13:50
Große Aufregung bei den Polarwölfen im Zoo: Auf ihrer Anlage soll der Rasen neu gesät werden. Vorübergehend werden die Wölfe deshalb ins Nachbargehege ausquartiert. Hier wohnt normalerweise Braunbärin Siddy. Das kanadische Rudel ist völlig aus dem Häuschen. Tierpfleger Markus Röbke und sein Team müssen sich mit der Gartenarbeit beeilen. Bei den Humboldt-Pinguinen im Tierpark sind die Pfleger auf die gesunde Lebensweise ihrer Tiere bedacht. Nach dem Frühsport im Wasser gibt's zum Frühstück lecker Fisch, präpariert mit einer Vitamintablette. Manch ein Pinguin stellt sich bei der Futtervergabe gleich zweimal an. Die Tierpflegerinnen müssen aufpassen, dass keiner eine "Überdosis" erhält. Wesentlich einfacher hat es da inzwischen Julian These im Umgang mit Gorilla Ivo. Dank regelmäßigem Clickertraining kann der Tierpfleger problemlos die Wunde hinter Ivos Ohr versorgen. Die hatte sich der Affenmann bei einer Rangelei mit den Gorilla-Weibchen zugezogen.
14:20
Revierleiter Girwidz hat Geburtstag und Hubert und Staller wollen einen besonders edlen Tropfen für ihn besorgen. Sie fahren zur Schnapsbrennerei Hüttmann. Dort finden sie den Obstbauern Hüttmann tot in seiner Brennerei vor erschlagen mit einer Flasche Obstler. Hüttmanns Enkelin Mara betrauert neben dem Tod des geliebten Opas vor allem den Verlust ihrer Schildkröte, die offensichtlich durch die offene Tür ausgebüxt ist. Zu Stallers Erstaunen sucht Hubert mit untypischem Eifer nach dem verschwundenen Tier. Die Schildkröte findet sich nicht mehr - dafür ein paar Haare. Sind sie eine erste heiße Spur? Pathologin Dr. Anja Licht kommt jedoch nicht weiter und so müssen Hubert und Staller DNA-Proben von allen Personen nehmen, die sich in der Brennerei des Toten aufhielten. Sie beginnen bei Forstwirt Luggi Waldner. Der hatte sich vor kurzem um ein Grundstück Hüttmanns bemüht, doch der sturköpfige Obstbauer wollte nicht verkaufen. Für die Ermittler ein mögliches Tatmotiv, aber: Mordet jemand für ein paar Hektar Forstland? Immerhin führt der Besuch bei Waldner auf die Spur von Bio-Obstbauer Franz Moser, den Nachbarn des Erschlagenen. Der lag seit längerem wegen dessen Gebrauch von Pestiziden im Streit mit Hüttmann. Moser lässt sich nur widerwillig auf den Gentest ein. Hat er etwas zu verbergen? Während der Bio-Bauer als Täter immer weiter ins Visier rückt, haben Hubert und Staller auch abseits der Ermittlungen einige Probleme: Stallers Zuneigung zu einer attraktiven Verkehrssünderin bringt ihm den Zorn von Revierleiter Girwidz ein. Dessen anstehender Geburtstag wiederum versetzt das ganze Revier in Aufregung. Und nicht zuletzt Huberts Suche nach der verschwundenen Schildkröte führt die beiden Ermittler scheinbar immer weiter weg von der Lösung des Falls. Oder sind es genau die Umwege, die schließlich ans Ziel führen?
15:10
Im Revier gehen empörte Beschwerden ein: Ein Nacktjogger treibt in Wolfratshausen sein Unwesen und die Polizei soll dem ein Ende setzen. Bei einer turbulenten Verfolgungsjagd kann der sportliche Adonis entkommen und Staller ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Staller wollte seinerseits eine Abkürzung über den Friedhof nehmen und ist dabei in ein offenes Grab gestürzt - und zwar direkt auf eine Leiche: Als Hubert Staller endlich findet und aus dem Loch heraushelfen will, entdeckt der eine leblose Hand, die neben Stallers Füßen aus der Erde ragt! Es handelt sich bei dem Toten um Alfred Hofbauer, den Totengräber der Gemeinde. Er war offenbar nachts beim Arbeiten überrascht und mit einem kräftigen Schlag auf den Kopf in die Grube befördert worden. Am Tatort lassen sich kaum brauchbare Spuren finden. Die Beamten finden lediglich eine zerquetschte Zigarettenpackung und einen Notizzettel mit dem Firmenlogo von Bestattungen Heller. Bestatter Thomas Heller und dessen sympathische Sekretärin Luise Schmidt können jedoch bei der Suche nach dem Täter nicht weiterhelfen. Laut Luise war Alfred ein herzensguter Mensch, niemand hatte etwas gegen ihn. Aber wurde Alfred wirklich seinem guten Ruf gerecht? Denn schon bald stellt sich heraus: Die sichergestellte Zigarettenpackung ist Schmuggelware! Hubert und Staller sind sich einig: Hier besteht ein Zusammenhang mit dem Mord. Doch leider fehlen eindeutige Beweise. Zum Glück können die Ermittler einen Zeugen ausfindig machen, der den ganzen Tathergang mit eigenen Augen gesehen hat: Die Krähe Günther. Sie war das Haustier und der beste Freund des Toten. Auch wenn Krähen als äußerst intelligent gelten, müssen Hubert und Staller ziemliche Kommunikationsprobleme überwinden. Weil die Beiden damit genug ausgelastet sind, liegt es nun in Riedls Verantwortung, sich um den sportlichen Nackten zu kümmern ...
16:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
16:15
18:00
18:15
Campen in romantischer Abgeschiedenheit oder auf vollgestopften Beton-Parkplätzen. Sundowner am Strand und lautstarkes Getöse in der Nachbarschaft. Seit sechs Jahren starten Menschen ihr Abenteuer in "Wir werden Camper", sammeln Erlebnisse von Mecklenburg bis Marseille und von Bergen bis Budapest. Und die Fan-Gemeinde wird von Jahr zu Jahr größer.
18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
20:45
Horst Schimanski ist schuld - und das wissen die Menschen in Ruhrort. Der raue Charme des Tatort-Kommissars aus den 80er-Jahren wird auf ewig mit dem Duisburger Hafen-Stadtteil verbunden sein. Einerseits. Doch andererseits hat sich seitdem auch viel getan. Der graue Kiez von Schimanski ist zu einem beliebten Wohnviertel geworden. Früher: Maloche und Ruhrgebiets-Tristesse, heute: viel Grün, zufriedene Bewohner und Pläne für die Zukunft. Ruhrort möchte kein Tatort mehr sein, sondern lebenswertes Quartier in einzigartiger Lage an Rhein und Ruhr. Das liegt auch an Menschen wie Jenny Breitkopf. Die 35-jährige hat vor kurzem die legendäre Kneipe "Zum Anker" übernommen - in der auch der Kommissar schon schwankend am Tresen stand. Jenny hat die Kneipe umbenannt und radikal verändert. In der "Ankerbar" gibt es statt Currywurst-Pommes neuerdings italienische Küche. Und dieser Wandel hat zumindest schon mal funktioniert. Die Autoren Clemens Gersch und Christian Dassel treffen in der 45minütigen WDR-Dokumentation auch Ruhrorter, die in der ganzen Welt zuhause waren und dennoch in Duisburg vor Anker gegangen sind. Astrid Szibat wohnt seit 16 Jahren am Neumarkt, mitten im Veedel. Sie ist Hutmacherin und hat ihr künstlerisches Handwerk in New York gelernt. Vom Big Apple nach Klein-Ruhrort? "Hier habe ich Platz für meinen Laden und meine Werkstatt. Und ich habe hier tolle Leute. Ich muss nur aus der Haustür gehen, und zack: Da sind sie!" Tolle Leute - wie etwa Peter Jaques, der sich selbst als "Dorfchronist" bezeichnet. Er hat die Facebook-Seite "Quartier Ruhrort" ins Leben gerufen, streift mit seiner Fotokamera durch die Straßen und Gassen und erzählt Geschichten - "positive Geschichten!", wie Peter betont - von Leuten, die sich für Ruhrort engagieren. Egal, ob es Manuela vom Blumenladen ist, die neuerdings auch selbstgemachten Kuchen anbietet, oder ob es der Verschönerungsverein ist, der die Hochbeete auf dem Neumarkt bemalt und bepflanzt: Wenn etwas passiert, ist Peter dabei. Früher, Mitte des vergangenen Jahrhunderts, war Ruhrort das, was man heute als No-Go-Area bezeichnen würde. Mehr als 100 Kneipen auf engstem Raum, schwere Jungs und leichte Mädchen, "Hier ging richtig die Post ab," sagt Hans Fennen vom Bürgerverein, "das war das St. Pauli am Rhein." Und dann kam "Tatort-Rambo" Horst Schimanski und drückte ab 1981 einem ganzen Stadtteil seinen Stempel auf. Er machte das Wort "Scheiße" im deutschen Fernsehen salonfähig und brachte seinen Partner Thanner damit ein ums andere Male zur Verzweiflung. Kein Wunder, dass es auch heute noch "Schimmi-Touren" durch Ruhrort gibt. Dagmar Dahmen bietet sie an. Sie ist Edel-Fan und Stadtteil-Guide, kennt alle Spielorte der 29 Tatort-Folgen und kann dazu Dutzende Anekdoten erzählen. Ihre Touren sind schnell ausgebucht. Die Autoren Clemens Gersch und Christian Dassel präsentieren "Schimanskis Ruhrort" als höchst wandlungsfähigen Stadtteil am Rhein: mit seiner Geschichte, mit seinen Herausforderungen, vor allem aber mit seinen Menschen, die ihr Dorf an jedem Tag zu einem besseren Ort machen möchten.
21:30
Otmar, Mats und Leonie sehen im nächtlich dunklen Wald einen hellen Strahl am Himmel und entdecken einen großen Krater mit einem metallischen Objekt darin. Im Nu spricht sich dieses Phänomen im Dorf herum; und sofort werden Vorkehrungen gegen eine drohende Alien-Invasion getroffen. Marie kann nur den Kopf schütteln und findet prompt den Rest eines Joints im Wald. Haben sich die Kinder das alles nur eingebildet? Als Marie aber das Objekt mit seltsamen Schriftzeichen selbst entdeckt, taucht plötzlich Marvin Hartwigsen aus Köln wieder auf, der sie in ihrem Aufklärungsdrang stark ausbremst. Marie muss sich fragen, was der Mann vorhat und was in drei Teufels Namen mit den Dörflern los ist.
22:15
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:30
Wortwitz, Situationskomik oder herrlich absurde Anekdoten: Diese Best-of-Ausgabe bringt die unterhaltsamsten und lustigsten Momente aus den vergangenen Jahren "Kölner Treff" auf den Bildschirm. Mit dabei: Bastian Bielendorfer und Özcan Cosar, die von ihrem gescheiterten Versuch erzählen, in Frankreich das "Supertalent" zu werden. Carolin Kebekus plaudert über schräge Online-Flirts und Oliver Welke erklärt, warum seine Eltern ihn für einen "typischen Ostwestfalen" halten. Freuen Sie sich außerdem auf komische Glanzlichter von Cordula Stratmann, Bastian Pastewka, Lilly Becker, Jan Josef Liefers und vielen weiteren.