16:55
Grissom untersucht den Tod eines Bullenreiters, der während des WM-Turniers ums Leben gekommen ist. Catherine, Nick und Greg bearbeiten den Tod einer jungen Frau, die auf der Straße von einem Unbekannten überfahren wurde. Schnell zeigt sich ein merkwürdiger Zusammenhang zwischen den beiden Fällen. Die Tote, Tiffany Rigdon, ging für Eric "Precious Ricky" Hong, einen stadtbekannten Zuhälter, anschaffen und einer ihrer letzten Kunden war ausgerechnet der verstorbene Bullenreiter Cody. In dem Wagen, mit dem Tiffany Rigdon überfahren wurde und der auf Cody Latshaw zugelassen war, finden die Ermittler Gerätschaften, die zur Samenentnahme bei Stieren Verwendung finden. Auf dem Beinkleid des toten Cowboys wurde tierisches Sperma gefunden - das Team setzt die Steine dieses komplizierten "Bullen-Puzzles" zusammen...
17:40
Staatsanwältin Madeleine Klein will die brutale Latinogang "La Tijera" unschädlich machen und braucht dazu dringend Beweise gegen den Anführer der Gang, Emilio Alvarado. Doch kaum hat sie einen Augenzeugen für Alvarados Mord an Lil' Gordo gefunden, verbrennt dieser in seinem Wagen, nachdem er zuvor durch eine Kugel im Rücken tödlich verletzt wurde. Doch Alvarado hat ein wasserdichtes Alibi: Er sitzt in strengster Isolationshaft im Knast. Als Grissom und Warrick die Wohnung Alvarados durchsuchen wollen, fliegt diese in die Luft. Nur durch Zufall bleiben die beiden unverletzt. Der Verdacht erhärtet sich, dass Alvarado Insider-Informationen bekommt und trotz strenger Isolation im Gefängnis auch seine Befehle nach außen weitergeben kann. Als Informanten kommen neben dem Richter und den beteiligten Polizisten nur noch die Geschworenen in Frage. Archie und Catherine nehmen sich die Telefonlisten vor und machen eine interessante Entdeckung...
18:35
Sam hat beschlossen, bei Michaels Mutter Madeline wieder auszuziehen. Noch während er seine Sachen zusammenpackt, wird er von seinem alten Freund Mack überrascht, den Sam jedoch mit einem kräftigen Fausthieb begrüßt. Zur Verblüffung seiner Freunde erzählt ihnen Sam später, dass Mack vor langer Zeit ein Verhältnis mit seiner Frau hatte. Dies war zwar ein Jahr nach ihrer Trennung, aber verzeihen konnte Sam seinem Freund diesen Fehltritt bis heute nicht. Wahrlich keine sonderlich guten Voraussetzungen, um Sam um Hilfe zu bitten. Mack behauptet, dem brutalen Kindesentführer Rincon auf den Fersen zu sein, der angeblich bei einem Brand in seinem Haus ums Leben gekommen sein soll. Die Behörden zumindest haben die Ermittlungen daraufhin eingestellt. Mack ist jedoch davon überzeugt, dass Rincon noch immer sein Unwesen treibt - und zwar in Miami. Tatsächlich gelingt es der Gruppe, ihn in einer üblen Gegend aufzuspüren. Da diese allerdings von verschiedenen Gangs beherrscht wird, die längst ihre eigenen Gesetze geschaffen haben, sieht Michael keine Möglichkeit, an Rincon heranzukommen, ohne sich zuvor verdeckt in die Szene des Viertels einzuschleichen. Er lernt dabei den Anführer einer der rivalisierenden Gruppen, Omar Hernandez, kennen, welcher Michael und Sam unerwartet sympathisch ist: Wie sich herausstellt, ist er zwar für Einbrüche in mehrere Lagerhäuser verantwortlich, verfolgt damit allerdings lediglich das Ziel, mit den so erbeuteten Medikamenten - einem modernen Robin Hood gleich - seine Leute zu versorgen. Michael versucht, Hernandez' Vertrauen zu gewinnen und will gemeinsam mit ihm gegen den Anführer einer feindlichen Gang angehen - auch zu Michaels eigenem Nutzen, denn die verfeindete Gang scheint dem gesuchten Rincon Unterschlupf zu gewähren. Michael lernt zudem endlich den Mann kennen, der ihn seit Stricklers Tod bedroht: Mason Gilroy hat Michaels Unterstützung für Gangchef Hernandez offenbar genau beobachtet und zeigt sich beeindruckt. Jetzt bietet er Michael plötzlich einen Job an...
19:25
Für Michael gibt es ein überraschendes Wiedersehen mit seinem ehemaligen Nachbarn Sugar: Der Drogendealer, den Michael damals angeschossen hatte, um ihn zum Auszug zu "überreden", ist aber nicht gekommen, um Rache zu nehmen, sondern um Michaels Hilfe zu erbitten: Sein Cousin Dougie, der angeblich "nicht ganz richtig im Kopf" sei, werde seit längerem von einem zwielichtigen Typen namens Lynch umgarnt. Sugar ist sich sicher, dass Lynch nicht an einer Freundschaft zu seinem Cousin gelegen ist, sondern vermutet, dass dieser nur dessen Gutgläubigkeit auszunutzen versucht. Um herauszufinden, was Lynch im Schilde führt, platziert Fiona heimlich eine Wanze in dessen Anwesen. Außerdem nutzt sie die Gelegenheit und sieht sich im Haus um. Dabei stößt sie auf mehrere Maschinengewehre und Taucherausrüstungen, die offenbar für einen Raubzug beschafft wurden. Doch noch bevor sie Michael von ihrer Entdeckung berichten kann, hat dieser erst einmal alle Hände voll damit zu tun, Sugars Leben zu retten: Denn Lynch hat dessen Sorgen um seinen Cousin Dougie längst bemerkt und zur "Beseitigung" ein Killerkommando zu Sugars Versteck geschickt. Sam gibt sich unterdessen als Mitarbeiter der Stadt aus und besucht Dougie bei seinem Job auf dem Blumengroßmarkt. Dougie ist dort für das Öffnen und Schließen des Lieferantentores verantwortlich. Schon bald wird klar, dass Lynchs eigentliches Interesse mit der Schleuse des Lagers in Verbindung stehen muss. Auch der rätselhafte Mason Gilroy lässt Michael nicht zur Ruhe kommen. Er stellt ihm einen "Partner", den australischen Ex-Agenten Claude, zur Seite und verlangt von beiden einen Einbruch in die chilenische Botschaft. Michael ist dieser Auftrag zuwider und so lässt er Claude mit einer List auflaufen, sodass das Vorhaben scheitert. Doch daraufhin zeigt Gilroy, was für ein Psychopath tatsächlich in ihm steckt...
20:15
+ "Chipolos" + "turn of beauty" + "Jourries" + "Inventife" + "Hunderunde" + Chipolos (Troisdorf) Im Finale der 15. Staffel von "Die Höhle der Löwen" wird geknuspert! Dafür sorgt Gründer Igor Bukin mit seinen Chipolos. In Deutschland leben rund elf Millionen Diabetiker - dazu gehört auch der 48-Jährige: "Eine Diabetes-Erkrankung bedeutet viel Verzicht, Umstellung und viele gesundheitliche Probleme. In den letzten Jahren stand ich selbst mehrmals davor, zu erblinden." Nur durch eine komplette Ernährungsumstellung - kein Zucker und pro Tag nur 30 Gramm Kohlenhydrate - konnte Igor Bukin das verhindern. Um trotzdem nicht auf Knabbereien verzichten zu müssen, entwickelte er einen Snack auf Sojabasis. Dieser enthält mit 1 Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm 99 Prozent weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Chips und soll somit ein Blutzuckerhoch verhindern. Die kleinen runden Snacks sind durch ihre Zusammensetzung nicht nur für Diabetiker eine perfekte Wahl, sondern auch für ernährungsbewusste Menschen und Sportler. Die Löwen lassen sich die Chipolos schmecken, doch wird ihnen auch das Angebot zusagen? Für 50.000 Euro bietet Igor Bukin 25 Prozent seiner Firmenanteile an. + Jourries (Firmensitz: Neuss/Wohnort Gründer: Düsseldorf) Henrik Hu¨hn (28, Programmierer) und Moritz Tschischkale (29, Innovation Consultant) aus Düsseldorf präsentieren mit Jourries ein smartes NFC-Schmuckstück, das es seinem Besitzer ermöglicht, besondere Erinnerungen in Form von Fotos, Videos und Texten für immer zu bewahren und diese bei sich zu tragen. Ziel der Gründer ist es, klassischem Schmuck mehr individuelle Bedeutung zu geben und mittels eines Accessoires die Bindung zwischen Paaren, Familien und Freunden zu stärken. "So wird ein schickes Schmuckstück mit seiner versteckten Eigenschaft zum Hüter der schönsten Erinnerungen, den man immer bei sich trägt", erklärt Moritz Tschischkale. In Deutschland sind im Schnitt über tausend Fotos auf dem Handy, die Tendenz ist deutlich steigend. Henrik Hühn: "All die schönen Erinnerungen gehen verloren in einer immer größer werdenden Cloud aus wahllos aneinander gereihten Bildern. Wie schön wäre es, wenn wir die wirklich wichtigen Momente liebevoll ausgesucht und schön dargestellt immer mit uns mittragen könnten?" Das soll mit Jourries nun möglich sein. In dem "Medaillon des 21. Jahrhunderts" ist NFC-Technologie verbaut, die keine Batterie benötigt oder geladen werden muss, sowie zu 100 Prozent wasserfest ist. Wird das Handy an das Schmuckstück gehalten, werden alle der gespeicherten Erinnerungen in der Jourries-App auf dem Handy sichtbar. "Ich sehe die Erinnerungen nach Jahren und Monaten sortiert. Dabei kann die App nicht nur Fotos speichern, sondern kann wie in einem Online-Tagebuch ganz genau festhalten, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe und vor allem woran ich mich mein ganzes Leben erinnern möchte", so Moritz Tschischkale. Für die Weiterentwicklung von Jourries zu einer starken Marke im Bereich Smart Jewelry sowie den Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten benötigen die Gründer 100.000 Euro und bieten im Gegenzug 15 Prozent der Firmenanteile. + turn of beauty (Übersee) Katharina Geißel (39) und Claudia Klemmer (40) haben den Dreh raus: Die beiden präsentieren den Investorinnen und Investoren ihren turn - einen innovativen und nachhaltigen Dosierer von Duschkugeln, den sogenannten turn.ies. Dieser soll das alte Seifenstück ersetzen und die neuartigen, schäumenden Kugeln wortwörtlich im Handumdrehen richtig portionieren. Ihr Produkt besteht aus zwei Komponenten. Die turn.ies sind Duschkugeln, die jeweils für einen Duschvorgang ausreichen und pflegende Fette und Öle beinhalten. "Unsere turn.ies enthalten keinerlei Mikroplastik und vor allem kein Wasser, somit können wir komplett auf Konservierungsstoffe verzichten. Mit zwei Gramm pro Kugel sind sie extrem leicht und sparen somit eine Menge CO2 beim Transport", versichert Katharina Geißel, Gründerin von turn of beauty. Die zweite Komponente und Herzstück ihres Produktes ist der turn - der patentierte Dosierer für die kleinen Duschkugeln. Einfach ohne Bohren an der Wand anbringen und mit einem Dreh erhalten die Nutzer:innen genau einen turn.ie, der für einen Duschvorgang reicht. Claudia Klemmer, Projektmanagerin: "Wir wollen den Turnaround in Deutschlands Badezimmern schaffen und dort Plastikflaschen für immer verbannen." Werden die Löwen in das Nachhaltigkeits-Startup investieren? Das Angebot der Gründerinnen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Wiedersehen mit Summersaver (Hannover) Mit Summersaver - ein Anti-Wundreib-Stick, der Wundreiben der Oberschenkelinnenseiten verhindert, konnte Denise Hahn in der "Höhle der Löwen" überzeugen und hat mit Ralf Dümmel ihren Wunschlöwen als Investor gewinnen können. "Summersaver ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. In kurzer Zeit habe wir über 600.000 Summersaver verkauft und einen Handelsumsatz von über zehn Millionen Euro erzielt", so Ralf Dümmel. Auch Denise Hahn blickt stolz auf die Entwicklung ihres Unternehmens: "Am Anfang war ich ganz alleine und mittlerweile unterstützen mich tatkräftig 20 Leute. Ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt so ein herauszuragendes Team um mich habe." Der Summersaver ist in allen deutschen Drogeriemärkten gelistet und soll jetzt den internationalen Markt erobern. + Inventife (Oberdingen im Landkreis Karlsruhe/Ostermudingen bei Bern, Schweiz) Mit Inventife präsentieren Robin Go¨bel (27) und Max-Felix Mu¨ller (25) einen Raumsensor zur Personenverhaltenserkennung. Mit dem Sensor ist es möglich, basierend auf der Aktivität von Personen in einem Raum, das Gebäude zu steuern. Zum Beispiel, um durch intelligente Steuerung Energie für die Heizung und die Beleuchtung zu sparen. "Das Inventife System" ist nicht nur für Privathäuser und Wohnungen gedacht, sondern auch für Alters- und Pflegeheime sowie Bürogebäude, hochautomatisierten Produktionsstätten oder andere genutzte Räume. "Der Sensor erkennt, anders als herkömmliche Bewegungsmelder, auch Personen, welche sich nicht bewegen. Somit kann der Sensor beispielsweise in Bürogebäuden eingesetzt werden, wo er das Licht ausschaltet, und die Heizung herunterfährt, wenn der letzte Mitarbeiter das Büro verlassen hat. Damit sind wir in der Lage, ca. zehn Prozent der Beleuchtungsenergie einzusparen und sogar 20 Prozent der Heizenergie", erklärt Robin Göbel. Ein zusätzliches Feature ist die integrierte Sturzerkennung. "Innerhalb weniger Sekunden erkennt Inventife den Sturz. Daraufhin wird ein Notruf getätigt oder eine Nachricht an eine zuvor definierte Kontaktperson gesendet", so Max-Felix Müller. Die Smart-Home-Lösung bietet somit Lebensqualität und Sicherheit sowohl für jüngere als auch ältere Menschen. Sehen die Löwen in Inventife ein Investmentcase und werden sie auf das Angebot der Gründer für 200.000 Euro und zehn Prozent der Firmenanteile eingehen? + Hunderunde (Troisdorf) Für Luis Kesten (27) und Fabio Lehnert (26) ist der Tierschutz ein großes persönliches Anliegen. Gemeinsam haben sie mit Hunderunde ein soziales Start-up gegründet. "Wir möchten zeigen, dass unser Wirtschaftssystem ein großer Treiber sein kann, um etwas positiv in der Welt zu verändern!", so Fabio Lehnert. Ihr erstes Produkt war ein Armband passend zur Hunderasse, und sie konnten mit den Erlösen ein eigenes Tierheim für Straßenhunde in Rumänien miteröffnen. 2022 sind die Gründer den nächsten Schritt gegangen und haben Hundehappen entwickelt: Die veganen und nachhaltigen Hundeleckerlis - zum Teil aus Obst- und Gemüsetrester - sind auf den Hundealltag abgestimmt. Aktuell gibt es die drei Sorten "Morgenmuffel", "Sportskanone" und "Schlafmütze". Produziert wird zu hundert Prozent nachhaltig in Norddeutschland mit Ökostrom und pro verkaufte Packung wird der Tierschutz mit fünf Prozent des Netto-Umsatzes unterstützt. Luis Kesten: "Der Gedanke, dass ich gleichzeitig meinen Hund und ein Tier in Not füttern kann, ließ uns nicht mehr los. Tierschutz fängt bei uns zu Hause im Napf an. Außerdem haben wir bemerkt, dass unsere Hunde immer mehr Allergien entwickeln, vor allem gegen tierische Proteine." Mit ihren Hundehappen-Snacks wollen sie sich genau diesem Problem widmen. Um ihr Start-up weiter ausbauen zu können, benötigen die beiden Gründer einen starken Partner an ihrer Seite, der sie mit unternehmerischem Knowhow unterstützt. Ihr Angebot an die Löwen: 100.000 Euro für 15 Prozent.
22:40
+ "Chipolos" + "turn of beauty" + "Jourries" + "Inventife" + "Hunderunde" + Chipolos (Troisdorf) Im Finale der 15. Staffel von "Die Höhle der Löwen" wird geknuspert! Dafür sorgt Gründer Igor Bukin mit seinen Chipolos. In Deutschland leben rund elf Millionen Diabetiker - dazu gehört auch der 48-Jährige: "Eine Diabetes-Erkrankung bedeutet viel Verzicht, Umstellung und viele gesundheitliche Probleme. In den letzten Jahren stand ich selbst mehrmals davor, zu erblinden." Nur durch eine komplette Ernährungsumstellung - kein Zucker und pro Tag nur 30 Gramm Kohlenhydrate - konnte Igor Bukin das verhindern. Um trotzdem nicht auf Knabbereien verzichten zu müssen, entwickelte er einen Snack auf Sojabasis. Dieser enthält mit 1 Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm 99 Prozent weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Chips und soll somit ein Blutzuckerhoch verhindern. Die kleinen runden Snacks sind durch ihre Zusammensetzung nicht nur für Diabetiker eine perfekte Wahl, sondern auch für ernährungsbewusste Menschen und Sportler. Die Löwen lassen sich die Chipolos schmecken, doch wird ihnen auch das Angebot zusagen? Für 50.000 Euro bietet Igor Bukin 25 Prozent seiner Firmenanteile an. + Jourries (Firmensitz: Neuss/Wohnort Gründer: Düsseldorf) Henrik Hu¨hn (28, Programmierer) und Moritz Tschischkale (29, Innovation Consultant) aus Düsseldorf präsentieren mit Jourries ein smartes NFC-Schmuckstück, das es seinem Besitzer ermöglicht, besondere Erinnerungen in Form von Fotos, Videos und Texten für immer zu bewahren und diese bei sich zu tragen. Ziel der Gründer ist es, klassischem Schmuck mehr individuelle Bedeutung zu geben und mittels eines Accessoires die Bindung zwischen Paaren, Familien und Freunden zu stärken. "So wird ein schickes Schmuckstück mit seiner versteckten Eigenschaft zum Hüter der schönsten Erinnerungen, den man immer bei sich trägt", erklärt Moritz Tschischkale. In Deutschland sind im Schnitt über tausend Fotos auf dem Handy, die Tendenz ist deutlich steigend. Henrik Hühn: "All die schönen Erinnerungen gehen verloren in einer immer größer werdenden Cloud aus wahllos aneinander gereihten Bildern. Wie schön wäre es, wenn wir die wirklich wichtigen Momente liebevoll ausgesucht und schön dargestellt immer mit uns mittragen könnten?" Das soll mit Jourries nun möglich sein. In dem "Medaillon des 21. Jahrhunderts" ist NFC-Technologie verbaut, die keine Batterie benötigt oder geladen werden muss, sowie zu 100 Prozent wasserfest ist. Wird das Handy an das Schmuckstück gehalten, werden alle der gespeicherten Erinnerungen in der Jourries-App auf dem Handy sichtbar. "Ich sehe die Erinnerungen nach Jahren und Monaten sortiert. Dabei kann die App nicht nur Fotos speichern, sondern kann wie in einem Online-Tagebuch ganz genau festhalten, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe und vor allem woran ich mich mein ganzes Leben erinnern möchte", so Moritz Tschischkale. Für die Weiterentwicklung von Jourries zu einer starken Marke im Bereich Smart Jewelry sowie den Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten benötigen die Gründer 100.000 Euro und bieten im Gegenzug 15 Prozent der Firmenanteile. + turn of beauty (Übersee) Katharina Geißel (39) und Claudia Klemmer (40) haben den Dreh raus: Die beiden präsentieren den Investorinnen und Investoren ihren turn - einen innovativen und nachhaltigen Dosierer von Duschkugeln, den sogenannten turn.ies. Dieser soll das alte Seifenstück ersetzen und die neuartigen, schäumenden Kugeln wortwörtlich im Handumdrehen richtig portionieren. Ihr Produkt besteht aus zwei Komponenten. Die turn.ies sind Duschkugeln, die jeweils für einen Duschvorgang ausreichen und pflegende Fette und Öle beinhalten. "Unsere turn.ies enthalten keinerlei Mikroplastik und vor allem kein Wasser, somit können wir komplett auf Konservierungsstoffe verzichten. Mit zwei Gramm pro Kugel sind sie extrem leicht und sparen somit eine Menge CO2 beim Transport", versichert Katharina Geißel, Gründerin von turn of beauty. Die zweite Komponente und Herzstück ihres Produktes ist der turn - der patentierte Dosierer für die kleinen Duschkugeln. Einfach ohne Bohren an der Wand anbringen und mit einem Dreh erhalten die Nutzer:innen genau einen turn.ie, der für einen Duschvorgang reicht. Claudia Klemmer, Projektmanagerin: "Wir wollen den Turnaround in Deutschlands Badezimmern schaffen und dort Plastikflaschen für immer verbannen." Werden die Löwen in das Nachhaltigkeits-Startup investieren? Das Angebot der Gründerinnen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Wiedersehen mit Summersaver (Hannover) Mit Summersaver - ein Anti-Wundreib-Stick, der Wundreiben der Oberschenkelinnenseiten verhindert, konnte Denise Hahn in der "Höhle der Löwen" überzeugen und hat mit Ralf Dümmel ihren Wunschlöwen als Investor gewinnen können. "Summersaver ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. In kurzer Zeit habe wir über 600.000 Summersaver verkauft und einen Handelsumsatz von über zehn Millionen Euro erzielt", so Ralf Dümmel. Auch Denise Hahn blickt stolz auf die Entwicklung ihres Unternehmens: "Am Anfang war ich ganz alleine und mittlerweile unterstützen mich tatkräftig 20 Leute. Ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt so ein herauszuragendes Team um mich habe." Der Summersaver ist in allen deutschen Drogeriemärkten gelistet und soll jetzt den internationalen Markt erobern. + Inventife (Oberdingen im Landkreis Karlsruhe/Ostermudingen bei Bern, Schweiz) Mit Inventife präsentieren Robin Go¨bel (27) und Max-Felix Mu¨ller (25) einen Raumsensor zur Personenverhaltenserkennung. Mit dem Sensor ist es möglich, basierend auf der Aktivität von Personen in einem Raum, das Gebäude zu steuern. Zum Beispiel, um durch intelligente Steuerung Energie für die Heizung und die Beleuchtung zu sparen. "Das Inventife System" ist nicht nur für Privathäuser und Wohnungen gedacht, sondern auch für Alters- und Pflegeheime sowie Bürogebäude, hochautomatisierten Produktionsstätten oder andere genutzte Räume. "Der Sensor erkennt, anders als herkömmliche Bewegungsmelder, auch Personen, welche sich nicht bewegen. Somit kann der Sensor beispielsweise in Bürogebäuden eingesetzt werden, wo er das Licht ausschaltet, und die Heizung herunterfährt, wenn der letzte Mitarbeiter das Büro verlassen hat. Damit sind wir in der Lage, ca. zehn Prozent der Beleuchtungsenergie einzusparen und sogar 20 Prozent der Heizenergie", erklärt Robin Göbel. Ein zusätzliches Feature ist die integrierte Sturzerkennung. "Innerhalb weniger Sekunden erkennt Inventife den Sturz. Daraufhin wird ein Notruf getätigt oder eine Nachricht an eine zuvor definierte Kontaktperson gesendet", so Max-Felix Müller. Die Smart-Home-Lösung bietet somit Lebensqualität und Sicherheit sowohl für jüngere als auch ältere Menschen. Sehen die Löwen in Inventife ein Investmentcase und werden sie auf das Angebot der Gründer für 200.000 Euro und zehn Prozent der Firmenanteile eingehen? + Hunderunde (Troisdorf) Für Luis Kesten (27) und Fabio Lehnert (26) ist der Tierschutz ein großes persönliches Anliegen. Gemeinsam haben sie mit Hunderunde ein soziales Start-up gegründet. "Wir möchten zeigen, dass unser Wirtschaftssystem ein großer Treiber sein kann, um etwas positiv in der Welt zu verändern!", so Fabio Lehnert. Ihr erstes Produkt war ein Armband passend zur Hunderasse, und sie konnten mit den Erlösen ein eigenes Tierheim für Straßenhunde in Rumänien miteröffnen. 2022 sind die Gründer den nächsten Schritt gegangen und haben Hundehappen entwickelt: Die veganen und nachhaltigen Hundeleckerlis - zum Teil aus Obst- und Gemüsetrester - sind auf den Hundealltag abgestimmt. Aktuell gibt es die drei Sorten "Morgenmuffel", "Sportskanone" und "Schlafmütze". Produziert wird zu hundert Prozent nachhaltig in Norddeutschland mit Ökostrom und pro verkaufte Packung wird der Tierschutz mit fünf Prozent des Netto-Umsatzes unterstützt. Luis Kesten: "Der Gedanke, dass ich gleichzeitig meinen Hund und ein Tier in Not füttern kann, ließ uns nicht mehr los. Tierschutz fängt bei uns zu Hause im Napf an. Außerdem haben wir bemerkt, dass unsere Hunde immer mehr Allergien entwickeln, vor allem gegen tierische Proteine." Mit ihren Hundehappen-Snacks wollen sie sich genau diesem Problem widmen. Um ihr Start-up weiter ausbauen zu können, benötigen die beiden Gründer einen starken Partner an ihrer Seite, der sie mit unternehmerischem Knowhow unterstützt. Ihr Angebot an die Löwen: 100.000 Euro für 15 Prozent.