20:15
Vox präsentiert "So klingt Deutschland - Unsere 50 beliebtesten Dauerbrenner": 50 Hits, die sich richtig lange in den deutschen Charts gehalten haben. Das Marktforschungsunternehmen Media-Control hat repräsentativ mehr als tausend Frauen und Männer in Deutschland befragt: Welche Dauerbrenner hören die Deutschen noch immer am liebsten? Außerdem wurde die Bevölkerung in vier deutschen Metropolregionen im Norden, Osten, Süden und Westen befragt. Und so haben die Deutschen über die 50 beliebtesten Dauerbrenner-Hits der vergangenen vier Jahrzehnte entschieden. Das Ranking beinhaltet nationale Stars wie Die Toten Hosen, Peter Fox oder auch Silbermond. Und natürlich jede Menge internationaler Musik-Größen: Lady Gaga, Ed Sheeran und The Weeknd. Das Rennen um die Top-3 ist diesmal besonders spannend. Und endet mit einer Überraschung, die auch unsere Experten nicht vorhergesehen haben. Vier Promipaare kommentieren mit Charme und Musikkompetenz Hits, Interpreten und natürlich die jeweilige Platzierung im Ranking. Mit dabei sind u.a. Kim Fisher, Natalie Horler, Ben Blümel, Matze Knop und Tony Bauer. Außerdem bewerten Joachim Llambi, strengster aller Let's-Dance Juroren, und die beiden Moderatorinnen Nina Moghaddam und Enie van de Meiklokjes die Musikauswahl der Deutschen.
00:05
In einer kalten Januar-Nacht geht ein Haus in Flammen auf. Ein Bewohner stirbt, eine Bewohnerin wird verletzt. Die Überlebende gibt an, ein Ölheizgerät habe den Brand verursacht, doch die Beweise, die im Haus gefunden werden, sprechen eine andere Sprache. Erst einem renommierten Brandspezialisten gelingt es, die Ursache eindeutig zu klären. Kalifornien, 1957: Die Polizei sucht nach einem Mann, der in einer Nacht mehrere Verbrechen inklusive Mord verübt hat. Eine ganze Schar von Ermittlern geht tausenden Spuren nach, doch jede einzelne führt in eine Sackgasse. Der Fall wird ungelöst zu den Akten gelegt. Fast 50 Jahre später kommt wieder Bewegung in die Sache: Mit modernster Computertechnologie und neuesten forensischen Methoden scheint man dem Täter endlich auf die Schliche zu kommen.
01:00
Die Ermordung der 15-jährigen Lynda Mann versetzt ein idyllisches Dorf auf dem Lande in Angst und Schrecken. Die Polizei versucht alles Menschenmögliche, um den Mörder des Mädchens dingfest zu machen - doch vergebens. Als drei Jahre später die junge Dawn Ashford ermordet wird, hat man noch immer keine Spur des Täters. Die Behörden wenden sich Hilfe suchend an den Molekularbiologen Dr. Alec Jeffreys, der als einer der ersten Wissenschaftler in der Lage ist, Straftäter anhand ihres genetischen Fingerabdrucks zu überführen. So wird dieser Mordprozess zu ersten Gerichtsverhandlung, bei der DNA als Beweismaterial eingesetzt wird. Südkalifornien: In einer abgelegenen Gegend wird die Leiche von Sandra Cwik gefunden. Die Maden haben schon ganze Arbeit geleistet, so dass man davon ausgehen kann, dass die Leiche schon seit einigen Tagen dort liegt. Doch die Maden und Insekten können auch bei der weiteren Aufklärung der Tat helfen: Man braucht lediglich einen Entomologen, der die unterschiedlichen Spezies genauer unter die Lupe nimmt ...
01:50
Ohio 1978: Die junge Mutter Judy verschwindet spurlos. Ihre Leiche wird wenig später auf einem verlassenen Campingplatz gefunden. Sie wurde erstickt, in ein Bettlaken gewickelt und dort abgelegt. Hauptverdächtiger ist Judys Mann Larry, doch der hat ein wasserdichtes Alibi. Als kurz darauf Judys Kollege und Freund James bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kommt, vermuten die Ermittler eine Verbindung zwischen den beiden Fällen, doch die Methoden der Forensik sind noch nicht so weit gediehen, dass sie diesen Verdacht auch erhärten könnten. Erst 20 Jahre später können die Fasern, die man auf dem Bettlaken bei Judys Leiche gefunden hatte, identifiziert werden. Sie stammen von der Kofferraumverkleidung in Larrys Auto. Im texanischen Yellowhouse Canyon ist ein menschliches Skelett gefunden worden. Man stellt fest, dass es sich um eine junge Frau handelt, die mit über einem Dutzend Messerstichen getötet wurde. Über eine Gesichtsrekonstruktion wird das Opfer als die vor über einem Jahr verschwundene Belynda Tillery identifiziert. Belynda war schwanger und hatte kurz vor ihrem Tod den Entschluss gefasst, ihr Leben zu ändern, um eine gute Mutter sein zu können. Vater des ungeborenen Kindes ist der wesentlich ältere Troy Armstrong, ein Trinker, der offenbar weniger begeistert von Belyndas Schwangerschaft war. Troy ist allerdings nicht aufzufinden, dafür aber seine letzte Freundin Angela. Die erzählt der Polizei eine interessante Geschichte: Als Armstrong von der Schwangerschaft erfuhr, habe er Belynda zum Campen in den Yellowhouse Canyon eingeladen.
02:40
Ein Autobahnpolizist wird zu einem Einsatz gerufen, den er zunächst für einen ganz alltäglichen Verkehrsunfall hält. Obwohl er keinerlei forensische Erfahrungen hat, erkennt er jedoch schon bald, dass es sich keineswegs um einen normalen Unfall handelt: Er hat schon hunderte Verkehrsunfälle gesehen, doch noch nie so viel Blut wie hier. Dementsprechend verwundert ist er, als der Rechtsmediziner den Unfalltod des Opfers bescheinigt. Er recherchiert auf eigene Faust und kommt durch einen anonymen Anruf schließlich der Wahrheit auf die Spur. Bakersfield: Die verweste Leiche einer jungen Frau wird in einem Bewässerungskanal gefunden. Ein Mord? Wenn es am Tatort Beweise gegeben hat, dann sind sie mittlerweile längst weggewaschen. Es scheint, als könne man den Tod der Frau nicht mehr aufklären. Ein Jahr später wird in demselben Kanal jedoch eine weitere Frauenleiche gefunden - und dieses Mal war der Mörder nachlässig: Er hat am Tatort Fußspuren hinterlassen, die die Ermittler direkt zu ihm führen.
03:25
Am 17. Juli 1982 wird die elfjährige Krista Harrison aus Marshallville, Ohio als vermisst gemeldet. Knapp eine Woche später findet die Polizei ihre Leiche wenige Meter neben einer Straße, nicht weit von dem Ort, an dem das Mädchen zuletzt lebend gesehen wurde. Die Tote ist bereits stark verwest und wurde erst kurz vorher an den Fundort gebracht. Die Gerichtsmediziner stellen fest, dass Krista sexuell missbraucht und bereits am Tag ihres Verschwindens getötet wurde. Auf ihrem Körper entdeckt die Spurensicherung Fasern, die offenbar von einem orangefarbenen Teppich stammen. Weitere Faserspuren verweisen auf weggeworfene Kleidungsstücke, die ein paar Kilometer weiter gefunden werden. Die Polizei nimmt mehrere Verdächtige fest, doch alle weiteren Untersuchungen führen zunächst ins Leere. Ein Jahr nach der Tat stoßen die Beamten im Zusammenhang mit einem anderen Fall auf einen Mann namens Robert Buell. Auf dem Boden von Buells Lieferwagen befindet sich ein orangefarbener Teppich. Die Fasern auf Kristas Leiche stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von genau diesem Teppich. Darüber hinaus untersuchen die Ermittler die von Buell getragene Kleidung und kommen zu dem Ergebnis, dass die "Tragemuster" mit denen der Sachen identisch sind, die in der Nähe des Fundorts der Leiche entdeckt wurden. Telico, Texas, am 29. Juli 1993: In der Nähe eines Feldweges wird eine schrecklich verstümmelte weibliche Leiche entdeckt. Der Kopf und die Hände fehlen. Beides ist zunächst unauffindbar. Der bereits verweste Torso weist eindeutige Spuren sexuellen Missbrauchs auf. Keine 100 Meter weiter findet die Polizei eine bekleidete männliche Leiche. Bald ermitteln die Beamten die Identitäten der Toten: Es handelt sich um die 13-jährige Christina Benjamin und ihren Stiefbruder, den 14-jährigen Brian King. Die Spuren am Tatort führen zu dem 20-jährigen Kleinkriminellen Jason Massey. Bei einer Hausdurchsuchung finden die Beamten Reste von Blut. Nach verschiedenen genetischen Analysen sind sie sicher, dass es sich um Christinas Blut handelt. Außerdem stellen sie fest, dass ein auf Brians Hose gefundenes Haar von Jason stammt. Jetzt fehlt nur noch ein Glied in der Indizienkette, um dem Verdächtigen den Prozess zu machen: Die Ermittler müssen beweisen, dass Jason für den Zeitpunkt der Tat kein Alibi hat. Sie schalten den Kriminalbiologen Neal Haskell ein, der die Insektenlarven, die sich auf den Leichen befinden, wissenschaftlich untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig...
04:15
An einem Herbsttag verlässt Laura, eine allein stehende Frau, ihr Haus in Maryland, das sie zusammen mit ihrer Mutter bewohnt, um zur Arbeit zu gehen. Sie trägt Hosen, Trenchcoat und einen Damenhut. Die Nachbarn, die die Szene beobachten, finden das seltsam, denn Laura trägt sonst nie Hosen. Und normalerweise fährt sie mit dem Auto, nicht mit der U-Bahn. Von diesem Augenblick an bleibt Laura verschwunden. Beim Montgomery County Police Department geht eine Vermisstenanzeige ein. Die Polizei stellt Lauras Haus auf den Kopf. Die Beamten entdecken Haare, Fasern - und Blutspuren. Im Garten finden sie blutverschmiertes Bettzeug. Bald ist ein Verdächtiger gefunden: ein Gärtner. Er hatte den Schlüssel zum Haus und kannte die Gewohnheiten der Vermissten genau. Beim Verhör wirkt er nervös und verstrickt sich in Widersprüche. Die Analyse der Blutspuren ergibt, dass es sich um Lauras Blut handelt. Die Fingerabdrücke auf dem Bettzeug erweisen sich als die Fingerabdrücke des Gärtners. Laura selbst bleibt verschwunden. In der Zwischenzeit liegt auch die Haaranalyse vor. Dabei wurde in einer von Lauras Haarbürsten ein künstliches Haar von einer Perücke gefunden, und das obwohl alle Zeugen betonen, dass Laura nie eine Perücke besessen, geschweige denn getragen habe. Bei demjenigen, der das Haus an jenem 19. Oktober verlassen hat, scheint es sich demnach um eine als Laura verkleidete unbekannte Person zu handeln. In einem Schuppen des Gärtners entdeckt die Polizei schließlich u.a. ein Trenchcoat, einen Damenhut und die Perücke, zu der das Haar in der Bürste passt. Darüber hinaus findet sie eins von Lauras Haaren im Wagen des Gärtners. Heißt es auch hier wieder: Der Mörder ist immer der Gärtner? Als zwei Fischer am 28. Juli 1996 vor der Südwestküste Englands ihre Netze einholen, machen sie eine grausige Entdeckung: In den Maschen hat sich die an einen Anker gebundene verwesende Leiche eines Mannes verfangen. Die Fischer benachrichtigen sofort die Polizei. Dem Anker messen die beiden keine große Bedeutung bei. Sie verkaufen ihn für ein paar Pfund. Aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung ist die Identität der Leiche nur schwer zu ermitteln. Einzig eine Tätowierung in Form eines Ahornblattes sowie eine Rolex-Armbanduhr führen die Beamten weiter. Über die Serienummer der Uhr lässt sich bald der Käufer ermitteln. Sein Name ist Ronald Platt. Nachdem Platts letzte Adresse ausfindig gemacht ist, erklären Nachbarn, der Gesuchte sei nach Frankreich gezogen. Genaueres wisse Platts bester Freund, ein gewisser David Davis. Die Ermittler bringen dessen Wohnort in Erfahrung, landen aber an der falschen Adresse. Dort sagt man ihnen, das die Person, die in dem gesuchten Haus lebe, nicht Davis sondern Ronald Platt heiße. Der Verdacht, dass sich Davis als Platt ausgibt, wird evident. Weitere Untersuchungen ergeben, dass Platts Freundin Elaine in Davis'' Auftrag größere Geldbeträge in die Schweiz transferiert hat. Vor ein paar Jahren siedelte sie dann zusammen mit Platt in dessen Heimatland Kanada über. Davis, der ebenfalls Kanadier ist, finanzierte das Vorhaben. Auf diese Weise habe Davis mit Platts Identität und dem Geld aus der Schweiz ein ruhiges Leben in England führen können, so die Ermittler. Als das Paar jedoch vor ein paar Wochen zurückgekehrt sei, ging Davis Plan nicht mehr auf - ein mögliches Motiv, Platt zu ermorden. Zudem entdecken die Beamten auf Davis'' Boot Haare, die nach einer DNA-Analyse mit denen des "Rolex-Mannes" übereinstimmen. Davis wird festgenommen, und nach Rücksprache mit Interpol steht fest: Davis heißt in Wirklichkeit Albert Walker und ist ein international gesuchter Verbrecher. Schließlich taucht auch der Anker wieder auf, und Nachforschungen ergeben, dass Walker ihn kurz zuvor gekauft hat ...