21:05
Wie ein Komet kam er auf den Kiez und ebenso hat er ihn wieder verlassen - so die Kiez-Größe Karl Heinz "Kalle" Schwensen über seinen Freund Klaus Barkowsky, den "schönen Klaus". Die Reportage erzählt die Geschichte Barkowskys: ein Leben in Saus und Braus, finanziert durch Prostitution - ein Reeperbahn-Märchen, das durch Gewalt, Drogen und Alkohol immer mehr zum Albtraum wurde.
22:05
Diese Folge konzentriert sich auf kleine, aber aufschlussreiche Begebenheiten am Rande der Geschichte, gesammelt von Stefan Aust und seinem Team. Sie zeigen das Ende der DDR: kuriose Szenen wie die letzten Verkehrskontrollen der Volkspolizei, erschütternde Einblicke in DDR-Gefängnisse und bedeutende Momente wie den Abzug sowjetischer Truppen. Ein Interview mit Wladimir Putin, damals Vizebürgermeister in St. Petersburg, thematisiert Versorgungsprobleme, während DDR-Bürger die neue Hymne einüben.
23:00
Der Zerfall der UdSSR führte in Russland zu einer Krise. Die Reformen des Präsidenten Michail Gorbatschow, der die deutsche Wiedervereinigung ermöglicht hatte, waren umstritten. Im August 1991 scheiterte ein Putsch gegen ihn. "SPIEGEL TV" dokumentierte die Spannungen in Moskau. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs verfolgte Stefan Aust die spannende Suche nach dem verschollenen Bernsteinzimmer.
23:55
Heinrich Himmler war einer der mächtigsten und einflussreichsten Männer des NS-Regimes, und einer der grausamsten. Als Vordenker der rassistischen Nazi-Ideologie, Gestapo-Leiter und Chefstratege der Konzentrationslager gehört er zu den Hauptverantwortlichen des Holocaust. Die Dokumentation zeichnet seinen zielstrebig-karrieristischen Weg vom Bürgersohn aus katholischem Elternhaus an die Spitze des Dritten Reiches nach und widmet sich dabei der ewigen Frage: Wie kommt das Böse in den Menschen?