18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Politik in Nordrhein-Westfalen
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Umgeben von den höchsten Bergen Europas liegt das Aostatal. Wer hindurchfährt, genießt fantastische Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel von Mont Blanc, Matterhorn und Gran Paradiso. Urlaubern bietet die italienische Region Möglichkeiten zum Wandern, Mountainbiken und Klettern, und selbst im Sommer zum Skifahren. Anne Willmes schwingt sich außerdem an einer ZipLine über eine Schlucht und probiert die für die Region typische Sportart "Rebatta". Sie genießt das kulinarische Angebot der Grenzregion - den berühmten Fontina-Käse und den Jambon de Bosses-Schinken. Im Aostatal spricht man neben Italienisch und Französisch auch seltene Dialekte wie Patois und Titsch. Skifahren im Sommer Schon der Weg hoch auf 3.500 m ist ein Erlebnis. Denn die Gondel des Skyway Mont Blanc dreht sich um 360°. Nach dem Besuch der Aussichtsterrasse macht Anne Willmes mit Steigeisen eine geführte Gletscherwanderung. Mit Blick auf das Matterhorn fährt sie auf das Plateau Rosa, um Simone Origone, den langjährigen Rekordhalter im Speed-Ski zu treffen und mit ihm Ski zu fahren. Seltene Dialekte und eine einzigartige Sportart Vor dem römischen Theater in Aosta trifft Anne Willmes die Musikgruppe "Trouveur Valdotèn": Gesungen wird in Patois, einer alten frankoprovenzalischen Sprache. Im Gressoney Tal spricht man bis heute Titsch, einen Dialekt, den die Walser im 13. Jahrhundert aus der Schweiz mitbrachten. Anne Willmes probiert auch den für die Region typischen Mannschaftssport Rebatta. Sie versucht, den kleinen Ball mit einem Schläger zu treffen und möglichst weit zu schlagen. Zwei Schlösser und eine Festung Das Schloss von Issogne ist eine beeindruckende Renaissance-Residenz. Anne Willmes besichtigt die gut erhaltenen Fresken mit Alltagsszenen, garniert mit Sprüchen aus den letzten 500 Jahren: "Graffitis" der Vergangenheit. Schloss Savoyen im Gressoneytal hat eine spätromantische Architektur, aber auch ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, das die dort lebende Königin Margarethe um 1900 zur eigenen Bequemlichkeit bauen ließ. Die Festung Bard beherbergt fünf Museen, unter anderem zu den Angriffen Napoleons auf das Aostatal.
21:45
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:10
Arnd Zeigler zeigt in dieser Sendung Videos aus der Welt des Fußballs. Wichtig dabei ist der Austausch mit dem Publikum: Diese rufen live in der Sendung an, um mit dem Moderator über die Neuigkeiten aus der Welt ihres Lieblingssports zu diskutieren.
22:45
Was als ein netter Abend am Rheinufer beginnt, endet für Kommissarin Arda Turan mit einem unerwarteten Einsatz. Die ehemalige Hochleistungsschwimmerin zieht einen leblosen Taucher aus dem Fluss. Doch war das wirklich ein Unfall? Jägers Argwohn ist ebenfalls geweckt und das Team der "WaPo" beginnt mit den Ermittlungen. Der Tote ist Vincent Kraus, der eine Tauchschule an der Ruhr betrieben hat. Sein Kompagnon Sven Moeller wird schnell zum Hauptverdächtigen, da er immer wieder Firmengeld unterschlagen hat: Kam Vincent Kraus dahinter und musste deswegen sterben? Auch die Ehefrau des Toten hat ein Motiv. Vincent wollte sie verlassen und mit seiner neuen Freundin auswandern. Die Beweise gegen die Verdächtigen reichen allerdings nicht aus. Doch dann stoßen die Polizisten auf einen Fall, der schon Jahrzehnte zurückliegt und enthüllen ein gut gehütetes Geheimnis.
23:35
In seinem Dokumentarfilm BOWIE - DER LETZTE AKT zeichnet der britische Filmemacher Jonathan Stiasny das letzte kreative Kapitel eines der innovativsten Künstler der Musikgeschichte nach - 10 Jahre nach Bowies Tod. Am 8. Januar 2016 erschien David Bowies letztes Studioalbum "Blackstar". Nur zwei Tage später starb Bowie in New York City mit 69 Jahren an seiner Krebserkrankung. Zehn Jahre nach seinem Tod untersucht BOWIE - DER LETZTE AKT, wie der britische Sänger, Produzent und Schauspieler, der Meister der Verwandlung, seine Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit in ein letztes künstlerisches Statement verwandelte. Der Film beginnt in den Neunzigern, einer turbulenten Zeit für Bowie: Einst als Chamäleon des Pop gefeiert, gerät er in Konflikt mit einer sich wandelnden Musikindustrie. Die Kritiken sind vernichtend, und Bowies Stern scheint zu sinken. Er selbst fürchtet, nicht mehr die kreative Kraft vergangener Tage zu besitzen. Doch Bowie ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern erkämpft sich Schritt für Schritt seine Kreativität zurück. Im Jahr 2000 feiert er ein grandioses Comeback beim Glastonbury Festival, das bis heute als eines der besten Konzerte in der langen Geschichte des Festivals gilt. Mit "Blackstar" schafft er schließlich sein letztes Meisterwerk - während er schwerkrank dem Tod ins Auge blickt. Bowies Ziel ist einfach und kühn zugleich: das beste Album seines Lebens zu schaffen - ein Requiem für sich selbst.
01:05
David Bowie sagte schon 1973 über sich selbst: "Ich bin ein Sammler, und ich sammle Persönlichkeiten und Ideen." Eine mehr als zutreffende Selbstbeschreibung, denn der in London geborene Bowie etablierte sich nicht nur in verschiedenen künstlerischen Bereichen als Musiker, Songwriter, Produzent und Schauspieler, sondern legte sich im Laufe seiner Karriere stets wechselnde schillernde Bühnenpersönlichkeiten und Alter Egos zu. Von "Ziggy Stardust" in den 70ern über den traurigen Harlekin aus "Ashes To Ashes", "Aladdin Sane" bis zum "Thin White Duke" - mit jedem neuen Album schlüpfte er nicht nur immer wieder in unterschiedliche Rollen, sondern erfand sich auch musikalisch jedes Mal neu. So bediente Bowie sich beim psychedelischen Pop, Glam-und-Glitter-Rock sowie extravagantem Punk-Rock, bis er dann Mitte der 80er mit seinem sophisticated Pop im Mainstream angelangte. David Bowie galt als künstlerisches Chamäleon, was seinen Charakter so schwer greifbar, ihn aber neben seiner Musik wohl auch zu einem der einflussreichsten Künstler unserer Zeit machte. In Erinnerung an den Ausnahmekünstler zeigen wir den Mitschnitt des außergewöhnlichen David Bowie Konzertes auf der Loreley in St. Goarshausen von 1996.
02:45
Es ist seit mehr als 200 Jahren das bunteste und lauteste Fest in Köln. 1823 gründeten einige Männer aus der Kölner Oberschicht das sogenannte "Festordnende Komitee" - den Vorläufer des heutigen "Festkomitees Kölner Karneval". Denn das traditionelle Fest uferte immer mehr aus in Orgien und Gewalt. Der Karneval war in Gefahr. Ein Verbot durch die preußischen Herrscher drohte. Das neue Komitee wollte nun das Feiern organisieren. Am 10. Februar 1823 zog der erste Rosenmontagszug unter dem Motto "Thronbesteigung des Helden Carnevals" um den zentralen Neumarkt. Die 90-minütige Dokumentation blickt zurück auf 200 Jahre Karneval - eine Geschichte, die so nur in Köln spielen konnte. Dabei illustriert Archivmaterial aus fast hundert Jahren Karneval, wie in den vergangenen Jahrzehnten gefeiert wurde. In historischen Spielszenen wird die Gründungszeit um das Jahr 1823 lebendig. Die Schauspieler Moritz Heidelbach und Piet Fuchs verkörpern die Protagonisten Heinrich von Wittgenstein und Matthias de Nöel. Der Film erzählt auch von den Veränderungen des Kölner Karnevals in 200 Jahren. Von der ersten Narrenkappe bis zum großen Jubiläums-Rosenmontagszug war er immer auch ein Spiegelbild der Zeit. Brauchtum, Imageträger und Wirtschaftsfaktor in einem. Ein Gigant, der von der ehrenamtlichen Arbeit tausender Jecken in Vereinen, Gesellschaften, Pfarrgemeinden und Schulen lebt. Ein "Jeföhl", dem sich kaum jemand entziehen kann, spätestens "Wenn et Trömmelche jeht". Das Filmteam blickt dabei auch hinter die Kulissen und hat Tanzcorps bei den Proben besucht, das Dreigestirn bei der Anprobe ihres Ornats begleitet und in der Wagenbauhalle den Bau des Jubiläumswagens beobachtet. Prominente Jecke wie Jürgen Becker, Gaby Köster, Mirja Boes, Ludwig Sebus, Stephan Brings, und Festkomiteepräsident Christoph Kuckelkorn erzählen von 'ihrem' Karneval und blicken zurück auf ganz besondere Momente. "Alaaf - 200 Jahre Kölner Karneval" - ein TV-Event voller Musik, Witz und historischer Anekdoten. Eine Doku mit Spielfilm-Anteilen, in der sich die Zeiten mischen. Genauso verrückt, ausgelassen und auch manchmal melancholisch, wie der Karneval selbst.
04:15
200 Jahre organisierter Düsseldorfer Karneval! 200 Jahre Narrenfreiheit, politische Satire und Spaß. Schon immer war es im Düsseldorfer Karneval ein bisschen anders. Vor allem seit der Neuordnung 1825 - immer weltoffen und mit bissiger Persiflage. Das schönste und liebste Fest der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hatte in der Session 2024/2025 Jubiläum. Das karnevalistische Brauchtum wurde schon länger gepflegt. Doch 1825 erfolgte eine entscheidende Zäsur. Als Reaktion auf Verbots-Drohungen der damals regierenden Preußen wurde der Karneval in Düsseldorf in einer Weise neu organisiert, wie sie bis heute Bestand hat. Mit einer Festordnung, einem Komitee als oberster Planungs-Instanz und dem Rosenmontagszug als Höhepunkt der Feierlichkeiten. Und geblieben ist damit auch eine typische politische Widerborstigkeit, bis heute Markenzeichen des Düsseldorfer Karnevals. Das beginnt schon bei der Sessionseröffnung am 11.11., wenn die originäre Düsseldorfer Hofnarren-Figur des Hoppeditz eine bissige Rede an den Oberbürgermeister hält. Den Höhepunkt bildet der Rosenmontagszug mit den Motiven von Wagenbauer Jacques Tilly, die schon weltweit für Schlagzeilen gesorgt haben. Die Doku von Wilm Huygen ist auch eine Reise in die Vergangenheit: Mit einzigartigen Archivbildern und Interviews der entscheidenden Kräfte wird die Kraft der politischen Satire beleuchtet. Eine Erfolgsgeschichte des Düsseldorfer Karnevals seit der Neuordnung im 19ten Jahrhundert mit den Höhepunkten und auch den Schattenseiten seiner Geschichte. Wir besuchen die Menschen, die den Karneval lieben und leben. Von den unter dem Dach des Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. organisierten Jecken über Tänzerinnen und Tänzer, Jacques Tilly, dem Comitee-Präsidenten Lothar Hörning zu Prinz und Venetia. Hoppeditz Tom Bauer, Schneiderin Jule Klapdor und Nachwuchsförderin Barbara Oxenfort erzählen ihre Geschichten aus jahrelanger Erfahrung. Dazu kommen Einordnungen und persönliche Geschichten von ARD-Moderator und langjährigem Kommentator des Rosenmontags Sven Lorig, der in Düsseldorf aufgewachsenen Comedienne Lisa Feller und Büttenredner und katholischer Diakon Willibert Pauels ("Ne Bergische Jung"). Der Film ist eine jecke Reise in einen Karneval, der weit mehr ist als "Feiern auf Knopfdruck". Vom Hoppeditz-Erwachen am 11.11. über die Prinzenpaar-Kürung bis hin zum Rosenmontagszug. Die Zuschauenden sind mittendrin in der fünften Jahreszeit in Düsseldorf - mit ihren ganz individuellen Ausprägungen und der Betonung von Politik, Satire, Toleranz und natürlich auch Spaß und Altbier.