15:10
Hubert und Staller werden zur Öffnung einer Etagenwohnung gerufen, in der ein Wasserschaden vermutet wird. Schnell wird klar, warum dem Hausmeister niemand die Tür geöffnet hatte: Die junge Mieterin ist mit einer Pfanne erschlagen worden! Während sich Hubert und Staller am Tatort umsehen, überschlagen sich anderenorts die Ereignisse: Die neue Bäckereibesitzerin Barbara Hansen will auf dem Hof von Bauer Meißner einen Räucherschinken kaufen. Der gemütliche und ausgeglichene Räucherschorsch, wie ihn alle nennen, wirkt an diesem Tag unruhig und nervös. Als Hansen auch noch zufällig ein Versteck mit blutverschmierter Kleidung entdeckt, beschleicht sie ein ungutes Gefühl. Gerade, als sie Huberts Nummer wählt, wird sie von Meißner überwältigt und in seiner Scheune gefesselt und geknebelt. Derweil erfahren Hubert und Staller von einem Zeugen am Tatort, dass eine Person beobachtet wurde, die aus dem Haus gelaufen und in einen Lieferwagen mit dem Schriftzug "Räucherschorsch" gestiegen war. Nun erinnert sich Hubert an den unterbrochenen Anruf von Barbara. Da die Tür der Bäckerei verschlossen ist, verschaffen sie sich gewaltsam Zugang zum Laden. Von Hansen fehlt jede Spur, in ihrem Kalender steht allerdings ein Termin beim "Räucherschorsch" ... So langsam dämmert es den Polizisten: Hier ist etwas faul! Als sie auf Meißners Hof ankommen, verschanzt sich der in der Scheune und droht, die Biogas-Anlage und damit auch sich und Barbara Hansen in die Luft zu jagen. Polizeirat Girwidz greift angesichts der dramatischen Geiselnahme höchstpersönlich ein und versucht, die Situation diplomatisch zu entschärfen. Aber der Räucherschorsch streitet nicht nur ab, die Tote zu kennen, er will auch nicht aus der Scheune kommen, bis seine Unschuld bewiesen ist und hält damit das ganze Revier auf Trab...
16:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
16:15
18:00
18:15
Ob Wochenendtrip oder Fernreise: Der richtige Koffer entscheidet oft mit, wie entspannt man am Ziel ankommt. Besonders Hartschalenkoffer erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch woran erkennt man gute Qualität? Und wie viel sollte man für einen zuverlässigen Reisebegleiter investieren? Neben der Stabilität spielen vor allem Handhabung, Gewicht und eine clevere Innenaufteilung eine entscheidende Rolle. Ein Experte erklärt, wie sich hochwertige Verarbeitung erkennen lässt und welche Details den Unterschied machen - vom Reißverschluss über die Rollen bis zur Belastbarkeit der Schale. Moderatorin Yvonne Willicks lässt im Labor drei Modelle aus verschiedenen Preisklassen testen. Günstig - mittel - hochpreisig. Beurteilt werden Robustheit, Rollen und das Preis- Leistungsverhältnis. Wie teuer muss ein guter Koffer sein? Am Dortmunder Flughafen will Yvonne herausfinden, welcher Koffer für Flugreisen am besten geeignet ist. Ein stabiler Hartschalen- oder besser ein flexibler Weichschalenkoffer? Und es gibt Tipps vom Profi, worauf man achten sollte, damit das Gepäck sicher und unversehrt ankommt. Außerdem geht's auf Zug-Reise mit Familie Pirrung und auf Kreuzfahrt mit den Freunden Gregory und Felix. Sie testen, wie nützlich Packwürfel und Vakuumbeutel wirklich sind. Halten die Reisehelfer, was sie versprechen? Ordnung, Knitterschutz und mehr Platz im Koffer?
18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Anna und Stephan wohnen in Horstmar bei Münster. Im Sommer machen sie Urlaub an der Ostseeküste. Mit ihrem Pick-up geht es nach Polen. Sie sind gut vorbereitet und während der Fahrt flexibel: Auf die Pick-up-Ladefläche ist eine geräumige Wohnkabine gebaut, in der sie überall übernachten können.
21:00
Britta und Andreas aus Dorsten haben sich vor zwei Jahren einen großen Traum erfüllt und einen Wohnauflieger gekauft. Die ersten Touren mit dem Zuhause auf Rädern haben gut geklappt. Jetzt wollen sie es bis nach Apulien schaffen. Dafür haben sie vier Wochen eingeplant. Mit dabei ist ihre brandneue Vespa mit Beiwagen für Hund Toni. Für Andreas stellt das aber eine ungewohnte Herausforderung dar, denn das Gespann ist nur 14 Meter lang und 50 cm breiter. Über Kampanien, Neapel und Matera geht es weiter nach zum Campingplatz in Alberobello. Der ist randvoll und Britta und Andreas haben nicht gebucht! Hund Toni wird jetzt selbst zur Touristenattraktion: Die erste Ausfahrt mit der Vespa und Toni im Beiwagen!
21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:15
1994 ist Recep Tayyip Erdogan ein politischer Nobody - doch er hat ein Ziel: Er will ganz nach oben. Mit einer überraschenden Strategie gewinnt er die Bürgermeisterwahl in Istanbul - er mobilisiert die Frauen, sie tragen ihn zum Sieg. Als Bürgermeister inszeniert er sich erfolgreich als Stimme der Unterdrückten und als Macher einer Millionenstadt. Für viele wird er zum Hoffnungsträger. Andere sehen ihn als islamistische Gefahr. Sein Aufstieg ruft mächtige Gegner auf den Plan: Das Militär, Hüter des säkularen Staates, zwingt seine politische Bewegung in die Knie. Erdogan widersetzt sich - und zahlt einen hohen Preis. Als er religiöse Diskriminierung anprangert und ein Gedicht rezitiert, wird er verurteilt, muss ins Gefängnis und erhält Politikverbot. Seine Karriere scheint beendet. Doch auf dem Weg in die Haft geschieht das Unerwartete: Hunderttausende feiern ihn wie einen Popstar. Ist dies wirklich sein Ende - oder erst der Anfang?
23:00
Nach nur vier Monaten Haft kehrt Erdogan zurück - in ein Land am Abgrund. Ein verheerendes Erdbeben, eine schwere Wirtschaftskrise und das Versagen der politischen Elite erschüttern die Türkei. Millionen verlieren das Vertrauen in den Staat. Erdogan erkennt seine Chance - und erfindet sich neu. "Er war wie ein guter Teig", erinnert sich Nihal Olçok, die schon seinen Bürgermeisterwahlkampf unterstützte, "man konnte Börek aus ihm machen, oder Baklava". Mit der Gründung der AKP legt er sein islamistisches Image ab. Erdogan trifft den Nerv einer wütenden Nation. Der Plan geht auf, die AKP gewinnt die Wahlen. Trotz Politikverbots bahnt er sich mit taktischem Geschick den Weg an die Spitze - und wird Premierminister. Erdogan treibt Reformen voran, führt die Türkei auf EU-Kurs und entfacht eine Aufbruchsstimmung. Doch der Widerstand wächst. Als Europa auf Distanz geht, richtet er den Blick nach innen - und riskiert alles im Kampf gegen die alten Eliten. Verhaftungswellen erschüttern das Land, Kritiker schlagen Alarm. Ist das der Aufbruch einer neuen Türkei - oder der Beginn eines gefährlichen Machtumbaus?
23:45
Als Barack Obama nach seinem Amtsantritt die Türkei 2009 als erstes Ziel für einen Staatsbesuch auswählt, steht Recep Tayyip Erdogan auf dem Höhepunkt seines internationalen Ansehens. Er gilt jetzt als Brückenbauer zwischen Islam und Demokratie. Beim Arabischen Frühling lässt er sich in Kairo wie ein Heilsbringer feiern. Ein Moment, der ihm - so Beobachter - "den Kopf verdreht". Weggefährten berichten, Erdogan sei "ein anderer geworden", getrieben von dem Gefühl: "Es gibt niemanden, der größer ist als wir." Erdogan entpuppt sich als Machtpolitiker, der keine Grenzen mehr akzeptiert. Er beschwört eine "neue Türkei", orientiert am Erbe des Osmanischen Reichs, und treibt das Land auf einen religiös geprägten Kurs. Als Hunderttausende dagegen bei den Gezi-Protesten 2013 aufbegehren, duldet Erdogan keine Kritik. Er sieht die Demonstranten nicht als Bürger, sondern als Feinde. Der Konflikt spaltet das Land - und trifft ihn persönlich: "Das war der größte Schock seiner bisherigen Karriere - denn damit hat er nicht gerechnet", erinnert sich der damalige WELT-Korrespondent Deniz Yücel. Trotz immer neuer Skandale baut Erdogan seine Macht weiter aus. 2014 lässt er sich zum Präsidenten wählen, inszeniert sich auch im Ausland als Stimme der Türken und lässt sich einen gigantischen Präsidentenpalast bauen - gegen alle Widerstände. Sein Ziel ist klar: mehr Macht, ein neues System, eine Türkei nach seinen Regeln. Doch im Verborgenen formiert sich Widerstand. Für Erdogan unsichtbar - aber entschlossen, ihn zu stürzen.