Nicht verpassen! Erlebe die komplette Fußball-WM 2026 in unserer TV.de WM App und hier auf TV.de. Die Fußball-WM 2026 auf TV.de
Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

TV Programm für ZDFinfo am 06.06.2026

Jetzt

USA extrem 14:00

USA extrem: Höllencamps für Teenager

Gesellschaft und Soziales

Es ist ein Milliardengeschäft: Private Umerziehungseinrichtungen in den USA sollen vermeintlich schwierige Teenager auf die richtige Spur bringen - oft mit menschenunwürdigen Methoden. Leid statt Therapie: Die von Drogensucht, Lernschwächen oder gesundheitlichen Problemen geplagten Jugendlichen werden isoliert, bestraft und erniedrigt. Sie sind den fragwürdigen Erziehern praktisch ausgeliefert. Denn die Einrichtungen werden kaum kontrolliert. So wie in einem ehemaligen Internat im Staat New York nahe der kanadischen Grenze. Jahrelang wurden dort verhaltensauffällige Teenager unterrichtet. Heute ist es verlassen. Ein paar junge Leute, die dort umerzogen werden sollten, lassen sich von einem Kamerateam dorthin begleiten. Sie wollen zeigen, welches Leid sie dort erlebt haben. In den alten Verwaltungsräumen sind noch Tausende Akten und Aufzeichnungen zu finden: Stundenlange Videoaufnahmen von Überwachungskameras zeigen Kinder in Isolation oder in den Händen ihrer gewalttätigen Erzieher. In den USA gibt es geschätzt 8000 Einrichtungen wie diese. Zehntausende Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren sollen darin umerzogen werden. Ein lukratives Geschäft. Überforderte Eltern zahlen den privaten Camps der "Troubled Teen Industry" bis zu Zehntausende Dollar. Im Gegenzug versprechen die Einrichtungen ein Programm, das angeblich viele Probleme pubertierender Teenager lösen soll: Schwierigkeiten in der Schule, Ängste, Depressionen, Sucht und sogar sexuelle Orientierung. Werbevideos zeigen Aktivitäten in der Natur. Die Realität sieht anders aus. Inzwischen treten Opfer vermehrt an die Öffentlichkeit und haben prominente Fürsprecherinnen wie Paris Hilton, die selbst für einige Monate in einer solchen Einrichtung war. Trotz zahlreicher Vorwürfe wegen Körperverletzung, Demütigung bis hin zu sexuellem Missbrauch werden die "Troubled Teen Camps" von keiner Aufsichtsbehörde reguliert.

Danach

USA extrem 14:45

USA extrem: Das andere Amerika - Freiheit um jeden Preis

Gesellschaft und Soziales

Persönliche Freiheit, freie Märkte, keine Steuern und möglichst wenig staatliche Eingriffe - das sind die Grundprinzipien der libertären Bewegung in den USA. Kann das funktionieren? An manchen Orten ist der libertäre Traum bereits Realität: in Elon Musks Privatstadt Starbase im Süden von Texas, in der Sonderwirtschaftszone Próspera in Honduras und im US-Bundesstaat New Hampshire, wo Libertäre zunehmend politischen Einfluss nehmen. Die Initiative "Free State Project" hat es sich zum Ziel gemacht, möglichst viele Libertäre nach New Hampshire zu bringen. Der US-Bundesstaat ist wegen seiner günstigen Steuerpolitik in libertären Kreisen beliebt. Auch das offizielle Staatsmotto "Live Free or Die - Lebe frei oder stirb" passt zur Ideologie. Im Repräsentantenhaus des Bundesstaates sitzen in den Rängen der Republikaner bereits etliche Libertäre, die versuchen, öffentliche Ausgaben etwa für Schulen, Krankenhäuser und Bibliotheken zu kürzen. In Texas stellt Unternehmer Cody Wilson Schusswaffen im 3D-Drucker her und verkauft sie als Bausatz. Seine Waffen haben keine Seriennummer, und die in seinen Augen umständliche Überprüfung der Personalien durch das FBI beim Waffenkauf entfällt. Für ihn ist sein Vorgehen Ausdruck von Freiheit und Souveränität. An der Grenze zu Mexiko hat Elon Musk rund um das Firmengelände seines Raumfahrtunternehmens SpaceX eine eigene Stadt errichtet: Starbase. Die Einwohner sind seine Angestellten und fahren seine Autos. Wasserversorgung, Straßenbau, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen - SpaceX verwaltet seine Infrastruktur selbst. Das Areal liegt auf einem Stück Land, das dem Stamm der Carrizo/Comecrudo heilig ist. Den Angehörigen des indigenen Volkes wird nun der Zugang verwehrt, sodass sie auf dem Land ihrer Vorfahren nicht mehr beten oder meditieren können. Auf der Insel Roatán vor der Küste von Honduras wird 2017 die Privatstadt Próspera gegründet. Die Enklave zieht vor allem medizinische Start-ups an, die dort ohne Zulassungsbehörden und Ethikkommissionen experimentieren und wirtschaften können. Biohacking, die Optimierung des Körpers mit technischen Mitteln, steht hoch im Kurs. Hier kann man sich experimentellen Gentherapien zur Verjüngung unterziehen oder sich eine Kreditkarte in die Hand implantieren lassen. Einblicke in die Welt der Libertären zwischen Freiheit der einen und Unterdrückung der anderen.

Inside Moskau - Party, Luxus und der Krieg 15:30

Inside Moskau - Party, Luxus und der Krieg

Dokumentation

Moskau in Zeiten des Ukrainekrieges - seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 hat der Westen eine Reihe von Sanktionen verhängt, die Russlands Wirtschaft schwächen sollen. Viele internationale Firmen und Luxusmarken haben das Land zwar verlassen, doch der Handel mit westlichen Produkten floriert. Die Reichen Moskaus organisieren weiterhin Partys und Dinner mit Delikatessen, die nicht verfügbar sein dürften. Wie ist das möglich? Trotz Krieg und Sanktionen verläuft das Leben in Moskau wie gewohnt. Viele Bewohner der Stadt arrangieren sich gut mit den neuen Verhältnissen. Westliche Lebensmittel sind immer noch in den Verkaufsregalen der Supermärkte zu finden. Das einzige Problem sind die gestiegenen Preise. Das spüren vor allem Menschen aus der Mittelschicht, wie Sergei und seine Frau Vera mit ihren fünf Kindern. Sie leben in einem Vorort Moskaus, verstehen sich als Patrioten und sprechen sich offen für Putin aus. Regimekritiker oder Gegner des russischen Angriffskrieges, die sich öffentlich äußern, droht Gefängnis. Auch die Superreichen der Stadt nehmen die neue Situation sportlich und finden Wege, ihren extravaganten Lebensstil weiterzuführen. EU-Sanktionen verbieten zwar den Verkauf bestimmter Luxusgüter in Russland, trotzdem sind viele Waren in den Geschäften zu kaufen. Ein illegaler Parallelhandel ist entstanden, mit professionellen Zwischenhändlern oder Privatpersonen. Die Hersteller geben sich machtlos. Ist das die neue russische Normalität?

Inside Turkmenistan - Gas und Größenwahn 16:15

Inside Turkmenistan - Gas und Größenwahn

Dokumentation

Autoritär regiert, extrem abgeschottet: Über den gasreichen Wüstenstaat Turkmenistan ist nur wenig bekannt. Doch das Wenige, das nach außen dringt, ist ebenso bizarr wie beklemmend. So gibt es in der Hauptstadt Aschgabat nur weiße Autos - weil Langzeitdiktator Gurbanguly Berdimuhamedow es so will. Obwohl Ex-Präsident, ist er De-facto-Machthaber und zudem als Sänger, DJ, Reiter, Fahrradprofi, Rennfahrer oder Autor omnipräsent. So absurd der Personenkult um den narzisstischen Gurbanguly Berdimuhamedow erscheint, so gefährlich ist das Leben für jeden, der sich seinem politischen Kurs widersetzt. Oppositionelle werden in dem Einparteienstaat gnadenlos unterdrückt und arbeiten heute größtenteils aus dem Exil. So wie die Menschenrechtsaktivistin Dursoltan Taganova, die aus Istanbul gegen den Berdimuhamedow-Clan und seine Günstlinge vorgeht. Oder Murad Kurbanow, der von seinem französischen Exil aus auf die vielfältigen Missstände in seiner repressiven Heimat aufmerksam macht. Denn jenseits der Prunkbauten und goldüberzogenen Denkmäler, die es sogar schon ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft haben, leidet die Bevölkerung Turkmenistans unter bitterer Armut, Hunger, Massenarbeitslosigkeit und Unterdrückung. Währenddessen schwelgt eine sehr kleine Minderheit in geradezu märchenhaftem Reichtum. Zwei Journalisten haben das zentralasiatische Land als eines der wenigen westlichen Filmteams ausgiebig bereist und gewähren - teils mit versteckter Kamera - seltene Einblicke in die absurde Welt Turkmenistans.

Inside Ägypten - Unterdrückung und Größenwahn 17:00

Inside Ägypten - Unterdrückung und Größenwahn

Geschichte

Pyramiden, Nilkreuzfahrten und das Tal der Könige - Ägypten aus der Sicht von Touristen. Doch hinter dieser Kulisse herrscht seit 2014 mit harter Hand das Regime von Präsident Al-Sisi. Mitten in der Wüste lässt Al-Sisi eine neue, riesige und luxuriöse Hauptstadt aus dem Boden stampfen. Während 30 Prozent der Bevölkerung ohne jede staatliche Hilfe in bitterer Armut leben. Regierungskritiker landen im Gefängnis und müssen um ihr Leben fürchten. Das Regime hat die Meinungsfreiheit faktisch abgeschafft. Der 41-jährige Blogger Alaa Abdel Fattah verbringt einen Großteil der vergangenen zehn Jahre hinter Gittern. Seine Mutter und seine Schwester kämpfen für seine Freiheit. Insgesamt sollen rund 60.000 Menschen in Ägypten wegen ihrer politischen Meinung im Gefängnis sitzen. Auch Touristen bleiben von der Willkür des Staates nicht verschont: Ein junger Franzose verschwand drei Monate hinter Gittern, eine für ihn traumatische Zeit. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem wahren Gesicht Ägyptens unter Präsident Abdel Fattah Al-Sisi.

Der Prinz von Saudi-Arabien 17:45

Der Prinz von Saudi-Arabien: Aufstieg

Dokumentation

Mohammed bin Salman regiert Saudi-Arabien als moderner Diktator. Er ist Reformer und Tyrann zugleich. Doch um an die Macht zu kommen, überlistete er einst seine Rivalen. Anfangs ist er nur einer von Hunderten Prinzen. Doch mit Ehrgeiz und Rücksichtslosigkeit erkämpft er sich den Aufstieg zum de facto mächtigsten Mann im Land. Dabei schreckt er auch vor fragwürdigen Methoden nicht zurück. Seit der Gründung Saudi-Arabiens wird die Thronfolge seitwärts weitergegeben: an die vielen Söhne des Staatsgründers Ibn Saud. Mohammed bin Salmans Vater ist der 26. in der Thronfolge - von der Macht also weit entfernt. Doch Mohammed bin Salman scheut nicht davor zurück, sich durch seinen Status einen Vorteil zu verschaffen. Als junger Mann betreibt er Wirtschafts- und Immobiliengeschäfte, später wird er der mächtigste Berater seines Vaters. Nach und nach klettert er die royale Karriereleiter nach oben und nimmt dabei auch auf enge Familienmitglieder keine Rücksicht. Er ist einer der kontroversesten Herrscher der Welt: Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien. Als Reformer modernisiert er sein Land - und regiert gleichzeitig mit eiserner Hand.

Der Prinz von Saudi-Arabien 18:30

Der Prinz von Saudi-Arabien: Reform und Gewalt

Dokumentation

Als Herrscher von Saudi-Arabien verändert Mohammed bin Salman sein Land: mit großen Visionen, aber auch mit brutalen Methoden. Und mit seiner Macht über das Öl beeinflusst er die Weltpolitik. Im Herbst 2017 manövriert sich Mohammed bin Salman zum Kronprinzen von Saudi-Arabien. Als offizieller Erbe seines kränkelnden Vaters ist er nun der mächtigste Mann im Königreich. Kaum an der Macht, plant er seine Schachzüge, um das Land dramatisch zu verändern. Auf einer großen Investitionskonferenz stellt er seine ehrgeizigen Pläne für Saudi-Arabien vor: Unter dem Namen "Neom" soll ein riesiges Netzwerk aus Wohngebieten und Technologiezonen entstehen. Das Herzstück: eine riesige futuristische Glasstadt, die sich über 170 Kilometer erstreckt und eine Million Einwohner beheimaten soll. Doch dafür braucht Mohammed bin Salman vor allem eines: Geld. Um seine politischen Ziele zu verwirklichen, unterdrückt Mohammed bin Salman politische Gegner, lässt mächtige Geschäftsleute foltern und Frauenrechtlerinnen verhaften. Und dann geschieht unter mysteriösen Umständen ein Mord. Steckt der Kronprinz dahinter? Er ist einer der kontroversesten Herrscher der Welt: Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien. Als Reformer modernisiert er sein Land - und regiert gleichzeitig mit eiserner Hand.

RAMA X - Thailands geheimnisvoller Herrscher 19:15

RAMA X - Thailands geheimnisvoller Herrscher: Zum König geboren: Skandale und Widerstände

Dokumentation

Thailands König Rama X.: schillernd, voller Skandale und Machthunger. Schon als Kronprinz machte er vor allem durch seine Exzesse und Medienskandale auf sich aufmerksam. Wer ist dieser Monarch, dessen ausschweifendes Leben so gar nicht königlich wirkt und der Partys, Frauen und die bayerischen Berge liebt? Ein exklusiver Einblick in die reichste Monarchie der Welt und in ein Land, das um seine Demokratie kämpft. Aufgewachsen zwischen England und Australien, erlebt Rama X. eine ungewöhnliche Kindheit. Sexuell besessen, exzentrisch und zu Wutausbrüchen neigend, alarmiert er schnell Thailands Elite und sprengt alle traditionellen Grenzen. Hat er wirklich das Zeug zu einem Monarchen? Rama X., der mit bürgerlichem Namen Maha Vajiralongkorn heißt, lebt zwischen Drill und Dekadenz. Als designierter König wird er stets von seiner Familie überwacht und für seine Rolle geformt. Während das Land seinen Vater verehrt, entzieht er sich aller traditionellen Formeln. Mit seinen Eskapaden macht sich der Kronprinz international lächerlich und bringt die Monarchie seines Landes in Gefahr. Dieses beispiellose Biopic vereint in zwei Teilen seltenes Archivmaterial und Interviews mit Experten, die zum Teil wegen Majestätsbeleidigung verfolgt worden sind. Die Filme zeichnen das skandalumwobene Leben von Maha Vajiralongkorn nach und zeigen, wie sehr er nach seiner Krönung das fragile Gleichgewicht zwischen Demokratie und Monarchie in Thailand erschüttert.

RAMA X - Thailands geheimnisvoller Herrscher 19:45

RAMA X - Thailands geheimnisvoller Herrscher: An der Macht: Prunk, Protz und Unterdrückung

Dokumentation

Thailands König Rama X.: schillernd, voller Skandale und Machthunger. Seit seiner Krönung 2016 führt er die reichste Monarchie der Welt in seinem ganz eigenen Stil. Rama X. fällt auf: Er ernennt seinen Hund zum Militärmarschall, regiert zunächst von seiner Residenz in Bayern aus, liebt die Frauen und lässt seine Kritiker inhaftieren. Ein exklusiver Einblick in ein Land voller Widersprüche. Aufgewachsen zwischen England und Australien, erlebt Rama X. eine ungewöhnliche Kindheit. Sexuell besessen, exzentrisch und zu Wutausbrüchen neigend, alarmiert er schnell Thailands Elite, die lange Zeit versucht, seine Nachfolge zu verhindern. Während sein Land durch Pandemie, Wirtschaftskrise und autoritäre Justiz taumelt, führt der reichste Monarch der Welt ein exzessives Leben in Deutschland. Doch die junge Generation begehrt auf und demonstriert in Thailand für Freiheit, Öffentlichkeit und Mitwirkung. Dieses beispiellose Biopic vereint in zwei Teilen seltenes Archivmaterial mit Interviews von Experten, die zum Teil wegen Majestätsbeleidigung verfolgt worden sind. Die Filme zeigen das skandalumwobene Leben von Maha Vajiralongkorn, wie Rama X. mit bürgerlichem Namen heißt. Es wird deutlich, wie sehr der Monarch nach seiner Krönung das fragile Gleichgewicht zwischen Demokratie und Monarchie in Thailand erschüttert.

Putins Krieger 20:15

Putins Krieger: Ein russischer Söldner packt aus

Dokumentation

Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Igor. Er kämpfte als Söldner. Nun will er über Kriegsverbrechen in der Ukraine aussagen. Igor ist russischer Offiziersveteran. Er war in sechs Kriegen im Einsatz. Von Afghanistan bis zur Ukraine. Zum Teil in privaten Söldnerarmeen wie der Wagner-Gruppe. Zweifel am Sinn seines Tuns kannte er lange nicht. "Man hatte uns immer gesagt: Wir sind da, um anderen zu helfen." Doch der Niedergang seiner Armee, wie Igor ihn beschreibt, und der Aufstieg einer, in seinen Augen, brutalisierten Machtelite veränderten seine Sicht. Inzwischen betrachtet er die russische "Befreierarmee" als Betrug. In den Donbass-Kämpfen von 2014 stand Igor an der Spitze einer Aufklärungseinheit. Russische Sabotageeinheiten verübten nach seinen Erzählungen Anschläge auf zivile Ziele im eigenen Lager, um einen vermeintlichen Vorwand für den Krieg in der Ukraine zu haben. Ein Kriegsverbrechen, über das Igor bereit ist, vor Gericht auszusagen. "Allmählich ist mir klar geworden, dass wir auf die Seite des Bösen geraten sind", so Igor im Exklusivinterview. Die Dokumentation verfolgt seine dramatische Flucht aus Russland. Das Produktionsteam hat ihn an einem geheimen Ort getroffen, um seine exklusiven Aussagen aufzuzeichnen. Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu mehreren russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee.

Putins Krieger 20:50

Putins Krieger: Ein russischer Luftwaffen-Offizier packt aus

Dokumentation

Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Nikolaj. Er hat geholfen, einen Einsatz der gefürchteten Kinschal-Rakete aufzudecken. Als junger Kadett hatte Nikolaj seinen Traum von der Luftwaffenkarriere: "Wir glaubten an eine glänzende Zukunft." Im Armeealltag aber fand er sich in einem zynischen System von Lügen wieder. Als Offizier bei den Langstreckenbombern koordinierte Nikolaj Bombenflüge nach Syrien, die entgegen der offiziellen Darstellungen zivile Ziele hatten. Wachsende innere Zweifel trieben ihn zu einer spektakulären Aktion. Als er erfuhr, dass die gefürchteten Kinschal-Raketen gegen ukrainische Städte fliegen sollten, half er, die streng geheime Operation aufzudecken. Obwohl vom russischen Geheimdienst zwischenzeitlich verhaftet, ist ihm die Flucht aus Russland gelungen. "Manche werden mich dafür verurteilen, aber ich habe Leben gerettet. Ich hoffe, meine Kinder werden einmal stolz auf mich sein." Die Dokumentation verfolgt Nikolajs dramatische Flucht aus Russland. Das Produktionsteam trifft ihn an einem geheimen Ort, um seine exklusiven Aussagen aufzuzeichnen. Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu mehreren russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben über die Jahre die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee.

Putins Krieger 21:20

Putins Krieger: Ein russischer Front-Offizier packt aus

Dokumentation

Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Andrej. Er entkommt der Hölle des Krieges in einer dramatischen Flucht. Schon mit 18 Jahren erfährt Andrej, wie Korruption und Gewalt den Soldatenalltag bestimmen. Ende 2021 wird seine Einheit an die Krim verlegt, und er erlebt die Grausamkeit des Krieges. Im Feuer von Granaten und Drohnen muss er täglich auf Funkmasten steigen. Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee. Die Dokumentation verfolgt ihre dramatischen Fluchten aus Russland. Das Produktionsteam trifft sie an geheimen Orten, um ihre exklusiven Aussagen aufzuzeichnen.

Putins Krieger 21:50

Putins Krieger: Ein russischer Elite-Kämpfer packt aus

Dokumentation

Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Witalij. Als der Elitesoldat Kriegsgefangene in der Ukraine foltern soll, steigt er aus. 15 Jahre lang diente Witalij als Major in der militärischen Spezialkampfeinheit "Taifun". Sie operiert vor allem im russischen Gefängnisapparat. Sie soll Aufstände niederschlagen und zugleich ein systematisches Gewaltregime aufrechterhalten. "Anfangs war ich geschockt von der Gewalt. Dann habe ich mich schnell angepasst", so Witalij im Exklusivinterview. "Taifun"-Kämpfer helfen auch mit, Sträflinge für die Ukraine-Front in Gefängnissen zu rekrutieren - mit allen denkbaren Mitteln. Als der in der Ukraine geborene Witalij mit seiner Einheit Kriegsgefangene in "Filtrationslagern" foltern soll, verlässt er "Taifun" und bald darauf Russland. Er hat sich mehrfach mit internationalen Staatsanwälten getroffen, um über das System auszusagen. "Ich glaube, es gibt noch viel mehr Leute, die so zweifeln wie ich." Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee. Die Dokumentation verfolgt ihre dramatischen Fluchten aus Russland. Das Produktionsteam trifft sie an geheimen Orten, um ihre exklusiven Aussagen aufzuzeichnen. Einige begeben sich für Kronzeugenaussagen in die Hände der Ankla?ger des Internationalen Strafgerichtshofs.

Der Feind in den Wäldern - Ostfront Ukraine 22:20

Der Feind in den Wäldern - Ostfront Ukraine

Dokumentation

November 2023. In einem Waldstück in der Nähe von Kupjansk an der ukrainischen Ostfront verteidigt das Bataillon Berlingo eine strategisch wichtige Eisenbahnlinie gegen russische Angreifer. Die von ukrainischen Soldaten mit Bodycams gefilmten Ereignisse geben erschütternde Einblicke in den Kriegsalltag. Tagtäglich begeben sich die Männer im Wald ins Gefecht, fliegen Drohnenangriffe und kümmern sich um verletzte oder gefallene Kameraden. Das kleine Bataillon ist den russischen Trupps zahlenmäßig haushoch unterlegen. Der Strom an neuen russischen Angreifern reißt nicht ab. Doch auf keinen Fall darf die Eisenbahnlinie in feindliche Hände fallen, denn sie würde das Vorrücken der Russen beschleunigen und deren Versorgung erheblich erleichtern. In Interviews bringen die teils sehr jungen ukrainischen Soldaten ihr Unverständnis über den Angriffskrieg und ihre Verachtung für den russischen Gegner zum Ausdruck. Auch eine Frau ist Teil des Bataillons: Natalia, die eigentlich Tierärztin ist und jetzt als Sanitäterin die Verletzten versorgt. Sie sei inzwischen gegenüber gewissen Situationen abgestumpft, erzählt sie. Bei ihren täglichen Einsätzen müssen die Soldaten nicht nur nach Minen Ausschau halten, sondern sich auch vor russischen Drohnen in Deckung bringen. Auch die ukrainische Seite nutzt FPV-Drohnen, um ihrerseits gezielt russische Soldaten zu töten. In ruhigen Momenten erzählen die Soldaten von ihren Wünschen und Plänen für die Zeit nach dem Krieg und lassen so einen kleinen Hoffnungsschimmer zu.

2000 Meter bis Andriiwka 23:20

2000 Meter bis Andriiwka

Dokumentarfilm

2000 Meter - diese Strecke müssen die Soldaten der 3. ukrainischen Sturmbrigade zurücklegen, um das russisch besetzte Dorf Andriiwka nahe Bachmut zu befreien. 2000 Meter Bombenhagel, Verwüstung und Tod. Zentimeter für Zentimeter kämpfen sich die ukrainischen Elitesoldaten in einem schmalen Waldgürtel voran, kriechen von Erdloch zu Erdloch - unter permanentem Beschuss der russischen Aggressoren. Es dauert Tage, bis die ukrainische Einheit das Dorf Andriiwka schließlich erreicht - stark dezimiert und von der Brutalität der Kämpfe gezeichnet. Der Film des oscarprämierten ukrainischen Dokumentarfilmers Mstyslav Tschernov ("20 Tage in Mariupol") zeigt den Alltag der Soldaten an vorderster Front. Nah und schonungslos. Bodycam-Aufnahmen nehmen den Zuschauer mit in einen menschenfeindlichen, lebensvernichtenden Kosmos, der den permanenten emotionalen Ausnahmezustand der ukrainischen Frontsoldaten eindrücklich schildert und den Blutzoll, den sie zahlen, erfahrbar macht. "2000 Meter bis Andriiwka" erzählt die Geschichte dieses brutalen Angriffskrieges nicht anhand von Statistiken und Zahlen, sondern durch die Schicksale hoffnungsvoller junger Männer, die für den Kampf gegen die russischen Aggressoren ihr Leben riskieren - und in vielen Fällen viel zu früh verlieren.