18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Erneut geht es auf Entdeckungsreise durch das ländliche Nordrhein-Westfalen. Sechs junge engagierte Landfrauen und Landmänner öffnen in den sechs Folgen die Türen ihrer Höfe und gewähren persönliche Einblicke in ihren Alltag, ihre Familiengeschichten und die Herstellung hochwertiger Lebensmittel. Mit Produkten vom Hof und aus der Region verwöhnen sie ihre Gäste mit einem kreativen Land-Menü. Am Ende bewerten sie sowohl das kulinarische Programm als auch das Hof-Erlebnis. Wer richtet den schönsten "Land & lecker"-Tag aus? Im großen Finale von Land & lecker empfängt Obstbäuerin Marlen Baumann ihre Gäste auf dem traditionsreichen Wardmanshof in Rees am Niederrhein. Zwischen blühenden Obstplantagen, Rheinlandschaft und Familiengeschichte zeigt die 40-Jährige, wie viel Leidenschaft, Mut und Handarbeit in jedem einzelnen Apfel stecken. Marlen führt den Hof bereits in vierter Generation - als Ein-Frau-Betrieb und getrennt erziehende Mutter von zwei Kindern. Auf zehn Hektar wachsen mehr als 30.000 Obstbäume mit 13 Apfel- und fünf Birnensorten. Schon als Kind war sie von Äpfeln umgeben. Heute verbindet sie ihr gärtnerisches Fachwissen mit dem Anspruch, möglichst nachhaltig und naturnah zu wirtschaften. Dabei stellt sie sich täglich den Herausforderungen des Obstbaus - von Frostschäden über die Folgen des Klimawandels bis hin zu den Vorurteilen, denen Frauen in der Landwirtschaft noch immer begegnen. Marlen kreiert ein Menü, das ihre Leidenschaft für heimisches Obst widerspiegelt: Zum Auftakt serviert sie Omas Kartoffelsalat mit Kichererbsen, Kürbis und Äpfeln. Es folgt Pinsa mit Ziegenkäse und Birne und Salat mit Ziegenfrischkäse und Apfel. Den süßen Abschluss bildet ein Ernteapfel mit Bourbon-Vanille. Mit dabei: Uli Schauerte hat den Milchviehhof seiner Eltern in Arnsberg in einen vielseitigen Bauernhof umgewandelt, mit Gemüse, Schnittblumen und vielen Tieren. Delia Bögel zieht im Tecklenburger Land japanische Rinder groß und bietet mit ihnen Wagyu-Weinwanderungen an. In Paderborn züchtet Cindy Vollmer-Halsband sowohl Schweine als auch Island-Ponys und legt besonderen Wert auf das Tierwohl. Sonnenblumen, Raps, Hanf und Lein als auch Leindotter baut Johanna Liesen mit ihrer Familie im Rheinland an und presst daraus Speiseöle. Im Teutoburger Wald hält Nils Möller afrikanische Strauße und Alpakas auf seinen Weiden und verkauft Straußenfleisch und -eier.
21:00
In der neunten Staffel der beliebten WDR-Sommerreihe "Lecker an Bord" setzen die Spitzenköche Björn Freitag und Frank Buchholz erneut Kurs auf die niederländische Provinz Friesland. Ihre kulinarische Entdeckungstour führt sie diesmal noch weiter in den Norden - bis ans Wattenmeer. Entlang der Nordseeküste treffen sie auf salzige Böden, frische Meeresluft und viele kulinarische Überraschungen. Auch in dieser Staffel wieder mit an Bord: Skipper und "Wahlfriese" Kai Linnenbrügger. Er steuert das Hausboot von der Stadt Dokkum mit ihrem charmant-historischen Flair über Leeuwarden, die quirlige Hauptstadt Frieslands, bis nach Harlingen - dem Fischerort an der Nordsee. Auch in der letzten Folge dieses Sommers liegt das Hausboot im Zuiderhaven in Harlingen. Von hier aus startet Frank nach Wijnaldum zu Sien Niermeyer. Die Biologielehrerin denkt Schule neu und verlegt das Klassenzimmer direkt in die Natur: In ihrem Schulgarten lernt Frank Spannendes über essbare Blüten und erntet Borretsch für das Abendessen aus einem mannshohen Blütenmeer. Für Björn steht heute ein echtes Abenteuer an: Er begleitet Fischer Jack Koornstra auf Krabbenfang im Wattenmeer. Um an Bord des Kutters zu gelangen, bekommt Björn Unterstützung von Skipper Kai und seinen Kollegen von der Seenotrettung: Im Rahmen einer Kontrollfahrt bringen sie ihn zu Captain Jack aufs Krabbenschiff. Dort erlebt der Spitzenkoch hautnah, wie Nordseekrabben gefangen werden - und darf für einen kurzen Moment selbst das Ruder übernehmen und den Kutter steuern. Franks letzte Station ist die Mühle von Christa Bruggenkamp in Witmarsum. Die junge Müllerin gehört zu den wenigen Frauen in diesem traditionellen Beruf. Zusammen mit Bäcker Jippe zeigt sie Frank zwei Spezialitäten: die Friesenkekse "Dumkes" und das typische friesische Kastenroggenbrot. Frank packt bei der Herstellung kräftig mit an. Zurück an Bord haben sich die Köche für das Finale etwas Besonders ausgedacht: Als Entrée servieren sie Nordseekrabbenlasagne mit Kräutersalat, aufgeschlagenem Rührei und Blüten-Tempura, als Hauptspeise Seezungenrolle mit Zucchini-Blattspinat, frittierten Reisbällchen und Safransauce. Zum Dinner an Bord sind die Menschen eingeladen, die die Köche auf ihren Streifzügen besucht haben.
21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:15
Die Kabarettsendung ist das Urgestein im deutschen Fernsehen. Seit 1988 werden das aktuelle Tagesgeschehen und Vertreter aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens aufs Korn genommen. Hier kriegt jeder sein Fett weg!
23:15
Jean Pütz, geboren 1936 in Köln, besuchte die Handwerkerschule Luxemburgs, studierte Naturwissenschaften und Soziologie in Köln, wurde seiner didaktischen Fähigkeiten wegen zu einer Instanz der Populärwissenschaft. Mit der von ihm erfundenen "Hobbythek" avancierte er im Fernsehen zur Kultfigur - preisgekrönt, verehrt und nicht nur wegen seiner Ähnlichkeit zu Albert Einstein gerne persifliert. In Hunderten von Fernsehsendungen und vielen Büchern erklärte er leicht verständlich Elektronik oder Naturgesetze, führte er vor, wie man selbst Bier, Parfüm, Waschmittel oder Fruchtsirup "bastelt". Denn stets hatte er "da mal was vorbereitet". Das im Sommer 2026 von Klaus Michael Heinz im privaten Heim von Jean Pütz geführte Gespräch schreibt die "WDR Geschichte(n)" fort, jene 2018 begonnene "Zeitreise in Interviews", in denen Frauen und Männer dazu befragt werden, was sie im Laufe der Jahrzehnte vor und hinter den Mikrofonen oder den Kameras erlebten, gestalteten und bewirkten.