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TV Programm für WDR Bielefeld am 08.02.2026

Mord mit Aussicht 04:15

Mord mit Aussicht: Tod am 18. Loch

Krimiserie

Im Gasthof Aubach ist "Schlachtewoche" und weil Sophie vergessen hat einzukaufen, stattet sie dem Lokal einen Besuch ab. Dort trifft sie auf Golflehrer Gerard. Und weil sie schon eine längere Durststrecke in Sachen Männern hinter sich hat, nimmt sie sich Gerard sozusagen als Nachtisch mit nach Hause - Hannes ist ja noch in Polen bei Danuta. Am nächsten Tag fällt Sophie aus allen Wolken, als sie erfahren muss, dass Gerard tot am 18. Loch des Golfclubs in der Nähe von Liebernich liegt. Schnell stellt sich heraus, dass Gerard, gelinde gesagt, polygam lebte. Nicht nur, dass Sophie vor Scham im Boden versinken könnte - das fördert auch diverse Verdächtige zutage. Nachdem sich Sophie wieder gefangen hat und die ganze Sache mit der gewohnten Professionalität angeht, stellt sich heraus, dass Gerard auch unter seinen Trainerkollegen umstritten war. Dietmar hat es ebenfalls nicht leicht: Heike hat sich in den Kopf gesetzt, die neue Vorsitzende der Hengascher Landfrauen zu werden - und das geht natürlich nicht ohne die Unterstützung von ihrem Bär.

Wunderschön! 05:00

Wunderschön!: Mit dem Hausboot auf der Havel

Landschaftsbild

Ein Haus auf dem Wasser! So kann Urlaub auch gehen. Daniel Aßmann fährt über die Seen des Havellandes und schwingt sich aufs Fahrrad, wenn das Hausboot angelegt hat. Denn es fährt sich gut in dieser wunderschön flachen Gegend voller Naturschönheiten. Daniel Aßmann besucht die Stadt Werder, Brandenburg an der Havel, wo Loriot geboren wurde, und das historische Zentrum der Optischen Industrie Rathenow. In Caputh hatte Albert Einstein ein Haus, wo er berühmte Kollegen empfing. In Anklam befindet sich das Otto-Lilienthal-Museum. Dort kann man die ersten Flugzeugkonstruktionen des Luftfahrtpioniers bestaunen. Am Ende seiner Reise hat Daniel auch gelernt, welche Anforderungen das Steuern eines Hausbootes hat.

Erlebnisreisen 06:30

Erlebnisreisen

Landschaftsbild

Die Bretagne: alte Mauern, gutes Essen, eine Jahrtausende alte Kultur und sogar eine eigene Sprache. Der Atlantik bestimmt das Leben dort im Nordwesten von Frankreich.

Lokalzeit 06:45

Lokalzeit

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.

Einfach und köstlich 07:15

Einfach und köstlich: Räucherfischfrikadelle & Auberginen-Tatar: Sören Anders kocht mit Björn Freitag

Kochshow

In der Reihe werden von einem Spitzenkoch unterschiedlichste Rezepte vorgestellt, die einfach zuzubereiten sind - von modern interpretierten Klassikern bis hin zu neuen Küchentrends.

Expedition in die Heimat 07:45

Expedition in die Heimat: Dolce Vita im Markgräflerland

Land und Leute

Das sonnenverwöhnte Markgräflerland im äußersten Südwesten steht für Genuss und Lebensfreude: Moderator Johannes Zenglein ist mit Picknickkorb und Vespa unterwegs und lässt sich die Lieblingsplätze der Markgräfler:innen zeigen. So verrät unter anderem Sterneköchin Douce Steiner ihre schönsten Plätze für ein Essen unter freiem Himmel und es geht auf Schatzsuche mit einem Trüffelhund. Mit den alten Römer:innen kam das Dolce Vita in den südwestlichen Zipfel Deutschlands: Sie brachten ein mediterranes Lebensgefühl in das sonnige Markgräflerland am Fuße des Schwarzwalds, bis heute erinnert die Gegend mit ihren sanften Hügeln, kleinen Winzerdörfern und mildem Klima an die italienische Toskana. Auf seiner Vespa entdeckt Johannes idyllische Orte, viel Genuss und Menschen, die das Märkgräflerland zu dem machen, was es ist: einen Ort, an dem man es sich so richtig gut gehen lassen kann.

Westart 08:30

Westart

Kunst und Kultur

Neben kulturellen Themen finden hier auch politische Vorkommnisse ihren Platz. Mit einem Regionalbezug zu Nordrhein-Westfalen wird stets aktuell und mit detaillierten Hintergrundinformationen berichtet.

Kölner Treff 09:00

Kölner Treff

Unterhaltung

Seit 1976 treffen in der Gesprächrunde Prominente und Personen des nicht öffentlichen Lebens aufeinander, die spannende oder außergewöhnliche Geschichten zu erzählen haben.

Sound of Kölle 11:00

Sound of Kölle: Von Ostermann bis Brings

Dokumentation

Kaum eine andere Stadt erkennt man so gut an ihren Liedern. Mer losse d'r Dom en Kölle und Viva Colonia. Doch es sind nicht nur die großen Karnevalshits. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat und ihrer Identität über die Musik scheint den Kölnerinnen und Kölnern im Blut zu liegen. Eigentlich beginnt es bei Willi Ostermann, geboren vor 150 Jahren in Mülheim am Rhein, dem heutigen Kölner Stadtteil. Die Art der Milieubeschreibung und das Besingen der Heimatstadt prägen die Musik Kölns bis heute. Keine Bläck Fööss, Brings oder auch die neue Gruppe Mätropolis ohne das Fundament Ostermanns. Von dort aus begibt sich die Dokumentation auf eine Reise in das Herz der kölschen Seele und zeigt, wie Ostermanns musikalisches Erbe in Kölns einzigartiger Mundart-Musikszene fortlebt. Stücke wie Heimweh noh Kölle (1936) mit dem Refrain Ich mööch zo Foß no Kölle gon oder Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia sind Hymnen geworden, haben die Musik in der Stadt geprägt und im ganzen Land bekannt gemacht. Es sind Lieder entstanden, die zur DNA der Stadt gehören: En unserem Veedel von den Bläck Fööss (1973), Stääne von den Klüngelköpp (2010) oder das 2013 veröffentlichte Kölsche Jung von Brings. Dazu kommen die Hits der laufenden Session wie Rakete von Mätropolis. Und es geht weiter: Die Beer Bitches mit Carolin Kebekus oder auch Planschemalöör arbeiten an einer Neu-Definition von "Heimat" - ohne ihre Liebe für Köln zu verheimlichen. Mit dem inzwischen 100 Jahre alte Ludwig Sebus, dem Ostermann-Biographen Thomas Gebhardt und beeindruckendem Archivmaterial taucht der Film ein in die Zeit Ostermanns. Historikerin Monika Salchert und Kabarettist Jürgen Becker ordnen die kölsche Musik und ihre Wurzeln historisch und kulturell ein. Zugleich geht es auch um die aktuellen Szene: Backstage-Momente mit Kempes Feinest, Planschemalöör, den Beer Bitches und Mätropolis sind ebenso dabei wie Besuche bei Bläck Fööss und Brings. Besonders beliebt sind die großen Mitsing-Events, an der Spitze das identitätsstiftende gemeinsame Singen mit Björn Heuser und mehr als 15.000 Gästen in der Lanxess-Arena. Bei der Kneipentour von "Loss mer singe" werden jedes Jahr in vollen Gaststätten die neusten Hits gesucht werden. Gewinnerin 2025 war Nici Kempermann mit ihrer Band Kempes Feinest und dem Lied Wenn et Leech usjeiht.

Ich war Hans Süper! 11:45

Ich war Hans Süper!

Künstlerporträt

Als Teenager macht er einen Handstand auf dem Zehn-Meter-Brett. Als das zu langweilig wird, springt er mit dem Fahrrad. Schon als Kind ist Hans Süper wild, aber dann auch wieder ganz sanft. Sein Vater ist ein damals bekannter Musiker. "Der Herrgott hat mir das alles mitgegeben und ich habe mich nie verstellt", sagt er später einmal über sich. Auf der Bühne ist Hans Süper ein Vulkan, der wie kaum ein Anderer die Pausen in seinem Vortrag nutzt, Spannung schafft, das Saalpublikum bis zur letzten Sekunde an seinen Lippen kleben lässt, um sich dann kunstvoll zu entladen. Das ist ganz großes Kino. Dabei agiert er kongenial im Duett mit seinen Spielpartnern Hans Zimmermann (Colonia Duett) und Werner Keppel (Süper Duett), die in ihrer vornehmen Reserviertheit dem quirligen Hans die nötige Angriffsfläche bieten und ihn so seine Höchstform überhaupt erst entdecken lassen. Und dafür ist er ihnen Zeit seines Lebens dankbar. Denn eine Karriere im Karneval hat er für sich in einer tiefen Lebenskrise in den Siebzigerjahren längst abgeschrieben, als auf einmal der Erfolg kommt. Aber auch solo weiß Süper zu überzeugen. Sein Spiel auf der "Flitsch" ist legendär und von tiefer Musikalität. Er ist ein Könner ohne Arroganz. Mit Vorbildern wie Charlie Chaplin oder Grock. Und dafür wird er geliebt. Nicht nur in Deutschland. 2002 zieht er sich von der Karnevalsbühne zurück, danach lebt er mit seiner Frau Helga auf Gran Canaria. Jahre später zieht es ihn wieder nach Köln zurück. Nach Helgas Tod findet er noch einmal sein Glück, heiratet wieder. Im Dezember 2022 verstirbt Hans Süper im Alter von 86 Jahren an Krebs. Autor Christoph Simon führt im September 2021 das letzte Fernsehinterview mit Hans Süper. Mit zahlreichem weiteren Material zeichnet er daraus das Bild einer schon zu Lebzeiten als Legende wahrgenommenen, sich aber selbst nie so wichtig nehmenden, bis zum letzten Atemzug spielfreudigen Persönlichkeit.

WDR aktuell 12:45

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Wir lieben Karneval! 13:00

Wir lieben Karneval!

Karneval

Unser Moderator Sven Kroll ist dieses Jahr karnevalistisch unterwegs! So viele Jahre nun lebt er bereits in der Domstadt, da kommt man am Karnevalstreiben nicht vorbei... doch so richtig mitgefeiert hat er bisher noch nie. Da geht es ihm aber nicht alleine so, denn Moderatorin und Freundin Nina Moghaddam teilt das Schicksal: Auch sie lebt seit Jahren in der Metropole am Rhein, zum Teil sogar mitten in der Karnevalshochburg Kwartier Latäng (!), aber so wirklich richtig Ahnung, wie wo was Karneval jetzt eigentlich genau ist und wie man es feiert, hat auch sie nicht. Also schließen sich die beiden zusammen, um einen Tag ganz im Zeichen des Karnevals zu verbringen, und wollen sich professionelle Tipps von den Karnevalisten der Fidele Kölsche e.V. holen. Büttenrede inklusive...

WaPo Bodensee 13:30

WaPo Bodensee: Der Pakt

Krimiserie

Nele und Mechthild bekommen unerwartet Besuch am frühen Morgen von ihrer Nachbarin Steffi Hillebrand. Steffi ist aufgewühlt - in ihr Haus wurde eingebrochen, ihr Mann ist verschwunden. Nele ermittelt sofort und entdeckt Roland Hillebrand, der unweit von seinem Grundstück leblos im Bodensee treibt. Wurde er Opfer eines Raubmords? Immerhin gibt es gerade eine Einbruchsserie. Dann stellt sich heraus, dass die Ehe der Hillebrands entgegen Steffis ursprünglicher Aussage am Ende war. Tatsächlich befand sich das Paar inmitten eines Scheidungsprozesses. Die nächste Spur führt zu Boris Kukies, der nach verbüßter Haftstrafte im Wassertaxi-Betrieb seines Bruders Anton arbeitet. Paul Schott glaubt Boris kein Wort. Anton gibt seinem Bruder erst einmal ein Alibi und liefert ihn dann - genervt von Boris' krummen Dingern - ans Messer. Boris wird auf frischer Tat gefasst. Als Hillebrands Schmuck bei Boris Kukies gefunden wird, beteuert er seine Unschuld und führt ein Telefonat mit seinem Bruder, das alle Beteiligten erschüttert. Jakob macht eine Entdeckung, die alles in neuem Licht erscheinen lässt. Und Julia findet Drohungen des Toten auf seinem Handy. Am Ende macht Nele ihrer Mutter ein Geschenk, weil sie den richtigen Riecher hatte ...

WaPo Duisburg 14:20

WaPo Duisburg: Angelausflug

Krimiserie

WaPo Duisburg 15:10

WaPo Duisburg: Doping

Krimiserie

WDR aktuell 16:00

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Ludwig Sebus - Der Grandseigneur im Kölner Karneval 16:15

Ludwig Sebus - Der Grandseigneur im Kölner Karneval

Menschen

Ludwig Sebus ist der unbestrittene Grandseigneur im Kölner Karneval, steht auch im hohen Alter von über 95 Jahren noch locker auf der Bühne des Lebens: als Krätzchensänger, Moderator, Schauspieler und Träger der Willi-Ostermann-Medaille: eine Karnevals-Legende schon zu Lebzeiten. Autor Gisbert Baltes zeichnet das Porträt des leidenschaftlichen Kölners, der sich mit Liedern wie "Jede Stein in Kölle es e Stöck vun deer" nicht nur am Rhein ein Denkmal setzte. Doch Sebus' Leben ist nicht nur von Heiterkeit geprägt: Die unverhoffte Rückkehr aus Russischer Kriegsgefangenschaft, die langjährige Pflege seiner Ehefrau, sein jahrzehntelanges soziales Engagement für die Kölner Kinderkrebshilfe und die Altenhilfe, jetzt sein Leben in Zeiten von Corona: alles das zeigt die andere Seite des Ludwig Sebus: einen Menschen mit sehr viel Herz! Freunde und Weggefährten feierten einen großen Kölner zu seinem 95. Geburtstag! Und Sebus bedankt sich auf seine Weise mit seinem zu Herzen gehenden Lied "Alles su widder dun!" ("Alles so wieder tun!") - und seinem felsenfesten Standpunkt: "Die, die so alt sind wie ich, wissen, es gibt Schlimmeres!"

Cantz feiert Otto Waalkes 17:15

Cantz feiert Otto Waalkes

Unterhaltung

Otto Waalkes, der "Friesenjung", steht nicht nur seit Jahrzehnten für großen Blödelspaß, sondern überrascht immer wieder auch durch Rekorde und Jubiläen. Sein dreißig Jahre alter Song "Friesenjung" stand in der Fassung der Rapper Ski Aggu und Joost für mehrere Wochen auf Platz 1 der offiziellen deutschen Single-Charts. Als Student der Kunstpädagogik fand der Gitarre spielende Otto Waalkes zu Beginn der 1970er Jahre in Hamburg auf die Kleinkunstbühnen und von dort sehr rasch in die Fernsehstudios des Westdeutschen Rundfunks im weit entfernten Köln. Mit seinem anarchischen Kalauergewitter, den Musik- und Werbe-Parodien, mit kleinen, selbst gezeichneten Trickfilmchen, aber auch mit seiner sehr besonderen, erotischen Ausstrahlung eroberte der gebürtige Emdener nach und nach Millionen von Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern im gesamten Land, zunächst ja noch in West- wie in Ostdeutschland. Längst hat Otto Waalkes etlichen Generationen den Alltag verschönt, hat zahllose Humorschaffende beeinflusst oder sogar geprägt. Darunter nicht zuletzt Guido Cantz.

Tiere suchen ein Zuhause 18:00

Tiere suchen ein Zuhause

Tiere

Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.

Aktuelle Stunde 18:45

Aktuelle Stunde

Gesellschaft und Politik

Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.

Westpol 19:30

Westpol

Regionalmagazin

Politik in Nordrhein-Westfalen

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Wunderschön! 20:15

Wunderschön!: Zu Karneval in Venedig

Landschaftsbild

Prunkvolle Kostüme, geheimnisvolle Masken und magische Momente - so ist der Karneval in Venedig! Tamina Kallert entdeckt die imposante Stadt im Februar, wenn Menschen aus aller Welt herbeiströmen, um den venezianischen Karneval zu erleben. Sie erforscht die Geschichte von Giacomo Casanova, der im 18. Jahrhundert Zeuge der wildesten Zeit des venezianischen Karnevalstreibens war. Denn damals war Venedig das "Las Vegas Europas". Tamina Kallert erfährt, welche Kostüme und Masken damals üblich waren und wie sie bis heute in perfektem Kunsthandwerk hergestellt werden. Sie erlebt die Vorbereitungen eines Maskenballs für erlesenes Publikum und als Höhepunkt die aufwendig inszenierten Darbietungen, die auf dem Wasser der alten venezianischen Werft Arsenale mit Licht und Musik die Abenteuer des berühmt-berüchtigten Frauen-Verführers Casanova aufleben lassen.

Sportschau Bundesliga am Sonntag 21:45

Sportschau Bundesliga am Sonntag: 21. Spieltag

Fußball

dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs 22:10

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs

Comedyshow

Arnd Zeigler zeigt in dieser Sendung Videos aus der Welt des Fußballs. Wichtig dabei ist der Austausch mit dem Publikum: Diese rufen live in der Sendung an, um mit dem Moderator über die Neuigkeiten aus der Welt ihres Lieblingssports zu diskutieren.

Dennis kommt vorbei 22:45

Dennis kommt vorbei: Dennis aus Hürth trifft kölsche Bands

Karneval

Durch die Stadt mit den Höhnern, Bläck Fööss, Cat Ballou, Kasalla und Brings: Als "Dennis aus Hürth" chauffiert Martin Klempnow fünf legendäre Karnevalsbands durch Köln. Im Auto stimmen sie ihre größten Hits an und plaudern über ihre Musik, Köln und den Karneval. Sie kommen an wichtigen Wirkungsstätten vorbei, treffen auf Fans und alte Kollegen. Den wohl berühmtesten Berufsschüler Dennis kennen die Zuschauer nicht erst seit seiner eigenen Radioserie bei 1LIVE. Als "Bandfahrer" verwickelt er die kölschen Karnevalsstars in höchst unterhaltsame Gespräche und singt bei allen Liedern fleißig mit.

"Die Hölle von Vettweiß" - Ein Dorf feiert Karneval 23:30

"Die Hölle von Vettweiß" - Ein Dorf feiert Karneval

Brauchtum

Vettweiß - hier lebt er, der echte, ehrliche und ursprüngliche Karneval auf dem Dorf. In jedem Jahr organisiert und feiert die Dorfgemeinschaft die "Hölle von Vettweiß". Aus dem Örtchen wird eine jecke Party-Metropole. Über 10.000 Besucher innerhalb einer Woche. Ein Hauch von Wacken - dem Heavy-Metal-Mekka in Norddeutschland - weht dann in dem Dorf in der Voreifel. Am beliebtesten sind die Damensitzungen. Rund 2.000 Besucherinnen strömen täglich in das Festzelt auf dem Schulhof. Sie kommen nicht nur aus der Umgebung, sondern mittlerweile auch aus Belgien, dem Ruhrgebiet sowie Nord- und Süddeutschland. Das gebotene Programm ist hochkarätig: Brings, Kasalla, Paveier, Klüngelköpp, Räuber, Marita Köllner, Höhner, aber auch Büttenredner wie Martin Schopps, treten auf und begeistern die Damen. Hinzu kommen die zahlreichen eigenen Tanzgruppen aus Vettweiß, die das ganze Jahr über für ihre Auftritte trainieren und zum unverwechselbaren Charakter beitragen. Neben den fünf Damensitzungen gibt es außerdem eine Herren und eine Kindersitzung. Bei aller Professionalität ist Vettweiß aber noch ein volksnahes Karnevalsfest mit ausgeprägtem Do-It-Yourself-Charakter, das ehrenamtlich von der "Vettweißer Karnevalsgesellschaft von 1938 e.V." organisiert wird. Hier können sich die Besucher die Frikadellen noch selbst mit ins Festzelt bringen. Für die Getränke sorgt der 82-jährige Festzeltwirt Heinz Dederichs. Dieses Jahr wird seine letzte Session und er blickt dabei auf eine lange Tradition zurück. Sein Bruder Arnold hatte Ende der Fünfzigerjahre damit begonnen, bekannte Kölner Karnevalsgrößen nach Vettweiß zu holen. Damals feierte man im wesentlich kleineren Saal der heute noch existierenden Dorfkneipe. In Vettweiß ist bis heute alles eine Spur schärfer und ausgelassener. Woher kommt das "Höllenfeuer" und wer entfacht es Jahr für Jahr neu? Weit weg von den großen Sälen scheint in diesem Dorf das richtige "Hätz" des Karnevals zu schlagen. Und das auf eine sehr selbstbestimmte Art und Weise, die es so kein zweites Mal gibt.

25 Jahre Brings - Das Jubiläumskonzert 00:15

25 Jahre Brings - Das Jubiläumskonzert

Konzert

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert machen die Jungs von Brings schon gemeinsam Musik und sind mittlerweile nicht nur in Köln bekannt und beliebt. Der perfekte Anlass für die Kölschrocker, ihrer riesigen Fan-Gemeinde mit einem Jubiläumskonzert zu danken. In ihrer Heimat Köln, im Rheinenergie Stadion. Das WDR Fernsehen war mit dabei und zeigt das Brings-Konzert. 1990 fing alles ganz klein an: Peter und Stephan Brings, Söhne des regional bekannten kölschen Szenemusikers Rolli Brings, veröffentlichten ihre ersten Songs "Katharina" und "Wieße Ling" und traten in einem bekannten Kölner Musikclub auf. Die melodischen Rockklänge und Peter Brings unverwechselbare raue Stimme ließen die Musikkritiker aufhorchen. Von da an ging es zunächst stetig voran: mehrere Singles und LP's schafften es bis in die Hitparaden, und Auftritte im "Rockpalast" adelten die Kölner Newcomer. Doch ab Mitte der Neunzigerjahre wurde es zunehmend ruhiger um Brings, ihnen war selbst nicht ganz klar, wie es weitergehen sollte: kölsche oder hochdeutsche Texte, harter Rock oder doch eher ruhige und softere Klänge? Ein Zufall sorgte mehr oder weniger dafür, dass ihr als Geburtstagsständchen gedachter Song "Superjeilezick" ab 2001 plötzlich zum Geheimtipp im Karneval wurde und bei den Jecken wie eine Bombe einschlug. Doch mit dem neuen Erfolg kam auch ein neues Problem: Sind Brings noch eine Rockband, oder zählen sie nun zu den oft geschmähten Karnevalsmusikern? Wie gut ihnen die Gratwanderung bis heute gelingt, werden die kölschen Spitzenmusiker bei ihrem Jubiläumskonzert zeigen. Soviel ist sicher: das Repertoire der Band hat sich in den ersten 25 Jahren immens erweitert. Und wie immer bei Brings kamen zahlreiche bekannte Gäste ins Stadion zu Brings und zwar, Klaus "Major" Heuser, Chris Thompson, Florian Silbereisen, Eko Fresh und Bläck Fööss.

Endless Wellness 02:40

Endless Wellness

Leichte Musik

Da ist eine schrammelnde Westerngitarre zu hören, die übersteuert. Eine Orgel bietet Fläche, manchmal legt sich auch ein düsterer Synthesizer dazu. Es könnte "Fuzz-Folk" genannt oder schlicht dem allumfassenden Indie zugeordnet werden; sie könnten als die "Big Thief, nur auf deutsch", die "frühen Tocotronic, aber später" oder als "Isolation Berlin aus Wien" bezeichnet werden - aber ganz so einfach ist das mit dem Vergleichen nicht. Die obskur-poetischen, deutschsprachigen Texte sind eine laute Konfrontation mit Depression und schlagen stets die Brücke zur Gesellschaft, vom Mikro- zum Makrokosmos. Es sind alternative Liebeslieder, für eine Achtsamkeit, für eine Zuversicht, für: Endless Wellness. "Auch wenn Endless Wellness erst seit 2021 besteht, basiert das musikalische Miteinander auf unserer engen Freund:innenschaft; ein Fundament, auf dem eine Verletzlichkeit im Kreativprozess aufkommen kann, wie es nur mit der Sicherheit tiefer, zwischenmenschlicher Verbindung möglich ist" äußert sich die Band . Diese Sicherheit, dieses Miteinander, ist spürbar. Ihre Lieder sind ein Versuch, das Gefühl kollektiver Erschöpfung umzuleiten in ein gemeinsames, lautes Aufbegehren - gegen ein dysfunktionales System, das durchzogen ist von gescheiterter Klimapolitik und einem erneut erstarkenden Faschismus. Es sind Lieder zum alleine Hören oder zum gemeinsam Tanzen, das Gewicht von den Schultern schüttelnd. Es ist eine ambivalente Spannung, die zwischen der drängenden Musik und den Texten über existenzielle Ängste schwebt. Damit schaffen es Endless Wellness, unsere Zeit und ihre Geister einzufangen und in melancholische, aber tröstende Wärme umzuwandeln. Das darf mit Humor passieren, mit Harmonien und auf jeden Fall mit Verzerrung.

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen 03:55

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen

Konzert

Musik für Leute, die auch mal Fünfe gerade sein lassen. Vom Guten, vom Wahren und vom Schönen handeln ihre Lieder, von Kinos, Sommer, Bud Spencers Lebensmotto, Hedy Lamarr, Partys und Gewerkschaften. Die Liga selbst neigt zur Tiefstapelei, "zwölftbeste Band West Hamburgs", sagen sie von sich. Jemand beschrieb den Sound der Liga der gewöhnlichen Gentlemen mal als "ein musikalischer Film Noir in Bunt, ein Dienstag in Dur, Agit-Pop zum Tanzen". Das ergibt einen DLDGG-Mischmasch aus DIY-Northern-Soul, (Indie-)Pop, SixtiesBeat und was auch immer. Aber vielleicht steckt in der Liga und ihrem Pop doch ein tieferer Sinn, den man auf Anhieb nicht entdeckt, weil die so schlau sind? Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, 2012 aus den Ruinen der verblichenen Superpunk entstanden, bestechen mit ihrer Version von Popmusik an der sie mit einer erfrischenden Sturheit festhalten. Beherzt setzen sie sich seitdem zwischen alle Stühle. Beseelt von der Idee des ursprünglichen Punk (man muss kein Virtuose sein, um tolle Musik zu machen), veröffentlichen sie seit Jahren großartige Popsongs, stark beeinflusst von den drei großen "M"s (Madness, Motown, Modern Lovers). Mit einer herzerfrischenden Kompromisslosigkeit umarmen und zementieren sie ihren Außenseiterstatus gleichermaßen. Auf Anbiederung an den Zeitgeist zwecks Erfolgsmaximierung haben sie entweder keine Lust oder, was auch sein kann, da haben sie einfach noch nicht drüber nachgedacht. Erfrischend weit weg ist DLDGG vom zeitgenössischem Staatstheater- und Feuilletonrock. Immer wenn ein neues Liga-Album erscheint ist es so, als würde in einer etwas vermufften Wohnung am ersten warmen Frühlingstag das Fenster geöffnet werden und eine herrlich leichte Brise weht herein.