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TV Programm für ZDFinfo am 11.10.2026

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Söhne der Sonne 12:50

Söhne der Sonne: Die Maya

Dokumentation

Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film "Die Maya" aus der "Terra X"-Reihe "Söhne der Sonne" die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur - vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Maßstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador. Lange konnten Wissenschaftler die Ausmaße der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Größe für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Straßennetz. Über 250.000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der größten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so große Bedeutung, dass sie sich selbst "Maismenschen" nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer - meist Kriegsgefangene - wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besaßen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier ließen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich.

Danach

Die großen Geheimnisse der Maya 13:35

Die großen Geheimnisse der Maya: Das erste Bauwerk

Wissenschaft

Die Maya zählen zu den faszinierendsten Kulturen der Menschheit. Doch ihre Ursprünge geben bis heute Rätsel auf: Wie alt sind die Maya wirklich? Ein Fund könnte nun Licht ins Dunkel bringen. Aguada Fénix ist das größte und älteste bisher bekannte Monument der frühen Maya. Die Riesenplattform wurde ab 1000 vor Christus, lange vor dem goldenen Zeitalter der Maya, gemeinschaftlich errichtet. Was sagt das Bauwerk über die Wurzeln der Maya aus? 2017 entdecken Archäologen im Dschungel Mexikos nahe der Grenze zu Guatemala das bisher größte und älteste Monument der frühen Maya: Aguada Fénix. Der Bau bildet offenbar ein Bindeglied zu den benachbarten Olmeken. Eine ältere Kultur, die von einer Elite angeführt wird. Erst in der Blütezeit entstehen die gewaltigen Tempelpyramiden und Metropolen, für die die Maya-Zivilisation bis heute bekannt ist. Das Gebiet am westlichen Rand des Maya-Tieflands ist bisher wenig erforscht. Um die Spuren der frühen Maya aufzuspüren, setzen die Archäologinnen und Archäologen die lasergestützte Technologie "Light Detection and Ranging" (LiDAR) ein und tasten den Untergrund mit einem Laserstrahl ab. Dabei entdecken sie zahlreiche bisher unbekannte Komplexe. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben Entstehung und Untergang dieser Zivilisation bis heute Rätsel auf.

Die großen Geheimnisse der Maya 14:20

Die großen Geheimnisse der Maya: Aufstieg zur Hochkultur

Wissenschaft

Die Maya schaffen über die Jahrhunderte eine komplexe und beeindruckende Zivilisation. Das zeigt sich in den wertvollen archäologischen Schätzen und Ruinen, die sie hinterlassen haben. Aber wie sind sie zu genialen Mathematikern, Künstlern und Baumeistern geworden? Wann entwickelten sie sich zu einer hierarchischen Gesellschaft, die monumentale Bauwerke errichtete? Ausgrabungen in Yucatan, Mexiko, liefern neue Hinweise. Die Maya-Kultur entwickelt sich langsam zu einer Hochkultur, die sich durch ihre komplexe Gesellschaftsstruktur, ein eigenes Schriftsystem und beeindruckende architektonische Leistungen auszeichnet. In der Blütezeit der Maya zwischen 250 und 900 nach Christus entstehen prächtige Städte mit Pyramiden, Tempeln und Palästen. Die Gesellschaft ist hierarchisch organisiert und wird von mächtigen Königen und Adligen geführt. Bis heute ranken sich viele Legenden um die Maya. Eines ist jedoch sicher: Ihr Aufstieg ist eng mit dem Maisanbau verbunden. So ist das Datum der Tagundnachtgleiche im Frühjahr ein wichtiges Datum, das sich auch in ihren Observatorien und Kalendern widerspiegelt. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben Entstehung und Untergang dieser Zivilisation bis heute Rätsel auf.

Die großen Geheimnisse der Maya 15:05

Die großen Geheimnisse der Maya: Vermächtnis

Wissenschaft

Nach ihrem mysteriösen Untergang durchlebt die Maya-Zivilisation eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Sie leben in kleineren Gemeinschaften und halten ihre Kultur lebendig. In Yucatán, Mexiko, entdecken Archäologen Hinweise auf eine Wiedergeburt der Maya-Kultur um das Jahr 1000. Den Maya gelingt es, sich neu zu erfinden und wieder große Städte zu errichten. Doch 500 Jahre später bringen die Spanier militärische Macht und Krankheiten. Als die Spanier im 16. Jahrhundert nach Mittelamerika kommen, treffen sie auf verschiedene Maya-Gemeinschaften, die nach dem Zusammenbruch ihrer Städte weiterhin kulturell und sozial aktiv sind. Mit der Ankunft der Spanier beginnt für die Maya eine neue Zeit der Konflikte und Veränderungen. Die Spanier bringen nicht nur militärische Macht mit, sondern auch Krankheiten, gegen die die indigene Bevölkerung keine Immunität besitzt. Das führt zu einem dramatischen Bevölkerungsrückgang. Trotz Unterdrückung und kultureller "Assimilationsversuche" durch die Kolonialmacht bewahren viele Maya ihre Sprache, Bräuche und Glaubenssysteme. Die spanische Herrschaft führt zur Einführung des Christentums, das sich oft mit dem traditionellen Maya-Glauben vermischt. Diese historische Periode ist geprägt von Widerstand, Anpassung und vom Überleben der Maya, die trotz enormer Herausforderungen ihre Identität und Traditionen bis heute bewahren konnten. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben die Ursprünge und der Untergang dieser Zivilisation der Archäologie noch immer Rätsel auf.

Die Machtzentren der Maya 15:55

Die Machtzentren der Maya: Tikal

Geschichte

Im Dschungel Guatemalas erkunden Forschende die Maya-Stadt Tikal. Mit moderner Technologie rekonstruieren sie die antike Millionenstadt samt ihrer riesigen Tempelpyramiden. Tikal bildete jahrhundertelang ein Machtzentrum der Maya-Zivilisation. Durch Eroberungen und Allianzen mit anderen Völkern wuchs die Stadt auf über drei Millionen Einwohner an. Doch warum wurde sie abrupt verlassen? Und kann das Rätsel nun gelöst werden? Teotihuacán, Tikal und Chichén Itzá: Die drei präkolumbianischen Metropolen sind voller legendärer Tempel und unterirdischer Welten. Dank moderner Technologie geben sie nach und nach ihre Geheimnisse preis. Gelegen im Hochland von Mexiko, im Maya-Tiefland oder im Dschungel von Guatemala entstehen dank neuester archäologischer Entdeckungen erstmals Verbindungen zwischen diesen Stätten. Wissenschaftler gewinnen dabei faszinierende Erkenntnisse über die Welt der Maya und ihre architektonischen Fähigkeiten.

Die Machtzentren der Maya 16:40

Die Machtzentren der Maya: Teotihuacán

Geschichte

Teotihuacán ist eine der bedeutendsten Ruinenstätten Amerikas, gelegen im mexikanischen Hochland. Als die Azteken sie im 14. Jahrhundert entdeckten, war die Stadt schon lange verlassen. Doch wer hat sie einst erbaut? Forschende erkunden die weltberühmte Sonnenpyramide und den mysteriösen Tempel der Gefiederten Schlange. Lange war kaum etwas über ihre Erbauer bekannt, doch neue Ausgrabungen könnten dieses Rätsel jetzt lösen. Teotihuacán, Tikal und Chichén Itzá: Die drei präkolumbianischen Metropolen sind voller legendärer Tempel und unterirdischer Welten. Dank moderner Technologie geben sie nach und nach ihre Geheimnisse preis. Gelegen im Hochland von Mexiko, im Maya-Tiefland oder im Dschungel von Guatemala entstehen dank neuester archäologischer Entdeckungen erstmals Verbindungen zwischen diesen Stätten. Wissenschaftler gewinnen dabei faszinierende Erkenntnisse über die Welt der Maya und ihre architektonischen Fähigkeiten.

Die Machtzentren der Maya 17:25

Die Machtzentren der Maya: Chichén Itzá

Geschichte

Chichén Itzá, die letzte große Maya-Stadt, ist heute nur Ruine. Ihre einstigen monumentalen Bauwerke, rituellen Zeremonien und mysteriösen Wasserhöhlen faszinieren die Menschen bis heute. Forscherinnen und Forscher erkunden die spannende Geschichte dieser geheimnisvollen Zivilisation im mexikanischen Dschungel. Beeindruckende Lichtschauspiele am El Castillo, Sternenbeobachtungen am Caracol und grausam endende Ballspiele auf dem Juego de Pelota. Teotihuacán, Tikal und Chichén Itzá: Die drei präkolumbianischen Metropolen sind voller legendärer Tempel und unterirdischer Welten. Dank moderner Technologie geben sie nach und nach ihre Geheimnisse preis. Gelegen im Hochland von Mexiko, im Maya-Tiefland oder im Dschungel von Guatemala entstehen dank neuester archäologischer Entdeckungen erstmals Verbindungen zwischen diesen Stätten. Wissenschaftler gewinnen dabei faszinierende Erkenntnisse über die Welt der Maya und ihre architektonischen Fähigkeiten.

Auf den Spuren von Odysseus 18:10

Auf den Spuren von Odysseus: Von Troja nach Ithaka

Dokumentation

Wie viel Wahrheit steckt in Homers weltberühmter Dichtung "Odyssee"? Archäologen und Historiker gehen auf Spurensuche und erforschen antike Quellen und Artefakte. Homers Epos "Odyssee" erzählt von der Irrfahrt des griechischen Helden Odysseus. Nach dem Trojanischen Krieg will er in seine Heimat Ithaka zurückkehren. Doch zuvor muss er zahlreiche Abenteuer bestehen. Basiert die Erzählung auf echten historischen Ereignissen? Homers Werk soll im 8. Jahrhundert vor Christus entstanden sein und schöpft seine Geschichten aus jahrhundertealten Überlieferungen. Die Wissenschaft vermutet die Ursprünge des Mythos gegen Ende der Bronzezeit. Das Epos enthält erstaunlich genaue geografische und kulturelle Hinweise. Gibt es real existierende Schauplätze und Ereignisse? Archäologische Funde zeigen: Die Kulturen rund ums Mittelmeer waren schon damals durch Handel und Seefahrt eng miteinander verbunden. Historiker, Geologen und Archäologen gehen der Frage nach, ob historische Ereignisse die Grundlage für Homers Dichtung sind. Die Dokumentation zeigt, wie Forschende den Beschreibungen in Homers Text folgen und die Reise des Odysseus nachzeichnen. Selbst Techniken des antiken Bootsbaus und Bestimmungshilfen für Heilkräuter lassen sich in der Heldensage finden. Die "Odyssee" von Homer zählt zu den berühmtesten Erzählungen der Antike. Doch wie viel Wahrheit steckt in der Geschichte des listenreichen Odysseus? Die zweiteilige Dokumentation von ZDFinfo begleitet Archäologen und Historiker auf ihrer Spurensuche.

Auf den Spuren von Odysseus 18:55

Auf den Spuren von Odysseus: Die Welt der Mykener

Dokumentation

Welche Bedeutung hat die Kultur von Mykene in Homers Epos "Odyssee"? Forschende sind überzeugt, dass die antike Dichtung auf realen Orten und historischen Ereignissen basiert. Im 19. Jahrhundert entdecken Archäologen die legendären Städte Troja und Mykene. Seitdem ist klar: Homers Dichtungen "Ilias" und "Odyssee" beschreiben nicht nur mythische Abenteuer, sondern auch reale Schauplätze und kulturelle Zusammenhänge. Die "Odyssee" ist nicht nur ein literarisches Meisterwerk, sondern auch ein Fenster in die Welt früher Seefahrt und antiker Kulturen. Zu Zeiten Homers beeinflusste Mykene große Teile des Mittelmeerraums. Bereits in der Bronzezeit verbanden Handelsrouten den Mittelmeerraum mit Regionen bis nach Zentralasien. Archäologische Funde an der türkischen Küste belegen den Austausch von Rohstoffen und Wissen über weite Distanzen. Jahrhunderte später nutzten die Griechen dieselben Routen, um neue Siedlungen rund um das Mittelmeer zu gründen. Spuren der mykenischen Kultur finden sich bis nach Sizilien, etwa in der Nähe der Straße von Messina. Die "Odyssee" von Homer zählt zu den berühmtesten Erzählungen der Antike. Doch wie viel Wahrheit steckt in der Geschichte des listenreichen Odysseus? Die zweiteilige Dokumentation von ZDFinfo begleitet Archäologen und Historiker auf ihrer Spurensuche.

heute-show 19:40

heute-show

Satireshow

Bröckelnde Brandmauer, vor sich hin dümpelnde Bahnsanierung und die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Das Team um Oliver Welke blickt auf die Woche zurück. Diesmal in Welkes Team: Mandy Hausten, Fabian Köster, Matthias Matschke und Alexander Wipprecht. Diese Sendung wird im Web und in der App mit Gebärdensprache und Audiodeskription angeboten.

Mythos Ramses II. 20:15

Mythos Ramses II.: Eine neue Dynastie

Archäologie

Ramses der Große - legendärer Pharao. Er ist der Spross einer neuen Dynastie, die weder dem ehemaligen Königshaus noch dem Adel angehört. Sein Mythos überdauert bis heute. Als Tutanchamun im Jahr 1323 vor Christus stirbt, endet die 18. Dynastie mangels Thronfolger. Zwei hohe Würdenträger nehmen daraufhin die Geschicke des Landes in die Hand. Doch der erste stirbt kinderlos, und auch der zweite, Pharao Haremhab, hat keinen Erben. Pharao Haremhab, unter Tutanchamun Oberbefehlshaber des Heeres, gelingt es, nach den radikalen religiösen und kulturellen Umwälzungen durch Tutanchamuns Vater Echnaton wieder Ruhe ins Land zu bringen. Er geht hart gegen Chaos und Korruption im Inneren des Reiches vor und sichert Ägyptens Territorien und Handelsrouten. Als deutlich wird, dass er kinderlos bleibt, erwählt er seinen erfahrenen Wesir Paramses zum Nachfolger. Paramses, der als Ramses I. den Thron besteigt, ist zwar fast genau so alt wie Haremhab selbst, arbeitet aber als hochrangiger Offizier schon seit Jahren mit dem Pharao zusammen und steht für dieselbe Politik wie dieser. Doch anders als sein Vorgänger hat Ramses I. sowohl einen Sohn als auch einen Enkel: Die Zukunft der 19. Dynastie scheint damit von Anfang an über drei Generationen gesichert. Wie prägen die Ursprünge seiner Familie den jungen Ramses und den zukünftigen Ramses den Großen? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 20:55

Mythos Ramses II.: Sethos I. - Vater und Vorbild

Archäologie

Als Ramses I. stirbt, wird Sethos I. sein Nachfolger. Gelingt es dem neuen Pharao, die Herrschaft auf ein stabiles Fundament zu stellen und seinem Sohn den Weg zur Macht zu ebnen? Als Sethos I. den Thron besteigt, ist Ramses II. noch ein Kind. Sethos setzt alles daran, seine Herkunft abzuschütteln, seine Macht auszubauen und seinen Sohn, den künftigen Pharao, auf seine Aufgaben vorzubereiten. Mit groß angelegten Bauprojekten macht Sethos die 19. Dynastie in ganz Ägypten bekannt. Durch die Instandsetzung der unter Echnaton entweihten und beschädigten Kultstätten sichert er sich die Loyalität seiner Untertanen, die Gunst der Priesterschaft und das Wohlwollen des Reichsgottes Amun-Re. Ansehen verschafft er sich auch durch Feldzüge und die Unterwerfung von Feinden an der Nord- und Südgrenze des Reiches. Durch den Bau eines Tempels in Abydos und das Anlegen einer Königsliste, die den Ketzerkönig Echnaton sowie dessen Nachfolger Tutanchamun und Eje bewusst auslässt, reiht er sich geschickt in die Linie der legitimen Könige Ägyptens ein. So festigt er seine Herrschaft und sorgt dafür, dass sein Sohn Ramses als künftiger Pharao akzeptiert wird. Gleichzeitig macht er sich dessen militärische und politische Ausbildung zur Aufgabe. Er führt ihn in die Kunst der Diplomatie ein, lässt ihn aber auch an militärischen Kampagnen teilnehmen. Und um den Fortbestand der neuen Herrscherlinie zu sichern, sucht er nach Heiratskandidatinnen für den jungen Prinzen. Wird der Kronprinz den Bestrebungen seines Vaters gerecht werden und die Dynastie weiterführen können? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 21:40

Mythos Ramses II.: Der junge Pharao

Archäologie

Nach dem unerwarteten Tod von Pharao Sethos I. im Jahr 1279 vor Christus folgt ihm sein Sohn Ramses II. auf den Thron. Was damals niemand ahnt: Er wird Ägypten für nahezu 67 Jahre regieren. Ramses der Große führt das Land in ein goldenes Zeitalter und wird zu einem der berühmtesten Pharaonen Ägyptens. Er lässt monumentale Bauwerke errichten, darunter den beeindruckenden Hathor-Tempel für seine Große königliche Gemahlin Nefertari in Abu Simbel. Ramses II. ist in nahezu jeder Hinsicht unübertroffen. Er ist der dritte Pharao einer neuen Dynastie, die die alte Ordnung wieder herstellen soll. Von seinem früh verstorbenen Vater erbt er ein blühendes Königreich. Der junge Pharao ist fest entschlossen, Ägypten in eine noch glanzvollere Zukunft zu führen. Sein Volk gewinnt er mit imposanten Feierlichkeiten, wie dem alljährlichen Opet-Fest, bei dem die Teilnehmer mit feinsten Speisen aus den königlichen Kornkammern und Tempeln bewirtet werden. Besonders am Herzen liegt ihm der Bau von Pi-Ramesse, einer neuen und prächtigen Hauptstadt im nordöstlichen Nildelta, der Heimat seiner Familie. Als er im fünften Jahr seiner Regierung gegen die Hethiter in die Schlacht zieht, kann er zwar keinen eindeutigen Sieg erringen, aber er schließt den ersten schriftlich dokumentierten Friedensvertrag der Geschichte und sichert durch seine zahlreichen Kinder den Fortbestand der Dynastie. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 22:25

Mythos Ramses II.: Der Kriegerkönig

Archäologie

Als junger Pharao zieht Ramses der Große in den Kampf, um die wichtige Festung Kadesch im heutigen Syrien zu erobern. Er scheitert - und dennoch wird der Feldzug zum Triumph. Die verfeindeten Hethiter bieten ihm einen Waffenstillstand an, und Ramses lässt sich im Anschluss als Sieger darstellen. Reliefs mit seinen Heldentaten zieren Tempelwände, und Boten verbreiten die Geschichte vom gefürchteten Kriegerpharao in ganz Ägypten. Der Bericht über die Ereignisse ist für Ramses fast bedeutender als die eigentliche Schlacht, und er beginnt, an seiner eigenen Legende zu arbeiten. Deswegen existieren noch heute so viele monumentale Bauwerke, Statuen sowie Texte über ihn. Anders als seine Vorgänger lässt er sich sogar schon zu Lebzeiten als gottgleich darstellen. Große Berühmtheit erlangt auch sein Friedensschluss mit dem verfeindeten und mächtigen Hethiterreich. Der Text des Abkommens zwischen Ramses und dem hethitischen König ?attusili III. ist überliefert. Er gilt als erster Friedensvertrag der Welt, und eine Kopie davon befindet sich heute im UN-Hauptquartier in New York. Aus den Feinden werden in der Folge Verbündete, wie Tontafeln aus der einstigen hethitischen Hauptstadt zeigen. Nicht nur Pharao und König pflegen einen regen Briefverkehr, sondern auch ihre beiden Gemahlinnen. Sowohl die Große königliche Gemahlin Nefertari als auch die hethitische Königin Puduhepa sind kluge, erfolgreiche und selbstbewusste Herrscherinnen. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 23:10

Mythos Ramses II.: Höhepunkt der Macht

Archäologie

Nach 30 Jahren Herrschaft ist Ramses der Große auf dem Höhepunkt seiner Macht. Die Nachbarländer zollen dem Pharao Respekt und Tribut, während sein Volk ihn als Gott verehrt. Ramses feiert zum 30-jährigen Regierungsjubiläum das Sed-Fest. Dabei vollzieht der über 50-jährige Pharao magische und sportliche Rituale, um sich zu verjüngen, seine Macht zu erneuern und dem Land seine geistige wie körperliche Leistungsfähigkeit zu beweisen. Seinen größten Erfolg, den Abschluss des Friedensvertrages mit den Hethitern, festigt er durch die Vermählung mit einer Tochter des ehemals verfeindeten hethitischen Großkönigs. Doch all seine Errungenschaften als Krieger, Diplomat und Bauherr bewahren Ramses nicht vor Schicksalsschlägen. In seinem langen Leben verliert er viele, die ihm nahestehen. Er muss seine Großen königlichen Gemahlinnen Nefertari und Isisnofret zu Grabe tragen sowie zahlreiche seiner Söhne. Darunter auch vier Thronfolger, die er zu künftigen Herrschern ausgebildet hatte. Gegen Ende seiner langen Herrschaft überträgt er die Regierungsgeschäfte mehr und mehr seinem 13. Sohn Merenptah. Wird der unerfahrene, erst spät zum Thronfolger ernannte Prinz dem Erbe seines Vaters und der großen Verantwortung gerecht? Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.

Mythos Ramses II. 23:50

Mythos Ramses II.: Das Erbe

Archäologie

Als Ramses der Große mit 90 Jahren stirbt, folgt ihm Kronprinz Merenptah auf den Pharaonenthron. Der knapp 60-Jährige ist Ramses' 13. Sohn und hat seine älteren Brüder überlebt. In Merenptahs nur rund zehnjähriger Regierungszeit endet die friedliche Blütephase des ägyptischen Königreichs. Der neue Pharao muss Rebellionen im Norden und Süden des Reiches niederschlagen und eine Allianz aus Libyern und Seevölkern im Westen abwehren. Insbesondere der Angriff der Libyer in der Mitte seiner Regentschaft wird zur Gefahr für das ganze Land. Die Feinde im Westen schließen sich mit Migranten aus dem Norden zusammen, die gegen Ende der Bronzezeit in großen Scharen nach Ägypten strömen. Doch Merenptah kann die Feinde siegreich abwehren. Seine militärischen Erfolge lässt er in Karnak mit hymnischen Texten in Stein meißeln. Auf der sogenannten Merenptah- oder Israel-Stele wird zum ersten Mal das Wort Israel erwähnt. Dies und Auffälligkeiten an der Mumie des Pharaos führen zu der Theorie, Merenptah könne der in der Bibel erwähnte Pharao sein, der beim Auszug der Israeliten aus Ägypten vom Roten Meer verschluckt wurde. Nach dem Tod des Pharaos Merenptah versinkt das Land im Bürgerkrieg, als sich zwei Thronanwärter die Krone streitig machen. Auch nach ihrem Tod erreicht die 19. Dynastie nie wieder die einstige Blüte. Auf den kranken Kindkönig Siptah folgt dessen Mutter Tausret als letzte Pharaonin der glanzvollen Familie Ramses des Großen. Ramses der Große regiert 67 Jahre und gehört zu den mächtigsten Pharaonen des alten Ägypten. Seine monumentalen Bauwerke und seine zahlreichen Erfolge lassen ihn zur unsterblichen Legende werden.