20:15
Moderatoren geben den Zuschauern in dem Verbrauchermagazin Tipps rund um die Themenbereiche Service und Konsum. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziales.
21:00
- Am Limit! Wer zahlt, wenn keiner zahlt Nur die Hälfte der Alleinerziehenden bekommt regelmäßig das ihnen zustehende Geld für ihre Kinder vom anderen Elternteil. Deswegen zahlen Bund und Länder jedes Jahr mehr als drei Milliarden Euro Unterhaltsvorschuss. Anna Planken besucht die Unterhaltsvorschusskasse in Essen. Hier setzen sich 25 Sachbearbeiter:innen dafür ein, dass Alleinerziehende ihr Geld bekommen. Und wenn Unterhaltspflichtige sich weigern zu zahlen, beginnt ihre Detektivarbeit. Schulen im Krisenmodus - dreckige Klassenzimmer, bröckelnde Wände, marode Turnhallen. Anna Planken spricht mit Lehrer:innen, die selber putzen und renovieren müssen und jährlich hunderte Euros aus eigener Tasche bezahlen, damit guter Unterricht möglich ist. Über 120.000 Menschen sind in Nordrhein-Westfalen wohnungslos, davon über 40 Prozent Frauen. Anna Planken trifft eine Frau, seit zwei Jahren immer wieder bei Freunden unterkommt, um nicht auf der Straße leben zu müssen. Sie ist versteckt wohnungslos. Die Landesinitiative "Endlich ein Zuhause" unterstützt sie aktuell dabei wieder eine Wohnung zu finden.
21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:15
Erst Hausaufgaben, dann pornografische Videos, rechtsradikale Sticker und Mobbing. Spätestens ab der weiterführenden Schule sind die meisten Schüler in Klassenchats, wo immer wieder auch problematische Inhalte geteilt werden. Wer was dagegen sagt oder sogar austritt, der riskiert, im echten Leben ausgeschlossen zu werden. Der Klassenchat wird zum regelfreien Raum ohne Eltern und Lehrer, die eingreifen. Die kriegen oft erst hinterher mit, was im Klassenchat abgeht. Wenn im Extremfall die Polizei im Klassenzimmer steht. Eine exklusive Befragung zeigt, wie groß das Problem ist. Aber wer ist dafür eigentlich verantwortlich? Unsere Reporterinnen gehen dieser Frage nach. Sie sprechen mit Menschen, die der Klassenchat zu Tätern oder Opfern gemacht hat.
22:45
Deutschland hat kaum Bodenschätze, kaum natürliche Ressourcen. Unser Kapital heißt Bildung. Damit hat es unser kleines Land zu einer der größten und wichtigsten Volkswirtschaften der Welt gebracht. Drohen wir dieses Kapital jetzt zu verspielen? Die Ergebnisse der neuesten Pisa-Studie mahnen: Etwa ein Viertel unserer Schüler erfüllt nicht einmal die Mindeststandards in Lesen, Schreiben, Rechnen, Naturwissenschaften. Im internationalen Vergleich ist Deutschland abgehängt. Was ist los mit dem Volk der "Dichter und Denker"? Dabei sollen die Schüler und Schülerinnen von heute schon sehr bald die Arbeitsplätze der Babyboomer besetzen. Wie kann das gehen mit weniger Menschen, die auch noch schlechter ausgebildet sind? Wirtschaftswissenschaftler sprechen jetzt schon von einer Krise, die größer ist als alle aktuellen Lieferketten-Engpässe, Kriegs-Ereignisse, Inflations- und Zinsprobleme der Gegenwart zusammengenommen. "Wenn nicht sofort etwas geschieht, wird uns die Bildungskrise über viele Jahre in etwa 14 Billionen Euro kosten", rechnet Prof. Ludger Woessmann vom ifo-Institut vor. Das ist eine 14 mit wie vielen Nullen? Wer es weiß, bitte melden. Vor allem Wirtschaft und Industrie beklagen große Lücken in den so genannten MINT-Fächern: In Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fehlen der kommenden Generation offenbar grundlegende Fähigkeiten. Aber braucht unsere freiheitliche Gesellschaft nicht ebenso dringend junge Menschen, die auch geschichtlich, kulturell und sozial umfassend gebildet sind? Damit die Heranwachsenden zu zufriedenen und selbstbestimmten Bürgerinnen und Bürgern eines demokratischen Rechtsstaates werden können? Was also soll Bildung? Was kann und muss Schule leisten - und wer kann noch helfen, die Bildungskrise zu überwinden. Gibt es Patentrezepte? Wir sprechen mit Lehrern, Schülern und Eltern, fragen aber auch Schriftsteller, Bildungsforscher und Nobelpreisträger. Welche Bildung genau brauchen wir eigentlich - jetzt und in den kommenden Jahrzehnten?
23:30
"Wollen wir Trumps Amerika noch zum Freund haben?" Oder wenigstens zum Partner? Die persönliche Haltung der Deutschen zum US-Präsidenten ist ziemlich klar: Sie können ihn nicht leiden. Der ARD-Deutschlandtrend zeigt, nur noch wenige sehen die USA als vertrauenswürdigen Partner Deutschlands. Trump macht den Deutschen Angst. Die Sorge, dass in der Weltpolitik zunehmend das Recht des Stärkeren gilt, ist groß. Die Themen Sicherheit, Krieg und Wohlstandsverlust in Europa, sind täglich spürbar. Aber: Wie geht man mit einem Unsympathen um, der nun mal mächtigste Mann der Welt ist? Und wo könnte er auch eine Chance für uns sein? Das ist die spannende Frage an unsere "100". 100 Bürgerinnen und Bürger diskutieren wieder mit Ingo Zamperoni. Die Sendung "Die 100 - Was Deutschland bewegt" ist eine noch junge Politshow. Im Mittelpunkt steht eine kontroverse Frage, überraschende Argumente und einhundert Menschen, die bereit sind, zuzuhören, mitzureden und sich selbst auf den Prüfstand zu stellen. Es geht um Diskussion und Debatte, darum, einander zuzuhören und die Position des jeweils anderen kennenzulernen. Am Ende der Sendung stellt die Ingo erneut die Grundfrage der Sendung. Wer hat seine Meinung geändert? Wer bleibt dabei? Die hundert Teilnehmenden haben sich im Vorfeld für die Teilnahme an der Sendung beworben. Sie kennen die Argumente und das genaue Thema der Sendung im Vorfeld nicht. Die hundert Teilnehmenden kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und aus vielen unterschiedlichen Regionen Deutschlands.