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TV Programm für ZDFinfo am 05.03.2026

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 04:10

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Sparta gegen die Perser

Geschichte

Als sich Spartas König Leonidas mit 300 Mann der gigantischen persischen Armee entgegenstellt, wird ein Heldenmythos geboren - eine Spurensuche. Wie gelingt die Rettung der Griechen? Bei den Thermopylen, einem Engpass an der Ägäis, kommt es 480 vor Christus zum Kampf. Nach drei Tagen endet er in einem großen Opfer. Dank eines Verrats setzt sich die Übermacht des persischen Heers durch. Doch die Verzögerung hat die Kräfteverhältnisse verändert. Ausgehend von Herodots Bericht über die Schlacht aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zeichnet die Doku Schritt für Schritt den Verlauf der berühmten Schlacht nach. Eine zentralisierte Großmacht in Persien gegen ein Griechenland, das aus vielen, zum Teil verfeindeten Stadtstaaten besteht. In den drei Tagen der Schlacht bei den Thermopylen verliert das persische Heer unter Xerxes 20.000 Mann, deutlich mehr als das der Griechen. Trotz des Sieges wird es ihm nicht gelingen, Griechenland zu erobern. Der Mythos der tapferen Spartaner dagegen, die vor dem übermächtigen Feind nicht zurückwichen und bis zum Tod kämpften, reicht bis in unsere Gegenwart. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.

Die Schlacht von Alesia - Entscheidung im Gallischen Krieg 04:55

Die Schlacht von Alesia - Entscheidung im Gallischen Krieg

Geschichte

Die Schlacht von Alesia ist der entscheidende Kampf im Gallischen Krieg. Cäsar steht kurz davor, ganz Gallien einzunehmen. Doch ein Mann stellt sich ihm entgegen: Vercingetorix. Der Anführer der gallischen Stämme verschanzt sich mit seinen Truppen in der Stadt Alesia. Cäsar sieht darin seine Chance. Er und seine Römer belagern die Gallier und bauen eine monumentale Festung um die Stadt in Zentralfrankreich. Ihr Ziel: die Feinde aushungern. Seit 58 vor Christus herrscht Krieg zwischen Gaius Julius Cäsar und den gallischen Stämmen. Mit großen Eroberungsfeldzügen will er ganz Gallien unterwerfen. Sechs Jahre später scheint das Gebiet gesichert, Cäsar und seine Legionen ziehen sich zurück. Da macht ihm ein gallischer Fürst einen Strich durch die Rechnung: Vercingetorix. Unter der Führung des Arvernerfürsten erheben sich die gallischen Stämme 52 vor Christus gemeinsam gegen die römischen Besatzer. Die Stadt Alesia wird zum Schauplatz eines unerbittlichen Kampfes. Während Vercingetorix sich mit seinen Truppen hinter den Stadtmauern verschanzt, lässt Cäsar einen großen Blockade-Wall errichten. Eine wochenlange Belagerung beginnt. Doch Vercingetorix ruft Verstärkung: Aus ganz Gallien strömen Tausende Krieger nach Alesia und belagern ihrerseits die römischen Truppen. Es kommt zu einem der blutigsten Kämpfe der Antike. Wer wird die Schlacht von Alesia gewinnen? Römer oder Gallier? Cäsar oder Vercingetorix?

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 05:30

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Die Wikinger vor Paris

Geschichte

Die Belagerung von Paris durch die Wikinger im Jahr 885 verändert den Lauf der Geschichte Frankreichs. Die Doku sucht nach Spuren der legendären Blockade. Zwei Männer führen die Verteidigung an: Graf Odo und Bischof Gauzlin. Sie stellen sich den Männern aus dem Norden entgegen, die plündernd die Seine hinaufziehen und Angst und Schrecken verbreiten. Trotz ihrer Überlegenheit verlieren die Wikinger den Kampf um Paris. Erst das Eingreifen des fränkischen Kaisers Karl III. beendet die Belagerung der Stadt. In der Folge zerfällt das Reich endgültig. Doch die zähe Verteidigung bringt Graf Odo großes Ansehen und Ruhm ein und macht ihn später sogar zum König. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.

Entscheidung auf dem Schlachtfeld 06:15

Entscheidung auf dem Schlachtfeld: Arminius gegen die Römer

Geschichte

Ein Kampf verändert die Welt - der Germane Arminius gegen Roms General Varus. Wie ging Arminius gegen den starken Gegner vor? Forschende suchen nach Spuren und dem Ort der Schlacht. Die Schlacht im Teutoburger Wald - ein großes historisches Ereignis. Ihr Ablauf und das unerwartete Ende sind außergewöhnlich. Arminius ist einst selbst römischer Soldat, bekennt sich zu seiner germanischen Herkunft und verrät Rom - ein Kampf um Freiheit. Das Gefecht zwischen den Legionen des römischen Feldherrn Varus und den Germanen unter Arminius beendet die Expansion Roms über den Rhein und verändert die geopolitischen Verhältnisse in Europa. Ein Mythos, den Historiker seit Jahrhunderten zu entschlüsseln versuchen. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.

Leschs Kosmos 07:00

Leschs Kosmos: Fake oder Fakt - Wie die Wahrheit unter die Räder kommt

Wissenschaft

Verschwörungsmythen über das Coronavirus, Chemtrails oder den Klimawandel haben Hochkonjunktur. Woher kommen sie, warum glauben Menschen daran - und wem nutzen diese Verschwörungstheorien? Die Erde ist eine Kugel, Menschen waren auf dem Mond, und Chemtrails sind simple Kondensstreifen: Für Verschwörungstheoretiker sind das Lügen, die von einer geheimen Elite verbreitet werden, um dunkle Machenschaften zu vertuschen und die Bevölkerung zu kontrollieren. Während die Welt eine der größten Krisen des neuen Jahrtausends erlebt, sind Verschwörungsideologien auf dem Vormarsch. Manche halten Corona für eine Biowaffe, für eine gigantische Lüge der Regierungen oder für ein Instrument der Pharmaindustrie. Im Zuge der sogenannten Gesundheitsdemos demonstrieren sogenannte Querdenker, Reichsbürger und Impfgegner Seite an Seite. Harald Lesch ergründet, warum es offenbar so leicht ist, an eine Verschwörungstheorie zu glauben - und was es so schwer macht, mit faktischen Argumenten dagegenzuhalten. Unsere Überzeugungen sind Teil unserer Identität - und die Psyche hat einige ausgefeilte Tricks, um diese Identität zu schützen. Es sind psychologische Mechanismen, die nur ein Ziel haben: unsere Überzeugungen zu festigen - auch wenn es sich dabei um den größten Unsinn handelt. Das Weltbild von Verschwörungstheoretikern wird bestimmt von Misstrauen - und es beruht auf Angst. Eine leichte Beute für diejenigen, die aus der Angst der Menschen Profit schlagen wollen. Sie verkaufen Harzsäulen gegen Chemtrails, Bergkristalle zur Luftreinigung - und Bleichmittel gegen Krebs oder COVID-19. Ein perfides Geschäftsmodell, das Gewinne in Millionenho?he garantiert - und Menschenleben kostet. Und sie sind nicht die Einzigen, die aus Desinformation Profit schlagen: Die Öl-Lobby hat bereits vor Jahrzehnten aus dem Klimawandel ein Schauermärchen gemacht - und damit dem Planeten nachhaltig geschadet. Harald Lesch knöpft sich in dieser Folge von "Leschs Kosmos" Klimaleugner, Chemtrailer und Corona-Skeptiker vor, er erforscht, was die Pest mit Verschwörungsglauben zu tun hat, und er bricht eine Lanze für die Institution, die sich dem Erforschen der Wirklichkeit verschrieben hat: die Wissenschaft.

Jung, militant, national - die Neuen Rechten 07:30

Jung, militant, national - die Neuen Rechten

Gesellschaft und Politik

TikTok, Telegram, X - Rechtsextremisten rekrutieren in den sozialen Medien immer mehr junge Menschen. Der Verfassungsschutz warnt vor einer Bewegung, die zunehmend militanter auftritt. In Hintergrundinterviews sprechen Mitglieder rechtsextremer Organisationen wie "Dritter Weg" und "Heimat" erstmals über ihre Motive. Das Kamerateam begleitet rechte Influencer in Berlin und Wien beim Produzieren von Propagandaclips für die sozialen Medien. Mit völkisch aufgeladenen Hüpfburgfesten wie im August 2025 im sächsischen Riesa werden vor allem Familien angesprochen. Längst haben Veranstaltungen der rechtsextremen Szene Event-Charakter, zu denen ehemalige Skinheads der "Baseballschlägerjahre" mit ihren Kindern erscheinen. An junge Männer richten sich Kampfsportnachmittage, die von Kadern des "Dritten Wegs" organisiert werden. Mit rechtsextremistisch aufgeladener Aktionskunst verbreitet die Identitäre Bewegung ihre rechtsradikalen Botschaften: völkische Graffitis, provokante Platzbesetzungen, Musikclips. Rechtsextremismus wird Pop, und Verfassungsschutzbehörden warnen vor einer Szene auf dem Weg zur kulturellen Hegemonie - besonders bei der Jugend.

Die innere Unsicherheit - Wenn Bürger Streife gehen 08:15

Die innere Unsicherheit - Wenn Bürger Streife gehen

Gesellschaft und Soziales

Achtung, Bürger auf Patrouille! In Deutschland tauchen immer wieder selbst ernannte Bürgerwehren auf, die behaupten, die Straßen wären nicht mehr sicher. Die oft martialischen Auftritte und Streifgänge provozieren. Was steckt hinter dem Phänomen? Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche: Wer sind die Akteure? Welche Motivation haben sie? Was ist legal, und wo wird eine Grenze überschritten? Dabei wird schnell klar: So griffig der Begriff "Bürgerwehr" in Zusammenhang mit Patrouillen im öffentlichen Raum auf den ersten Blick erscheint - dahinter kann sich vieles verbergen: von besorgten Bürgern über reine Netzaktivisten bis hin zu rechtsextremen Gewalttätern, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. In der Dokumentation kommen ebenso Opfer zu Wort wie Akteure aus der rechten Szene, Kritiker, Anwohner, Polizisten und Forscher. Ein Gegenbeispiel aus Bayern zeigt zudem: Wer als Bürger Streife gehen will, kann das auch in Zusammenarbeit mit der Polizei tun - als Mitglied einer Sicherheitswacht. Doch untergraben Bürger auf Streife nicht langfristig das Gewaltmonopol des Staates? Können sie - selbst wenn sie mit dem Staat zusammenarbeiten - überhaupt ein Gefühl der Sicherheit erzeugen? Die Dokumentation gewährt spannende Einblicke und sucht nach Antworten: Viele Bürgerwehren gründeten sich als Reaktion auf die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015. Ist Deutschland in den letzten Jahren tatsächlich unsicherer geworden?

Schussbereit - Deutschland bewaffnet sich 09:00

Schussbereit - Deutschland bewaffnet sich

Gesellschaft und Soziales

Deutschland zählt mehr als 9000 Straftaten mit Schusswaffen pro Jahr - stündlich eine. Kriminologen und Psychologen erforschen die offenbar wachsende Lust an Schusswaffen. In Deutschland gibt es immer mehr Gewehre, Revolver, Pistolen und Munition - zugelassen auf eine Million registrierter Privatbesitzer von Schusswaffen. Hinzu kommen die unzähligen illegalen Waffen. Ein gutes Geschäft für die Händler und die Büchsenmacher. Waffenfans fordern eine Liberalisierung des Waffenrechts, während Waffengegner sich für die Abschaffung des privaten Besitzes von Schusswaffen starkmachen. Die Politik reagiert unentschlossen und verunsichert. Besteht die Gefahr, dass Deutschland dem Beispiel der USA folgt? Wie streng ist das Waffenrecht in den Nachbarländern Österreich und Schweiz? Droht die private Aufrüstung aus Angst vor Terror, Verbrechen und Gewalt? Schon jeder 60. Bundesbürger ist heute schussbereit, und die Faszination für tödliche Waffen steigt.

heute Xpress 09:43

heute Xpress

Nachrichten

Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.

Deutsche Verschwörungsmythen: Reichsbürger und Querdenker 09:45

Deutsche Verschwörungsmythen: Reichsbürger und Querdenker

Dokumentation

Verschwörungsmythen finden auch in Deutschland Anhänger. Sie sehen die Coronapandemie und andere Krisen als Beleg, dass dunkle Mächte im Hintergrund böse Pläne schmieden. Viele Menschen suchen simple Erklärungen für komplexe Probleme: In Verschwörungsmythen glauben sie, schlüssige Antworten zu finden. Die Versatzstücke dieser Mythen ähneln sich weltweit. Doch es gibt auch rein deutsche Phänomene: zum Beispiel die "Reichsbürger". Die Coronapandemie mobilisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Kritiker gegen die Regierungsmaßnahmen. Sie trafen sich zu großen Demonstrationen, bei denen die Vielfalt der Teilnehmer überrascht: Neben sogenannten Querdenkern, die auf ihre individuellen Rechte pochen, finden sich Rechtsextreme und sogenannte Reichsbürger ebenso wie Esoteriker, Linke, Libertäre und Althippies. Viele Menschen suchen angesichts zahlreicher Krisen nach Orientierung. Scheinbar einfache Antworten auf vielschichtige Fragen vermitteln das Gefühl, dass man die Welt durchschaue und dadurch wieder Kontrolle über sein Leben gewinnen könne. Verschwörungstheorien sind ein weltweites Phänomen. Sie erklären scheinbar die Welt und bedienen sich seit Jahrzehnten ähnlicher kruder Elemente und Motive: geheime Bünde, im Hintergrund agierende böse Mächte, konspirierende Superreiche, weltweit agierende Konzerne, Strippenzieher aus der Hochfinanz. Dabei greifen Verschwörungsideologen oft auch auf antisemitische Stereotype zurück. In Deutschland sind zudem antiamerikanische Ressentiments prägend für viele Narrative. Der Film lässt einige Vertreter solcher Verschwörungsmythen zu Wort kommen, zeichnet Traditionslinien in diesem Denken nach. Experten beschreiben und analysieren die Denkmuster verschiedener Gruppen. Vor allem aber zeigt die Dokumentation, welche Phänomene besonders in Deutschland eine Rolle spielen. Die Gedankenwelt der "Reichsbürger" ist ein spezifisch deutsches Phänomen. Sie sehen den deutschen Staat als illegitim an und verleumden ihn als Statthalter fremder Interessen. Gleichzeitig träumen sie sich in ein vermeintliches Ideal des untergegangenen Deutschen Reiches zurück.

Fake News: Sieben mächtige Propaganda-Lügen 10:30

Fake News: Sieben mächtige Propaganda-Lügen

Dokumentation

Hat Bundespräsident Lübke wirklich KZs geplant? Wurden RAF-Terroristen im Gefängnis ermordet? "ZDF-History" untersucht die großen Falschmeldungen der Geschichte. Auch den "Fall Lisa". Die angebliche Entführung eines russischen Mädchens in Deutschland löste eine diplomatische Krise aus. Die "Protokolle der Weisen von Zion", die seit über 100 Jahren eine "jüdische Weltverschwörung" unterstellen, sind Fake News. Oder der sogenannte Hufeisen-Plan, der die angebliche Vertreibung von Kosovo-Albanern durch Serbien beschrieb und sogar einen NATO-Militäreinsatz rechtfertigte. Auch der Brexit gelang nur, weil viele Briten die Story von der übermächtigen und überteuerten EU gerne geglaubt haben. Alles nur politische Täuschung - bewusste Falschmeldungen, dazu gedacht, die Menschen hinters Licht zu führen? "ZDF-History" untersucht, was wirklich wahr und was Fake ist.

Die sieben großen Lügen der Geschichte 11:15

Die sieben großen Lügen der Geschichte

Geschichte

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte voller Lügen. Um die Welt zu täuschen, zu manipulieren. Das hat nirgendwo größere Tradition als in der Politik. Und bei manchen scheint es, als wüssten sie selbst oft nicht mehr, was Wahrheit und was Lüge ist. Einer darf da nicht fehlen: Donald Trump. Der steht unter Rekord-Verdacht. Kein US-Präsident vor ihm hatte je ein so gespanntes Verhältnis zu den Medien. Mehr als 1000 falsche oder irreführende Behauptungen in den ersten acht Monaten seiner Amtszeit attestierte ihm die "Washington Post". Ein Blick auf die Geschichte zeigt: Falsche Informationen gehören seit jeher zum Politikbetrieb dazu. Die Dokumentation "Die sieben großen Lügen der Geschichte" schaut auf besonders spektakuläre Fälle. Sieben Fälle, in denen Lügen Geschichte machten: wie sich die früheren Päpste mittels Fälschung ihre Macht sicherten, wie die Verlierer des Ersten Weltkrieges ihre Niederlage in einen Sieg ummünzten und wie eine Lüge zum Kriegsauslöser wurde. Denn die Lüge ist schon lange ein erprobtes Mittel im Kampf um Macht.

Verschwörungen - Die Wahrheit der Anderen 12:00

Verschwörungen - Die Wahrheit der Anderen: Roswell, UFO-Akten und Reichsflugscheiben

Gesellschaft und Politik

Der Hype rund um das Mysterium Ufos ist weltweit auf einem neuen Hoch. Doch hinter unschuldiger Faszination lauert der Einstieg in gefährliche, realitätsverzerrende Verschwörungserzählungen. Raumschiffe, fliegende Untertassen, unerklärliche Flugobjekte. Die Grenzen zwischen Sci-Fi und Realität verschwimmen. Immer mehr Leute glauben an Besuche aus dem All und laufen Gefahr, versteckten demokratie- oder fremdenfeindlichen Botschaften aufzusitzen. Seit Menschengedenken blicken wir in den Himmel. Aber guckt von dort aus auch jemand zurück? Werden wir vielleicht schon seit längerer Zeit von oben beobachtet, von Ufos - unbekannten Flugobjekten? Vor allem in Ufologie-Kreisen waren die Erwartungen im Sommer 2021 groß, als das Pentagon die jahrzehntelang gesammelten Geheimdienstberichte über Ufo-Sichtungen veröffentlichte. Eindeutige Beweise für Flugobjekte außerirdischen Ursprungs gab es auf den Videos zwar nicht zu sehen, aber den vor allem in den USA grassierenden Ufo-Hype hat das weiter befeuert. Auf dem jährlich stattfindenden Ufo-Festival in Roswell ist folglich auch das Hauptthema: Was weiß die amerikanische Regierung wirklich über die mysteriösen Objekte am Himmel, die mittlerweile UAPs (Unidentified Aerial Phenomena) genannt werden? Dort hält auch der Geologe und Ufo-Enthusiast Frank Kimbler Vorträge. Bei seinen regelmäßigen Ausflügen in die Wüste New Mexicos hat er Metallteile gefunden. Reste eines angeblich 1947 dort abgestürzten Ufos? Außerdem gibt es die offiziell als authentisch bestätigten Aufnahmen, die von Piloten der US Navy bei ihren Trainingsflügen gemacht wurden. Dazu gehört Ryan Graves, der vor der Küste Floridas mysteriöse Flugobjekte auf seinem Radarschirm gesehen hat. Darunter das berühmt gewordene "Tic Tac"-Ufo. Geheime Waffen? Futuristische Drohnen? Oder doch Ufos? Die sechsteilige Doku-Serie "Verschwörungen - Die Wahrheit der Anderen" begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.

Wer ist die Familie Murdoch? 13:00

Wer ist die Familie Murdoch?

Porträt

Rupert Murdoch, Medienmogul und mächtigster Meinungsmacher der Welt. Mit 92 tritt er von der Spitze seines Imperiums zurück. Was bedeutet das für seine Nachfolge? Nach einer von Skandalen geprägten Karriere übergibt Rupert Murdoch die Geschäfte an seinen Sohn Lachlan. Der soll in Zukunft die Kontrolle über einflussreiche Medien wie Fox News und die Zeitung "The Sun" übernehmen. Der Machtkampf in der Familie Murdoch gilt als Inspiration für die HBO-Serie "Succession". Rupert Murdochs großer Traum war es schon immer, sein Imperium seinen Kindern Elisabeth, Lachlan und James zu vermachen. Früh schustert er ihnen Top-Positionen innerhalb seiner Unternehmen zu - doch die Erbfrage lässt er ungeklärt. Mit Lachlan ernennt er im September 2023 seinen Lieblingssohn zum "Thronfolger". Die Fußstapfen, in die Lachlan Murdoch tritt, sind gigantisch. Wie kaum ein anderer Medienunternehmer hat sein milliardenschwerer Vater weltweit die Politik mitbestimmt und die gesamte Nachrichtenbranche revolutioniert. Fragt man Kritiker, dann nicht unbedingt zum Guten. Laut "The New York Times" ist sein größtes Vermächtnis, "Demokratien auf der ganzen Welt ins Wanken gebracht zu haben". Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass Rupert auch nach seinem Rücktritt das letzte Wort in den zahlreichen Unternehmen des Murdoch'schen Medienimperiums haben wird. Doch das finale Machtspiel steht noch aus: Stirbt Murdoch Senior, werden seine Aktien gleichmäßig unter seinen vier ältesten Kindern aufgeteilt. Lachlans liberalere Geschwister könnten sich nach dem Tod des Vaters gegen ihn verbünden und dem "Thronfolger" die Kontrolle entreißen.

Geheime Weltmächte 13:15

Geheime Weltmächte: Kampf um die Energie

Politik

Energie ist Leben: Sie hält warm, sie bringt Licht, sie treibt alles an. Wer die Energiequellen beherrscht, regiert die Welt. Wer kontrolliert die Produktion und den Verkauf der Energie? Durch Krisen und Kriege ist Energie zum knappen, kostbaren Gut geworden. Klar ist, dass fossile Brennstoffe ein Auslaufmodell sind. Doch was ist die Zukunft? Erneuerbare Energien oder doch Atomkraft? Regierungen weltweit setzen da auf unterschiedliche Lösungen. Neben den großen Fragen um die Sicherheit unserer Energieversorgung ist es von Bedeutung, wer die Energie an die Unternehmen und Haushalte in aller Welt liefert. Wird dabei auf private Initiative gesetzt, oder bleibt die kritische Infrastruktur rund um die Energie in staatlicher Hand? Was geschieht, wenn der Staat die Kontrolle über die Energieversorgung verliert? In Deutschland wurde zu Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine klar, dass die Politik auf das falsche Pferd gesetzt hatte, indem sie auf dauerhafte und billige Gas- und Erdöllieferungen aus Russland setzte. Plötzlich war unsicher, ob die Bevölkerung wohlbehalten durch den Winter kommen würde. Unternehmen mit extrem hohem Energieverbrauch, wie etwa die Stahlgiganten im Ruhrgebiet und damit letztlich die gesamte deutsche Wirtschaft, standen vor existenziellen Problemen. Wie ein Leben ohne geregelte Energieversorgung aussehen könnte, lässt sich im Libanon beobachten: Das Land hat weder eigene Energiequellen, noch gelingt der Regierung der verlässliche Import von Treibstoff und Strom. Die Folge: lange Schlangen vor den Tankstellen des Landes, regelmäßige Stromausfälle und Blackouts. Private Unternehmer übernehmen die Initiative und verkaufen mit enormen Profiten geschmuggelten Treibstoff an ihre Landsleute. Ein anderes Beispiel für eine gescheiterte Energiepolitik findet sich in Texas. Der Staat, eines der rohstoffreichsten Gebiete der USA, ist vom übrigen Stromnetz des Landes abgekoppelt und bildet eine weitgehend deregulierte "Insel". Als im Jahr 2021 ein Unwetter das Stromnetz zusammenbrechen ließ, führte dies zu einer Energiekrise in Texas mit fatalen Auswirkungen für viele Menschen. Hätte die Katastrophe verhindert werden können? Ist das privatisierte Stromnetz der Kern des Problems? Frankreich setzt traditionell auf Kernenergie, die gehört seit Ende des Zweiten Weltkrieges gewissermaßen zur nationalen Identität der Atommacht. Solange man die Gefahren, die potenziellen Folgekosten für Unfälle und Endlagerung nicht einberechnet, ist Atomkraft eine günstige und auf den ersten Blick saubere Alternative zu fossilen Brennstoffen. Der Bau der Anlagen erfordert hohe Investitionen, weshalb die Stromversorgung in Frankreich traditionell in staatlicher Hand liegt. Mittlerweile liegen die Probleme aber offen zutage: Fast die Hälfte aller französischen Atommeiler ist phasenweise wegen Altersschwäche stillgelegt, in den Sommermonaten ist wegen des Klimawandels häufig zu wenig Wasser in den Flüssen, weshalb viel zu wenig Kühlwasser zur Verfügung steht, was weitere Stilllegungen und steigende Strompreise zur Folge hat. Trotzdem setzt die französische Regierung konsequent auf den Bau neu entwickelter Reaktoren, die sich finanziell als Fass ohne Boden erweisen könnten. In Indien wird dagegen von der Regierung die Entwicklung weg von Kohle und hin zu Solar- und Windenergie vorangetrieben. Durch dezentrale Versorgung verspricht sie sich für die Bevölkerung eine Verbesserung der Lebensqualität. Ein anderer Vorreiter für erneuerbare Energien ist Marokko. Die Regierung setzt voll auf die Sonnenenergie und will durch ehrgeizige Großprojekte wie dem mitten in der Wüste erbauten Solarkraftwerk Noor langfristig zum global führenden Energieexporteur aufsteigen. In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.

Geheime Weltmächte 14:00

Geheime Weltmächte: Kampf um die Handelsrouten

Politik

Der Gütertransport ist die Lebensader des globalen Welthandels. Ein weltumspannendes, von großen Playern dominiertes Netz garantiert den reibungslosen Austausch zwischen den Kontinenten. Die Transportsysteme geraten zunehmend an ihre Grenzen: Überlastete Straßen, zu große Containerschiffe und die Luftfracht haben eine noch schlechtere Ökobilanz als Lkw und Schiffe. Wie steht es um den Warenverkehr? Und was muss geschehen, damit er zukunftsfähig wird? Die globalisierte Wirtschaft lebt davon, dass Güter innerhalb kurzer Zeit in jeden Winkel der Erde transportiert werden können. Wie wichtig der Frachtverkehr für das moderne Leben ist, zeigte sich schlagartig während der Coronakrise, als moderne Produktionsketten und die damit einhergehende Just-in-time-Fertigung durch gestörte Warenströme zusammenbrachen. Plötzlich wurde klar, dass es keineswegs gesichert ist, lebenswichtige Medikamente, Beatmungsgeräte, Impfstoffe oder Schutzmasken rechtzeitig dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Die Flugzeuge von Marktführer FedEx und anderen Schwergewichten wie DHL oder UPS blieben im Frühjahr 2020 am Boden. Das Transportvolumen der Branche brach in diesem Jahr um sechs Prozent ein. In dieser Krise sprangen lokale Anbieter ein, die nicht durch internationale Reisebeschränkungen ausgebremst wurden. Unternehmen wie Astral Aviation aus Kenia wurden zum Garanten fürs Überleben in dezentralen Regionen. Sie ergriffen die Chance, die sich bot, und luchsten den großen Konkurrenten im hart umkämpften Luftfrachtgeschäft Marktanteile ab. Die Frachtbranche arbeitet am profitabelsten, wenn sie Waren an bestimmten Orten bündelt und dann den Hauptweg mit großen, möglichst voll ausgelasteten Transportmitteln zurücklegt. Dieser Weg führt in rund 90 Prozent aller Fälle über die Ozeane dieser Erde. Deshalb haben Branchenriesen wie COSCO, Kuehne+Nagel oder Maersk in den vergangenen Jahrzehnten immer größere Containerschiffe gebaut. Das hat zur Folge, dass diese Giganten der Weltmeere immer weniger Häfen anlaufen können, sich vor diesen extra ausgebauten, teuren Häfen lange Staus bilden, die dann horrende Treibstoffkosten verursachen. Amazon reagiert seit Neuestem auf diese Entwicklung, indem das Unternehmen auf kleinere Schiffe setzt, die in günstigeren Häfen schneller abgefertigt werden können. Und auch auf dem Landweg zeigt Amazon untrüglichen Geschäftssinn. Der teuerste Abschnitt in der Lieferkette ist die sogenannte letzte Meile zum Endkunden. In Metropolen, wo Amazon Kosten einsparen kann, indem das Unternehmen seine Pakete selbst ausliefert, ist der Handelsriese dazu übergegangen, genau das zu tun. Zeichnen sich in abgelegenen Gegenden dagegen keine Vorteile ab, überlässt man den Transport gerne der Konkurrenz. Die Straße selbst ist einer der am härtesten umkämpften Transportwege. Unzählige Spediteure fahren mit ihren Lkw über die Kontinente dieser Erde und sichern die Versorgung der Menschen. Und sie nutzen die Straßen ab und verursachen Staus. Das Straßenproblem zeigt sich zum Beispiel an Kanadas Highway 401, wo eine Entlastungsstraße gegen den Protest von Umweltschützern gebaut werden soll, obwohl es bereits eine - private und daher mautpflichtige - Alternative gibt. Oder anhand des Autobahnsystems in Italien, das überwiegend in privater Hand liegt. Auf größtmögliche Effizienz getrimmt, bleibt dabei häufig die Sicherheit auf der Strecke - mit teilweise fatalen Folgen, wie zum Beispiel 2018 beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua. Kostendruck, geringe Margen, bislang ungelöste Umweltfragen, hohe Personalkosten und Investitionen: Die Transportbranche ist im Umbruch. Zentrale Frage dabei: Wer findet zuerst die technischen Lösungen der Zukunft, und wer bleibt bei diesem Wettlauf auf der Strecke? In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.

Geheime Weltmächte 14:45

Geheime Weltmächte: Kampf um das Land

Politik

Land - für einige gleichbedeutend mit Nahrung oder Heimat. Für andere ist es vor allem eines: ein interessantes Spekulationsobjekt. Wer sind die wichtigsten Player im Kampf um das Land? An vielen Orten auf der Welt explodieren die Bodenpreise. Das Rennen machen oft Großinvestoren, hinter denen ein unübersichtliches Firmengeflecht aus Dutzenden Akteuren steht. Verlierer ist dabei die lokale Bevölkerung, die sich kein eigenes Land mehr leisten kann. Konflikte um Ackerflächen prägen heute weltweit das Leben der Menschen auf dem Land. Auf der einen Seite stehen dabei kleine Bauern und Bäuerinnen. Sie sind angesichts des Einbruchs der großen Finanzwelt in ihrem Lebensraum nicht länger dazu in der Lage, beim Überbietungswettbewerb um das Land mitzuhalten. Sie verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage, in einigen Gebieten werden sie sogar aus ihren Heimatdörfern vertrieben. Doch überall auf der Welt regt sich dagegen Widerstand: Die Landbevölkerung lehnt sich auf gegen gesichtslose Profiteure staatlicher Regelungen, die weltweit die Entstehung von Megafarmen verstärken. Die Konflikte um das Land enden nicht selten gewalttätig - Aktivisten werden umgebracht, indigene Gruppen oder Kleinbauern werden eingeschüchtert, teilweise mit Militär- oder Polizeigewalt. Denn auch politische Eliten stehen in vielen Ländern im Verdacht, sich an den lukrativen Landverkäufen zu beteiligen. Es geht vor allem um Bodenschätze und Ackerland, auf dem Getreidearten angebaut werden, die sich auf dem internationalen Markt mit hohen Gewinnen verkaufen lassen. Ein Beispiel dafür ist Paraguay, wo sich wenige Großgrundbesitzer in Eintracht mit der Regierung über Jahrzehnte den Großteil des Landes angeeignet haben. Paraguay gilt daher mittlerweile als Land der Landlosen. Doch auch in Europa sind große Investoren auf dem Vormarsch. In Rumänien verschleiern sie ihren Besitz mithilfe von uneinheitlichen Registrierungsmethoden. In Deutschland können kleine Landwirtinnen und Landwirte an den Zukauf von Flächen kaum noch denken, da sie die Investition in einem Arbeitsleben gar nicht mehr hereinwirtschaften können. Doch auch ihre Pachtflächen drohen sie zu verlieren, denn die örtlichen Landbesitzer können den lukrativen Angeboten der Großinvestoren nur selten widerstehen. Die großen Unternehmen, die mittlerweile in Land investieren, stammen dabei ursprünglich oft gar nicht aus dem Agrarsektor, sondern haben beispielsweise im Einzelhandel hohe Profite gemacht. Angesichts von Finanzkrisen, Klimakrise und Kriegen suchen sie einen sicheren Hafen für ihr Geld. Denn Land verspricht nicht nur stetige Wertsteigerung, es wirft in der EU auch noch gutes Geld in Form von Agrarsubventionen ab. Und auch gut gemeinte westliche Entwicklungspolitik befeuert in einigen Gegenden der Welt das sogenannte Landgrabbing - obwohl eigentlich das Gegenteil bezweckt werden sollte. In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.

Geheime Weltmächte 15:30

Geheime Weltmächte: Kampf ums Saatgut

Politik

Dürre, Schädlinge, Bevölkerungsexplosion: Vom Saatgut hängt unser Überleben ab. Wie funktioniert der Saatgutmarkt? Wer profitiert von neuen Züchtungen und hat im Kampf ums Saatgut die Nase vorn? Einst gab es viele kleine Züchter, nun dominieren wenige große Agrochemiefirmen den Markt, und deren Aktionäre sind oft internationale Großinvestoren. Auch den globalen Getreidehandel bestimmen nur eine Handvoll Unternehmen. Sind Landwirte Opfer dieser Entwicklung? Der Klimawandel stellt Züchter und Landwirte vor eine besondere Herausforderung: Das Saatgut muss an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst werden und vor allem mit Trockenperioden gut klarkommen. Die moderne, industrialisierte Landwirtschaft, die weltweit das Überleben von Milliarden Menschen sichert, hat allerdings dazu geführt, dass rund um den Globus immer weniger Pflanzensorten und -arten angebaut werden. Viele sind bereits verschwunden. Um den genetischen Code seltener und alter Sorten zu retten, sind bereits im letzten Jahrhundert viele sogenannte Saatgutbanken entstanden. Dort werden Abertausende Sorten aufbewahrt, wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt. Schließlich kommen sie in den Saatgut-Tresor auf Spitzbergen, wo sie im ewigen Eis für spätere Generationen eingefroren werden. Viele alte Sorten werden auf unseren Feldern mittlerweile nicht mehr angebaut - weil sich die industrialisierte Landwirtschaft auf wenige, erfolgs- und profitträchtige Sorten spezialisiert hat. Mit neuen Methoden, zum Beispiel Modifikation von Pflanzengenen, haben sich neue Player am Markt etabliert. Chemie-Riesen wie Bayer, BASF, Syngenta oder Corteva züchten Pflanzen, die resistent gegen firmeneigene Pestizide sind, stellen Düngemittel her und andere chemische Produkte, die den Bauern weltweit das Leben erleichtern. Kehrseite der Medaille: Landwirtschaft wird auch für die anbauenden Betriebe immer mehr zum Investitionsgeschäft. Und überall auf der Welt sind riesige Monokulturen entstanden. Welche Folgen diese Monokulturen haben können, zeigt sich bei der Cavendish-Banane. Alle Bananen, die wir heute im Supermarkt kaufen können, gehören zu dieser einen Sorte. Und die wird derzeit weltweit von einem Pilz bedroht, der die Wissenschaft verzweifeln lässt. Gelingt es noch rechtzeitig, eine resistente Sorte zu züchten, bevor TR4 den gesamten Bananenbestand der Welt auslöscht? Viele Bauern profitieren von der Entwicklung in der modernen Landwirtschaft und machen gute Gewinne. Doch es regt sich auch Widerstand, sei es von Biobauern oder von Regierungen, die ihre Millionenbudgets für Düngemittel radikal reduzieren wollen - zum Teil mit fatalen Folgen. Über all dem steht die Frage, wie sich die Menschheit im Spannungsfeld zwischen Klimakrise, Profit und Nahrungsmittelsicherheit langfristig die Zukunft sichern kann. In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.

Mark Zuckerberg - Tech-Genie auf Trump-Kurs 16:15

Mark Zuckerberg - Tech-Genie auf Trump-Kurs

Dokumentation

Vom Nerd zum Tech-Oligarchen: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört zu den mächtigsten Menschen der Welt. Einst schüchterner Geek, hat er inzwischen einen klaren Imagewandel vollzogen. Er spendet großzügig an den Fonds für die Amtseinführung von Donald Trump, fordert in einem Podcast mehr männliche Energie in Unternehmen und schafft nach einem Besuch in Mar-a-Lago die Faktenchecks von Meta ab. Ist ihm alles recht, um sein Imperium zu retten? Bei Trumps Amtseinführung 2025 sitzt Zuckerberg zusammen mit Amazon-Chef Jeff Bezos und Tesla-Boss Elon Musk in der ersten Reihe. Dabei gibt sich Zuckerberg in seiner bisherigen Laufbahn eher liberal - nimmt an der Gay Pride in San Francisco teil, holt sich mit Sheryl Sandberg eine Frau als Geschäftsführerin an seine Seite und sympathisiert offenkundig mit Barack Obama. Haben ihn die vielen Skandale und Anhörungen rund um Meta mürbe gemacht? In den vergangenen Jahren muss sich Zuckerberg wiederholt wegen des missbräuchlichen Umgangs mit Nutzerdaten und der negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Kinder und Jugendliche rechtfertigen. Mit gewissen Zugeständnissen an die aktuelle Regierung scheint er nun den Weg des geringeren Widerstandes einzuschlagen. Die Dokumentation zeichnet den Aufstieg Zuckerbergs vom Harvard-Studenten zum Tech-Guru nach und beleuchtet, wie die einzelnen Stationen seine weitere Entwicklung beeinflusst haben.

Wirecard - Game Over 17:00

Wirecard - Game Over: Geldgier, Größenwahn und dunkle Geheimnisse

Wirtschaft und Konsum

Kleinanleger verlieren ihr Erspartes, Fondsmanager ihre Reputation, die Finanzaufsicht ihre Glaubwürdigkeit - die Wirecard-Pleite hat ein Beben auf dem Finanzmarkt ausgelöst. Einst galt Wirecard als Börsenstar. Jung, trendy, mit scheinbar glänzenden Jahresabschlüssen und 40 Unterfirmen an 26 Standorten. Es folgte der Aufstieg in den DAX 30. Doch die Bilanzen waren frisiert, 1,9 Milliarden Euro fehlten in der Kasse. 2020 dann der Absturz. Warum haben Wirtschaftsprüfer und die Behörden davon jahrelang nichts mitbekommen? Die Dokumentation zeichnet Aufstieg und Fall des Unternehmens aus Aschheim bei München nach. Mit immer besseren Umsatzzahlen begeisterte Wirecard Kleinanleger und Finanzprofis. Die Finanzaufseher waren scheinbar geblendet und nahmen selbst warnende Stimmen britischer und amerikanischer Shortseller nicht ernst. Sie verklagten sogar die mahnenden Kritiker. Die Autoren der ZDFinfo-Dokumentation "Wirecard - Game Over", Patrick Zeilhofer und Volker Wasmuth, treffen Kleinanleger und Finanzprofis wie die Unternehmerin Sandra Navidi, Shortsellerin Fahmi Quadir und Fondsmanager Hendrik Leber, sprechen mit Wirtschaftsprüfern, Politikern und Börsenjournalisten und fragen nach: Wie konnte es zu dem größten deutschen Finanzskandal kommen? Und: Welche Lehren muss der Finanzmarkt aus dem Fall Wirecard ziehen?

Wirecard - Russlands Top-Spion Jan Marsalek 18:00

Wirecard - Russlands Top-Spion Jan Marsalek

Dokumentation

Neue Frisur, neue Frau, neue Identität - Jan Marsalek, einer der meistgesuchten Wirtschaftsverbrecher Europas, lebt unbehelligt in Moskau. Warum arbeitet er für den russischen Geheimdienst? Der Österreicher war Manager beim DAX-Konzern Wirecard, Jahresgehalt 1,8 Millionen Euro. Doch das Unternehmen frisiert die Bilanzen. Als alles herauskommt, gelingt Marsalek eine filmreife Flucht. Jetzt steuert er Geheimdienstoperationen gegen Kremlgegner. Jan Marsalek, Schulabbrecher ohne Abitur, legt bei dem Zahlungsdienstleister Wirecard eine beeindruckende Karriere hin. Er bringt es vom Produktentwickler zum Asien-Vorstand und COO. Smart, fleißig, gut gekleidet und ständig auf Achse - so schreibt er mit an der scheinbar wundervollen Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Wirecard zählt bald zu den deutschen Topunternehmen, wird im DAX gelistet, Tausende Kleinanleger steigen ein. Marsalek führt ein Leben auf der Überholspur - und lässt sich auf den russischen Geheimdienst ein. Was sind seine Motive? Hat Moskau Interesse an den unzähligen Adressen, Kontodaten und Kreditkarten-Details, zu denen Marsalek Zugang hat? Dann platzt die große Wirecard-Blase. Es kommt heraus: Die Bilanzen sind seit Jahren gefälscht. Gelder sind nicht auffindbar, die Asien-Geschäfte vermutlich frei erfunden - und der Aktienkurs fällt ins Bodenlose. Über Nacht verlieren Tausende Anleger ihr Erspartes, 6000 Mitarbeiter ihre Jobs. Marsalek, einer der Hauptverantwortlichen für die Pleite, gelingt eine filmreife Flucht. Seitdem fahnden deutsche Ermittler nach ihm. Marsalek gehört zu "Europe's most wanted", den meistgesuchten Verbrechern in Europa. In seiner neuen Heimat nimmt Marsaleks kriminelle Karriere weiter Fahrt auf. Von Moskau aus steuert er einen Agentenring, der seinen Sitz in London hat. Die Bulgaren stellen Kremlgegnern nach und wollen ukrainische Soldaten in einer NATO-Kaserne in Deutschland ausspionieren. Marsalek plant und finanziert sämtliche Aktionen. Den Chef des Agentenrings, Oleg Roussev, kennt er seit den Wirecard-Zeiten 2015. Wie eng ist Marsalek mit dem russischen Geheimdienst verbunden? Schützt ihn der Kreml vor dem Zugriff westlicher Behörden? Warum haben westliche Geheimdienste kein Interesse an Marsalek gehabt? Die Dokumentation beschreibt, wie aus dem größten Betrugsskandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein Agententhriller wurde. Sie zeigt Jan Marsaleks Aufstieg bei Wirecard und seine frühen Verbindungen zum Kreml, enthüllt sein neues zweites Leben in Moskau und die Geheimdienstoperationen gegen Kremlgegner. Warum wandelte sich Topmanager Marsalek zum russischen Spion?

Leschs Kosmos 18:45

Leschs Kosmos: Achtung, KI! Wie wird sich unser Leben verändern?

Wissenschaft

Künstliche Intelligenz hat unser Leben erobert, ist längst in unseren Alltag eingezogen. Echte Hilfe oder unberechenbare Gefahr? Harald Lesch zeigt, wie die "Zeitenwende" gelingen kann. Beherrschen wir die Technik, oder ist es schon umgekehrt? KI-Programme schreiben auf Befehl Texte und erzeugen Bilder. Maschinen, die selbstständig lernen und immer besser werden. Wie wird KI unser Leben noch verändern, in Schule, Arbeit und Wissenschaft? Skandal in Hamburg: Im Frühjahr 2023 gerieten Schülerinnen und Schüler in Verdacht, in der schriftlichen Abiturprüfung ChatGPT genutzt zu haben. Zum einen herrscht an vielen Schulen noch ein digitaler Notstand mit mangelnder Infrastruktur, zum anderen bricht gleichzeitig das Phänomen KI über sie herein. Wie lässt sich erkennen, was von den Schülerinnen und Schülern selbstständig erbrachte Leistung ist und was mithilfe künstlicher Intelligenz entsteht? Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern stehen vor einem Dilemma. Sind schriftliche Tests und Hausaufgaben überhaupt noch sinnvoll? Muss man Schule vielleicht ganz neu denken? Aktuelle Forschungsprojekte sollen jetzt den Weg durch den Dschungel von Chancen und Risiken der neuen Technologie weisen. Während die lehrenden Einrichtungen, wie Schulen und Universitäten, noch mit der KI hadern, hat die Wissenschaft längst ihre Stärken für sich entdeckt: In der Medizin beispielsweise feiert man bereits dank KI Erfolge. Doch auch ganz andere Forschungsbereiche wissen die neue Technik zu nutzen: In einem Projekt der LMU München wird daran gearbeitet, den Bestand babylonischer Keilschrifttexte mithilfe künstlicher Intelligenz zu digitalisieren und zu übersetzen. Von mehr als 25.000 Tafelfragmenten sollen - ähnlich einem Puzzle - die zusammenpassenden Textstellen des berühmten Gilgameschepos gefunden und entschlüsselt werden. Ein 150 Jahre alter Traum könnte in greifbare Nähe rücken. In der Arbeitswelt wird die KI in Zukunft ein hilfreiches Werkzeug sein, kann aber auch zur Gefahr werden: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass einige Tätigkeiten von der Technik viel schneller und zum Teil auch besser erledigt werden. Plötzlich geraten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter KI-Änderungsdruck, die sich bis jetzt für quasi unangreifbar hielten: Kreative, Juristen, Unternehmensberater und Manager. Harald Lesch erläutert, warum der KI-"Geist aus der Flasche" nicht mehr einzufangen ist und wie wir genau jetzt darauf reagieren müssen, um weiterhin die Kontrolle zu behalten.

Terra X Harald Lesch 19:15

Terra X Harald Lesch: ... und wie KI uns überwacht

Infomagazin

Künstliche Intelligenz, die unsere geheimsten Wünsche erkennt, die uns beschützt - und bewacht. Welche neuen Möglichkeiten tun sich auf? Welche Gefahren? Die KI ist für uns da, immer und fast überall. Sie kennt uns, vielleicht sogar besser als wir uns selbst, und durchschaut die wahren Gefühle. In diesem Spannungsfeld spielt die fiktive ZDF-Serie "Concordia". Harald Lesch prüft, wie viel davon bereits in unserer Welt angekommen ist. "Concordia" ist der Traum der Stadt der Zukunft, in der alle sicher sind vor Kriminalität. Können wir uns bereits heute mithilfe der KI schützen? Seit Jahren fallen Plätze der Innenstadt Mannheims durch eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate auf. Eine 24-Stunden-Videoüberwachung könnte helfen. Doch damit individuelle Merkmale wie Geschlecht, Erscheinung oder Hautfarbe keine Rolle spielen, dürfen Gesichter von Personen nicht gescannt werden. Forschende suchen zusammen mit der Polizei nach einer Methode, die nicht die Persönlichkeitsrechte der Bürger verletzt. Ein spezielles Programm soll ausschließlich die Bewegungsmuster der Passanten analysieren. Die Software muss lernen, zu erkennen, ob es sich noch um eine stürmische Begrüßung handelt oder bereits um einen eskalierenden Konflikt. Bei Letzterem soll die KI sofort Alarm schlagen. So der Plan. Doch wie trainiert man die KI? Und wie Erfolg versprechend ist das System? In der Serie "Concordia" analysiert ein Überwachungssystem die Emotionen der Menschen - überwiegen Angst, Freude oder Trauer? Und in der Realität? Weiß die KI bald mehr über unsere Gefühle als wir selbst? KI-Systeme lernen bereits heute, Menschen auf vielfältige Weise zu erfassen - auch bis in ihr Innerstes. Wissenschaftsteams beschäftigen sich beispielsweise mit "intelligenter Audioanalyse" und dem sogenannten Affective Computing. Sie wollen herausfinden, wie mittels KI von unserer Stimme auf unsere Stimmung und Emotionen rückgeschlossen werden kann. Was lässt einen Redner besonders charismatisch erscheinen, und wie überzeugt man besonders gut sein Gegenüber? Zum Training der KI werden neben verschiedenen Stimmproben auch andere Kriterien erfasst, wie Puls, Gesichtsausdruck und Körperhaltung. Auch die sogenannte Facial-Micro-Expression wird hinzugezogen, wenn sich für den Bruchteil von Sekunden unbemerkt Emotionen wie Ablehnung oder Zuneigung in der Mimik zeigen. Fatal - denn die entgleisenden Gesichtszüge zeigen unsere wahren Gefühle, die uns vielleicht nicht einmal selbst so bewusst sind. Doch was passiert, wenn einzelne KIs mit ihren Fähigkeiten miteinander vernetzt werden zu einer Art Super-KI oder "Artificial General Intelligence"? Google oder Microsoft kündigen bereits an, vernetzte KI-Systeme zu entwickeln, die sich gegenseitig korrigieren und steuern - ohne Zutun von Menschen und deren Kontrolle. Wird es eine Super-KI geben, die in der Lage wäre, Entscheidungen und Schlüsse unabhängig von ihren menschlichen Nutzern zu ziehen - autonom, ohne Aufforderung oder sogar gegen den erklärten Willen? Harald Lesch beleuchtet auch die Hintergründe, warum Politik und Gesellschaft jetzt gefordert sind, verbindliche Regeln zu KI aufzustellen.

Leschs Kosmos 19:45

Leschs Kosmos: Angriff aus dem Cyberspace - wie verwundbar sind wir?

Wissenschaft

Obwohl Experten seit Jahrzehnten versuchen, Cyberangriffe zu verhindern, verursachen sie mittlerweile mehr Schäden als Naturkatastrophen. Warum sind wir so verwundbar? Regierungen, Unternehmen, kritische Infrastruktur - keiner ist mehr vor Cyberangriffen sicher. Und der jüngste Leak der geheimen "Vulkan Files" beweist: Auch Staaten sind unter den Hackern, sie setzen auf digitale Kriegspläne. Wie können wir uns schützen? Im Dezember 2018 veröffentlicht ein Twitteraccount namens "G0d" als Adventskalender sensible Daten von Prominenten wie Jan Böhmermann, Sido und Til Schweiger. Auch Politiker wie Angela Merkel, Journalisten und Musiker sind Opfer. Adressen, Bankverbindungen, Handynummern, Scans von Ausweisen - alles gelangt an die Öffentlichkeit. Wer treibt hier sein Unwesen und steckt dahinter? Das Bundeskriminalamt kann den Täter ausfindig machen und ist überrascht, dass jemand ohne große IT-Kenntnisse die Accounts von so vielen berühmten Persönlichkeiten hacken kann. Bedeutet das, dass es jederzeit wieder passieren und jeden von uns treffen kann? Im Netz ist ein regelrechter Marktplatz entstanden. In Foren werden unter anderem Schadsoftware, Zugangsdaten oder anonyme Server angeboten. Wer das nötige Kleingeld hat, kann hier alles kaufen, was für einen Hack benötigt wird. Auch der Staat ist davor nicht mehr sicher. Kommunen, kritische Infrastruktur, der Deutsche Bundestag - all das ist prinzipiell zu hacken und wurde auch schon angegriffen. Manche Einfallstore werden grob fahrlässig offen gelassen. Bei anderen verschafft sich eine besondere Kategorie von Hackern gewaltsam Zugang: "Advanced Persistent Threat"-Gruppen. Solche Hackerkollektive stechen durch ihr großes Know-how aus der Masse heraus und werden häufig von Staaten finanziert. Ihr Ziel ist nicht Geld, sondern Informationsbeschaffung und Sabotage, so wie im aktuellen Fall der "Vulkan Files". Eine Firma, die mit den Geheimdiensten kooperiert und Computer mit Schadsoftware identifizieren soll. Forscher in München vermuten an einer noch gefährlicheren Stelle Sicherheitslücken in unseren IT-Systemen. Beauftragen etwa Staaten IT-Hersteller, noch vor der Auslieferung von Geräten Schwachstellen in die Hardware einzubauen? Technisch möglich ist es. Wenn es wirklich passiert, könnten die Hacker sich auf einen Schlag Zugang verschaffen zu unseren Mobilfunknetzen, selbstfahrenden Autos, Militärlaptops: Der Fantasie von staatlichen Hackern wären keine Grenzen gesetzt. Befinden wir uns bereits in einem Cyberkrieg? Und wenn ja, wie können wir uns schützen? Warum ist es so schwer, ein IT-System cybersicher zu machen? Und wie werden neue Technologien wie die künstliche Intelligenz den ewigen Wettlauf zwischen Hackern und Verteidigern verändern? Harald Lesch begibt sich selbst in den Cyberspace und verfolgt die Spur der Hacker.

Terra X Harald Lesch 20:15

Terra X Harald Lesch: ...und warum wir nach den Sternen greifen

Infomagazin

Dank neuster Technik blicken wir so tief ins All wie noch nie zuvor. Faszinierende Welten - doch es hat auch seinen Preis. Was hat das Universum mit uns zu tun? Das James-Webb-Weltraumteleskop zeigt uns den Kosmos in einem völlig neuen Licht. Die Bilder begeistern Millionen. Gleichzeitig konkurrieren Nationen und Privatunternehmen um die Macht im All. Prof. Harald Lesch zeigt die Chancen und Gefahren des Alls. Unser Alltag ist geprägt von Weltraumtechnik. Ob beim Geldautomaten, der täglichen Kommunikation oder unserem Medienkonsum. All das funktioniert nur dank Tausender Satelliten, die über unseren Köpfen kreisen. Mehr als die Hälfte von ihnen gehört Elon Musk. Denn das All ist noch Niemandsland. Dort kann sich jeder austoben, der genug Geld, Mittel und Macht hat. Der Schatz, der aktuell heiß gehandelt wird, verbirgt sich in Asteroiden. Diese tragen Rohstoffe, die auf der Erde rar sind, wir aber so dringend brauchen, nicht zuletzt für die Digitalisierung und den Klimaschutz. Aber dort draußen lauern auch Gefahren. Denn unser Heimatstern, die Sonne, ist nicht so stabil, wie sie von der Erde aus scheint. Auf ihrer Oberfläche wüten Stürme aus Plasma. Und die Sonne ist aktuell so aktiv wie lange nicht mehr: 2024 waren Polarlichter sogar über Deutschland zu sehen. Trifft uns ein Sonnensturm unvorbereitet, könnte das unser gesamtes Stromnetz lahmlegen mit Schäden in Milliardenhöhe. Manche Forschenden fürchten sogar das Ende unserer Zivilisation. Dank Weltraumtechnik könnte uns eine solche Katastrophe erspart bleiben. Doch die Raumfahrt bietet uns noch so viel mehr - sie zeigt uns unbekannte Welten und schenkt uns eine neue Perspektive auf unsere eigene Existenz. Prof. Harald Lesch reist in dieser Folge durch die Tiefen des Universums, auch auf der Suche nach unserem Platz darin - heute und in der Zukunft.

Terra X Harald Lesch 20:45

Terra X Harald Lesch: . und wie intelligent wir wirklich sind

Infomagazin

Das Handy ist unser ständiger Begleiter: Im Durchschnitt 2,5 Stunden am Tag nutzen wir es. Hinterlässt dieser digitale Konsum Spuren in unserem Gehirn? Macht er uns dümmer? Jeder kennt IQ-Tests. Aber was ist Intelligenz eigentlich genau? Harald Lesch trifft auf dramatische Klischees, erstaunliche wissenschaftliche Ergebnisse und zeigt, was ein IQ-Test über die Kompetenzen eines Menschen wirklich aussagt. E-Mails, Messenger, Social Media, YouTube, die ganze schöne Welt des Internets vereint in einem einzigen handlichen Gerät. Durchschnittlich 88 Mal am Tag schenken wir dem Handy unsere Aufmerksamkeit. Ein "Pling" - und schon sind wir abgelenkt, unterbrechen meist unser Tun, egal, was es ist. Im Schnitt alle 18 Minuten. Das Telefonieren spielt dabei eine untergeordnete Rolle mit gerade mal sieben Minuten täglich. Ein wissenschaftlicher Test beweist, wie gravierend der Impact des Handys auf die Arbeit unseres Gehirns ist. An der Universität in Braunschweig gehen Forschende noch einen Schritt weiter: Dort nimmt man unter die Lupe, wie Lernen funktioniert. In welchen Teilen des Gehirns entfaltet sich Intelligenz, und welchen messbaren Einfluss haben Smartphone und Co. dort auf die Neuronen? Macht uns der digitale Konsum wirklich dümmer? Serien wie "The Big Bang Theory" spielen mit dem Klischee, dass Intelligenz-Überflieger Nerds sind mit sozio-emotionaler Inkompetenz. Wie viel Wahrheit steckt in diesem Mythos? Auf welche Kompetenzen legt man in der Arbeitswelt wirklich wert? Und was ist für unsere Gesellschaft in Zukunft relevant? Harald Lesch erläutert, warum wir den Begriff "Intelligenz" neu denken sollten und welchen Umgang mit dem Handy die Wissenschaft empfiehlt.

Leschs Kosmos 21:10

Leschs Kosmos: Space Race 2.0 - Was passiert im All?

Wissenschaft

Immer mehr Nationen drängen in den Weltraum. Was sind die Ziele, wer macht das Rennen, finden wir endlich außerirdisches Leben? Harald Lesch zeigt die Tragweite des neuen Wettlaufs im All. China, Russland, USA und Europa planen die Rückkehr zum Mond und die Reise zum Mars. Israel, Saudi-Arabien, Indien - die Liste internationaler Player wächst. Und Weltraumagenturen bringen immer größere Teleskope ins All. Welche Hoffnung steckt hinter diesem Ansturm? China hat sich den Traum vom eigenen Außenposten im All erfüllt: Seit Mitte 2022 kreist die chinesische Raumstation Tiangong - der "Himmelspalast" - um die Erde. Und auf dem Mars dreht der erste chinesische Rover seine Runden. Auch der Westen hat große Pläne: "Artemis" ist das neue internationale Leuchtturmprojekt von NASA, ESA & Co. Eine Mondstation und eine Raumstation in der Mondumlaufbahn sollen den nächsten großen Schritt ermöglichen: den ersten Menschen auf den Mars zu bringen. Beim neuen Run aufs All geht es aber nicht nur darum, wer den Wettlauf zu Mond und Mars gewinnt. Harald Lesch zeigt die unterschiedlichen Motive: geopolitische Macht, Geld, militärische Interessen - und natürlich auch - die Suche nach Leben außerhalb der Erde. Mit Teleskopen können wir viel weiter ins All blicken, als die astronautische Raumfahrt jemals vordringen kann. Sie machen sichtbar, was unseren Augen verborgen bleibt. So lassen sich weit entfernte Schwarze Löcher fotografieren und die Geburt von Sternen und Planetensystemen beobachten. Mit Weltraumteleskopen wie dem "James Webb Space Telescope" sind die Möglichkeiten noch größer geworden. Auch auf der Erde sind neue Riesenteleskope geplant, wie das "Extremely Large Telescope" (ELT) in der chilenischen Atacama-Wüste. Die neue Generation von Teleskopen macht es möglich, die Atmosphären von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu untersuchen und vielleicht den großen Traum der Menschheit wahr werden zu lassen: die Entdeckung einer zweiten Erde in den Weiten des Weltalls.

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik 21:40

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik: Smartphone

Technik

Keine Erfindung hat unseren Alltag in den letzten Jahren so verändert wie das Smartphone. Es ist die bislang beste Antwort auf eine alte Frage: Wie kommunizieren wir über Entfernungen hinweg? Dieses Problem beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden. Sie haben immer ausgefeiltere Gerätschaften entwickelt, um Nachrichten schnell und sicher zu übermitteln. Und es geht weiter: Schon heute lässt sich ein Blick auf die Zukunft der Kommunikation werfen.

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik 22:25

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik: Flugzeug

Technik

Der Traum vom Fliegen ist alt. Und es gab viele Versuche, ihn zu verwirklichen - oft mit unglücklichem Ausgang. Bis zwei Brüder aus Ohio das Geheimnis des stabilen Fluges entdecken. Wilbur und Orville Wright führen die Erkenntnisse vieler Flugpioniere zusammen und konstruieren ein Flugzeug, das 1903 den ersten stabilen Motorflug ermöglicht. Seither erobern die Menschen den Himmel. Heute ist die ganze Welt nur eine Tagesreise entfernt.

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik 23:10

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik: Roboter

Technik

Roboter sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Sie bauen Autos, saugen Staub und entschärfen Bomben. Und die Forschung an künstlicher Intelligenz macht weiter rasante Fortschritte. Bereits vor mehr als tausend Jahren konstruierten Ingenieure in Bagdad das erste Gerät zum Aufzeichnen und Abspielen von Musik. Seither gab es viele technologische Durchbrüche, die den Weg zu den heutigen Robotern ebneten.

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik 23:55

Hightech Revolution - Sternstunden der Technik: Automobil

Technik

Im vergangenen Jahrhundert wird das Auto zum Inbegriff von Freiheit. Die Massenmotorisierung prägt unseren Lebensraum. Heute liegt die Herausforderung vor uns, das Auto neu zu erfinden. Als Carl Benz 1886 das erste Automobil patentieren lässt, ist es zunächst ein Ladenhüter. Bis seine Frau eine geniale Idee hat und dem Auto zum Siegeszug verhilft. Zunächst nur ein Spielzeug für Reiche, wird es zuerst in den USA zum Alltagsgefährt breiter Schichten.