenhalter. Morgan baut als Vizegouverneur die Insel sukzessive zu einer stark gesicherten Festung aus, verwaltet sie in seinem Sinne und trägt maßgeblich zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bei. Port Royal, die damalige Inselhauptstadt, entwickelt sich unter Morgans Ägide zu einem der wichtigsten englischen Zentren in der Neuen Welt und zieht Beamte, Geschäftsleute und Freibeuter gleichermaßen an. Als König Charles II. die Kaperfahrer strenger regulieren lässt, muss Henry Morgan sein Geschäftsmodell jedoch überdenken. Statt weiterhin auf Kaperfahrt zu gehen, jagt er - einer der gefürchtetsten Piraten der Karibik - nun seinesgleichen. Selbst Weggefährten, die "seine" jamaikanischen Gewässer unsicher machen, dürfen nicht mehr auf Gnade hoffen. Einer Sache bleibt er jedoch treu bis zum Schluss: dem Alkohol. Er stirbt 1688 an den Folgen seines jahrzehntelangen, exzessiven Alkoholkonsums. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
22:25
John Ward - in seiner Heimat gilt er als "größter Halunke Englands". Ein einfacher Fischer, der sich als Pirat den Korsaren anschließt und das Mittelmeer in Angst und Schrecken versetzt. Ward, dessen Leben die Hollywood-Figur Jack Sparrow inspirierte, hat es durch viele Kaperfahrten zu großem Reichtum gebracht und die englische Krone an den Rand eines Krieges mit Venedig geführt. Der Deserteur und Islam-Konvertit ist ebenso unberechenbar wie genial. Wards Geschäftsmodell ist einfach, aber effektiv: Unter dem Schutz muslimischer Piraten - den Korsaren - kapert er Handelsschiffe im Mittelmeer, überzeugt die Besatzungen, sich ihm anzuschließen, und baut so eine stetig wachsende Schlachtflotte auf. Sein wohl größter Coup ist die Kaperung des venezianischen Handelsschiffes "Reniera e Soderina", damals eines der größten Schiffe in der Region. Die wertvolle Beute macht ihn auf einen Schlag reich - führt jedoch zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen dem seinerzeit mächtigen Venedig und England. Obwohl Ward dem englischen König James I. einen Teil der Beute anbietet, um ihn gnädig zu stimmen, lehnt dieser eine Begnadigung des berüchtigten Freibeuters ab. Zu groß ist das Risiko, in einen Krieg mit der mächtigen Seerepublik Venedig zu schlittern. John Ward hat ein Problem: Er kann nicht mehr in seine Heimat England zurückkehren und ist fortan ein Gejagter. Aber Ward, der Zeit seines Lebens ein Meister der Neuerfindung gewesen ist, schafft es auch dieses Mal, ein scheinbar auswegloses Schicksal ins Positive zu drehen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
23:10
Piraten - in der Populärkultur sind dies meist furchtlose und goldhungrige Männer. Doch auch Frauen haben in der Freibeuterszene mitgemischt - etwa die irische Clanchefin Grace O'Malley. Fast ein halbes Jahrhundert lang verbreitet sie auf ihren Raubzügen in Irland und an der westeuropäischen Atlantikküste Angst und Schrecken. Sie behauptet sich in einer männerdominierten Welt, fordert die englischen Besatzer Irlands mit ihrem Widerstand heraus. Schon zu Lebzeiten macht sich Grace O'Malley einen Namen als talentierte Seefahrerin und brillante Strategin. Mit geschickten politischen Schachzügen und wagemutigen Überfällen kann sie ihren Machtbereich im Westen Irlands stetig vergrößern und sich die Unterstützung anderer Clans sichern. Selbst die rigide englische Regentin Queen Elizabeth I. - ihre größte Widersacherin - ist so angetan von der selbstbewussten Frau, dass sie ihr eine Audienz gewährt und sich beträchtliche Zugeständnisse von ihr abringen lässt. Noch heute gilt Grace O'Malley in Irland als Nationalheldin und Ikone des Widerstandes gegen die Engländer. Sie ist als "Piratenkönigin" in die Geschichte eingegangen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
23:55
Er ist einer der berühmtesten Piraten aller Zeiten, hat als erster Engländer die Welt umrundet, die Queen reich gemacht und die spanische Armada das Fürchten gelehrt - Sir Francis Drake. Noch heute ist der legendäre Seefahrer in England ein Nationalheld. Doch die Karriere des Bauernsohns aus einfachen Verhältnissen verläuft nicht immer mustergültig: Er ist Sklavenhändler, rücksichtsloser Machtmensch und gieriger Plünderer. Mit seinem Flaggschiff "Golden Hind" kapert er die Silberschiffe der spanischen Armada und überfällt viele Häfen in den spanischen Kolonialgebieten Südamerikas. Dabei plündert und brandschatzt er ohne Rücksicht auf Verluste, zerstört katholische Kirchen, verbündet sich mit lokalen Gemeinschaften gegen die Spanier und nutzt alle Schwachstellen der spanischen Silbertransportroute gnadenlos aus. Seine erfolgreichen Beutezüge bewahren die englische Krone vor dem Bankrott und sichern Drake einen Platz in der englischen High Society: Er wird von Queen Elizabeth I. in den Adelsstand erhoben, zieht ins Parlament ein und führt die englische Flotte als Vizeadmiral zum Sieg gegen die spanischen Invasoren. Dadurch ebnet er Englands Aufstieg zu einer globalen Seemacht und legt den Grundstein für die Entstehung des British Empire. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
00:35
Sie gelten als die bedeutendsten Bauwerke der Antike: die sieben Weltwunder. Bestaunen kann man heute nur noch die Cheopspyramide. Doch wie sahen die anderen Wunderbauwerke aus? Zwei Experten begeben sich auf Spurensuche: Althistoriker Kai Brodersen und Archäologin Eva Cancik-Kirschbaum lassen auf Grundlage neuester Erkenntnisse und mit modernster Technologie die verschwundenen Weltwunder wiederauferstehen. Die Liste der sieben Weltwunder ist anfangs eine Art Reiseführer, der antiken Touristen Tipps zu den bedeutendsten Monumenten ihrer Zeit gibt. Der Grieche Antipatros von Sidon ist im 2. Jahrhundert vor Christus einer der Ersten, der eine solche Liste anlegt. Doch erst in der Renaissance werden die heute bekannten Weltwunder festgeschrieben: die Statue des Zeus, das Grab des Königs Maussolos, die hängenden Gärten von Babylon, der Koloss von Rhodos, der Leuchtturm von Alexandria, der Tempel der Artemis in Ephesos und die Pyramiden von Gizeh. Seit Jahrhunderten versuchen Forscher herauszufinden, wie die verschollenen Bauwerke einst aussahen, die von ihrer Faszination bis heute nichts verloren haben.
01:10
300 Krieger, 150 Liebespaare - die Heilige Schar von Theben macht Geschichte: eine homosexuelle Elitearmee, die siegreich gegen Sparta kämpft. Wer hat sie gegründet und warum? Um den Zusammenhalt der Truppe zu stärken, wählt Thebens General Gorgidas ausschließlich schwule Paare aus. Er glaubt, dass Liebende in der Schlacht mehr füreinander einstehen als Nichtliebende. Ist die Homosexualität der Männer das Geheimnis ihres Erfolges? Die Armee der schwulen Krieger existiert zwischen 378 und 338 vor Christus und ist maßgeblich an militärischen Auseinandersetzungen gegen die Spartaner beteiligt. Die starke emotionale Bindung und die Kampferfahrung der Berufssoldaten führen zum Sieg Thebens über die Kriegsgegner - bis Alexander der Große auf den Plan tritt. Die Geschichte der einander liebenden Krieger war fast in Vergessenheit geraten. Im Jahr 2019 werden jedoch Grabungstagebücher aus dem 19.Jahrhundert entdeckt. Auch das Skelett eines gefallenen Helden wird gefunden. Eine internationale Gruppe von Archäologen und Historikern nimmt das 4. Jahrhundert vor Christus unter die Lupe. Es ist die Zeit, in der die Heilige Schar sich vier Jahrzehnte lang am Schlachtfeld behauptet. Selbst die als unbesiegbar geltenden Spartaner zwingen sie in die Knie. Fragen tun sich auf, und es zeigt sich ein ganz eigenes Konzept von Liebe und Krieg. Welche gesellschaftliche Bedeutung hatte die männliche Homosexualität in der Antike, und welche Konsequenzen erfolgten daraus? Die Heilige Schar von Theben - eine heldenhafte Eliteeinheit in der griechischen Antike, die aus 150 schwulen Männerpaaren bestand. Ihre Geschichte ist ebenso außergewöhnlich wie ihr militärisches Vermächtnis.
01:50
Unverbrüchlich halten sie zusammen - bis zum bitteren Ende. Im Jahr 338 vor Christus ist das Schicksal der Armee der schwulen Krieger entschieden. Welche Kriegslist hat sie besiegt? Es sind König Philipp II. von Makedonien und sein Sohn, der spätere Alexander der Große, denen die Heilige Schar in der Schlacht von Chaeroneia nichts entgegenzusetzen hat. Die Niederlage ist verheerend und endet in einem Blutbad. In der Schlacht von Chaeroneia geht auch die Heilige Schar von Theben unter, eine heldenhafte Einheit der Antike, bestehend aus 150 schwulen Männerpaaren. Rund drei Viertel der homosexuellen Soldaten verlieren dort ihr Leben. Sie werden am Schlachtfeld ehrenvoll begraben, und es wird ein Denkmal errichtet, der "Löwe von Chaeroneia". Die Geschichte um die Heilige Schar von Theben gerät in Vergessenheit, bis 1871 das Massengrab der Gefallenen entdeckt wird. Die zeitgenössische Berichterstattung über den Grabfund erwähnt allerdings nicht, dass es sich um Schwule handelt. Denn damals steht Homosexualität in vielen Ländern unter Strafe. 2019 werden Grabungstagebücher aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Ein internationales Team von Archäologen und Historikern sucht nach Antworten auf die Frage, was zum Untergang der Heiligen Schar von Theben geführt hat. Welche Erklärung können die Experten geben, die das Schlachtfeld von Chaeroneia nach über 2000 Jahren untersuchen? Die Heilige Schar von Theben - eine heldenhafte Eliteeinheit in der griechischen Antike, die aus 150 schwulen Männerpaaren bestand. Ihre Geschichte ist ebenso außergewöhnlich wie ihr militärisches Vermächtnis.
02:35
Im Jahr 331 vor Christus marschierte Alexander der Große, legendärer Feldherr und König von Makedonien, in Ägypten ein. Neun Jahre später starb er in Babylon. Doch wo wurde er begraben? Der britische Archäologe Chris Naunton vermutet das Grab im ägyptischen Alexandria. Doch in der pulsierenden Großstadt kann keine Grabung durchgeführt werden. Forscher gehen der Frage nach, wie sich Alexanders Regentschaft auf das Volk der Ägypter ausgewirkt hat. Die renommierte Ägyptologin Kathleen Martínez untersucht eine Miniaturreplik des Leuchtturms von Alexandria in Taposiris Magna. Dabei stellt sich heraus, dass es sich eigentlich um das Grabmal eines reichen Kämpfers aus ptolemäischer Zeit handelt. Währenddessen stößt der Archäologe Basem Gehad in Philadelphia auf ein kreisrundes Katakombengrab. Es ähnelt den Gräbern aus dem alten Alexandria, und die ursprünglichen Grabherren schienen immens wohlhabend zu sein. Die Mumien wurden in feinste, mit Gold verzierte Binden gewickelt. Gehad findet sogar ein wertvolles Mumienporträt aus Wachs. Die Funde beweisen, dass Philadelphia einst eine reiche Stadt war, in der sich Baumeister und Künstler angesiedelt und die hellenistische mit der ägyptischen Kultur miteinander verbunden haben. Grabungsteams aus aller Welt suchen im ägyptischen Wüstensand nach den sagenhaften Schätzen der jahrtausendealten Hochkultur am Nil. Ihr Ziel: Antworten auf die vielen Rätsel der Pharaonenzeit zu finden.
03:20
Aus dem Erbe seines Vaters machte er ein Weltreich: Alexander der Große. Ließ er den Vater töten, um König zu werden? Knochenfunde aus einem makedonischen Grab beleuchten den Fall neu. Ötzi, der weltbekannte Tote, starb vor über 5000 Jahren. Wissenschaftler finden heraus: Ein Pfeil verletzte ihn tödlich. Aber wer feuerte den Pfeil ab? Und warum? Profiler gehen allen verfügbaren Spuren nach und rekonstruieren Ötzis letzte Stunden. Ein chinesischer Herrscher sollte sterben: Das Attentat verlief jedoch nicht wie geplant - und wurde zum Wendepunkt der Weltgeschichte. Für den König von Qin war das Attentat die Initialzündung für eine Militäroffensive sondergleichen: Innerhalb von sechs Jahren unterwarf er alle konkurrierenden Fürstentümer. Er wurde zum Kaiser von China. Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.
04:05
Am Anfang stand Verrat: Im Jahr 9 wurde das römische Heer im Teutoburger Wald überraschend von Arminius geschlagen. Warum wechselte Arminius die Fronten und wurde Fürst der Cherusker? Jerusalem: Ein jüdischer Wanderprediger begehrte gegen die Obrigkeit auf und wurde zum Stifter einer neuen Weltreligion. In der christlichen Überlieferung steht, Christus sei am Kreuz gestorben und auferstanden. Doch was finden Mediziner und Historiker heraus? Nordirak: In der Steinzeit-Höhle von Shanidar werden Knochen entdeckt. Sie führen zum womöglich ältesten Mordfall der Geschichte. Denn der Neandertaler Shanidar 3 hat eine ungewöhnliche Verletzung. Seine neunte linke Rippe wurde durch eine glatte, scharfe Klinge verletzt. Welche Waffe verursachte die Verletzung? Führt die Waffe möglicherweise zum Täter? Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.
04:50
Das zerstückelte Skelett eines Mannes wird in Eisenberg entdeckt. Wurde er von den römischen Besatzern hingerichtet? Oder hatten die Täter Angst, er könnte überleben und Rache nehmen? Der rätselhaft frühe Tod des Pharaos Tutanchamun: Wie kam es, dass er mit gerade einmal 19 Jahren starb? Bis heute kursieren Gerüchte über mögliche Todesursachen des wohl bekanntesten aller Pharaonen. War es ein Unfall, eine Krankheit - oder möglicherweise Mord? Ein Dorf - ein Massaker: Im 5. Jahrhundert wurden mehrere Hundert Menschen auf der schwedischen Insel Öland ermordet. Welche Motive verbergen sich hinter dem grausamen Verbrechen? Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt. Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz - vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung. Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzleteile können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern? Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und anderen) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loades. Mithilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.