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TV Programm für ZDFinfo am 02.07.2026

Geschichte des Essens 04:10

Geschichte des Essens: Von der Notwendigkeit zum Genuss

Dokumentation

Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte des Essens. Als unsere Vorfahren das Feuer beherrschten, begannen sie zu garen. Das brachte die Entwicklung des Menschen voran. Mit der Sesshaftigkeit ging auch die Erzeugung von Nahrungsmitteln in großen Mengen einher. Städte entstanden, Hochkulturen und erste Nahrungsfabriken wie eine ägyptische Großbrauerei, die täglich 22.000 Liter Bier produzierte. Nahrung definiert soziale Unterschiede: Sie kann Konflikte schüren oder Frieden stiften. Wie im alten Rom, wo Bürger kostenlos Brot und Getreide erhielten. Beginnend mit den ersten gebratenen Fleischkeulen weiter bis zur feinen bürgerlichen Küche des 19. Jahrhunderts zeigt die zweiteilige Reihe: Was hat das Essen mit uns gemacht - und wir mit ihm?

Geschichte des Essens 04:55

Geschichte des Essens: Vom Luxus zur Massenware

Dokumentation

Mit dem Überschuss an Nahrung wurde das Konservieren wichtig. Salz, das "weiße Gold", ermöglichte Seefahrern am Ende des 15. Jahrhunderts das Überleben mit gepökeltem Fleisch. Die Eroberer brachten Nahrungsmittel aus der "neuen Welt" mit, die die europäische Küche nachhaltig veränderten: Kartoffeln, Mais, Tomaten und das Luxusgut Kakao. Die moderne Küche ist ohne diese Zutaten kaum noch denkbar. Die Industrialisierung veränderte das Essen: Es wurde kalorienreicher, vor allem aber reproduzierbar und haltbar. Durch Louis Pasteurs Verfahren zur Keimabtötung durch Erhitzen wurde die Lebensmittelproduktion revolutioniert. Industrialisierte Nahrung war nun für mehr Menschen verfügbar, häufig jedoch bei minderer Qualität. Inzwischen gehören industriell hergestellte Produkte wie Tütensuppen und Fertiggerichte zwar zur Selbstverständlichkeit, stehen jedoch stark in der Kritik. Unser Essen verändert sich permanent: mit Auswirkungen auf soziale Strukturen, politische Entwicklungen und kulinarische Gewohnheiten. Beginnend mit den ersten gebratenen Fleischkeulen weiter bis zur feinen bürgerlichen Küche des 19. Jahrhunderts zeigt die zweiteilige Reihe: Was hat das Essen mit uns gemacht - und wir mit ihm?

Die Geschichte der Landwirtschaft 05:40

Die Geschichte der Landwirtschaft: Von der Weide auf den Teller

Dokumentation

Wie kommt das Steak eigentlich auf meinen Tisch? Und warum werden Lebensmittel teurer? Die zweiteilige Doku-Reihe erklärt das System Landwirtschaft. Die Landwirtschaft gibt es seit mehreren Tausend Jahren. Doch ab wann wurde sie zu einer modernen Industrie? Zwei unterschiedliche Landwirtschaftsbetriebe geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, die Sorgen und den Druck, unter dem sie stehen. Die Geschichte der Landwirtschaft ist eng verknüpft mit der Geschichte des Überlebens. Die Bedarfswirtschaft beginnt vor etwa 10.000 Jahren, dem Neolithikum - als aus nomadischen Jägern und Sammlern sesshafte Bauern werden. Im Laufe der Jahrhunderte werden Produkte wie Fleisch und Milch, Wolle und Leder immer wichtiger für die Versorgung der Bevölkerung. Während sich im Mittelalter die Bauern hauptsächlich von Getreide und Gemüse ernähren, ist Fleisch häufig nur dem Adel und Klerus vorbehalten. Bis zum 19. Jahrhundert produzieren Bauern noch kleine Mengen für viel weniger Menschen. Im Laufe der Industrialisierung führen moderne Technik, Bodenreformen und wirtschaftliches Denken in der Landwirtschaft zu einer Kehrtwende - damit immer mehr Menschen ernährt werden können. Mit dem Ersten Weltkrieg kommen Entwicklung und Fortschritt zum Erliegen. Die Menschen hungern. "Das Streben nach Autarkie ist deshalb für die gesamte Zeit zwischen 1914 und 1945 sozusagen das zentrale Paradigma", sagt Landwirtschaftshistoriker Prof. Frank Uekötter. Dies greifen die Nationalsozialisten auf und fördern die industrielle Landwirtschaft. Mit dem Eroberungskrieg im Osten Europas pressen sie nicht nur Land aus, sie zwingen die Zivilbevölkerung auch zur Arbeit in der deutschen Landwirtschaft. In den sogenannten Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg wächst allmählich die Bevölkerung in West- wie Ostdeutschland. In der BRD kommt es zum Überfluss in der Lebensmittelproduktion, auch wegen der einsetzenden Subventionspolitik in Europa. Welche bahnbrechenden Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass in Deutschland seit Jahrzehnten niemand mehr Hunger leiden muss - und welche Probleme haben Intensivierung, Spezialisierung und Technisierung mit sich gebracht? Wie hat sich unser Verhältnis zu Lebensmitteln in den vergangenen 200 Jahren verändert? Die zweiteilige Doku-Reihe begibt sich auf Spurensuche.

Die Geschichte der Landwirtschaft 06:20

Die Geschichte der Landwirtschaft: Vom Acker auf den Teller

Dokumentation

Wie kommt das Brot eigentlich auf meinen Tisch? Und warum werden Lebensmittel teurer? Die zweiteilige Doku-Reihe erklärt das System Landwirtschaft. Die Landwirtschaft gibt es seit mehreren Tausend Jahren. Doch ab wann wurde sie zu einer modernen Industrie? Zwei unterschiedliche Landwirtschaftsbetriebe geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, die Sorgen und den Druck, unter dem sie stehen. Die Geschichte des Ackerbaus reicht weit zurück. "Die Menschen, die vor einem Weizenfeld stehen, glauben, das ist immer noch derselbe Weizen wie vor 40 Jahren. Das stimmt aber überhaupt nicht", sagt Journalist Andreas Sentker. Schon um 3500 vor Christus legen Menschen einen ersten Meilenstein der Technik: den Pflug. Mit der Zugkraft von Tieren können Furchen gezogen werden, um die Saat auszulegen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts revolutioniert die Dreschmaschine die Arbeit auf den Höfen - und ersetzt die mühsame Drescharbeit per Hand. Erfindungen wie Kunstdünger und modernere Arbeitsweisen sorgen dafür, dass die Erträge von Getreide allmählich steigen. Industrialisierung, Landflucht, aber auch die beiden Weltkriege tragen maßgeblich zur Veränderung der Landwirtschaft bei. Produkte wie Getreide werden schon früh weltweit ausgetauscht. Das ändert sich mit dem Ersten Weltkrieg, als Deutschland von seinen Futtermittelimporten abgeschnitten wird und Mensch und Tier autonom ernähren muss. Während Millionen Soldaten auf dem Schlachtfeld ihr Leben lassen, hungert die Bevölkerung. Die Nationalsozialisten reagieren 1934 auf Gebietsverluste, Hunger und Wirtschaftskrise mit der sogenannten Erzeugungsschlacht: eine Leistungssteigerung der Nahrungsmittelproduktion - um jeden Preis. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die "Kreislaufwirtschaft", also der Betrieb von Viehwirtschaft und Ackerbau auf einem Hof, immer mehr zurückgedrängt. Im Lauf der nächsten Jahrzehnte spezialisieren sich Landwirtschaftsbetriebe in ganz Deutschland - auf Ackerbau oder Tierhaltung. Vom reichen Überangebot profitieren vor allem die Städte, während das Leben auf dem Land zunehmend unattraktiver wird. Das Ergebnis: eine Landwirtschaft, die heute vor einer Zerreißprobe steht - Wettbewerbsfähigkeit gegen Umwelt und Klimarettung. Welche bahnbrechenden Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass in Deutschland seit Jahrzehnten niemand mehr Hunger leiden muss - und welche Probleme haben Intensivierung, Spezialisierung und Technisierung mit sich gebracht? Wie hat sich unser Verhältnis zu Lebensmitteln in den vergangenen 200 Jahren verändert? Die zweiteilige Doku-Reihe begibt sich auf Spurensuche.

Ermittler! 07:05

Ermittler!: DNA lügt nicht

Recht und Kriminalität

DNA-Experte Dr. Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt kann den Mord an der zweijährigen Elora im hessischen Babenhausen aufklären. Als Dr. Harald Schneider eingeschaltet wird, ist ihm klar: Er muss die gesamte Palette der Kriminaltechnik aufbieten, um den Beschuldigten die Tat nachweisen zu können. Am 14. September 1993 passiert im nicht weit entfernten Babenhausen ein abscheuliches Verbrechen auf dem Gelände der US-Army. Die zweijährige Elora McKemy verschwindet mitten in der Nacht aus der elterlichen Wohnung: Kurz nachdem die Eltern das Verschwinden bemerken, wird das kleine Mädchen an einer Uferböschung hinter dem Kasernengelände tot aufgefunden. Spermaspuren werden an der Hose des Mädchens gesichert, doch diese führen die Ermittler zunächst nicht auf die Spur des Täters. Dr. Harald Schneider vom Landeskriminalamt, der gemeinsam mit der zuständigen Mordkommission ein Verfahren entwickelt, um DNA-Vergleichsproben zu untersuchen, versucht, den Täter zu überführen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 07:35

Last Night Out - Die letzte Nacht: Tödliche Eifersucht

Recht und Kriminalität

Im Mai 2007 zerstört ein Tornado die Kleinstadt Greensburg in Kansas. Währenddessen zerreißt im Nachbarort Dodge City ein Schuss die Stille der Nacht. Am nächsten Tag erscheint die alleinerziehende Mutter Erin Jones nicht zu einem Treffen mit ihrer besten Freundin. Diese beschließt, nach dem Rechten zu sehen - und macht eine schreckliche Entdeckung: Erin wurde in der Nacht in ihrem Schlafzimmer erschossen. Schnell rückt ein Mann in den Fokus der Ermittlungen: Der Polizist Christopher Tahah ist Erin Jones' Ex-Freund. Am Abend vorher hatte er Erin in einer Bar beim Tanzen mit einem anderen Mann beobachtet. Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand, wozu Tahah fähig ist. Auch seine Kollegen glauben anfangs an seine Unschuld. Doch dann entzieht sich der 33-Jährige einem Lügendetektortest, klaut ein Auto und flüchtet vor der Polizei. Nach seiner Verhaftung wird klar, was sich wirklich in Erin Jones' letzter Nacht ereignet hat. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 08:20

Last Night Out - Die letzte Nacht: Doppelmord in der Wüste

Recht und Kriminalität

Kylen Schulte und Crystal Turner leben in einem Zelt in der Wüste von Moab in Utah. Eines Tages schlägt ein unheimlicher Mann neben ihnen sein Lager auf. Kurz darauf verschwinden die Frauen. Kylens Vater bittet eine Bekannte, nach den beiden zu sehen. Diese entdeckt schließlich die Leichen des Ehepaares. Schnell kommen Gerüchte auf: Gibt es eine Verbindung zum Fall Gabby Petito? Die 22-Jährige war zur gleichen Zeit mit ihrem Verlobten in Moab unterwegs. Im August 2021 treffen sich Kylen Schulte und Crystal Turner mit Freunden in einer Bar in Moab. Sie erwähnen einen Fremden, der sich auffällig verhält und trotz der endlosen Weite der Wüste von Utah direkt neben ihnen sein Zelt aufbaut. Am nächsten Morgen ist das frisch verheiratete Paar verschwunden. Kylens Vater bittet online um Hilfe bei der Suche - was tatsächlich zum Fund der Leichen führt. Die beiden Frauen wurden durch mehrere Schüsse getötet. Vom Täter fehlt jede Spur. Zeitgleich macht der Fall der verschwundenen Gabby Petito Schlagzeilen. Als herauskommt, dass auch sie sich mit ihrem Verlobten in Moab aufhielt, geht die Polizei Spekulationen um einen Zusammenhang nach. Doch noch ahnt niemand, was Kylen Schulte und Crystal Turner in ihrer letzten Nacht wirklich zugestoßen ist. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 09:00

Last Night Out - Die letzte Nacht: Der Serienkiller von Tampa

Recht und Kriminalität

Tampa, 2017. Die 32-jährige Monica Hoffa wird auf offener Straße erschossen. Ein Motiv ist unklar, und die Polizei tappt im Dunkeln. Bald wird klar: Monica ist nicht das einzige Opfer. Bereits einige Tage zuvor wurde im selben Viertel ein weiterer Mord verübt. Treibt hier ein Serienkiller sein Unwesen? Auch nach zwei weiteren Taten ist die Polizei völlig ratlos. Bis der Mörder einen seltsamen Fehler begeht. Im Oktober und November 2017 sterben Benjamin Mitchell, Monica Hoffa, Anthony Naiboa und Ronald Felton im Viertel Seminole Heights durch die Hand eines Serienmörders. Da es sich um Zufallsopfer zu handeln scheint, hat die Polizei keine heiße Spur. Die Anwohner sind verunsichert, und viele Menschen trauen sich nicht mehr auf die Straße. Den entscheidenden Tipp liefert die Schichtleiterin eines Fast-Food-Restaurants. Er führt die Ermittler auf die Spur des 24-jährigen Howell Donaldson III. Noch ahnen sie nicht, wie viel Kopfzerbrechen ihnen der Fall noch bereiten wird. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

heute Xpress 09:43

heute Xpress

Nachrichten

Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 09:45

Last Night Out - Die letzte Nacht: Der Teenie-Mörder

Recht und Kriminalität

Juli 2013. Die 19-jährige College-Studentin Jessie Blodgett wird tot in ihrem Bett gefunden. Sie wurde vergewaltigt und erdrosselt. Der Verdacht fällt auf ihren Ex-Freund Daniel Bartelt. Freunde und Familie sind fassungslos. Daniel gilt als begabter Musiker und vorbildlicher Student. Doch hinter der Fassade tun sich dunkle Abgründe auf. Und Jessie ist nicht die erste Frau, die der Teenager angegriffen hat. Im Sommer 2013 ist die College-Studentin Jessie Blodgett auf Heimatbesuch bei ihrer Familie in Wisconsin. Sie nutzt jede freie Minute, um Musik zu schreiben und sich auf ihre Hauptrolle im Theaterstück "Fiddler on the Roof" vorzubereiten. Außerdem verbringt sie viel Zeit mit ihrem guten Bekannten Daniel Bartelt. Die beiden waren in der Highschool für einige Monate liiert - jetzt verbindet sie eine platonische Freundschaft. Das glaubt zumindest Jessies Familie. Welche perfiden Absichten Bartelt tatsächlich verfolgt, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 10:30

Last Night Out - Die letzte Nacht: Liebe, Trennung, Femizid

Recht und Kriminalität

Nach der Trennung von ihrem Ex Darren Hall genießt Sarah Henshaw einen netten Abend mit einer Freundin. Nach ihrer Heimkehr steht Darren plötzlich vor ihr - und weigert sich zu gehen. Am nächsten Tag ist Sarah wie vom Erdboden verschluckt - und ihre Familie voller Sorge. Denn die Beziehung der beiden war toxisch und voller Gewalt. Darren behauptet, Sarah wolle sich nur eine Auszeit nehmen. Doch dann tauchen Beweise auf, die ihn schwer belasten. Ilkeston, England. Sarah Henshaw und der Handwerker Darren Hall sind seit mehreren Jahren ein Paar. Gemeinsam ziehen sie ihre Tochter und Sarahs Kind aus einer früheren Beziehung groß. Doch hinter der Fassade brodelt es: Immer wieder schlägt Darren zu - und Sarah ringt lange mit der Entscheidung, sich zu trennen. Zu tief sitzen die Schuldgefühle gegenüber den Kindern. Erst 2023 zieht sie den Schlussstrich und freut sich auf einen Neuanfang als alleinerziehende Mutter. Doch Darren kann die Trennung nicht akzeptieren. Sein Verhalten wird zunehmend unberechenbar, bis es im Sommer 2023 zur Katastrophe kommt. Die Ermittlungen enthüllen ein Muster aus Kontrolle, Gewalt und zerstörerischer Besessenheit. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 11:15

Last Night Out - Die letzte Nacht: Toxische Liebe

Recht und Kriminalität

Auf einer Australien-Reise lernt die Kosmetikerin Nadine Lott den Ex-Boxer Daniel Murtagh kennen. Kurz darauf wird sie schwanger. Doch am Familienleben hat Murtagh wenig Interesse. Nach einer belastenden On-Off-Beziehung zieht Nadine 2016 den Schlussstrich. Sie will in Zukunft allein für ihre kleine Tochter sorgen. Doch Murtagh kann die Trennung nur schwer verwinden - über die Jahre wird er immer besitzergreifender und aggressiver. Dezember 2019 im irischen Arklow. In einem Pub feiert die 30-jährige Nadine Lott den Geburtstag ihrer Tante. Ihr Ex-Freund Daniel Murtagh passt derweil auf die gemeinsame Tochter auf. Auch drei Jahre nach der Trennung hofft er noch immer auf eine Versöhnung. Dabei vermutet er, dass Nadine längst mit einem anderen Mann zusammen ist. Nach ihrer Heimkehr stellt er sie zur Rede. Und verliert komplett die Kontrolle. Immer wieder schlägt er auf seine Ex-Freundin ein, bis ihr Gesicht vollkommen entstellt ist. Dann lässt er sie zum Sterben zurück. Was mit einer ausgelassenen Familienfeier beginnt, wird zu Nadine Lotts letztem Abend. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

Last Night Out - Die letzte Nacht 12:00

Last Night Out - Die letzte Nacht: Der Horror-Nachbar

Recht und Kriminalität

Januar 2018. Shane Gilmer plant einen netten Abend mit seiner Freundin Laura. Der Restaurantbesuch ist eine ersehnte Pause - denn die beiden stecken in einem heftigen Nachbarschaftsstreit. Das Paar hat sich mehrfach über seinen Nachbarn Anthony Lawrence beschwert. Grund sind laute Musik und Cannabisgeruch. Nun droht dem 55-Jährigen die Räumung. Wozu er in seiner Wut bereit ist, wird selbst die erfahrenen Ermittler überraschen. Southburn, East Yorkshire, im Winter 2018. Nachdem sich der 30-jährige Shane Gilmer und seine schwangere Partnerin Laura mehrfach über ihren Nachbar beschwert haben, sieht dieser rot. Als das Paar abends ausgeht, schleicht er sich ins Haus, versteckt sich und attackiert Gilmer nach dessen Rückkehr mit einer Armbrust. Der erliegt wenig später seinen schweren Verletzungen. Auch Laura wird von einem Pfeil getroffen - doch wie durch ein Wunder überleben sie und das ungeborene Baby den Angriff. Der Nachbar Anthony Lawrence flüchtet vom Tatort - und wird später tot aufgefunden. Als die Polizei sein Haus durchsucht, stoßen sie auf ein wahres Waffenarsenal. Die Reihe "Last Night Out - Die letzte Nacht" erzählt die tragischen Folgen von scheinbar gewöhnlichen Nächten, die sich zu verheerenden Verbrechen auswachsen. Es sind reale Fälle, in denen Menschenleben in Momenten verloren gingen, die eigentlich sorglos hätten sein sollen - Abende mit Freunden, Familienfeiern und geliebten Menschen.

Die Geschichte der Fantasy 12:45

Die Geschichte der Fantasy: Magische Welten

Dokumentation

Diese Folge der Dokumentationsreihe "Die Geschichte der Fantasy" zeigt und analysiert die Welten des Fantasy-Genres. Die Handlungen der Filme und Serien entführen in zauberhafte Reiche. Der Film trifft rätselhafte Wesen und lässt sich von magischen Gegenständen verzaubern. Viele der Geschöpfe gehen zurück auf uralte Legenden und Mythen. Um attraktiv zu bleiben, müssen sie sich den aktuellen gesellschaftlichen Begebenheiten anpassen. So spiegeln die fantastischen Welten auch unsere reale Welt wider, sind Metaphern für unsere Gesellschaft. Ein Beispiel bietet J. R. R. Tolkien, Autor von "Der Herr der Ringe". Er hat die Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erlebt. Dass Hobbingen und Mordor so gegensätzlich gezeichnet sind, steht für die sozialen und ökologischen Umwälzungen dieser Zeit. Einer der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands, Wolfgang Hohlbein, erzählt anhand einer neu entworfenen Geschichte mehr über die Zauberwelten des Genres. Im Reich der Fantasy herrschen keine Regeln, wie wir sie kennen. Fantasyautoren verwenden viel Zeit darauf, neue Gesetze zu entwickeln. Sie erfinden zum Beispiel Sprachen mit eigener Grammatik, um die magischen Welten glaubwürdig wirken zu lassen. Fantasy-Welten sind von den sonderbarsten Wesen bevölkert: Zwergen, Orks, Feen, Trollen und Drachen. Die Liste scheint endlos. Woher nehmen Macher des Genres wie George R. R. Martin ihre Inspiration, und wie erwecken sie diese zum Leben?

Die Geschichte der Fantasy 13:30

Die Geschichte der Fantasy: Mutige Helden

Dokumentation

Unglaublich: Acht der zehn erfolgreichsten Spielfilme aller Zeiten handeln vom Fantastischen. Der Filmpionier George Me?lie`s bringt als Erster fantastische Geschichten auf die Leinwand. Und geht damit pleite. In den 1950ern werden Fantasyromane als Trivialliteratur für Kinder und Träumer abgetan. Und in den 1980ern fristen Rollenspieler, die sich auf deutschen Schulhöfen gebannt über "Das Schwarze Auge" beugen, meist ein Dasein im Abseits. Doch bald wird aus der Nischen-Industrie für B-Movies und Jugendliteratur innerhalb weniger Jahre ein milliardenschweres Geschäft. Das Fantasy-Epos "Game of Thrones" zum Beispiel ist die teuerste Serie aller Zeiten. Wo liegen die Ursprünge der Fantasy? Und was fasziniert uns daran so sehr? Der erste Teil der Dokumentationsreihe "Die Geschichte der Fantasy" untersucht den Helden und wie sich sein Bild im Laufe der Zeit verändert. Steht die Heldenfigur auch für die Gesellschaft, in der wir leben? Die archetypischen Fantasy-Charaktere durchleben oft dieselbe Reise. Heldengeschichten aus aller Welt folgen mehr oder weniger dem gleichen Erzählmuster. Doch gibt es auch den Gegenentwurf: Die Regisseurin Vicky Jenson hat zusammen mit Andrew Adamson den wohl liebenswertesten Antihelden für die Leinwand adaptiert. Der einzelgängerische Oger Shrek ist all das, was ein klassischer Fantasy-Held nicht ist. Die Welt von "Shrek" ist der düstere Gegenentwurf zu den zuckersüßen Märchenfilmen à la Disney - ein Königreich voller Selbstreflexion und Sarkasmus.

Mythen der Bibel 14:15

Mythen der Bibel: Die Arche Noah

Dokumentation

Ein Mann, ein Schiff - und eine Sintflut, die fast alles Leben auslöscht. So erzählt die Bibel die Geschichte von Noah und seiner Arche. Doch gab es diese apokalyptische Katastrophe wirklich? Die Forscher suchen nach Hinweisen. Im Irak stoßen sie auf frühe Hochkulturen, die von Hochwasserkatastrophen betroffen waren, und auf uralte Texte, die lange vor der Bibel von einer großen Flut berichten. Und vom Bau eines Schiffes, das ihr trotzen soll. Im Süden des heutigen Irak, des antiken Mesopotamien, liegt einst das Reich der Sumerer - die Wiege der ersten Städte. In jahrtausendealten Keilschrifttexten wird von einem gewaltigen Unwetter berichtet, das als göttliches Strafgericht gilt. Und von einem Mann, der ein Boot bauen soll, um Leben zu retten. Die Parallelen zur biblischen Erzählung von der Sintflut sind verblüffend. In der Stadt Uruk, der Heimat des legendären Königs Gilgamesch, belegen archäologische Funde, dass Überflutungen dort einst eine häufige Bedrohung darstellen. Die Spuren führen in trockene Wüsten, zu untergegangenen Kanalsystemen und zu tief im Gestein verborgenen Klimaarchiven. Sie zeigen: Die Menschen im alten Mesopotamien leben im ständigen Wechsel von Dürre und Überschwemmung. Dies spiegelt sich auch in ihren Geschichten wider: Auf alten Tontafeln entdecken Archäologen und Historiker eine detaillierte Bauanleitung für eine Arche: Sie war kreisrund, riesig, aus Schilf, Holz und Bitumen gefertigt. Könnte ein solches Schiff tatsächlich existiert haben? Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in die Arbeit der Experten und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel steckt voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?

Mythen der Bibel 15:00

Mythen der Bibel: Auszug aus Ägypten

Dokumentation

Der Auszug aus Ägypten - eine der großen Bibelgeschichten. Mose führt sein Volk aus der Knechtschaft ins gelobte Land. Verfolgt vom ägyptischen Pharao, mitten durch das Meer. Archäologen graben in Ägypten nach Spuren der biblischen Welt. Unter 3000 Jahren Sand finden sie mächtige Städte - und Hinweise auf verschleppte Arbeiter, Naturkatastrophen und politische Krisen. Die Erzählungen im Alten Testament sind dramatisch: Ägypten wird von zehn Plagen heimgesucht, darunter verseuchtes Wasser, Heuschreckenschwärme, Viehpest und schließlich der Tod aller erstgeborenen Söhne. Die Katastrophen werden als göttliche Strafe für den Pharao beschrieben, der die Hebräer nicht nach Israel ziehen lassen will. Doch sie fliehen bis zum Roten Meer. Als der Pharao sein Heer aussendet, teilt Moses mit göttlicher Hilfe die Wassermassen. Der Weg in die Freiheit für sein Volk ist frei. Die Archäologie sucht nach den historischen Hintergründen dieser Legenden. Die Expertinnen und Experten finden Hinweise auf Seuchen, Hungersnöte und Naturkatastrophen, die einst zum kollektiven Gedächtnis gehören. Die Ägypter sind mächtig und erobern fremde Länder. Sie verschleppen Arbeitskräfte und setzen sie für heimische Bauprojekte ein. Funde von Keramiken aus Kanaan, Darstellungen kanaanäischer Götter und fremdländische Waren zeigen, dass Menschen aus dem heutigen Israel damals tatsächlich in Ägypten lebten. War das die Grundlage für die Erzählung im Buch Exodus? Es ist eine Gründungserzählung, die bis heute fasziniert: der Sieg über ein allmächtiges Reich. Die Dokumentation von ZDFinfo berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse der Archäologen und Historiker. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?

Mythen der Bibel 15:45

Mythen der Bibel: König Salomo

Dokumentation

König Salomo - legendärer Herrscher im Goldenen Zeitalter Israels. Weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Wie sieht die Welt aus, in der Salomo einst herrscht? Salomos Reich ist eng mit seinen Nachbarn verbunden, sowohl im Handel als auch in der Rivalität. Auch dort finden sich Spuren aus der Zeit des Königs. Es ist eine Welt zwischen Götterverehrung und Machtpolitik, in der Salomos sagenumwobener Ruhm wurzelt. Die Bibel zeichnet das Bild eines mächtigen Salomo, der Verträge schließt, Frauen aus fremden Königshäusern heiratet und zugleich ein prachtvolles Reich errichtet. Mit den Nachbarkönigreichen Moab, Ammon und Edom haben die Israeliten eine ambivalente Beziehung - geprägt von Kooperation und Konkurrenz zugleich: Sie treiben Handel, führen Kriege, heiraten über Grenzen hinweg. Überreste von Wasserreservoirs, monumentalen Mauern und reich geschmückten Wohnsitzen erzählen heute von ehrgeizigen Bauprojekten, die ganze Landstriche prägen. Es ist eine Welt, die sich rasant verändert. Als Großreiche wie Assyrien ihre Macht ausdehnen, geraten die kleinen Königreiche unter Druck. Während Ammon überlebt, wird Israel nach Salomos Tod zerschlagen und verwüstet. Aus dieser Zeit stammen die Erzählungen, die Salomo zum glanzvollen König verklären - als Symbol für eine scheinbar bessere, goldene Vergangenheit. Archäologen und Historiker fügen Fragmente zusammen und enthüllen eine Welt, in der Diplomatie, Krieg, Religion und Handel eng verflochten sind. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?

Mythen der Bibel 16:30

Mythen der Bibel: König Herodes

Dokumentation

König Herodes ist in der Bibel als Kindermörder und Inbegriff eines grausamen Tyrannen bekannt. Wer war der Mann wirklich, der zur Zeit von Jesu Geburt über Judäa regierte? Herodes lässt Prachtbauten errichten: gewaltige Häfen, luxuriöse Paläste und große Aquädukte. All das sind Belege für einen Herrscher mit großem Ehrgeiz und strategischem Kalkül. Wie passt das zum Bild des biblischen Schreckenskönigs? Herodes (um 73 bis 4 vor Christus) wächst als Sohn eines idumäischen Politikers und einer nabatäischen Prinzessin auf. Ein Außenseiter, dem viele Judäer misstrauen. Doch er sichert sich immer mehr Macht: Mit römischer Unterstützung steigt er zum Statthalter auf und lässt sich 37 vor Christus zum König von Judäa ausrufen. Er modernisiert das Land nach römischem Vorbild, baut Häfen, Tempel und Paläste, fördert Handel und Infrastruktur - und hält sich eng an den Kaiser. Doch sein Weg ist blutig: Rivalen lässt er hinrichten, ebenso seine Ehefrau Mariamne und mehrere eigene Söhne. Herodes ringt ständig zwischen Loyalität gegenüber Rom und Akzeptanz im eigenen Volk. Denn einerseits ist er ein Förderer von Kultur und Wohlstand, andererseits jedoch ein gnadenloser Tyrann. Am Ende bleiben vor allem zwei gegensätzliche Eindrücke von ihm: der brillante Baumeister und der grausame König, der in der Bibel als Inbegriff des Bösen dargestellt wird. Archäologen und Historiker suchen nach Antworten auf die Frage, was Mythos und was Realität ist. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?

Mythen der Bibel 17:15

Mythen der Bibel: Sündenstadt Ninive

Dokumentation

Ninive wird in der Bibel als die Stadt der Sünde dargestellt. Ihre Bewohner als grausam, verdorben und gottlos. Warum ein so finsteres Bild? Und wie war Ninive wirklich? Unter dem irakischen Mossul liegen die Überreste der Metropole: mächtige Mauern, prachtvolle Reliefs, Bauten einer Kultur, die sich selbst als gewaltvoll inszeniert. Kann Ninive wirklich Buße tun, oder trifft die Stadt ein anderes Schicksal? Gott schickt den Propheten Jona nach Ninive, um die Bewohner zu warnen, dass er ihre Stadt zerstören werde, wenn sie keine Buße tun. Aufgeschreckt von dieser Prophezeiung besinnen sich die Menschen und zeigen Reue. Sogar die Tiere legen Bußgewänder an. Daraufhin verschont Gott die Stadt. Diese Erzählung findet sich im Alten Testament. Doch wurde die Stadt tatsächlich vor ihrer Zerstörung verschont? Archäologische Funde deuten auf ein anderes Szenario hin und zeigen Spuren einer Verwüstung: verkohlte Mauern, Skelette und Überreste erbitterter Kämpfe. Ninive wird 612 vor Christus in einem Rachefeldzug seiner Feinde zerstört. Ist die Geschichte von Jona also nur eine Legende? Historische Quellen deuten auf eine politische Krise im 8. Jahrhundert vor Christus hin, die den wahren Kern des biblischen Mythos bilden könnte. Forscherinnen und Forscher zeichnen das Bild einer komplexeren Stadt als in der Überlieferung dargestellt: stolz, grausam - und selbst Opfer der Gewalt, die sie einst über andere gebracht hat. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?

Mythen der Bibel 18:00

Mythen der Bibel: Turmbau zu Babel

Dokumentation

Ein Turm, der bis in den Himmel ragt und Gottes Zorn erregt. So erzählt die Bibel vom Turmbau zu Babel. Wie viel Wahrheit steckt in dieser Geschichte? Und finden sich noch Spuren des Turms? Der Turmbau zu Babel ist eine der beeindruckendsten Geschichten des Alten Testaments. Archäologen und Historiker suchen sein reales Vorbild. In den Ruinen Babylons und auf alten Schrifttafeln entdecken sie eine Welt, in der dieser Mythos entstanden ist. Es sind nur neun Verse im Buch Genesis, doch sie faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Einst, so heißt es dort, bauen die Menschen in Babylon, genannt Babel, einen Turm, der bis zum Himmel reicht. Gott sieht diesen kühnen Plan jedoch nicht gern. Er steigt vom Himmel herab und verwirrt ihre Sprache. Die Menschen, die vorher eine gemeinsame Sprache hatten, verstehen sich plötzlich nicht mehr. So kommen die verschiedenen Sprachen der Völker in die Welt. Und der Turm? Er bleibt unvollendet. Was ist dran an dieser biblischen Geschichte? Die Spur führt ins Herz des Zweistromlands, des heutigen Irak. Dort liegt einst die blühende Metropole Babylon, die im zweiten und ersten Jahrtausend vor Christus zeitweise die größte Stadt der Welt ist. Im 6. Jahrhundert vor Christus regiert dort König Nebukadnezar II. Er erschafft ein Riesenreich und widmet sich prachtvollen Bauprojekten. Seinen Machthunger trifft auch das jüdische Volk: Im Jahr 597 vor Christus erobert er Jerusalem. Viele Judäer werden nach Babylon verschleppt. Im Babylonischen Exil kommen sie mit einer fremden Kultur in Kontakt. Sie sehen einen von Nebukadnezars Prachtbauten, der all ihre Vorstellungen übersteigt. Liegt dort der Schlüssel zur Geschichte vom Turmbau zu Babel? Archäologen und Historiker begeben sich auf Spurensuche. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was davon gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?

Terra X Harald Lesch 18:45

Terra X Harald Lesch: ... und wie KI uns überwacht

Infomagazin

Künstliche Intelligenz, die unsere geheimsten Wünsche erkennt, die uns beschützt - und bewacht. Welche neuen Möglichkeiten tun sich auf? Welche Gefahren? Die KI ist für uns da, immer und fast überall. Sie kennt uns, vielleicht sogar besser als wir uns selbst, und durchschaut die wahren Gefühle. In diesem Spannungsfeld spielt die fiktive ZDF-Serie "Concordia". Harald Lesch prüft, wie viel davon bereits in unserer Welt angekommen ist. "Concordia" ist der Traum der Stadt der Zukunft, in der alle sicher sind vor Kriminalität. Können wir uns bereits heute mithilfe der KI schützen? Seit Jahren fallen Plätze der Innenstadt Mannheims durch eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate auf. Eine 24-Stunden-Videoüberwachung könnte helfen. Doch damit individuelle Merkmale wie Geschlecht, Erscheinung oder Hautfarbe keine Rolle spielen, dürfen Gesichter von Personen nicht gescannt werden. Forschende suchen zusammen mit der Polizei nach einer Methode, die nicht die Persönlichkeitsrechte der Bürger verletzt. Ein spezielles Programm soll ausschließlich die Bewegungsmuster der Passanten analysieren. Die Software muss lernen, zu erkennen, ob es sich noch um eine stürmische Begrüßung handelt oder bereits um einen eskalierenden Konflikt. Bei Letzterem soll die KI sofort Alarm schlagen. So der Plan. Doch wie trainiert man die KI? Und wie Erfolg versprechend ist das System? In der Serie "Concordia" analysiert ein Überwachungssystem die Emotionen der Menschen - überwiegen Angst, Freude oder Trauer? Und in der Realität? Weiß die KI bald mehr über unsere Gefühle als wir selbst? KI-Systeme lernen bereits heute, Menschen auf vielfältige Weise zu erfassen - auch bis in ihr Innerstes. Wissenschaftsteams beschäftigen sich beispielsweise mit "intelligenter Audioanalyse" und dem sogenannten Affective Computing. Sie wollen herausfinden, wie mittels KI von unserer Stimme auf unsere Stimmung und Emotionen rückgeschlossen werden kann. Was lässt einen Redner besonders charismatisch erscheinen, und wie überzeugt man besonders gut sein Gegenüber? Zum Training der KI werden neben verschiedenen Stimmproben auch andere Kriterien erfasst, wie Puls, Gesichtsausdruck und Körperhaltung. Auch die sogenannte Facial-Micro-Expression wird hinzugezogen, wenn sich für den Bruchteil von Sekunden unbemerkt Emotionen wie Ablehnung oder Zuneigung in der Mimik zeigen. Fatal - denn die entgleisenden Gesichtszüge zeigen unsere wahren Gefühle, die uns vielleicht nicht einmal selbst so bewusst sind. Doch was passiert, wenn einzelne KIs mit ihren Fähigkeiten miteinander vernetzt werden zu einer Art Super-KI oder "Artificial General Intelligence"? Google oder Microsoft kündigen bereits an, vernetzte KI-Systeme zu entwickeln, die sich gegenseitig korrigieren und steuern - ohne Zutun von Menschen und deren Kontrolle. Wird es eine Super-KI geben, die in der Lage wäre, Entscheidungen und Schlüsse unabhängig von ihren menschlichen Nutzern zu ziehen - autonom, ohne Aufforderung oder sogar gegen den erklärten Willen? Harald Lesch beleuchtet auch die Hintergründe, warum Politik und Gesellschaft jetzt gefordert sind, verbindliche Regeln zu KI aufzustellen.

Terra X Harald Lesch 19:15

Terra X Harald Lesch: . und wie intelligent wir wirklich sind

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Das Handy ist unser ständiger Begleiter: Im Durchschnitt 2,5 Stunden am Tag nutzen wir es. Hinterlässt dieser digitale Konsum Spuren in unserem Gehirn? Macht er uns dümmer? Jeder kennt IQ-Tests. Aber was ist Intelligenz eigentlich genau? Harald Lesch trifft auf dramatische Klischees, erstaunliche wissenschaftliche Ergebnisse und zeigt, was ein IQ-Test über die Kompetenzen eines Menschen wirklich aussagt. E-Mails, Messenger, Social Media, YouTube, die ganze schöne Welt des Internets vereint in einem einzigen handlichen Gerät. Durchschnittlich 88 Mal am Tag schenken wir dem Handy unsere Aufmerksamkeit. Ein "Pling" - und schon sind wir abgelenkt, unterbrechen meist unser Tun, egal, was es ist. Im Schnitt alle 18 Minuten. Das Telefonieren spielt dabei eine untergeordnete Rolle mit gerade mal sieben Minuten täglich. Ein wissenschaftlicher Test beweist, wie gravierend der Impact des Handys auf die Arbeit unseres Gehirns ist. An der Universität in Braunschweig gehen Forschende noch einen Schritt weiter: Dort nimmt man unter die Lupe, wie Lernen funktioniert. In welchen Teilen des Gehirns entfaltet sich Intelligenz, und welchen messbaren Einfluss haben Smartphone und Co. dort auf die Neuronen? Macht uns der digitale Konsum wirklich dümmer? Serien wie "The Big Bang Theory" spielen mit dem Klischee, dass Intelligenz-Überflieger Nerds sind mit sozio-emotionaler Inkompetenz. Wie viel Wahrheit steckt in diesem Mythos? Auf welche Kompetenzen legt man in der Arbeitswelt wirklich wert? Und was ist für unsere Gesellschaft in Zukunft relevant? Harald Lesch erläutert, warum wir den Begriff "Intelligenz" neu denken sollten und welchen Umgang mit dem Handy die Wissenschaft empfiehlt.

Terra X Harald Lesch 19:45

Terra X Harald Lesch: ... und die Wahrheit über UFOs

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Rekord-UFO-Sichtungen und neue Hinweise auf außerirdisches Leben: Werden wir bald echten Aliens begegnen? Harald Lesch zeigt die Fakten hinter dem Hype. Nie zuvor wurden so viele UFOs gesichtet wie in den letzten Jahren. Und 2025 geht eine Nachricht um die Welt: erst-mals soll es gelungen sein, Leben auf einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Was steckt dahinter? Was sind Mythen, was Fakten? In "Terra X Harald Lesch .und die Wahrheit über UFOs" geht Harald Lesch auf Spurensuche vom UFO-Hype bis zur neuesten Weltraumforschung. Das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) arbeitet rund um die Uhr an der Aufklärung von UFO-Sichtungen über Deutschland und deckt verblüffende Ursachen hinter den mysteriösen Beobachtungen auf. Doch nicht jede Sichtung lässt sich einfach entzaubern. Gleichzeitig steht die Planetenforschung vor einem historischen Sprung: Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops haben Astronomen auf dem 124 Lichtjahre entfernten Exoplaneten K2-18b Gase gefunden, die eigentlich nur von Lebewesen produziert werden können. Gewissheit erhofft sich die Wissenschaft von der neuesten Teleskopgeneration: In der Atacama-Wüste entsteht das Extremely Large Telescope (ELT), das ferne Exoplaneten mit nie dagewesener Präzision nach Lebensspuren durchsuchen soll. Und auch der Mars bleibt im Fokus der Forschung - mit erstaunlichen Hinweisen auf Wasser tief unter der Oberfläche. Noch nie waren wir dem Nachweis außerirdischen Lebens so nahe wie heute. Doch wahrscheinlich wird es sich dabei um einfaches Leben wie Bakterien oder andere Mikroben handeln. Wissenschaftlich wäre allein das eine Sensation - jedoch keine Erklärung für die steigende Zahl an UFO-Sichtungen. Dafür gibt es andere Gründe. Über unseren Köpfen ist tatsächlich immer mehr los. Satelliten wie Starlink und Weltraumschrott verändern unseren Blick auf den Nachthimmel. Leuchtende Satellitenketten werden leicht für UFOs gehalten - und werden zum Problem für Forschung und sogar Klima. Zwischen neuester Wissenschaft und außergewöhnlichen Bildern taucht Harald Lesch tief in das Thema ein - und versucht Klarheit in den Kosmos der erklärlichen und unerklärlichen Phänomene zu bringen.

Geheimakte UFO - Zwischen Mythos und Wissenschaft 20:15

Geheimakte UFO - Zwischen Mythos und Wissenschaft

Dokumentation

Gibt es Ufos wirklich? Seit Jahrzehnten gelten sie als Mythos. Neue Berichte von NASA und US-Militär rücken unidentifizierbare anomale Flugobjekte verstärkt in den Fokus seriöser Forschung. Die US-Raumfahrtbehörde und das Pentagon haben jeweils eigene Abteilungen gegründet, um unidentifizierbaren Flugobjekten und vermeintlichen Alien-Sichtungen auf den Grund zu gehen. Zudem hat das Pentagon alle Sichtungen seit 1945 nachträglich untersucht. Das Ergebnis der Untersuchungen: Es gibt keine Beweise für außerirdisches Leben oder außerirdische Technologie. Es gibt jedoch auch keine Beweise, dass es sie nicht gibt. Besonders Sichtungen durch US-Kampfpiloten sorgen immer wieder für Schlagzeilen und fachen die Fantasie von Ufo-Enthusiasten an - vor allem in den USA. Etwa das "Tic Tac"-UFO, das 2004 vor San Diego gefilmt wurde und für das es bis heute keine schlüssige Erklärung gibt. Oder das viel diskutierte "Gimbal-Video" aus dem Jahr 2015, um das sich zahllose Theorien und Mythen ranken. Neben außerirdischen Wesen, die insbesondere in früheren Jahrzehnten häufig als Erklärung für rätselhafte Himmelsphänomene herangezogen werden, rücken heute eher rationale Erklärungen in den Vordergrund. Um die Thematik zu entmystifizieren und Missverständnisse zu vermeiden, sprechen viele Experten heutzutage nicht mehr von Ufos, sondern von UAPs, sogenannten "unidentifizierten Luftraum-Phänomenen". Etwa Wetterphänomene wie Nordlichter, Meteoritenschauer, Drohnen oder auch geheime Militärprojekte. Vor allem die US-Militärbasis "Area 51", ein militärisches Sperrgebiet, in dem seit den 1940er-Jahren Rüstungsprojekte getestet werden, ist ein Dauerverdächtiger, wenn es um die Vertuschung vermeintlicher Alien-Beweise geht. Einige Ufologinnen und Ufologen sind bis heute davon überzeugt, dass in "Area 51" seit Jahrzehnten nicht nur Ufo-Trümmer aufbewahrt werden, sondern auch die Leichen Außerirdischer. Beweise? Gibt es nicht. Die Datenlage bei der Erklärung mysteriöser Himmelssichtungen und auch die technischen Dokumentationsmöglichkeiten werden mit jedem Jahr besser. Durch die systematische Analyse von Infrarotkamera-Daten und die strukturierte Erfassung von UAP-Sichtungen in öffentlichen Apps hoffen Forschende, wertvolle zusätzliche Informationen über die Himmelskörper zu gewinnen.

UFO gesichtet - Die wahren Foo-Fighter 21:00

UFO gesichtet - Die wahren Foo-Fighter: Geheimwaffen der Nazis?

Dokumentation

Ende des Zweiten Weltkriegs treffen alliierte Piloten während ihrer Einsätze auf seltsame Lichterscheinungen: Leuchtende Kugeln scheinen ihren Maschinen zu folgen und mit ihnen zu spielen. Die militärische Führung will nicht ausschließen, dass es sich bei dem Phänomen, das auch an anderen Orten beobachtet wird, um eine bislang unbekannte Waffe der Nazis handelt. Die Piloten geben dem unbekannten "Gegner" den Spitznamen "Foo Fighter". Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte gab es schon lange, bevor in den 1950er-Jahren der Begriff Ufo dafür geprägt wird. Der sogenannte Roswell-Zwischenfall ist 1947 der Startschuss für eine wahre Ufo-Hysterie - vor allem in den USA. Zeitungen berichten immer wieder von "fliegenden Untertassen" und vermeintlichen Kontakten mit Außerirdischen. Der Wissenschaftler David J. Hall und die "Ufologin" Anna Whitty gehen den bekanntesten dieser Begegnungen nach, von den Foo Fightern des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart: Was ist passiert? Welche Belege gibt es - und wie stichhaltig sind sie?

UFO gesichtet - Die wahren Foo-Fighter 21:40

UFO gesichtet - Die wahren Foo-Fighter: Forschung oder Täuschung?

Dokumentation

Bei Foo Fighters denken die meisten wohl zunächst an die gleichnamige Band. Aber es war auch der Name, den alliierte Piloten unidentifizierten Flugobjekten im Zweiten Weltkrieg gaben. Diese Ufos - wie wir sie heute nennen - treten in unterschiedlichsten Formen auf: als unbekannte Fluggeräte, rätselhafte Leuchtkörper oder grelle Lichterscheinungen. Doch sind sie wirklich Belege für außerirdische Besuche auf unserem Planeten? In diesem Teil ihrer Untersuchung gehen David J. Hall und Anny Whitty auf Spurensuche. Welche natürlichen Phänomene könnten die Beobachtungen erklären? Welche Rolle spielen geheime Militärprojekte zur Entwicklung neuer Waffentechnologien? Und gibt es vielleicht sogar direkte Zusammenhänge zwischen dem Kalten Krieg und der Ufo-Hysterie der 1940er- und 1950er-Jahre?

UFOs Declassified - Die Geheimakten 22:20

UFOs Declassified - Die Geheimakten: Panik in L.A.

Dokumentation

Februar 1942, der Nachthimmel über Los Angeles ist hell erleuchtet. Schwere Artilleriegeschütze schießen auf seltsame Ziele über der Stadt. Augenzeugen sind überzeugt: Es sind Ufos. Können erstmals freigegebene Geheimakten ein neues Licht auf die vielleicht erste Ufo-Massensichtung des 20. Jahrhunderts werfen? Wissenschaftler suchen nach Erklärungen für die dubiosen Vorkommnisse am Himmel.

UFOs Declassified - Die Geheimakten 23:05

UFOs Declassified - Die Geheimakten: Verfolgungsjagd am Himmel

Dokumentation

Weltweit berichten Piloten über Begegnungen mit unbekannten Flugobjekten. Alles nur Illusion oder doch vielleicht der Beweis für Ufos? In den späten 90er-Jahren untersucht das britische Verteidigungsministerium die mysteriösen Vorkommnisse. Das Ergebnis: Es gibt Ufos am Himmel. Was können uns diese Vorfälle über unsere Sicherheit am Himmel sagen?

UFOs Declassified - Die Geheimakten 23:50

UFOs Declassified - Die Geheimakten: Zum Abschuss freigegeben

Dokumentation

Sie sind da, um den Luftraum zu schützen - Kampfflieger. Doch einige werden mit Dingen konfrontiert, die sie nicht erklären können. Ist das, was sie sehen, nicht von dieser Welt? Es sind mehrere voneinander unabhängige Fälle weltweit, die große Fragen aufwerfen: Was haben die Kampfpiloten am Himmel gesehen? Wieso konnten sie das Objekt nicht abschießen? Bislang geheim gehaltene Dokumente sollen nun Licht ins Dunkel bringen.