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TV Programm für WDR Köln am 26.03.2026

Jetzt

Die Paartherapie 23:00

Die Paartherapie: Babysitter können Beziehungen retten

Menschen

Warum streiten wir nur noch? Wie können wir es schaffen, wieder Leidenschaft in unsere Beziehung zu bringen? Und funktionieren wir überhaupt noch als Paar? Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem sich Menschen nicht gern beraten und coachen lassen. Es gibt Coaches für die berufliche Orientierung, für Ernährung, für Fitness. Nur im Bereich der Liebe ist es für viele ein Tabu, sich Hilfe zu holen und darüber zu sprechen. In der sechsteiligen Dokuserie "Die Paartherapie" begeben sich vier Paare auf die Couch. Sie wollen offen über ihre Probleme sprechen und in einem Intensivcoaching ihre Beziehung mithilfe von Paartherapeut Eric Hegmann aus der Krise führen. Sabrina (29) und Sebastian (34) sind seit fünf Jahren ein Paar, nun stehen sie unmittelbar vor der Trennung. "Wenn alles gut geht, sind wir ein Traumpaar", sagt Sabrina. Doch vieles läuft nicht gut: Streits eskalieren immer häufiger, tagelang schweigen sich die beiden dann an. Auch für Katharina (37) und Holger (43) ist die Therapie ihre letzte Chance, sagen sie. "Ich möchte Sicherheit haben, und zwar überall. Und die kriege ich aber nicht", sagt die mit dem zweiten Kind hochschwangere Katharina. Holger hat das Gefühl, dass Katharina in erster Linie nur noch Mutter ist. Ihm fehlt seine Partnerin, auch in sexueller Hinsicht. Aber es muss nicht immer eine Trennung kurz bevorstehen. Auch "kleine Verletzungen im Alltag, die sammeln sich, die stauen sich auf", sagt Eric Hegmann. So geht es Miriam (33) und ihrer Partnerin Pauline (32), deren volle To-do-Liste ihre romantische Beziehung verdrängt. Und auch Eva (28) und Benyamin (32) merken, dass die Energiefresser des Alltags an ihrer Beziehung zehren. Paartherapeut Eric Hegmann arbeitet seit fast 20 Jahren mit Paaren zusammen und hilft ihnen, die Gespräche zu führen, die sie führen müssten, aber bisher nicht führen konnten. Auf einfühlsame, humorvolle und mitunter auch bestimmte Art und Weise legt er den Finger in die Wunde und spricht das an, was viele Partnerinnen und Partner bisher nicht benennen konnten.

Danach

Y-Kollektiv 23:30

Y-Kollektiv: Weg vom Crack! - Frauen in der Drogenszene

Reportage

Über 14 Entzüge hat sie hinter sich. Jamina ist 20 Jahre alt und momentan clean. Davor hat sie so ziemlich alles genommen, auch Crack und Heroin. Der Crack-Konsum in Deutschland steigt und wird immer sichtbarer. Häufig im Bahnhofsumfeld. Reisende schauen weg oder fühlen sich sogar bedroht. Welche Geschichten verbergen sich hinter den Menschen? Und was bedeutet es, als Frau in der Drogenszene zu sein? "Es ist das Crack, was alle Menschen so kaputt macht. Wenn du nur einen Kopf geraucht hast, willst du mehr und mehr und mehr. Du machst alles dafür, alles." Jamina will weg vom Crack, verarbeitet und teilt ihre Ausstiegs-Erfahrungen aus der Drogenszene auf TikTok. Shirley ist davon überzeugt, dass Crack den Umgang der Konsumierenden untereinander verändert: "Die belügen dich nur noch, die beklauen dich nur noch. Da ist kein Vertrauen mehr." Crack ist aufgekochtes Heroin und wird geraucht. Die psychische Abhängigkeit ist hoch, der körperliche Verfall ebenfalls. Y-Reporterin Alexandra Bidian taucht in die Welt der Düsseldorfer Drogenszene ein. Sie porträtiert zwei Frauen, die seit ihrer Jugend Drogen konsumieren. Jamina, die gerade clean ist und Shirley, die seit einem Jahr wieder auf der Straße lebt. Zum wiederholten Mal in ihrem Leben. Die beiden Frauen sprechen offen über ihre heftigen Erfahrungen. Über die Gründe, die sie in die Szene brachten und über die Abwärtsspirale, die sie immer tiefer hineinsinken ließ.