19:30
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Moderatoren geben den Zuschauern in dem Verbrauchermagazin Tipps rund um die Themenbereiche Service und Konsum. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziales.
21:00
Die Pflege und Betreuung älterer Menschen wird immer teurer. Über 3.600 Euro pro Monat für einen Heimplatz müssen die Menschen in Nordrhein-Westfalen mittlerweile durchschnittlich im ersten Jahr bezahlen. Gleichzeitig gibt es für den Ruhestand auch Hoffnung. Anna Planken trifft die 92-jährige Elisabeth Jacobi, die alleine in Bonn wohnt. Jetzt will ihre Tochter, dass sie in ihre Nähe nach Duisburg zieht. Aber wohin: in ein betreutes Wohnen, eine Senioren-WG oder doch in ein Heim? Beim Ehepaar Klaus und Bärbel Blankenagel wohnt die Betreuung im Haus: Jolanta, die Pflegerin aus Polen. Wie hoch sind die Kosten für eine ausländische Pflegerin? Was bedeutet es für Jolanta, über Monate von zuhause weg zu sein? Anna Planken ist überrascht, was sie vor Ort erlebt. Wer vorgesorgt hat, kann sich eventuell eine Luxus-Seniorenresidenz leisten, oder in ein Pflegeheim im Ausland ziehen. 93 Prozent der Menschen wollen aber am liebsten zuhause bleiben, und könnten dort von neuartigen Betreuungsdiensten profitieren, wie dem von Nada und Frank Urbaitis im Münsterland, die die ambulante Pflege neu angehen wollen. Was sie anders machen: Die Pflegerinnen besuchen die Kunden für mindestens zwei Stunden und helfen im Alltag und gegen die Einsamkeit.
21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:15
Wem gehört das Stadtbild? Ein Jahr nach einer Debatte, die die Nation bewegte Deutschland diskutiert wieder über Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Ausgelöst durch die Debatte um Migration und das "deutsche Stadtbild", angestoßen von Bundeskanzler Friedrich Merz, hat sich eine gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt geschoben, die weit über Kriminalität oder Asylpolitik hinausgeht: Wie verändert Zuwanderung das Land - und was bedeutet das emotional für die Menschen, die hier leben? Die Dokumentation "Tanz um Tabu" begibt sich auf eine Reise durch ein Deutschland im Wandel. Zwischen Bahnhofsvierteln, Schützenfesten, migrantisch geprägten Stadtteilen und Rheinromantik erkundet sie eine Nation zwischen Verlustgefühl, Fortschrittserzählung und der Suche nach einem neuen Wir. In Mönchengladbach scheint das klassische Bild der alten Bundesrepublik verblasst: Barber Shops statt Metzgereien, Shisha Bars statt Eckkneipen, Menschen mit internationaler Geschichte prägen längst das Straßenbild. Für manche ist das Ausdruck von Vielfalt und Realität eines modernen Einwanderungslandes. Für andere ein sichtbarer Verlust von Vertrautheit. Auch unter Menschen mit Migrationsgeschichte gehen die Meinungen auseinander. Ali, Betreiber eines Dönerstands, erzählt von harter Arbeit und dem Gefühl, dass Leistung heute weniger zählt als früher. Die Reise führt weiter in die ehemalige Bonner Republik - an den Rhein, nach Königswinter und zum Drachenfels. Dort treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Rheinromantik, deutsche Geschichte und die Sehnsucht nach einer alten Bundesrepublik, die viele mit Ordnung, Wohlstand und kultureller Sicherheit verbinden. Gibt es eine neue "Westalgie"? Und wie blickt die junge Generation auf diese nostalgische Rückschau? Darüber spricht unter anderem Johannes Volkmann, Enkel Helmut Kohls und Vertreter eines modernen Konservatismus. In Duisburg-Hochfeld wiederum zeigt sich eine andere Realität. Der Stadtteil ist seit Jahrzehnten von Einwanderung geprägt. Viele Familien haben sich hier ein Leben aufgebaut und verstehen Deutschland selbstverständlich als ihre Heimat. Doch gleichzeitig berichten Menschen wie der Pädagoge Burak Yilmaz von einem Gefühl anhaltender Fremdheit - trotz Generationen in Deutschland. "Tanz um Tabu" begleitet Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven: Politikerinnen, Unternehmer, Integrationsarbeiter, Intellektuelle und Bürger. Die Dokumentation stellt unbequeme Fragen: Warum fällt es Deutschland so schwer, ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur zu entwickeln? Was geht verloren, wenn Traditionen verschwinden - und was entsteht neu? Kann ein gemeinsames Zugehörigkeitsgefühl entstehen, wenn sich das Land demografisch grundlegend verändert? Die Dokumentation verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen: Migration, demografischer Wandel, wirtschaftlicher Strukturverlust, Kneipensterben, Identitätsdebatten und Integrationskonflikte. Sie beobachtet ein Land, das sich sichtbar verändert - und fragt, ob Deutschland noch weiß, wer es sein will.
22:45
Die Journalistin Johanna kehrt auf die Färöer-Inseln zurück. Dort möchte die 38-Jährige das Haus ihrer verstorbenen Eltern verkaufen und mit dem Trauma ihrer Kindheit abschließen: dem Verlust ihres Vaters, der damals unter ungeklärten Umständen auf hoher See ums Leben kam. Während Johanna ihre Privatangelegenheiten angeht, eskaliert ein Konflikt um die im Rest der Welt verbotene Jagd auf vorbeiziehende Grindwale. Als Johanna dann auch noch die Leiche eines jungen Tierschützers aus Frankreich auf einer Felsenklippe entdeckt, beginnt sie zu recherchieren. Eine Lanze in seinem Rücken lenkt den Verdacht auf die "Grindler", die Waljäger um Jacobsen und Brandur. Polizist Bjørg, ein Jugendfreund Johannas, möchte sich keinen Ärger einhandeln. Zwar verspricht ihm die Journalistin, sich aus allem herauszuhalten. Mit Unterstützung des Aktivisten Harms und seiner Schiffscrew möchte sie jedoch herausfinden, was offenbar vertuscht werden soll. Je tiefer Johanna in den Fall eintaucht, desto klarer erkennt sie: Die Lösung ist mit ihrer eigenen Vergangenheit und verdrängten Erinnerungen verknüpft.