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TV Programm für WDR Düsseldorf am 10.06.2026

Jetzt

Ausgerechnet 21:00

Ausgerechnet: Cola

Reportagereihe

Kaum ein anderes Getränk hat einen derartigen Kultstatus wie Cola. Rund 50 Liter pro Jahr trinkt jeder in Deutschland laut Statistik - egal ob Light oder Original, Discounter oder Marke. In "Ausgerechnet - Cola" begibt sich Daniel Aßmann auf Spurensuche nach dem Cola-Rezept, rechnet aus, wie sich der Preis zusammensetzt und macht die Geschmacksprobe: kann günstige Discounter-Cola mit dem Marktführer mithalten? Im Coca-Cola-Werk erhält Daniel exklusive Einblicke in die Produktion des Marktführers, der mit einem Absatz von 4 Milliarden Litern hierzulande weit vor Konkurrenten wie Pepsi und Sinalco liegt. Angeblich kennen das legendäre Originalrezept weltweit nur zwei Personen - und das jeweils zur Hälfte. Doch dieser Mythos hat seinen Preis. Der direkte Vergleich mit ähnlich zusammengesetzten Produkten aus dem Discounter zeigt: Verbraucher zahlen für das Original deutlich mehr als für die Discounter-Colas. Daniel fragt nach: Warum greifen die Deutschen trotz fast identischer Inhaltsstoffe immer wieder zu den großen Marken? Im Supermarkt greifen immer mehr zu Light- und Zero-Varianten. Von der Ernährungsexpertin Julia Klauke erfährt Daniel mehr über die Wirkung des Zuckergehalts und darüber, ob es überhaupt eine "gesunde" Zucker-Alternative gibt. Schließlich fordert Daniel die Giganten der Branche heraus: Zusammen mit unserem Experten, dem Lebensmitteltechnologen Dr. Stephan Lück, entwickelt Daniel seine eigene "Turbo Cola". Im Labor braut er einen Cola-Sirup für 10 Cent pro Liter. Kann Daniels Eigenkreation auch beim Geschmackstest vor Kinopublikum überzeugen?"

Danach

WDR aktuell 21:45

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Epstein Files: Jagd nach Models in Europa 22:15

Epstein Files: Jagd nach Models in Europa

Recht und Kriminalität

Mit der Aussicht auf eine große Modelkarriere fängt es an: Ein Modelscout spricht eine junge Frau an, macht Komplimente und prahlt von seinen Kontakten zu einflussreichen Branchengrößen. Was nach einer großen Chance klingt, ist für einige junge Frauen offenbar der Beginn eines Albtraums. Sie geraten in das manipulative Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, das er mit seinen mutmaßlichen Handlangern auch in Europa geknüpft hat. Die Recherchen von NDR und WDR für das investigative Doku-Format der ARD "team.recherche" decken in "Epstein Files: Jagd nach Models in Europa" auf, wie systematisch Jeffrey Epstein offenbar die europäische Modelbranche nutzte, um potenzielle Missbrauchsopfer zu finden, und wer ihm dabei mutmaßlich half.

Unser Sommermärchen - Die WM 2006 23:00

Unser Sommermärchen - Die WM 2006

Zeitgeschehen

'Die Welt zu Gast bei Freunden' - das Motto der Fußball WM 2006 in Deutschland. Fans aus der ganzen Welt kamen zu Zehntausenden auch nach NRW: Dortmund, Gelsenkirchen und Köln waren Austragungsorte und das ganze Land wurde zur fröhlichen, bunten "Public Viewing" Zone. Es war ein Sommer, der NRW und Deutschland veränderte - ein Sommer, der zum "Sommermärchen" wurde. Der Film von Frank Diederichs blickt zurück auf den WM-Sommer vor zwanzig Jahren und lässt diese besondere Atmosphäre noch einmal aufleben. Er trifft Menschen, die ihr ganz persönliches "Sommermärchen" erlebt haben; Menschen wie Gerald Asamoah, der erzählt, wie aus dem Team, dem niemand so recht etwas zugetraut hatte, mit Trainer Jürgen Klinsmann schließlich die "Weltmeister der Herzen" wurden. Die Fußballerin TugbaTekkal erzählt, was sie erlebte, als sie in diesem Sommer zum ersten Mal stolz ihr Deutschlandtrikot trug. Und Rebecca Zaun, die Vorsitzende der Kölner Ghana-Union, erinnert sich an die Stimmung in der Community nach dem Sieg ihrer "Black Stars" über Tschechien. Es war der Sommer, als sich im ganzen Land Menschen bangend, jubelnd und weinend in den Armen lagen. "Schwarz-Rot-Gold", das stand plötzlich auch für Gastfreundschaft und unbeschwertes Feiern. Einer der maßgeblich dafür sorgte, dass beim spontanen "Rudelschauen" nichts aus dem Ruder lief, war Polizeidirektor und Einsatzleiter Volker Lange. Er erzählt vom Public Viewing am Kölner Rheinufer, als zigtausend schwedische und englische Fans aufeinandertrafen und das Bier in Strömen floss. Doch es gibt auch Geschichten wie die von Katja und Oliver Sobioch, die in Detmold am 24. Juni romantisch ihre Hochzeit feiern wollten - und dabei nicht einkalkuliert hatten, dass Deutschland an diesem Tag um den Einzug ins Viertelfinale kämpfte. Sie erzählen, wie die weiße Hochzeit zur bunten Fußballparty wurde. "Unser Sommermärchen - Die WM 2006" erinnert an einen legendären Fußballsommer in NRW. Und natürlich sind auch Maskottchen Goleo und sein Darsteller Martin Paas mit von der Partie mit interessanten Einblicken ins Geschehen auf dem Platz.

Unsere wunderbaren Jahre 23:45

Unsere wunderbaren Jahre: Magnetismus

Historienserie

Altena, 1967. Mit eiserner Hand leitet Christel Wolf das Familienunternehmen "Vereinigte Metallwerke Altena", das sie nach dem Publikwerden der ehemaligen Geschäftsbeziehungen mit den Nazis und dem Selbstmord ihres Mannes vor dem Ruin gerettet hat. Inzwischen stellt das Werk im Auftrag des Finanzministeriums Münzrohlinge her; so sichert es halb Altena den Lohn, wobei die harte, körperliche Arbeit schon seit Langem Gastarbeiter aus Italien und Griechenland übernehmen - allen voran Matteo Morabito. Christels Verhältnis zu ihren drei Töchtern ist angespannt: Ulla ist inzwischen Ärztin, lebt mit Tommy und Tochter Angelika in Ost-Berlin und hat sich dem Sozialismus verschrieben; Gundel ist als junge Mutter emotional überfordert und auch ihre Ehe mit dem erfolgreichen Schuhladenbesitzer Benno läuft alles andere als gut; nur Margot, die als Personalleitern in den Wolf-Werken arbeitet, und ihr 19-jähriger Sohn Winfried, genannt Winne, leben bei Christel in der Familienvilla. In Winne sieht Christel ihren Nachfolger, doch der will dringend weg aus den kleinbürgerlichen Verhältnissen, hat eher schnelle Autos, coole Beats und schöne Mädchen im Kopf. Gymnasium geschmissen, Lehre abgebrochen, rebellische Parolen und zum Bund möchte Winne auf keinen Fall. Mit Bijan, seinem besten Freund und frischgebackenem Spitzenabiturienten, soll es losgehen nach West-Berlin ins große Abenteuer. Doch stattdessen bringt ihn seine Großmutter Christel "auf Spur": Unter den strengen Augen von Christels enger Vertrauter, der Chef-Sekretärin Annemarie, lässt sie Winne in der Produktion der Wolf-Werke ganz unten anfangen - bei den Gastarbeitern - und übergibt ihn in die Hände von Matteo. Und das, obwohl Winnes Mutter Margot will, dass ihr Sohn beim Bund Disziplin lernt. Doch nach der gescheiterten Ehe mit Altnazi Böcker, der vor 14 Jahren nach Argentinien geflohen ist, steht sie als Alleinerziehende in der Kleinstadt in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrer Mutter. Die willensstarke Christel setzt sich in Sachen Erziehung durch. Margot fügt sich, weigert sich aber, die Wolf-Werke gemeinsam mit ihre Mutter auf der 600-jährigen Jubiläumsfeier der Stadt zu repräsentieren. Da sich Christels Lieblingstochter Gundel, alleingelassen von ihrem geschäftsreisenden Mann, um ihr frisch geborenes Baby kümmern muss und Winne in seinem Jugendclub grollt, sitzt Christel als Direktorin der Wolf-Werke allein am besten Tisch des trinkfröhlichen Schützenfests. Ihr gegenüber, am Tisch des Bürgermeisters und Bauunternehmers Jürgen Vielhaber, hat ausgerechnet Winnes Stiefvater und ehemaliger Kompagnon der Wolf-Werke Walter Böcker Platz genommen. Er ist gerade noch so einem Militärputsch in Argentinien entkommen. Neben Böcker sitzt die 20-jährige Dressurreiterin Gabriela, die auf der Flucht ihre Eltern in Argentinien zurücklassen musste. Als Winne auf Gabriela trifft, hat Winne auf einmal einen Grund, in Altena zu bleiben. Doch Böcker kehrt nicht ohne Hintergedanken zurück in die Kleinstadt. Nach 14 Jahren begegnet Winne seinem Stiefvater. Er ist völlig überrumpelt - da steigt plötzlich Rauch über den Wolf-Werken auf.