22:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:30
Bei einem Strandspaziergang mit seiner 17-jährigen Tochter Wiebke wird der Schwanitzer Beamte Bent Fehrenkamp von einem Unbekannten brutal niedergeschlagen. Anschließend fehlt von Wiebke jede Spur. Ein anonymer Anrufer, offensichtlich ihr Entführer, fordert 100.000 Euro für ihre Freilassung. Unterdessen bekommt Hauke Besuch von der Gärtnerin Frau Irmler, deren Schildkröte angeblich vom Tisch gefallen ist. Wie Lona und Hauke bald herausfinden, ist in beiden Fällen nichts, wie es scheint. Doch richtig gefährlich wird es erst, als sich die Fälle durch eine schicksalhafte Begegnung miteinander vermischen. Denn Frau Irmler ist eine tickende Zeitbombe, die dringend entschärft werden muss. Dass Jule sich nebenbei in den verdeckten Ermittler Timo verliebt, macht es für Hauke nicht gerade einfacher.
23:55
Marseille, in den 1930er-Jahren: Von bewaffneten Soldaten eskortiert, zieht eine Gruppe von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in eine Strafkolonie in Französisch-Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charrière, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings ("Papillon") als Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Er freundet sich mit dem Betrüger Louis Dega an und plant, mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und erhält Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Arztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, Henri ist längst ein alter Mann, doch sein Freiheitswillen ist ungebrochen.