11:20
Johannes Gruber hat 2010 beim Erdbeben in Haiti seine Freundin und seinen damals sechsjährigen Sohn verloren. Doch die Leiche des Jungen wurde nie gefunden. Zwei Jahre später entdeckt Johannes auf einem Foto seinen Sohn Patrice! Er sucht Unterstützung bei einer deutschen Hilfsorganisation. Mitarbeiterin Kathrin Mayer findet heraus, dass Patrice kurz nach dem Erdbeben von einer dubiosen Hilfsorganisation an deutsche Adoptiveltern vermittelt wurde.
12:20
Familienvater Sebastian Schröder kommt nach der Arbeit nicht nach Hause. Die Familie vermutet das Schlimmste, als kurz darauf zwielichtige Gestalten ein Paket mit einem blutigen Handtuch abliefern - Sebastians Blut, wie sich herausstellt. Doch ist er wirklich tot? Nach und nach findet Julia Schröder heraus, dass die letzten Monate mit Sebastian nur Fassade waren. Ihr Mann hatte so viele Geheimnisse, dass ihr der Atem stockt.
14:10
Vom Baupfusch über Hausfriedensbruch bis zu Erbstreitigkeiten. Wie kann man dafür sorgen, dass man nicht auf auf den Kosten sitzen bleibt, wenn das Bauunternehmen pfuscht? Was kann man tun, wenn es Streit zwischen Nachbarn gibt oder es zu Auseinandersetzungen in der Familie um ein Erbe kommt? Kommentiert werden die Fälle von Rechtsanwälten, die juristische Ratschläge geben und klären, wer im Recht und wer im Unrecht ist.
15:05
In einem Waldstück außerhalb von Las Vegas wird Jason Devereaux, der Computer-Experte des Tangiers-Casinos, ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt schnell auf Jasons Vorgesetzte Belinda Mayfield, mit der er ein Verhältnis hatte - wie mit praktisch allen weiblichen Mitarbeitern des Casinos. Dann entdecken die Ermittler Indizien, die darauf schließen lassen, dass Jason plante, gemeinsam mit seinem Kollegen Pauli Krill einen Tresor auszurauben.
16:00
In einem Problemviertel wird bei einer nächtlichen Schießerei ein Farbiger von einem weißen Polizisten erschossen. Die Augenzeugen geben an, dass der Polizist, nachdem das Opfer bereits kampfunfähig am Boden lag, ihm aus nächster Nähe den Gnadenschuss verpasst habe. Der Todesschütze, Officer Danny Finn, hingegen, besteht darauf, strikt nach Vorschrift gehandelt zu haben. Seine Partnerin, Officer Donna Grayson, befand sich während der Schießerei in Deckung und außerhalb der Sichtweite. Erst jetzt stellen David und Langston fest, dass es sich bei dem Getöteten um Sgt. Scott Johnson handelt, einen Kollegen von der Polizei in Las Vegas. Conrad Ecklie ist entsetzt und ahnt, dass dieser Fall brisant wird und eine neue Rassismus-Diskussion in Gang setzt - zumal alle Beweise, die die Tatortermittler finden, gegen Officer Finn sprechen. Währenddessen wird in einer verlassenen Schule ein mexikanischstämmiger Junge gefunden, ganz offensichtlich im Bandenstil hingerichtet. Als sich Sara in der Pathologie um die Leiche kümmert, macht Nick eine folgenschwere Entdeckung: Es gab offenbar eine Verbindung zwischen Scott Johnson und dem ermordeten Jungen Anthony Lopez. Bei der Klärung des verzwickten Falles kommt dem CSI-Team das Glück zu Hilfe.
16:55
Horatio untersucht den Selbstmordversuch eines Studentenpärchens, das sich hoffnungslos verschuldet hat. Im Zuge der Ermittlung stößt das Team auf ein Unternehmen namens Liberty Coast, das Studenten mit billigen Krediten ködert und abzockt. Als Calleigh und Eric den Manager des Unternehmens, Keith Reynolds, verhören, wird dieser erschossen. Bei der Untersuchung des Tatortes finden sie DNA-Spuren, die sie zu einem Mann namens Gary Hardwick führen, einem weiteren Mitarbeiter von Liberty Coast. Allerdings kann Gary Hardwick den tödlichen Schuss nicht abgegeben haben. Bei der Rekonstruktion des Tatortes machen Calleigh und Eric eine interessante Entdeckung... Eric erhält geheimnisvolle Hilfe von seinem totgeglaubten Kollegen Tim Speedle. Zudem stellt Eric bei der Untersuchung von Tims Habseligkeiten fest, dass mit dessen Kreditkarte verschiedene Transaktionen getätigt wurden. Es stellt sich heraus, dass Dan Cooper sich Speedles Karte angeeignet hat. Eric und Calleigh stellen Cooper zur Rede.
17:50
Der Footballstar Doug McClain wird erstochen in seinem Haus aufgefunden. Neben ihm liegt sein Handy. Sein letztes Telefonat hat er mit der Reporterin Wendy Legassic geführt, die praktischerweise Doug McClains Nachruf aktualisiert hat und dabei bewusst oder unbewusst den Mord an Doug McClains via Telefon aufgenommen hat. Da bei einer ersten Tatortschau mehrere Meisterschaftsringe und ein signierter Teamball fehlen, vermuten die Ermittler Diebstahl als Motiv. Calleigh findet an der Terrassentür ein Klebeband, auf dem sich Hautfetzen von Rita Sullivan befinden. Rita Sullivan gibt zu Protokoll, dass sie bei Doug McClain eingestiegen ist, weil sie mit ihm verabredet war und sich ein Schäferstündchen erwartet hat. Allerdings findet sich im Nachlass von Doug McClain ein Foto eines sechsjährigen Jungen, der, wie sich herausstellt, an Nierenversagen gestorben ist. Dieser Junge heißt mit Familiennamen Sullivan. Rita Sullivan gibt daraufhin zu, dass dieser Junge ihr Sohn war, und sie Doug bekniet hat, ihm eine Niere zu spenden, um den drohenden Tod ihres gemeinsamen Sohnes zu verhindern. Doug hat das abgelehnt, und Rita hat ihm daraufhin ein Messer in den Hals gejagt. Alexx stellt fest, dass die Stichwunde in Dougs Hals zwar ursächlich, aber nicht maßgeblich mit Dougs Tod zu tun gehabt hab. Das Messer muss offensichtlich längere Zeit in der Wunde gesteckt haben und die Wunde somit verschlossen haben. Erst das Herausziehen des Messers hat Dougs Tod durch Verbluten ausgelöst. Wer ist also für den zweiten Teil des Mordes verantwortlich?
18:35
Damien Moreau lässt in einem Labor des Pentagon unter der Leitung des Ex-Generals Elias Atherton, der mit Moreau unter einer Decke steckt, eine spezielle Batterie entwickeln. Die Forscherin Yasmin Razack wird allerdings misstrauisch und soll aus dem Weg geräumt werden. Das Leverage-Team kann sie in letzter Sekunde retten. Unterdessen plant Moreau eine Versteigerung, deren Einstiegsangebot bei zwei Millionen liegt - doch was wird versteigert?
19:25
Damien Moreau ist dem Leverage-Team erneut entkommen und hat sich in den kleinen Staat San Lorenzo abgesetzt. Dort hat er mit viel Geld die Regierung gekauft und unterstützt den korrupten Präsidenten bei dessen anstehender Wiederwahl. Dieser lässt seinen stärksten Konkurrenten, General Flores, einen alten Freund von Spencer, verhaften. Das Team fliegt nach San Lorenzo und unterstützt fortan den einzig verbliebenen Oppositionellen Michael Vittori.
20:15
+ "FreeMOM" + "Bello Eis" + "Klangio" + "dripoff-Pad" FreeMOM aus Gerstungen (Thüringen) Lena Pieper (40, aus Rheinbach in NRW) und Anika Schmidt (37, aus Heringen in Hessen) stellen mit FreeMOM eine digitale Freelancing-Plattform vor, die sich auf die Zielgruppe Working Moms spezialisiert. Beide Gründerinnern sind erfahrene Personalerinnen und berufstätige Mütter. "Doch die Rückkehr aus der Elternzeit in den Job ist nicht so einfach", weiß Anika zu berichten. Die Probleme sind vielfältig: weniger Gehalt, geringere Aufstiegschancen oder Einfluss auf den Job. Rund 40 Prozent der Mütter mit Kindern unter drei Jahren arbeiten weniger als 20 Stunden pro Woche. Doch nur für zwölf Prozent ist das die Wunschsituation. Andererseits ist der Fachkräfte-Mangel allgegenwärtig - aktuell gibt es über 800.000 freie Stellen. "Das führt auch zu einem prognostizierten Wirtschaftsschaden von über 500 Milliarden Euro bis 2030", so Lena. "Könnten alle Mütter so arbeiten, wie sie es nach eigenen Angaben tun würden, hätten wir auf einen Schlag 840.000 Arbeitskräfte mehr in Deutschland zur Verfügung." Deswegen haben Anika und Lena FreeMOM gegründet. Über ihre Plattform vernetzen sie familienfreundliche Unternehmen und selbständige Mütter für Projekte, die ortsunabhängig und flexibel umsetzbar sind. Nach der kostenlosen Registrierung können Mütter ihr Profil u. a. mit ihrer Qualifikation, Stundensatz und verfügbaren Arbeitsstunden anlegen. Der automatische Algorithmus berechnet daraufhin, zu welchen inserierten Projekten das Profil passt. Anika über die Vorteile von FreeMOM: "Hier finden Unternehmen sehr erfahrene Expertinnen in den Bereichen Projektmanagement, Personal, Recht, Finanzen oder IT." Um FreeMOM etablieren zu können, sind die Gründerinnen auf der Suche nach einer/einem strategischen Partner:in im Bereich Vertrieb und Marketing. Wird eine Löwin oder ein Löwe 250.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile investieren? Bello Eis aus Meckenbeuren Bello Eis-Gründer Christian Scaletta (40) sorgt für den gewissen "Wau"-Faktor in der Höhle. Denn der gebürtige Italiener hat ein ganz besonderes Eis dabei - für Hunde. Der 40-Jährige ist vor 17 Jahren nach Deutschland gekommen und arbeitet am Bodensee als Berater für die Eisdielen. "Mein Job ist die schönste Arbeit, die es gibt. Von der Entwicklung neuer Eissorten und Herstellung bis zum Verkauf berate ich die Eisdielenbesitzer." Als Hundehalter kennt er aber auch den traurigen Blick seines Vierbeiners, wenn es in die Eisdiele geht und es gibt keine Kugel Eis für ihn. "Denn das kann bei Hunden zu Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen führen", weiß Christian. "Deshalb habe ich Bello Eis entwickelt. Das Eis für Hunde löst kein Bauchweh aus, ist zu 100 Prozent vegan sowie glutenfrei und enthält keine Laktose und Weißzucker." Dass Hunde das Bello Eis lieben, beweist den Löwen der Neufundländer Fly. Doch für die Zukunft benötigt Christian auch eine:n strategischen Partner:in an seiner Seite. Denn Bello Eis soll es nicht nur in den Eisdielen geben, sondern auch in den Kühlregalen im Einzelhandel. Christians Angebot an die Investorinnen und Investoren: 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Millis Zaubertücher aus Hamburg/Kaltenkirchen (Firmensitz) 65 Prozent aller kleiner Kinder leiden unter Windeldermatitis, oft auch als wunder Po bekannt. So auch die Tochter von Kristina (42) und Patrick Vock (40) aus Hamburg. "Es handelt sich um eine schmerzhafte Entzündung im Windelbereich. Wir probierten es mit Cremes und Puder. Doch es half nichts. Auch nicht die Tipps von Oma mit Schwarztee, Heilwolle oder Quark", so der Gründer. Um für ihre Tochter eine schönere Welt ohne Krokodilstränen beim Windelwechseln zu schaffen, entwickelten sie Millis Zaubertücher. "Die hauchdünne und weiche Hydrofaser enthält spezielle Wirkstoffe wie Mandelöl, Aloe Vera und das Enzym Q10", erklärt Kristina. "Dieser spezielle Mix sorgt dafür, dass die Haut geschützt, mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und die Wundheilung unterstützt wird. Und das über viele Stunden." Der Clou: Die Wirkstoffe sind in kleinen Kapseln in dem Tuch eingebettet, die nach und nach beim Tragen aufplatzen und so über die gesamte Tragezeit ihre Wirkung abgeben sollen. Das Tuch wird einfach auf den frisch gereinigten Intimbereich des Babys gelegt und anschließend die frische Windel geschlossen. Millis Zaubertücher gibt es bereits im Einzelhandel und Apotheken, vorrangig im Hamburger Raum und Umland. Um ihr Produkt deutschlandweit zu platzieren, benötigt das Gründerpaar Unterstützung im Bereich Marketing und Vertrieb. Wird einer der Investoren für 80.000 Euro und 20 Prozent der Firmenanteile einsteigen? Eine Überraschung für Patrick gibt es auf jeden Fall: ein Löwen-Ständchen zum 40. Geburtstag! Doch gibt es nach dem "Happy Birthday" auch einen "Happy Day" für Millis Zaubertücher? Klangio aus Karlsruhe Mit Klangio wird es musikalisch in der "Höhle der Löwen". Die beiden Gründer Alexander Lüngen (29) und Sebastian Murgul (28) stellen eine innovative App vor, die vorgespielte Musik durch eine künstliche Intelligenz in niedergeschriebene Noten verwandelt. Die verschiedenen Apps Piano2Notes, Guitar2Tabs, Sing2Notes und Melody Scanner decken Klavier, Gitarre, Gesang und Pop-Melodien ab. Musizierende können sich beim Spielen aufnehmen und erhalten durch das KI-System schnell ein fertiges Notenblatt. Egal ob es um das Komponieren neuer Songs oder das Herausfinden von Noten zu einer Musikaufnahme geht - das Transkribieren von Noten entfällt. Durch seine kleine Schwester ist Sebastian auf die Idee der Apps gekommen, als sie auf ihrem E-Piano eine abgespeicherte Melodie nachspielen wollte, jedoch die Noten dazu fehlten. Aktuell ist er neben seiner Arbeit für Klangio externer Doktorand am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und promoviert im Bereich der automatisierten Transkription von Musik. Alexander kümmert sich als Informatiker bei Klangio um die Produktentwicklung und die Effizienz des KI-Systems. Beim Testen der App stellt Investorin Janna Ensthaler ihr Talent an der Gitarre und am Klavier unter Beweis. Haben die Gründer mit ihrer App etwa genau den richtigen Ton bei ihr getroffen? Für die nationale und internationale Vermarktung von Klangio benötigen die beiden Gründer 300.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. dripoff-Pad aus Düren Die dripoff-Pad-Gründer Agnes "Agi" Bings (58) und Jan Du¨lken (46) präsentieren einen Hygiene-Einsatz für WC-Bürstenhalter. Viele kennen das Problem: Bei Benutzung einer WC-Bürste tropft es auf die Brille, auf den Boden und in der Bürstenhalterung sammelt sich Wasser. Es ist nicht nur unschön, sondern auch unhygienisch. Mit dem dripoff-Pad soll damit nun Schluss sein. Das Pad wird einfach in die Toilettenbürstenhalterung gelegt und sammelt so das Restwasser aus der Bürste auf. Zusätzlich soll es auch die Geruchbildung verhindern sowie die Keimbildung reduzieren. Das Pad selbst besteht aus einem Filterpapier und einem Granulat. Es ist universell einsetzbar und passt in alle gängigen WC-Bürstengarnituren. Verfärbt sich das Pad blau, weiß der Anwender, dass es ausgewechselt werden muss. Das Ziel des Gründerpaares: Das dripoff-Pad soll der nächste Millionenseller werden. Werden Agi und Jan mit ihrer Produkterfindung überzeugen können und wird eine Löwin oder ein Löwe für 25 Prozent der Firmenanteile 80.000 Euro investieren? Wiederbesuch: Articly mit Wolf Weimer aus München (Deal mit Carsten Maschmeyer im Frühjahr 2023)
22:40
+ "FreeMOM" + "Bello Eis" + "Klangio" + "dripoff-Pad" FreeMOM aus Gerstungen (Thüringen) Lena Pieper (40, aus Rheinbach in NRW) und Anika Schmidt (37, aus Heringen in Hessen) stellen mit FreeMOM eine digitale Freelancing-Plattform vor, die sich auf die Zielgruppe Working Moms spezialisiert. Beide Gründerinnern sind erfahrene Personalerinnen und berufstätige Mütter. "Doch die Rückkehr aus der Elternzeit in den Job ist nicht so einfach", weiß Anika zu berichten. Die Probleme sind vielfältig: weniger Gehalt, geringere Aufstiegschancen oder Einfluss auf den Job. Rund 40 Prozent der Mütter mit Kindern unter drei Jahren arbeiten weniger als 20 Stunden pro Woche. Doch nur für zwölf Prozent ist das die Wunschsituation. Andererseits ist der Fachkräfte-Mangel allgegenwärtig - aktuell gibt es über 800.000 freie Stellen. "Das führt auch zu einem prognostizierten Wirtschaftsschaden von über 500 Milliarden Euro bis 2030", so Lena. "Könnten alle Mütter so arbeiten, wie sie es nach eigenen Angaben tun würden, hätten wir auf einen Schlag 840.000 Arbeitskräfte mehr in Deutschland zur Verfügung." Deswegen haben Anika und Lena FreeMOM gegründet. Über ihre Plattform vernetzen sie familienfreundliche Unternehmen und selbständige Mütter für Projekte, die ortsunabhängig und flexibel umsetzbar sind. Nach der kostenlosen Registrierung können Mütter ihr Profil u. a. mit ihrer Qualifikation, Stundensatz und verfügbaren Arbeitsstunden anlegen. Der automatische Algorithmus berechnet daraufhin, zu welchen inserierten Projekten das Profil passt. Anika über die Vorteile von FreeMOM: "Hier finden Unternehmen sehr erfahrene Expertinnen in den Bereichen Projektmanagement, Personal, Recht, Finanzen oder IT." Um FreeMOM etablieren zu können, sind die Gründerinnen auf der Suche nach einer/einem strategischen Partner:in im Bereich Vertrieb und Marketing. Wird eine Löwin oder ein Löwe 250.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile investieren? Bello Eis aus Meckenbeuren Bello Eis-Gründer Christian Scaletta (40) sorgt für den gewissen "Wau"-Faktor in der Höhle. Denn der gebürtige Italiener hat ein ganz besonderes Eis dabei - für Hunde. Der 40-Jährige ist vor 17 Jahren nach Deutschland gekommen und arbeitet am Bodensee als Berater für die Eisdielen. "Mein Job ist die schönste Arbeit, die es gibt. Von der Entwicklung neuer Eissorten und Herstellung bis zum Verkauf berate ich die Eisdielenbesitzer." Als Hundehalter kennt er aber auch den traurigen Blick seines Vierbeiners, wenn es in die Eisdiele geht und es gibt keine Kugel Eis für ihn. "Denn das kann bei Hunden zu Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen führen", weiß Christian. "Deshalb habe ich Bello Eis entwickelt. Das Eis für Hunde löst kein Bauchweh aus, ist zu 100 Prozent vegan sowie glutenfrei und enthält keine Laktose und Weißzucker." Dass Hunde das Bello Eis lieben, beweist den Löwen der Neufundländer Fly. Doch für die Zukunft benötigt Christian auch eine:n strategischen Partner:in an seiner Seite. Denn Bello Eis soll es nicht nur in den Eisdielen geben, sondern auch in den Kühlregalen im Einzelhandel. Christians Angebot an die Investorinnen und Investoren: 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Millis Zaubertücher aus Hamburg/Kaltenkirchen (Firmensitz) 65 Prozent aller kleiner Kinder leiden unter Windeldermatitis, oft auch als wunder Po bekannt. So auch die Tochter von Kristina (42) und Patrick Vock (40) aus Hamburg. "Es handelt sich um eine schmerzhafte Entzündung im Windelbereich. Wir probierten es mit Cremes und Puder. Doch es half nichts. Auch nicht die Tipps von Oma mit Schwarztee, Heilwolle oder Quark", so der Gründer. Um für ihre Tochter eine schönere Welt ohne Krokodilstränen beim Windelwechseln zu schaffen, entwickelten sie Millis Zaubertücher. "Die hauchdünne und weiche Hydrofaser enthält spezielle Wirkstoffe wie Mandelöl, Aloe Vera und das Enzym Q10", erklärt Kristina. "Dieser spezielle Mix sorgt dafür, dass die Haut geschützt, mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und die Wundheilung unterstützt wird. Und das über viele Stunden." Der Clou: Die Wirkstoffe sind in kleinen Kapseln in dem Tuch eingebettet, die nach und nach beim Tragen aufplatzen und so über die gesamte Tragezeit ihre Wirkung abgeben sollen. Das Tuch wird einfach auf den frisch gereinigten Intimbereich des Babys gelegt und anschließend die frische Windel geschlossen. Millis Zaubertücher gibt es bereits im Einzelhandel und Apotheken, vorrangig im Hamburger Raum und Umland. Um ihr Produkt deutschlandweit zu platzieren, benötigt das Gründerpaar Unterstützung im Bereich Marketing und Vertrieb. Wird einer der Investoren für 80.000 Euro und 20 Prozent der Firmenanteile einsteigen? Eine Überraschung für Patrick gibt es auf jeden Fall: ein Löwen-Ständchen zum 40. Geburtstag! Doch gibt es nach dem "Happy Birthday" auch einen "Happy Day" für Millis Zaubertücher? Klangio aus Karlsruhe Mit Klangio wird es musikalisch in der "Höhle der Löwen". Die beiden Gründer Alexander Lüngen (29) und Sebastian Murgul (28) stellen eine innovative App vor, die vorgespielte Musik durch eine künstliche Intelligenz in niedergeschriebene Noten verwandelt. Die verschiedenen Apps Piano2Notes, Guitar2Tabs, Sing2Notes und Melody Scanner decken Klavier, Gitarre, Gesang und Pop-Melodien ab. Musizierende können sich beim Spielen aufnehmen und erhalten durch das KI-System schnell ein fertiges Notenblatt. Egal ob es um das Komponieren neuer Songs oder das Herausfinden von Noten zu einer Musikaufnahme geht - das Transkribieren von Noten entfällt. Durch seine kleine Schwester ist Sebastian auf die Idee der Apps gekommen, als sie auf ihrem E-Piano eine abgespeicherte Melodie nachspielen wollte, jedoch die Noten dazu fehlten. Aktuell ist er neben seiner Arbeit für Klangio externer Doktorand am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und promoviert im Bereich der automatisierten Transkription von Musik. Alexander kümmert sich als Informatiker bei Klangio um die Produktentwicklung und die Effizienz des KI-Systems. Beim Testen der App stellt Investorin Janna Ensthaler ihr Talent an der Gitarre und am Klavier unter Beweis. Haben die Gründer mit ihrer App etwa genau den richtigen Ton bei ihr getroffen? Für die nationale und internationale Vermarktung von Klangio benötigen die beiden Gründer 300.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. dripoff-Pad aus Düren Die dripoff-Pad-Gründer Agnes "Agi" Bings (58) und Jan Du¨lken (46) präsentieren einen Hygiene-Einsatz für WC-Bürstenhalter. Viele kennen das Problem: Bei Benutzung einer WC-Bürste tropft es auf die Brille, auf den Boden und in der Bürstenhalterung sammelt sich Wasser. Es ist nicht nur unschön, sondern auch unhygienisch. Mit dem dripoff-Pad soll damit nun Schluss sein. Das Pad wird einfach in die Toilettenbürstenhalterung gelegt und sammelt so das Restwasser aus der Bürste auf. Zusätzlich soll es auch die Geruchbildung verhindern sowie die Keimbildung reduzieren. Das Pad selbst besteht aus einem Filterpapier und einem Granulat. Es ist universell einsetzbar und passt in alle gängigen WC-Bürstengarnituren. Verfärbt sich das Pad blau, weiß der Anwender, dass es ausgewechselt werden muss. Das Ziel des Gründerpaares: Das dripoff-Pad soll der nächste Millionenseller werden. Werden Agi und Jan mit ihrer Produkterfindung überzeugen können und wird eine Löwin oder ein Löwe für 25 Prozent der Firmenanteile 80.000 Euro investieren? Wiederbesuch: Articly mit Wolf Weimer aus München (Deal mit Carsten Maschmeyer im Frühjahr 2023)