18:25
Eine geheime Mission in der Wüste, ein legendärer Nazi-General und eine unterirdische Festung: In Tunesien gelingt es den Alliierten 1943, Rommels "unüberwindbare" Mareth-Linie zu umgehen - dank der Long Range Desert Group, einer Truppe von Abenteurern mit Wüsten-Know-how. Außerdem: Ein Prachtbau in Beirut wird zum Symbol einer Katastrophe. Ein Ballsaal in Alabama, der einst das Herz der schwarzen Bürgerrechtsbewegung war. Und: Griechenlands Elite-Schule mit Eton-Ambitionen und Alcatraz-Flair.
19:20
Fort Amador in Panama-Stadt ist lange Zeit eine beschauliche Wohnsiedlung für US-Armeeangehörige in der Kanalzone - bis CIA-Machenschaften, Drogenkartelle und ein wildgewordener Diktator das tropische Idyll in eine Kampfzone verwandeln. Außerdem: Die unglaubliche Geschichte der italienischen Unternehmerfamilie Olivetti, das beklemmende Vermächtnis des Mokotow-Gefängnisses in Warschau - und ein dem Kolosseum nachempfundenes Amphitheater in Tunesien, errichtet als Machtsymbol des Römischen Reichs.
20:15
Auf der Insel Malta, in den Gewässern rund um die Hauptstadt Valetta, liegt ein verlassener Ort. Die Anlage ist kunstvoll gestaltet, mit großen Höfen, prächtigen Sälen und atemberaubender Aussicht. Doch der Aufenthalt hier war für Besucher nicht freiwillig - hier saßen sie vor hunderten Jahren ihre Quarantänezeit ab, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. Außerdem: Am Ufer der Dnepr, einem der größten Flüsse der Ukraine, steht ein gewaltiger Betonmonolith: der Stalin-Tunnel.
21:05
In den Wäldern Kroatiens befindet sich ein ominöser Turm. Ein Gebäude am Rande des New Yorker Hafens wurde von der US-Regierung seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre für Transporte nach Europa eingesetzt. Im ländlichen Kolumbien liegen verborgen im Unterholz die Überreste einer Stadt. Eine prächtige Anlage am Ufer der Londoner Themse scheint nicht zur tristen Umgebung des Stadtviertels zu passen. Sie spielte eine wichtige Rolle für die Entwicklung der einst größten Stadt der Welt.
22:05
Die Geschichte der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" beginnt im Jahr 1943. Eine Truppe von 20.000 jungen deutschen Rekruten kommt in der Normandie zum Einsatz, wo die Westalliierten im Juni 1944 landen. Die meisten der jungen Männer sind nicht älter als 17 und im NS-Staat aufgewachsen. Sie haben seine Ideologie verinnerlicht, sind fanatisch und bereit, für Hitler zu kämpfen und zu sterben. Einige begehen grausame Morde. Die Hälfte von ihnen wird den Krieg nicht überleben.
23:05
Im April 1945 starten die Sowjets den wohl größten Artillerieangriff aller Zeiten. Über eine Million Rotarmisten, tausende Panzer und eine Armada schwerer Geschütze rücken auf die deutsche Hauptstadt vor, nachdem die Rote Armee im Januar ganz Polen zurückerobert hat. Der Zusammenbruch des Dritten Reichs ist nicht mehr aufzuhalten. Die erbitterten Straßenkämpfe in Berlin beenden die 12-jährige Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und schlagen ein neues Kapitel der Geschichte auf.