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TV Programm für WDR Dortmund am 04.06.2026

Lokalzeit aus Dortmund 04:25

Lokalzeit aus Dortmund

Nachrichten

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Dortmund und Umgebung passiert.

Lokalzeit Münsterland 04:55

Lokalzeit Münsterland

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Münster und Umgebung passiert.

Lokalzeit OWL 05:25

Lokalzeit OWL

Nachrichten

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Bielefeld und Umgebung passiert.

Lokalzeit Südwestfalen 05:50

Lokalzeit Südwestfalen

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Siegen und Umgebung passiert.

Lokalzeit aus Bonn 06:20

Lokalzeit aus Bonn

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Bonn und Umgebung passiert.

Lokalzeit aus Duisburg 06:50

Lokalzeit aus Duisburg

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Duisburg und Umgebung passiert.

Unsere Tipps 07:25

Unsere Tipps: Ausflugs-Highlights im Westen - Von den Wildpferden bis zum Archäologischen Park

Tourismus

Überall in NRW gibt es spannende Orte zu entdecken - darunter echte Geheimtipps. Gemeinsam mit Daniel Assmann erkunden wir Ausflugstipps im Westen für Familien und alle, die mal raus wollen und etwas erleben möchten: ruhig oder mit viel Action.

Im Land der halben Dörfer 07:35

Im Land der halben Dörfer: Was wird aus den geretteten Braunkohle-Orten?

Land und Leute

Wie gehen Menschen damit um, wenn immer wieder andere über ihre Heimat entscheiden? "Das hier ist Keyenberg!" sagt Bernd Pieper voller Überzeugung und meint die auf der grünen Wiese entstandene Siedlung, in dem er sich ein modernes Haus gebaut hat. "Das hier ist Keyenberg!" sagt, wenige Kilometer davon entfernt, auch Norbert Winzen auf seinem 170 Jahre alten Hof. Keyenberg im Rheinischen Revier gibt es zweimal - genauso wie Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich. Beide Männer sind im selben Keyenberg geboren und groß geworden: Ein Jahrhunderte altes Dorf mit gewachsenen Strukturen und vielen Traditionen: Mit Schule, Kirche und Kneipe, mit Schützen-, Sport- und Karnevalsverein - Heimat eben. Genauso wie die anderen vier Dörfer liegt unter Keyenberg ein riesiges Braunkohlevorkommen. Das sollte unserer Energiesicherheit dienen, die Dörfer 2026 deshalb dem immer größer werdenden Tagebau von Garzweiler II geopfert werden. Bernd Pieper, Norbert Winzen und alle anderen Dorfbewohner sollten ihre alten Häuser dem Energieversorger RWE verkaufen und umsiedeln. Ins neu gebaute Keyenberg, Kuckum und Co. bei Erkelenz. So war es seit Jahrzehnten geplant und politisch entschieden. Je näher die Bagger rückten, desto quälender wurde die alles beherrschende Frage: Bleiben und kämpfen für die Heimat, solange es irgend geht? Oder kapitulieren und gehen - ins Neubaugebiet? Viele hielten dem Druck nicht stand, gaben auf und zogen um. Das zerstörte das Dorfleben, Jahrzehnte alte Nachbarschaften zerbrachen, ebenso Freundschaften und Familien. Die alten Dörfer verödeten. Bernd Pieper ging. Norbert Winzen blieb. Und dann kamen die Klimabewegung, das politische Umdenken und der vorgezogene Kohleausstieg. Die fünf Dörfer werden nun doch verschont. Und jetzt? Einen Plan für diese Situation gab es nicht. Bernd Pieper im Neubaugebiet fühlt sich betrogen: "Wir hätten bleiben können!" Norbert Winzen ist froh, nicht aufgegeben zu haben - aber der Renovierungsstau auf seinem Hof aus 20 Jahren scheint kaum mehr aufzuholen. Welche Zukunft haben jetzt die alten, fast leeren Dörfer? Welche hat das Neubaugebiet? Und wie halten die, die es trifft, das alles aus? Die Story begleitet den Kampf der Menschen um die Zukunft der fünf geretteten Dörfer.

Twist 08:30

Twist: Leben auf dem Dorf - Traum oder Alptraum?

Magazin

Das Rap-Duo Hinterlandgang ist nach Studium und Ausbildung bewusst zurückgekehrt aufs Land: Albert Münzberg und Pablo Himmelspach stammen aus einem Dorf in Vorpommern, aus dem junge Menschen scharenweise abwandern. Doch die beiden 26-Jährigen wollen nirgendwo anders leben: und machen Hip-Hop über verwaiste Bushaltestellen, die ostdeutsche Provinz zwischen Tristesse und Hoffnung. Was hält sie auf dem Dorf? Die slowenische Schriftstellerin Natasa Kramberger ist mit Anfang 30 in ihr Heimatdorf zurückgekehrt und hat den Bauernhof von ihrer Mutter übernommen. Dort kämpft sie mit den Vorurteilen der alteingesessenen Landwirte, der körperlich ungewohnten Arbeit und den Auswirkungen des Klimawandels, wie sie auch in ihren Büchern erzählt. Ihren Wohnsitz in Berlin hat sie beibehalten. Warum? Auch der Fotograf Daniel Etter pendelt zwischen den Welten. Er hat sich seinen Traum vom Landleben mit einer kleinen Finca in Katalonien erfüllt. Dort tankt der Pulitzerpreisträger nach Einsätzen in Kriegs- und Krisengebieten Energie. Doch die anhaltenden Dürren bereiten ihm Sorgen. Das Schweizer Künstlerpaar Flurina Badel und Jérémie Sarbach setzt sich in seiner Kunst mit dem Engadin auseinander, lebt selbst in einem der wunderschönen Dörfer. Doch diese haben sich verändert, bestehen inzwischen zum großen Teil aus Luxus-Ferienhäusern und Wohnungen, die den längsten Teil des Jahres leer stehen. Welch fatale Folgen diese Entwicklung für die Dorfgemeinschaften hat, das beschreibt Flurina Badel jetzt in ihrem Debütroman.

Grenzenlos köstlich mit Björn Freitag und Tamina Kallert 09:00

Grenzenlos köstlich mit Björn Freitag und Tamina Kallert: Die Pfalz - kulinarische Reise entlang der Weinstraße

Kochshow

Die Pfalz lockt mit Genuss und Natur - und zieht so Björn Freitag und Tamina Kallert in ihren Bann. Ihr Basislager für den Grenzenlos-Trip schlagen die beiden Genussreisenden in Neustadt an der Weinstraße auf. Gemeinsam mit Kollegin Susanne Nett, bekannt als "Die Rezeptsucherin" vom SWR, kommen sie dem Wein und seiner Geschichte sowie Pfälzer Spezialitäten auf die Spur. Im von Fachwerkhäusern geprägten Neustadt wird der "Weg der Weinlegenden" ebenso entdeckt wie der Elwedritsche-Brunnen mit seinen pfälzischen Fabelwesen. Anschließend stürzen sich die drei ins Getümmel des Deutschen Weinlesefests und genießen Weinschorle, Woiknorze mit Hausmacher und Dampfnudel. Tamina Kallert ist in Bad Dürkheim zwei Weltrekorden auf der Spur - darunter das größte Weinfass der Welt. Björn Freitag kocht in Wachenheim an der Weinstraße Saumagen mit Gastronom und Metzger Klaus Hambel, vielen auch bekannt als "Saumagen-Papst". Auf dem Weingut der Schwestern Dorothee und Karoline Gaul erfahren Tamina Kallert und Björn Freitag, was die Pfalz zum idealen Weinbaugebiet macht und wie eine Gärkontrolle funktioniert. Dabei packen die zwei selbstverständlich mit an. Auch danach wird es handwerklich: Tamina lernt mit Senf-Manufakturistin Yvonne Ortloff, wie man verschiedene Varianten echten Pfälzer Senfs herstellt. Die Reise ist gespickt mit weiteren Leckereien, aber völlig unerwartet pflücken sie im Weindorf Gimmeldingen echte Feigen am Straßenrand. Hier kehren Tamina Kallert und Björn Freitag ein und lernen: Deftig und bodenständig geht es auf Pfälzer Tellern meistens zu. Satt wird man garantiert, und zu feiern wissen die Pfälzer auch. Genussmenschen eben - genau wie unsere zwei Reisenden.

Kleines Dorf, große Ideen 09:45

Kleines Dorf, große Ideen: Wie ein Dorfladen das Leben verändert

Dokumentation

Ottfingen - ein hübsches Dorf im Sauerland: Doch die 2.200 Bewohner*innen mussten in den vergangenen Jahren herbe Verluste einstecken: Metzgerei, Schuhgeschäft, Blumenladen, Elektrobedarf, Post - alles weg. Die mitten im Dorf gelegene Grundschule wurde trotz heftiger Proteste nach 240 Jahren geschlossen. Die Volksbank machte dicht. Ende 2019 folgten die letzte Gastwirtschaft und das einzig verbliebene Lebensmittelgeschäft im Ort. Gab es 1990 deutschlandweit noch über 66.400 kleine Lebensmittelgeschäfte, waren es 2017 nur noch 8.650. Einige Bürger*innen Ottfingens wollen die Verödung ihres Dorfes nicht hinnehmen. Sie wehrten sich gegen die Schließung der Grundschule und gründeten die "Zukunfts-Werkstatt Ottfingen". Das Ziel: Menschen zusammenzubringen, die sich über Partei- und Vereinsgrenzen hinweg für bessere Lebensqualität in ihrem Dorf engagieren - ehrenamtlich! In der ehemaligen Grundschule wollen sie ein Kulturzentrum aufbauen. Ein weiteres Projekt der Zukunfts-Werkstatt: Die Gründung eines genossenschaftlich organisierten Dorfladens. Der Plan: Ein "Meeting Point" soll entstehen, das "Facebook von Ottfingen", ein Laden in mediterranem Landhausstil mit Bistro, regionalen und Bioprodukten, einer großen Frischetheke, Schreibwaren, Getränkemarkt und Bargeldausgabe. Doch einen genossenschaftlich organisierten Dorfladen aufzubauen, das macht man nicht mit links: Förderungen beantragen, Business- und Baupläne erstellen, die Prüfung des Genossenschaftsverbandes bestehen, Menschen finden, die Verantwortung im Vorstand und im Aufsichtsrat übernehmen - das alles ehrenamtlich. Fast ein Jahr lang begleitet WDR-Autorin Erika Fehse die Aktivist*innen beim Aufbau ihres Dorfladens. Über 400 Dorfbewohner*innen sind durch ihre Genossenschaftsanteile am Laden beteiligt. Doch werden die Ottfinger*innen jetzt wirklich in ihrem Dorfladen anstatt im nächsten großen Supermarkt einkaufen? Kann das Projekt auf Dauer bestehen? Und wäre Ottfingen damit vielleicht ein Vorbild für viele andere kleine Dörfer?

Eifelgeschichten 10:30

Eifelgeschichten: Unterwegs im wilden Westen

Land und Leute

Ein Kopfsprung von ganz oben mitten hinein in die satte grüne Eifel - für Janine Kirchoff ist es ihr allererster Tandemsprung; für Christian Dassel der Auftakt zu einer Sommertour durch eine der schönsten Regionen im Westen. Mit seinem Team macht er sich auf zu einer erlebnisreichen Berg- und Talfahrt zwischen Euskirchen und Blankenheim. Und dabei kreuzen interessante und unterhaltsame Menschen seinen Weg. Wie die junge Maklerin Carola Braun. Sie hat eine Schwäche für halb verfallene oder heruntergekommene Bauernhäuser, die sie zu neuem Leben erweckt - um sie dann frisch renoviert aber mit schwerem Herzen weiter zu verkaufen. Rursee, Hohes Venn, Nationalpark - die Eifel lädt ein zum Verweilen. Manchmal auch nicht ganz freiwillig, wenn man einen Esel am Halfter führt. Judith Schmidt aus Burg Reuland veranstaltet Eselseminare. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und lernen hier vor allem zwei Dinge: Esel sind überhaupt nicht störrisch, wenn man den richtigen Ton vorgibt. Und die Eifel ist wunderschön.

Der wilde Norden - Das Mindener Land 11:15

Der wilde Norden - Das Mindener Land

Natur und Umwelt

Hier leben Bienenwölfe, Biber und Bienenfresser: Das Mindener Land im Nordosten Nordrhein-Westfalens, wo die Weser durch die Porta Westfalica bricht, zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals. Dieser Landstrich ist erstaunlich wild. Wald, Wasser und Wesermarschen formen einen abwechslungsreichen Lebensraum, der einer Vielzahl von seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum gibt. Im Wilden Norden leben die meisten Weißstörche in ganz NRW. Sie ziehen dank reicher Nahrung auf den Feuchtwiesen und konsequentem Naturschutz ihre Jungen erfolgreich groß. Wildschweine streifen in Rotten durch die Wälder des Wiehengebirges, Schleiereulen brüten in alten Gehöften und gehen in den Scheunen auf Mäusejagd. In menschen-gemachten Biotopen, die durch Sand- und Kiesabbau entstanden sind, finden Seltenheiten wieder einen idealen Lebensraum, die genau solche Bedingungen brauchen. Und selbst in Städten wie Minden gibt es Raritäten: In einer Kirche mitten in der Altstadt ziehen Wanderfalken ihre Jungen auf. Das Wesertal im Mindener Land bietet viel Platz für Tiere und bleibt trotzdem eine Herausforderung für seine Bewohner beim täglichen Kampf ums Überleben. Trockenheit und Hitze bedrohen das Leben von jungen Eulen und Störchen. Staubige Sandgruben schaffen aber auch neue Lebensräume für Spezialisten wie Bienenfresser, Gelbbauchunken und Bienenwölfe. Sie alle haben ungewöhnliche Strategien entwickelt, um hier zu überleben.

Tod im Vereinsheim? Wie Vereine ums Überleben kämpfen 12:00

Tod im Vereinsheim? Wie Vereine ums Überleben kämpfen: Ein Dorf kämpft um seine Traditionen

Dokumentation

Nach über 100 Jahren steht der Sportverein Rot-Weiß Mellen vor dem Aus - es findet sich einfach niemand mehr, der die Arbeit im Vorstand übernehmen möchte. Damit ist der Verein im Sauerland nicht alleine. Überall im Land fehlen freiwillige Helfer, die Posten und Verantwortung übernehmen wollen - ob beim Männerchor, im Schwimmverein oder auch bei der freiwilligen Feuerwehr. Und deshalb arbeiten andere fast rund um die Uhr. So wie Björn Freiburg, der sich gleich um drei Vereine in Mellen kümmert. Aber wenn er keine neuen Mitstreiter im Vorstand findet, ist nicht nur seine Ehe am Ende, sondern auch der Sportverein. Vereine verbinden, stiften eine gemeinsame Identität. Der 15-jährige Omar ist zum Beispiel aus Syrien geflohen. Das Schicksal verschlug ihn ins Sauerland, bei Rot-Weiß Mellen hat er Freunde gefunden und die Sprache gelernt. "Ich hätte gar nicht gewusst, was ich hier machen soll, wenn es nicht den Fußballverein gegeben hätte", erzählt er heute. Wenn ein Sportverein zugrunde geht, dann reißt es eine Lücke im Ort. Wenn aber eine Feuerwehr nicht mehr funktioniert, dann ist das für eine Gemeinde existentiell. Als die freiwillige Feuerwehr in List auf Sylt nicht mehr genug Mitglieder hatte, bekam der Inselort die erste Pflichtfeuerwehr seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland! 50 Sylter wurden zwangsverpflichtet. Der Film zeigt, was aus ihnen wurde und wie Pflicht und Ehrenamt ihr Leben veränderten. Der Film begleitet den Kampf von Rot-Weiß Mellen und anderen Vereinen ums Überleben, entdeckt aber auch, wo Neues und Anderes in der Vereinslandschaft entsteht. Derzeit im Trend: Cannabis-Vereine.

WDR aktuell 12:45

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Wir sind Dorf! 13:00

Wir sind Dorf!: Meerjungfrauen, Dorf-Wärme und ein gutes Gut

Reportage

Landleben ist eine Lebenseinstellung! In der neuen Heimat-Doku "Wir sind Dorf!" im WDR Fernsehen werfen wir einen Blick auf Deutschlands idyllische Dörfer - vor allem aber auf die Menschen, die ihre Heimat mit Lust und viel Energie nach vorne bringen. Wir lernen echte Typen mit Herzens-Projekten kennen: Die erste Folge führt uns ins Münsterland nach Darup. Dort haben Carolin und Stefan Feismann vor sechs Jahren einen alten Hof mitten im Dorf gekauft. Auf 2.800 m² bieten das Team rund um die Feismanns betreutes Mehrgenerationen-Wohnen und ein Kinderhospiz an. Familien, die Kinder mit einer lebenszeitverkürzenden Erkrankung haben, können hier Ferien machen. Das Gut öffnet regelmäßig seine Pforten, um die Nachbarn und Dorfbewohner zu Events einzuladen. Das nächste Dorf liegt im Ahrtal und wurde beim Hochwasser 2021 größtenteils zerstört. Hier im kleinen Marienthal ließ sich Bundespolizist Rolf Schmitt sofort von seiner Arbeit freistellen und wurde beim Wiederaufbau im Ahrtal zu einem wichtigen Helfer. Er startete ein großes Projekt und ließ eine XXL-Pelletheizung bauen, die das ganze Dorf mit Wärme versorgen soll und das auch klimafreundlich. Zwischen Braunschweig und Hannover liegt das 777-Seelen-Dorf Soßmar. Hierhin kehrt Katrin Gray nach einem Auslandsaufenthalt wieder zurück. Gemeinsam mit ihren Eltern bezog sie einen alten Bauernhof, in dem sie eine Meerjungfrauen-Akademie betreibt. In dem kleinen Ort Soßmar werden nun Mädchenträume wahr: Katrin bietet Workshops und Tauchunterricht für werdende Meerjungfrauen an.

Wir sind Dorf! 13:45

Wir sind Dorf!: Tanzen, Löschen, Hobeln

Reportage

Landleben ist eine Lebenseinstellung! In der neuen Heimat-Doku "Wir sind Dorf!" im WDR Fernsehen werfen wir einen Blick auf Deutschlands idyllische Dörfer - vor allem aber auf die Menschen, die ihre Heimat mit Lust und viel Energie nach vorne bringen. Wir lernen echte Typen mit Herzens-Projekten kennen: Die zweite Folge beginnt in Schwand, einem kleinen Dorf bei Freiburg. Pilar Buira Ferre ist eine von nur 65 Einwohner:innen. Die Profi-Tänzerin hat hier vor 23 Jahren ein Tanz- und Kulturzentrum errichtet. Für diesen Sommer hat sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Tanzperformance auf einer Dorfwiese mit Frauen aus ganz Europa - "Woman100". Im brandenburgischen Briesen (Mark) arbeitet Daniel Hauffe als freiwilliger Feuerwehrmann und engagiert sich seit mehr als 25 Jahren für sein Ehrenamt im Dorf. Diese Leidenschaft gibt er auch als Leiter der Kinder- und Jugendfeuerwehr an den Nachwuchs weiter. 49 Kinder und Jugendliche sind im Verein aktiv. Mit viel Vorfreude wird ein neues Feuerwehrauto erwartet, das dringend für die Waldbrandbekämpfung benötigt wird. Das Fahrzeug ist auf die brandenburgischen Gegebenheiten spezifiziert, hat eine hohe Geländegängigkeit und fast 5.000 Liter Wasser an Bord. In Peenemünde, auf der Insel Usedom entsteht ein neuer Dorfladen in einem alten Feuerwehrhaus. Nachdem der letzte Laden vor zwei Jahren schließen musste, war für Ursula Latus schnell klar, dass dies der perfekte Ort für einen neuen Dorfladen ist. Die gelernte Bootsbaumeisterin, die auch Workshops im Bootsbau anbietet, hat mit ihrem Bruder viel Zeit und Geld investiert. Die Geschwister hoffen darauf, dass die Peenemünder bei ihnen täglich vorbeischauen.

Wir sind Dorf! 14:30

Wir sind Dorf!: Ökoleben, Pfarrersegen, Dorfparty

Reportage

Landleben ist eine Lebenseinstellung! In der neuen Heimat-Doku "Wir sind Dorf!" im WDR Fernsehen werfen wir einen Blick auf Deutschlands idyllische Dörfer - vor allem aber auf die Menschen, die ihre Heimat mit Lust und viel Energie nach vorne bringen. Wir lernen echte Typen mit Herzens-Projekten kennen: Die dritte Folge beginnt im baden-württembergischen Dorf Tempelhof. Hier leben 150 Menschen in einer solidarischen Gemeinschaft. Es soll für Familie Herrmann vielleicht bald die neue Heimat werden. Friedi Herrmann arbeitet bereits als Kindergärtner und Handwerker hier. Gemeinsam mit seiner Partnerin Sabrina Engelhard haben sie drei Kinder. Noch ist Sabrina von der Idee im Dorf Tempelhof zu leben nicht ganz überzeugt. Im rheinländischen Schwanenberg ist Robin Banerjee seit 20 Jahren der Pfarrer und die gute Seele des Dorfes. Der zugezogene Schwanenberger hat immer ein offenes Ohr für seine Gemeinde. Als Pfarrer erleben wir Robin bei einer Hochzeit eines ehemaligen "Dorfkindes"- eine Frau, deren großer Wunsch es war, von ihm vermählt zu werden. Aber auch abseits der Kirchenmauern engagiert er sich. Das neueste Projekt: Der Bau eines Backhauses, dass ein neuer "Hotspot" im Dorf werden soll. In Groß Döbbern, in der Niederlausitz, sorgt Steffi Dubrau regelmäßig für außergewöhnliche Events. In diesem Sommer geht sie über die Dorfgrenzen hinaus, will mit einem großen "Fest der Vereine" drei Nachbardörfer zusammenbringen. Die Mutter von drei Kindern hat alle Hände voll zu tun und auch ihr Mann Ari Skorka muss mit anpacken.

Wir sind Dorf! 15:15

Wir sind Dorf!: Babystuben, Burgretter und Boßelkugeln

Reportage

Landleben ist eine Lebenseinstellung! In der neuen Heimat-Doku "Wir sind Dorf!" im WDR Fernsehen werfen wir einen Blick auf Deutschlands idyllische Dörfer - vor allem aber auf die Menschen, die ihre Heimat mit Lust und viel Energie nach vorne bringen. Wir lernen in der vierten Folge echte Typen mit Herzens-Projekten kennen: In der Gemeinde Nordermeldorf, in Schleswig-Holstein, steht die renovierte Kulturwindmühle Juliane. Sie wurde vor 18 Jahren von Ralf Uhlenberg und Bruni Fietzek mit viel Zeit und Geld renoviert. Mit ihrem Engagement hinterm Deich bringt das Paar frischen Wind in die Dorfkultur. "Die kleine Deichzeit" ist ein Projekt, bei dem regelmäßig Künstler und Musiker aus dem Dorf für die Dorfgemeinschaft auftreten. Zum Abschluss der Saison haben sich die beiden ein ganz besonderes Event ausgedacht. Es geht um den Volkssport Nummer 1 im Norden: das Boßeln. Eingeladen ist der Nachwuchs aus dem Dorf und der Boßelpapst Ernst-Hinrich Reimers. In der Dorfmitte von Gerswalde, einem Dorf in der Uckermark, steht das Geburtshaus von Hebamme Maresa Fiege. Als Dorfhebamme umsorgt und betreut sie werdende Mütter und bereitet diese auf die Geburt vor. Sie bietet Kräuterwanderungen an, lädt zu Stillgruppen ein und macht Wochenbettbesuche. Wir begleiten die werdende Mutter Theresa Heller. Sie und ihr Ehemann Sascha vertrauen der Dorfhebamme und wollen ihr zweites Kind im Geburtshaus zur Welt bringen. Doch es kommt anders als geplant. Im Nordrhein-Westfälischen Ottenhausen liegt eine alte Bauernburg, die schon im Mittelalter von der Bauernschaft als Rückzugsort genutzt wurde. Eine junge Gruppe des Heimatvereins möchte dieses alte Gemäuer aus dem Dornröschenschlaf holen. Freya Postert und ihr Ehemann Karsten haben sich mit ihrem Verein zum Ziel gesetzt, dort einen Escape Room zu erschaffen - einen Rätselraum zum Anfassen. Das Land Nordrhein-Westfahlen unterstützt dieses Freizeitprojekt und darüber hinaus die anstehende Renovierung der kompletten Burg mit rund 430.000 €. Die jungen, engagierten Heimatfreunde stehen kurz vor einem ersten Probelauf, denn die Dorfgemeinschaft will den Escape Room zuerst testen.

WDR aktuell 16:00

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Deutschlands Dorfgeschichten 16:15

Deutschlands Dorfgeschichten

Land und Leute

Mit "Deutschlands Dorfgeschichten" öffnen wir Türen in eine Welt, die oft übersehen wird, aber tief in unserer Kultur verwurzelt ist. "Deutschlands Dorfgeschichten" zeigt das echte Leben abseits der Metropolen: traditionsreiche Bräuche, überraschende Lebenswege und die Herausforderungen des modernen Landlebens. In jeder Folge präsentieren wir ein Dorf und erzählen seine Geschichte.

Essens Margarethenhöhe - Das schönste Dorf der Stadt 16:45

Essens Margarethenhöhe - Das schönste Dorf der Stadt

Stadtbild

Ein Dorf mitten in der Stadt - mit bunten Vorgärten, einer guten Nachbarschaft und einem bunten Miteinander von Familien, alten und jungen Menschen: Die Margarethenhöhe. Mitten in Essen, aber doch eine eigene Welt, gestiftet vor rund hundert Jahren von Margarete Krupp; als Siedlung für Kruppsche Werksangehörige und Menschen aus Essen. Wer hier auf der "Maggi" wohnt, zieht selten wieder weg, viele Familien wohnen seit Generationen hier - eine Mustersiedlung der zufriedenen Menschen. Die Margarethe Krupp-Stiftung ist nicht nur Eigentümerin der meisten Wohnungen hier, sondern sieht sich auch als verantwortungsvolle Verwalterin eines kostbaren Erbes. Vor mehr als einem Jahrhundert entstand die Siedlung im Geist der damaligen Gartenstadt-Bewegung. Das Ziel: menschenfreundliches Wohnen für viele, in grüner Umgebung, bei günstigen Mieten. Visionäre Gründerin war Margarethe Krupp, die treuhänderische Leiterin des Krupp-Konzerns. Sie investierte ein kleines Vermögen, um den neuen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen. Heute sieht es auf der Margarethenhöhe auf den ersten Blick immer noch so aus wie vor 100 Jahren - trotz Kriegszerstörungen in Essen von fast 80 Prozent. Große Teile des Stadtteils stehen unter Denkmalschutz.. Wer hier lebt, genießt viele Vorteile: gepflegte Wohnungen, große Gärten, kurze Wege, dörfliche Nähe. Und kinderreiche Familien werden stets bevorzugt behandelt. Für bezahlbare Mieten sorgen die Statuten der Stiftung - und für sorgfältigen Unterhalt von Wohnraum und Grünflächen auch. Doch bei aller Traditionspflege lebt die Margarethenhöhe nicht in der Vergangenheit: längst sind die ersten Wohnungen und Häuser energieeffizient umgebaut - mit Solarmodulen auf dem Dach, Dämmputz an den Wänden und Erdwärmepumpen im Garten. Und weitere sollen folgen. Der Film von Clemens Gersch und Michael Wieseler führt hinter die wunderschönen Häuserfassaden und durch die traumhaften Gärten, besucht die Menschen in der Siedlung und blickt mit reichhaltigem Archivmaterial in die Vergangenheit. Könnte das Engagement von Margarete Krupp ein Vorbild für moderne Wohnkonzepte sein?

Ruhrgebiets Oasen 17:30

Ruhrgebiets Oasen: Drei Siedlungen im Revier

Dokumentation

Sie haben so schöne Namen wie Rheinpreussen, Flöz Dickebank und Ripse. Drei Siedlungen in Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen. Sie sind in der Großstadt und trotzdem grün, überschaubar und man kennt die Nachbarn. Inmitten des so dicht besiedelten Ruhrgebiets herrscht in den ehemaligen Werks- und Zechensiedlungen schon fast dörfliche Idylle. Vor über einhundert Jahren sollten diese Siedlungen, fehlende Arbeiter in den Zechen und Betrieben und ihre Familien anlocken. Die Rechnung ging auf, aus ganz Europa kamen Menschen, um in den liebevoll gestalteten Häusern mit den dazugehörigen Gärten zu leben. Die Ruhrgebietssiedlungen waren ein Schmelztiegel für die verschiedenen Kulturen und sind es noch heute. In den 70iger und 80iger Jahren wollte man die mittlerweile in die Jahre gekommenen Siedlungen abreißen und moderne Häuser bauen. Da hatte man aber nicht mit der Gegenwehr der damaligen Bewohner gerechnet, die auf nachbarschaftlichen Zusammenhalt und ihr gewohntes Zuhause auf keinen Fall verzichten wollten. Dank Bürgerinitiativen, Mahnwachen und Hungerstreiks konnten in jahrelangen Kämpfen viele Siedlungen vor dem Abriss bewahrt werden. Es ist den Protestierenden von damals zu verdanken, dass sie nach dem Sieg über die alten Eigentümer selbst Hand angelegt haben und diese Siedlungen so lebenswert gestaltet haben, dass man darin leben möchte. Wer hier wohnt, meldet am besten gleich seine Kinder wieder an, damit sie die Häuser, wenn sie groß sind, übernehmen können.

Unterwegs im Westen 18:15

Unterwegs im Westen: Das schönste Freibad im Westen? - Über ein Traditionsbad und seine Retter

Regionalmagazin

Es ist kurz vor 7 Uhr im Bergischen Land. Noch liegen die Schwimmbecken im Waldfreibad Much ruhig zwischen den sattgrünen Rasenflächen. Josef fegt jedes Blättchen weg, Marita macht die Kasse auf und Wilfried prüft die Wasserqualität. Sie und dutzende andere Freiwillige bereiten sich auf einen harten Tag vor. Es soll richtig heiß werden - über 1.000 Badegäste werden kommen. Wie jeden Tag auch der 14-jährige Yannick und seine Freundin - wird er in diesen Ferien den doppelten Salto vom Einer schaffen und seine Sommerliebe beeindrucken? Rettungsschwimmer Patrik macht sich schon mal fertig für den Tag. Er ist der Star bei den Kids. Bei ihm haben sich viele das erste Mal vom Dreier getraut - heute wird es der sechsjährige Oliver versuchen. Monika ist im Anmarsch: Die Rentnerin wird im 3-Stunden-Schichtwechsel den Kiosk und die Fritteuse klarmachen; zusammen mit den Anderen vom Freibadverein. Denn eigentlich wäre das Traditionsbad längst zu, aus Kostengründen. Gerettet haben es die Mucher Bürger. Jetzt schuften hier nur noch Freiwillige. Sie müssen dafür sorgen, dass es genug zahlende Gäste gibt, denn ein ganz schlechter Sommer könnte dem Schwimmbad das Aus bescheren. Die Freiwilligen kämpfen für ihr Traditionsbad. Kein Aqualand, keine Loopingrutsche, keine Animation - und trotzdem der beste Ort für den perfekten Sommer!

Aktuelle Stunde 18:45

Aktuelle Stunde

Gesellschaft und Politik

Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.

Lokalzeit Geschichten 19:30

Lokalzeit Geschichten

Regionalmagazin

Die schönsten Geschichten und Beiträge der WDR-Studios werden hier nochmals gezeigt. Zu Bestaunen gibt es eine bunte Vielfalt, die von Ausflugtipps über Kochrezepte bis zu regionalen Besonderheiten reichen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Tatort 20:15

Tatort: Das Wunder von Wolbeck

Krimireihe

Kommissar Thiel und Prof. Boerne ermitteln dieses Mal im dörflichen Umland von Münster, auf Weiden, in Ställen, bei großen und kleinen Tieren. Auf einem restaurierten Hof bei Wolbeck wird der Heilpraktiker Raffael Lembeck eines Morgens von seiner Frau Stella tot aufgefunden. Das Opfer war offensichtlich in seiner Praxis zu Fall gekommen und ist dann verblutet, erklärt Prof. Boerne am Tatort. Besonders bei Frauen waren Lembecks alternative Behandlungsmethoden sehr beliebt, sogar aus dem Ausland reisten vermögende Patientinnen an. Gleich auf dem Nachbarhof hingegen, bei der Familie von Bauer Moritz Kintrup, war er nicht immer gern gesehen. Außerdem sind da noch die drei Krien-Brüder in Wolbeck, die nicht recht herausrücken wollen damit, was sie mit dem Opfer zu tun hatten.

Nord bei Nordwest 21:45

Nord bei Nordwest: Der Transport

Krimireihe

Eine schwedische Gang will während des Motorradrennens "Ostsee-Race" einen Werttransporter überfallen. Doch schon vor Beginn der Aktion geraten die Mitglieder in Streit über die Verteilung der Beute - und der Anführer Ole Mantell erschießt ein Gruppenmitglied. Als die Leiche des toten Gangsters am Ostsee-Strand angespült wird, übernimmt Lona Vogt die Ermittlungen, unterstützt vom Tierarzt Hauke Jacobs. Schnell kommen die Leiterin des Einfrau-Polizeireviers auf dem Priwall und der ehemalige Polizist der Bande gefährlich nahe. Doch können sie den Überfall noch verhindern?

Unsere wunderbaren Jahre 23:15

Unsere wunderbaren Jahre: Der Entlastungszeuge

Historienserie

Die alten Gefühle zwischen Ulla und Tommy flammen in Ost-Berlin wieder auf. Doch zu vieles steht zwischen ihnen. Noch immer sieht Ulla in ihrem Vater nichts Schlechtes, was Tommy bei dem Vorwurf, der gegen Eduard im Raume steht, nicht verstehen kann. Wie kann sie nur so naiv sein zu glauben, dass Eduard der einzige Stahlfabrikant in ganz Deutschland war, der sich nicht die Hände schmutzig gemacht hat? Ulla ist verletzt: Wenn er so denkt, warum hat er ihr dann überhaupt geholfen? Doch seine Antwort, dass nur sie der Grund dafür ist, bekommt sie schon nicht mehr mit. Denn Julius Rosen steht mit einem Koffer auf der anderen Straßenseite. Er hat es sich überlegt, er wird Eduard in Altena helfen. Derweil führt Gundel die Geschäfte der Firma, sehr zum Unmut von Böcker, der die alleinige Führung haben will. Er hat einen Plan, wie er die Firma an sich reißen kann. Wenn Bankdirektor Mücke Gundel als Geschäftsführerin ablehnt und damit den Münzauftrag kündigen wird, muss die Familie Wolf ihn als Geschäftsführer akzeptieren. Doch Gundel bietet - zu aller Überraschung - die Münzherstellung ohne Rechnung an. Diese wird erst fällig, wenn ihr Vater zurück ist. Bis dahin haftet die Familie mit ihrem Privatvermögen. Den Deal kann Mücke nicht ablehnen, sehr zum Ärger von Böcker. Voller Auftrieb trifft Gundel nun noch ihre alte Liebe Benno in Düsseldorf wieder und die beiden kommen sich näher. Für Schwester Margot ist das Leben alles andere als rosig. Nach dem Tod von Fritz versucht sie, durch Schmuggeln Geld zu verdienen. Eines Nachts verursacht sie dabei einen Unfall und vertraut sich in ihrer Not ausgerechnet Böcker an. Er überreicht ihr einen Briefumschlag mit Geld, um eine Überfahrt nach Argentinien und Pässe für sich und Winne bezahlen zu können. Er verspricht auch, sich ihrer Sorge anzunehmen und den heimlichen Unfall zu "klären". Als sie ihren Vater im Gefängnis besucht, um sich auch von ihm zu verabschieden, eskaliert der Streit erneut, und Margot eröffnet ihrem Vater wütend, dass sie ihn angezeigt hat. Eduard ist fassungslos. Julius Rosen sagt vor Gericht parallel für Eduard aus, und damit lässt der Commander ihn frei. Die Freude ist groß, auch weil Gundel sich mit Benno verlobt hat. Doch plötzlich erhält Eduard Papiere vom eigens dafür heimgekehrten Tommy, die ihn schwer belasten. Und er steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Können diese Papiere seine Schuld bezeugen?