20:15
Nach 9/11 beginnt der "War on Terror" - Afghanistan und Irak sind Schauplätze eines globalen Feldzugs. Donald Trump definiert die Rolle der USA neu: Macht ersetzt Bündnisse, Kriege brechen aus. Terroristen-Jagd, Folterskandale und Drohnenkrieg prägen nach dem Terror von Al-Kaida die US-Außenpolitik. Doch in der Heimat herrscht zunehmend Kriegsmüdigkeit. Donald Trump propagiert "America first" und führt sein Land dennoch in einen Krieg mit dem Iran. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 schwört US-Präsident George W. Bush die Amerikaner auf einen Feldzug gegen den Terror ein. Zuerst im Visier: Afghanistan. Ziel ist die Zerschlagung des Terrornetzwerks Al-Kaida und die Suche nach Osama bin Laden. Doch auf den schnellen Sturz der Taliban folgt ein Einsatz, der zwei Jahrzehnte dauern soll. Ohne UN-Mandat greifen die USA 2003 den Irak an. Begründung: Der Irak baue Massenvernichtungswaffen und unterstütze den Terror. Doch für beides gibt es keine Belege. Der Sturz von Saddam Hussein hinterlässt ein Machtvakuum. Aufstände, Besatzung und Gewalt destabilisieren den Irak - und sind der Nährboden für den sogenannten Islamischen Staat. Der Versuch, durch Regimewechsel Frieden und Demokratie im Nahen Osten zu schaffen, scheitert. Zugleich beschädigen Folterskandale in Guantanamo und Abu Ghraib die Glaubwürdigkeit der USA. In der Heimat stoßen die Kriege in Übersee mehr und mehr auf Ablehnung. Die USA stecken in einer moralischen und militärischen Sackgasse. Unter Barack Obama und Joe Biden wandelt sich die Strategie. Sie ist geprägt vom Drohnenkrieg, dem chaotischen Abzug aus Afghanistan bis hin zur Unterstützung der Ukraine gegen Russland. Dann kommt Donald Trump erneut an die Macht. Mit der Parole "America first" geht es ihm nicht mehr um globale Ordnung, sondern um nationalen Nutzen. Der Kampf ums Öl ist die treibende Kraft. Bündnisse verlieren an Bedeutung, alte Freunde scheinen neue Feinde zu sein. Trump droht unverhohlen mit militärischer Macht. In diesem Klima eskaliert der Konflikt mit Iran. Die Vereinigten Staaten von Amerika bereiten den Weg in ein neues kriegerisches Zeitalter. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
21:00
Der Kalte Krieg zerreißt Europa entlang des Eisernen Vorhangs. Der Ost-West-Konflikt schürt jahrzehntelang die Angst vor einem Atomkrieg, und Deutschland droht zum Schlachtfeld zu werden. Der ideologische Gegensatz zwischen den USA und der UdSSR führt nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Rüstungswettlauf. Die beiden Lager bedrohen sich mit gegenseitiger Vernichtung. Das sogenannte Gleichgewicht des Schreckens bestimmt von nun an die Weltpolitik.
21:45
Der Kalte Krieg zerreißt Europa entlang des Eisernen Vorhangs. Der Ost-West-Konflikt schürt jahrzehntelang die Angst vor einem Atomkrieg, und Deutschland droht zum Schlachtfeld zu werden. Ende der 50er-Jahre beginnt das nukleare Spiel der Supermächte - die USA und die UdSSR stationieren Atomraketen in Europa. Und im geteilten Deutschland stehen sich die beiden Militärblöcke NATO und Warschauer Pakt direkt gegenüber.
22:30
Der Kalte Krieg zerreißt Europa entlang des Eisernen Vorhangs. Der Ost-West-Konflikt schürt jahrzehntelang die Angst vor einem Atomkrieg, und Deutschland droht zum Schlachtfeld zu werden. Im Konflikt der Supermächte erfolgt ein Strategiewechsel. Die NATO ändert ihre Doktrin der "massiven Vergeltung" - ein globaler Atomkrieg wird dadurch zwar weniger wahrscheinlich, aber ein nuklearer Schlagabtausch könnte nun auf Mitteleuropa begrenzt bleiben.
23:15
Der Kalte Krieg zerreißt Europa entlang des Eisernen Vorhangs. Der Ost-West-Konflikt schürt jahrzehntelang die Angst vor einem Atomkrieg, und Deutschland droht zum Schlachtfeld zu werden. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verfügen die USA und die UdSSR über so viele Atomsprengköpfe, dass diese die Erde mehrfach vernichten könnten. Entlang der innerdeutschen Grenze halten sich die verfeindeten Militärblöcke mit ihren Waffen gegenseitig in Schach.