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Ein Angeklagter wird von zwei Wachtmeistern in den Saal 7 des Kölner Landgerichts geführt. Er soll seine Stieftochter über viele Jahre sexuell missbraucht haben, bis zu 15 Jahre Haft drohen ihm. Der Richter, der das Urteil über ihn sprechen wird, heißt Christoph Kaufmann, seit über 20 Jahren schon ist er am Kölner Landgericht. Als Vorsitzender Richter verhandelt er "Jugendschutzsachen", eine harmlos klingende Umschreibung dessen, was für viele schlimmer ist als Mord: sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Kein Richter, keine Richterin in Deutschland hat so viel Erfahrung mit der strafrechtlichen Aufarbeitung dieses Delikts, das oft menschliche Abgründe offenbart, die auch für einen Richter manchmal schwer zu ertragen sind. Es gab Zeiten, in denen Kaufmanns 2. Große Strafkammer am Kölner Landgericht als "Schmuddelkammer" bezeichnet wurde. Viele Juristen meiden diesen Bereich. Kaufmann weiß warum: "Nirgends ist die Wahrheitsfindung für einen Richter schwieriger." Wenn es um sexuelle Gewalt geht, steht oft Aussage gegen Aussage. Selten gibt es Fotos oder Videos, auf denen die Täter zu sehen sind. "Meistens sind unsere einzigen Beweismittel die Erinnerungsbilder der fraglichen Opfer." Es sind fragile Beweise, weil die Taten oft sehr lang zurückliegen, die Erinnerungen an die traumatisierenden Erlebnisse sich verformt haben könnten oder verdrängt wurden. Es ist das erste Mal, dass ein Richter bereit ist, Einblick in seinen Arbeitsalltag am Gericht zu geben.
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Auch in der letzten Folge der Staffel erleben die Zuschauer:innen, mit welchen Herausforderungen es die Mainzer Polizist:innen zu tun haben. Ein bewaffneter Raubüberfall auf eine Tankstelle. Neben Kriminalhauptkommissar Dominic Gillot (45) und seinem Kollegen Thomas Schwarz (32) sind weitere Einsatzkräfte der Schutzpolizei vor Ort. Können die Bilder einer Überwachungskamera die Fahndung beschleunigen? Ein Einbruch auf einem Schrottplatz wirft Fragen auf. In der Nähe des Tatortes treffen Kolleg:innen der Schutzpolizei zwei Verdächtige. Die Täter? In der Altstadtwache meldet ein Autofahrer, der Fahrer eines vorausfahrenden Autos stünde unter starkem Alkoholeinfluss. Das Duo der Altstadtwache wird gerufen, weil zwei Personen einen jungen Mann beschuldigen, sie bestohlen zu haben. Polizeioberkommissarin Katharina Klüpfel (35) und ihr Kollege Michael Kirch (53) werden in dieser Nacht zu einer Wohnung gerufen. Die Polizist:innen finden die Bewohnerin blutend vor.