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TV Programm für WDR Münster am 08.02.2026

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WaPo Duisburg 14:20

WaPo Duisburg: Angelausflug

Krimiserie

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WaPo Duisburg: Doping

Krimiserie

WDR aktuell 16:00

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Ludwig Sebus - Der Grandseigneur im Kölner Karneval 16:15

Ludwig Sebus - Der Grandseigneur im Kölner Karneval

Menschen

Ludwig Sebus ist der unbestrittene Grandseigneur im Kölner Karneval, steht auch im hohen Alter von über 95 Jahren noch locker auf der Bühne des Lebens: als Krätzchensänger, Moderator, Schauspieler und Träger der Willi-Ostermann-Medaille: eine Karnevals-Legende schon zu Lebzeiten. Autor Gisbert Baltes zeichnet das Porträt des leidenschaftlichen Kölners, der sich mit Liedern wie "Jede Stein in Kölle es e Stöck vun deer" nicht nur am Rhein ein Denkmal setzte. Doch Sebus' Leben ist nicht nur von Heiterkeit geprägt: Die unverhoffte Rückkehr aus Russischer Kriegsgefangenschaft, die langjährige Pflege seiner Ehefrau, sein jahrzehntelanges soziales Engagement für die Kölner Kinderkrebshilfe und die Altenhilfe, jetzt sein Leben in Zeiten von Corona: alles das zeigt die andere Seite des Ludwig Sebus: einen Menschen mit sehr viel Herz! Freunde und Weggefährten feierten einen großen Kölner zu seinem 95. Geburtstag! Und Sebus bedankt sich auf seine Weise mit seinem zu Herzen gehenden Lied "Alles su widder dun!" ("Alles so wieder tun!") - und seinem felsenfesten Standpunkt: "Die, die so alt sind wie ich, wissen, es gibt Schlimmeres!"

Cantz feiert Otto Waalkes 17:15

Cantz feiert Otto Waalkes

Unterhaltung

Otto Waalkes, der "Friesenjung", steht nicht nur seit Jahrzehnten für großen Blödelspaß, sondern überrascht immer wieder auch durch Rekorde und Jubiläen. Sein dreißig Jahre alter Song "Friesenjung" stand in der Fassung der Rapper Ski Aggu und Joost für mehrere Wochen auf Platz 1 der offiziellen deutschen Single-Charts. Als Student der Kunstpädagogik fand der Gitarre spielende Otto Waalkes zu Beginn der 1970er Jahre in Hamburg auf die Kleinkunstbühnen und von dort sehr rasch in die Fernsehstudios des Westdeutschen Rundfunks im weit entfernten Köln. Mit seinem anarchischen Kalauergewitter, den Musik- und Werbe-Parodien, mit kleinen, selbst gezeichneten Trickfilmchen, aber auch mit seiner sehr besonderen, erotischen Ausstrahlung eroberte der gebürtige Emdener nach und nach Millionen von Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern im gesamten Land, zunächst ja noch in West- wie in Ostdeutschland. Längst hat Otto Waalkes etlichen Generationen den Alltag verschönt, hat zahllose Humorschaffende beeinflusst oder sogar geprägt. Darunter nicht zuletzt Guido Cantz.

Tiere suchen ein Zuhause 18:00

Tiere suchen ein Zuhause

Tiere

Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.

Aktuelle Stunde 18:45

Aktuelle Stunde

Gesellschaft und Politik

Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.

Westpol 19:30

Westpol

Regionalmagazin

Politik in Nordrhein-Westfalen

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Wunderschön! 20:15

Wunderschön!: Zu Karneval in Venedig

Landschaftsbild

Prunkvolle Kostüme, geheimnisvolle Masken und magische Momente - so ist der Karneval in Venedig! Tamina Kallert entdeckt die imposante Stadt im Februar, wenn Menschen aus aller Welt herbeiströmen, um den venezianischen Karneval zu erleben. Sie erforscht die Geschichte von Giacomo Casanova, der im 18. Jahrhundert Zeuge der wildesten Zeit des venezianischen Karnevalstreibens war. Denn damals war Venedig das "Las Vegas Europas". Tamina Kallert erfährt, welche Kostüme und Masken damals üblich waren und wie sie bis heute in perfektem Kunsthandwerk hergestellt werden. Sie erlebt die Vorbereitungen eines Maskenballs für erlesenes Publikum und als Höhepunkt die aufwendig inszenierten Darbietungen, die auf dem Wasser der alten venezianischen Werft Arsenale mit Licht und Musik die Abenteuer des berühmt-berüchtigten Frauen-Verführers Casanova aufleben lassen.

Sportschau Bundesliga am Sonntag 21:45

Sportschau Bundesliga am Sonntag: 21. Spieltag

Sport

dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs 22:10

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs

Comedyshow

Arnd Zeigler zeigt in dieser Sendung Videos aus der Welt des Fußballs. Wichtig dabei ist der Austausch mit dem Publikum: Diese rufen live in der Sendung an, um mit dem Moderator über die Neuigkeiten aus der Welt ihres Lieblingssports zu diskutieren.

Dennis kommt vorbei 22:45

Dennis kommt vorbei: Dennis aus Hürth trifft kölsche Bands

Karneval

Durch die Stadt mit den Höhnern, Bläck Fööss, Cat Ballou, Kasalla und Brings: Als "Dennis aus Hürth" chauffiert Martin Klempnow fünf legendäre Karnevalsbands durch Köln. Im Auto stimmen sie ihre größten Hits an und plaudern über ihre Musik, Köln und den Karneval. Sie kommen an wichtigen Wirkungsstätten vorbei, treffen auf Fans und alte Kollegen. Den wohl berühmtesten Berufsschüler Dennis kennen die Zuschauer nicht erst seit seiner eigenen Radioserie bei 1LIVE. Als "Bandfahrer" verwickelt er die kölschen Karnevalsstars in höchst unterhaltsame Gespräche und singt bei allen Liedern fleißig mit.

"Die Hölle von Vettweiß" - Ein Dorf feiert Karneval 23:30

"Die Hölle von Vettweiß" - Ein Dorf feiert Karneval

Brauchtum

Vettweiß - hier lebt er, der echte, ehrliche und ursprüngliche Karneval auf dem Dorf. In jedem Jahr organisiert und feiert die Dorfgemeinschaft die "Hölle von Vettweiß". Aus dem Örtchen wird eine jecke Party-Metropole. Über 10.000 Besucher innerhalb einer Woche. Ein Hauch von Wacken - dem Heavy-Metal-Mekka in Norddeutschland - weht dann in dem Dorf in der Voreifel. Am beliebtesten sind die Damensitzungen. Rund 2.000 Besucherinnen strömen täglich in das Festzelt auf dem Schulhof. Sie kommen nicht nur aus der Umgebung, sondern mittlerweile auch aus Belgien, dem Ruhrgebiet sowie Nord- und Süddeutschland. Das gebotene Programm ist hochkarätig: Brings, Kasalla, Paveier, Klüngelköpp, Räuber, Marita Köllner, Höhner, aber auch Büttenredner wie Martin Schopps, treten auf und begeistern die Damen. Hinzu kommen die zahlreichen eigenen Tanzgruppen aus Vettweiß, die das ganze Jahr über für ihre Auftritte trainieren und zum unverwechselbaren Charakter beitragen. Neben den fünf Damensitzungen gibt es außerdem eine Herren und eine Kindersitzung. Bei aller Professionalität ist Vettweiß aber noch ein volksnahes Karnevalsfest mit ausgeprägtem Do-It-Yourself-Charakter, das ehrenamtlich von der "Vettweißer Karnevalsgesellschaft von 1938 e.V." organisiert wird. Hier können sich die Besucher die Frikadellen noch selbst mit ins Festzelt bringen. Für die Getränke sorgt der 82-jährige Festzeltwirt Heinz Dederichs. Dieses Jahr wird seine letzte Session und er blickt dabei auf eine lange Tradition zurück. Sein Bruder Arnold hatte Ende der Fünfzigerjahre damit begonnen, bekannte Kölner Karnevalsgrößen nach Vettweiß zu holen. Damals feierte man im wesentlich kleineren Saal der heute noch existierenden Dorfkneipe. In Vettweiß ist bis heute alles eine Spur schärfer und ausgelassener. Woher kommt das "Höllenfeuer" und wer entfacht es Jahr für Jahr neu? Weit weg von den großen Sälen scheint in diesem Dorf das richtige "Hätz" des Karnevals zu schlagen. Und das auf eine sehr selbstbestimmte Art und Weise, die es so kein zweites Mal gibt.

25 Jahre Brings - Das Jubiläumskonzert 00:15

25 Jahre Brings - Das Jubiläumskonzert

Konzert

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert machen die Jungs von Brings schon gemeinsam Musik und sind mittlerweile nicht nur in Köln bekannt und beliebt. Der perfekte Anlass für die Kölschrocker, ihrer riesigen Fan-Gemeinde mit einem Jubiläumskonzert zu danken. In ihrer Heimat Köln, im Rheinenergie Stadion. Das WDR Fernsehen war mit dabei und zeigt das Brings-Konzert. 1990 fing alles ganz klein an: Peter und Stephan Brings, Söhne des regional bekannten kölschen Szenemusikers Rolli Brings, veröffentlichten ihre ersten Songs "Katharina" und "Wieße Ling" und traten in einem bekannten Kölner Musikclub auf. Die melodischen Rockklänge und Peter Brings unverwechselbare raue Stimme ließen die Musikkritiker aufhorchen. Von da an ging es zunächst stetig voran: mehrere Singles und LP's schafften es bis in die Hitparaden, und Auftritte im "Rockpalast" adelten die Kölner Newcomer. Doch ab Mitte der Neunzigerjahre wurde es zunehmend ruhiger um Brings, ihnen war selbst nicht ganz klar, wie es weitergehen sollte: kölsche oder hochdeutsche Texte, harter Rock oder doch eher ruhige und softere Klänge? Ein Zufall sorgte mehr oder weniger dafür, dass ihr als Geburtstagsständchen gedachter Song "Superjeilezick" ab 2001 plötzlich zum Geheimtipp im Karneval wurde und bei den Jecken wie eine Bombe einschlug. Doch mit dem neuen Erfolg kam auch ein neues Problem: Sind Brings noch eine Rockband, oder zählen sie nun zu den oft geschmähten Karnevalsmusikern? Wie gut ihnen die Gratwanderung bis heute gelingt, werden die kölschen Spitzenmusiker bei ihrem Jubiläumskonzert zeigen. Soviel ist sicher: das Repertoire der Band hat sich in den ersten 25 Jahren immens erweitert. Und wie immer bei Brings kamen zahlreiche bekannte Gäste ins Stadion zu Brings und zwar, Klaus "Major" Heuser, Chris Thompson, Florian Silbereisen, Eko Fresh und Bläck Fööss.

Endless Wellness 02:40

Endless Wellness

Leichte Musik

Da ist eine schrammelnde Westerngitarre zu hören, die übersteuert. Eine Orgel bietet Fläche, manchmal legt sich auch ein düsterer Synthesizer dazu. Es könnte "Fuzz-Folk" genannt oder schlicht dem allumfassenden Indie zugeordnet werden; sie könnten als die "Big Thief, nur auf deutsch", die "frühen Tocotronic, aber später" oder als "Isolation Berlin aus Wien" bezeichnet werden - aber ganz so einfach ist das mit dem Vergleichen nicht. Die obskur-poetischen, deutschsprachigen Texte sind eine laute Konfrontation mit Depression und schlagen stets die Brücke zur Gesellschaft, vom Mikro- zum Makrokosmos. Es sind alternative Liebeslieder, für eine Achtsamkeit, für eine Zuversicht, für: Endless Wellness. "Auch wenn Endless Wellness erst seit 2021 besteht, basiert das musikalische Miteinander auf unserer engen Freund:innenschaft; ein Fundament, auf dem eine Verletzlichkeit im Kreativprozess aufkommen kann, wie es nur mit der Sicherheit tiefer, zwischenmenschlicher Verbindung möglich ist" äußert sich die Band . Diese Sicherheit, dieses Miteinander, ist spürbar. Ihre Lieder sind ein Versuch, das Gefühl kollektiver Erschöpfung umzuleiten in ein gemeinsames, lautes Aufbegehren - gegen ein dysfunktionales System, das durchzogen ist von gescheiterter Klimapolitik und einem erneut erstarkenden Faschismus. Es sind Lieder zum alleine Hören oder zum gemeinsam Tanzen, das Gewicht von den Schultern schüttelnd. Es ist eine ambivalente Spannung, die zwischen der drängenden Musik und den Texten über existenzielle Ängste schwebt. Damit schaffen es Endless Wellness, unsere Zeit und ihre Geister einzufangen und in melancholische, aber tröstende Wärme umzuwandeln. Das darf mit Humor passieren, mit Harmonien und auf jeden Fall mit Verzerrung.

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen 03:55

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen

Konzert

Musik für Leute, die auch mal Fünfe gerade sein lassen. Vom Guten, vom Wahren und vom Schönen handeln ihre Lieder, von Kinos, Sommer, Bud Spencers Lebensmotto, Hedy Lamarr, Partys und Gewerkschaften. Die Liga selbst neigt zur Tiefstapelei, "zwölftbeste Band West Hamburgs", sagen sie von sich. Jemand beschrieb den Sound der Liga der gewöhnlichen Gentlemen mal als "ein musikalischer Film Noir in Bunt, ein Dienstag in Dur, Agit-Pop zum Tanzen". Das ergibt einen DLDGG-Mischmasch aus DIY-Northern-Soul, (Indie-)Pop, SixtiesBeat und was auch immer. Aber vielleicht steckt in der Liga und ihrem Pop doch ein tieferer Sinn, den man auf Anhieb nicht entdeckt, weil die so schlau sind? Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, 2012 aus den Ruinen der verblichenen Superpunk entstanden, bestechen mit ihrer Version von Popmusik an der sie mit einer erfrischenden Sturheit festhalten. Beherzt setzen sie sich seitdem zwischen alle Stühle. Beseelt von der Idee des ursprünglichen Punk (man muss kein Virtuose sein, um tolle Musik zu machen), veröffentlichen sie seit Jahren großartige Popsongs, stark beeinflusst von den drei großen "M"s (Madness, Motown, Modern Lovers). Mit einer herzerfrischenden Kompromisslosigkeit umarmen und zementieren sie ihren Außenseiterstatus gleichermaßen. Auf Anbiederung an den Zeitgeist zwecks Erfolgsmaximierung haben sie entweder keine Lust oder, was auch sein kann, da haben sie einfach noch nicht drüber nachgedacht. Erfrischend weit weg ist DLDGG vom zeitgenössischem Staatstheater- und Feuilletonrock. Immer wenn ein neues Liga-Album erscheint ist es so, als würde in einer etwas vermufften Wohnung am ersten warmen Frühlingstag das Fenster geöffnet werden und eine herrlich leichte Brise weht herein.