20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Fischland-Darß-Zingst: Malerische Orte, urwüchsige Natur und ihre Lage zwischen zwei Gewässern machen die Halbinsel zu einem Paradies für Wassersportler und für Besucher, die Ruhe und Weite suchen. Dazu Kultur und ganz viel Fischer- und Seefahrertradition. Für Wunderschön entdeckt Judith Rakers das faszinierende Land zwischen Ostsee und Bodden im Norden Deutschlands. Die 45 km lange Halbinsel an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns zwischen Rostock und Stralsund ist knapp 200 Quadratkilometer groß. Hier leben gerade einmal 9.600 Menschen, aber mehr als eine halbe Million Besucher kommen alljährlich hierher. Einst waren das Fischland, der Darß und der Zingst einzelne Inseln, aber Abtragung, Versandung und Schließung der Flutrinnen durch den Menschen machten im Laufe der Jahrhunderte aus den kleinen Inseln eine zusammenhängende Halbinsel. Eine sehr attraktive noch dazu. Hier stapeln sich die Postkartenmotive: die weißen feinsandigen Strände, die schnuckeligen Kapitänshäuser, die bunten geschnitzten Holztüren, der urwüchsige Weststrand, dazu die Ostsee und das Boddengewässer. Auf ihrer Inselreise versucht sich Judith Rakers im Wingsurfen in Wustrow, in Ahrenshoop steigt sie auf eines der typischen Zeesboote mit den braunen Segeln. Bei einem Rundflug über die Halbinsel lernt sie die vielfältige Landschaft von oben kennen. Sie erlebt, wie sich Strand, Natur und Kunst in Prerow vereinigen, und lernt, welche wichtige Rolle Wasserbüffel beim Landschaftsschutz spielen. Fischland-Darß-Zingst - Ein wahres Inselparadies mit feinen Sandstränden, Dünen und vielen spannenden Geschichten.
21:45
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:10
Arnd Zeigler zeigt in dieser Sendung Videos aus der Welt des Fußballs. Wichtig dabei ist der Austausch mit dem Publikum: Diese rufen live in der Sendung an, um mit dem Moderator über die Neuigkeiten aus der Welt ihres Lieblingssports zu diskutieren.
22:45
23:30
00:20
Eine Radlerin findet am Ufer des Bodensees einen toten Kajakfahrer. Als sie die Leiche umdreht, erschrickt sie: Es ist ihr Chef: Richard Röhmke, der das städtische Liegenschaftsamt leitet, erschlagen von einem Paddel. Röhmke war Herr über die Vergabe der neuen Lizenz des Seehotels, das eine Goldgrube ist und derzeit noch von Torsten und Doreen Drescher geleitet wird. Einer der zahlreichen Bewerber um die Lizenz ist Dirk Hassebrock auf dessen Lokal "Fischermanns" in der Nacht ein Buttersäureanschlag verübt wurde. Er hatte Röhmke in den Tagen vor dem Mord zunehmend aggressiver vorgeworfen, mit den Dreschers unter einer Decke zu stecken. Röhmkes Stellvertreterin Alina Tittus muss im Verhör mit Julia zugeben, dass sie nun in die Chefposition aufrückt. Bei der Durchsuchung von Röhmkes penibel aufgeräumter Wohnung entdeckt Paul einen Klarsichtbeutel mit 5000 Euro. Bestechungsgeld? Und wenn ja von wem? Dann wird mitten in der Nacht das Auto der Dreschers mit Farbe beschmiert und Frau Drescher wundert sich, dass ihr Mann angezogen im Freien vor ihr steht. Aber auch sie hat ein Geheimnis, das ihn grübeln lässt. Hassebrocks Alibi löst sich in Luft auf und Nele muss den Spott der Kollegen ertragen, weil ihr die Folgen ihres nächtlichen Einsatzes im Gesicht abzulesen sind. Jakob entdeckt auf dem See das Kanu des Verstorbenen mit dessen Handy. Ein weiterer Buttersäureanschlag auf ein Hotel lässt die Ermittler fast verzweifeln. Zumindest riecht Paul nun unerträglich.
01:10
Mittlerweile legendär sind die Festivals aus der Grugahalle und von der Loreley, welche in ganz Europa zu sehen waren. Das Kultprogramm ist zur Institution geworden und ein Muss für jeden wahren Rocker.
02:05
Mittlerweile legendär sind die Festivals aus der Grugahalle und von der Loreley, welche in ganz Europa zu sehen waren. Das Kultprogramm ist zur Institution geworden und ein Muss für jeden wahren Rocker.
02:20
Enola Gay ist der Name jenes Bombers der US Air Force, der bei den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki eingesetzt wurde. Es gab zwar auch schon mal eine Power Metal Band gleichen Namens, jetzt sind es aber vier Mann aus Belfast, die die Köln-Ehrenfelder Institution Bumann & Sohn unsicher machen. Die Noise-Punk-Band hat sich 2019 zusammengetan und ist live eine solche Macht, dass selbst Savages-Frontfrau Jehnny Beth und Iggy Pop voll des Lobes sind. Mit unbarmherzigen, politischen Lyrics, oft im Sprechgesang vorgetragen, knallharten Gitarrenwänden und einer gnadenlos getakteten Rhythmusgruppe bringen Enola Gay jeden Club zum Pogen und Schwitzen. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP "Gransha" begleiteten sie direkt ihre Landsleute von Therapy? auf deren Arena-Tournee. In ihren Texten positionieren sich die Vier gegen die Politik der Tories, die britische Klatschpresse, Turbokapitalismus und gesellschaftliche Missstände in Großbritannien. 2002 war Enola Gay die meistgebuchte irische Nachwuchsband auf Festivals. Der legendär kritische NME und der Rolling Stone nahmen sie in ihre Top-Listen 2022 auf.
03:20
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Am 28. November 2017 sind im Kölner Gebäude 9 zwei Bands aufeinandergetroffen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: Idles aus England und Hope aus Berlin. Die einen machen höchst aggressiven Postpunk, die anderen begeistern mit sphärischen Indietronics. Idles, die Engländer um den bärbeißigen Sänger Joe Talbot, sind sehr wütende Zeitgenossen. Ihr knallharter Gitarrensound wird betankt von Hardcore, Garagenrock und HipHop-Elementen. Die Band kommt aus dem ehemaligen Indie-Mekka Bristol, was zur Zeit der Bandgründung nur noch ein Schatten seiner selbst war. Dank Idles, einem der heißdiskutiertesten Newcomer aus UK, ist Bristol wieder auf der Musik-Karte verzeichnet. Die Liveshows von Idles grenzen an Wahnsinn und sind komplett unberechenbare Energie-Eruptionen. Ihre Vorband Hope scheint das totale Gegenteil zu sein. Der Sound der Berliner ist sehr sphärisch und düster. Stellenweise klingt die Band geradezu kalt, dann wieder ganz warm und nah. Dichte Synth-Teppiche wabern aus den Boxen, Noise-Gitarren und dezente Percussion erschaffen ein sehr intensives Hörerlebnis. Doch auch Hope haben Spaß am Dekonstruieren von Songstrukturen und "zerlegen" ihre Tracks gerne dann, wenn sie am schönsten sind, durch Noise und Verzerrungen in ihre Einzelteile.