16:25
Wer durch eine Zwangsräumung sein Zuhause verliert, hat Anspruch auf eine Notunterkunft. Aber die Schuldnerin, mit der es Steve Pinner in dieser Folge in England zu tun bekommt, macht einen verwirrten Eindruck. Hat die Dame wirklich verstanden, was in so einer Notlage zu tun ist? Der Gerichtsvollzieher versucht zu helfen, wo er kann. Stewart McCracken und Elmore Victor treffen in Cheshire ebenfalls auf einen Härtefall. Dort versucht ein säumiger Unternehmer, die Zwangseintreiber mit widersprüchlichen Aussagen hinters Licht zu führen.
17:25
Matt Heighway und Garry Ball sollen in Birmingham umgerechnet 15 000 Euro eintreiben, die ein Autoteilehandel einem unzufriedenen Kunden schuldet. Dies ist nicht der erste Versuch, das Urteil zu vollstrecken. Weil den Zwangseintreibern bei vorherigen Besuchen Gewalt angedroht wurde, ist an diesem Tag auch die Polizei vor Ort. Aber das scheint den säumigen Firmeninhaber nur wenig zu beeindrucken. Ganz im Gegenteil, der Mann leugnet den Sachverhalt und trommelt im Handumdrehen seine Mitarbeiter zusammen, um die Gerichtsvollzieher einzuschüchtern.
18:20
Vor Kurzem ist Syreeta mit ihren 275 Kilo durch den Fußboden gekracht. Die 31-Jährige stopft sich mit Essen voll, um ihren Schmerz zu betäuben, denn sie hatte eine schreckliche Kindheit, wuchs in Pflegefamilien auf, wo sie missbraucht und misshandelt wurde. Nach der Highschool wog Syreeta über 200 Kilo, fand weder einen Job noch eine Wohnung, beantragte schließlich Sozialhilfe und zog zu ihrer Großmutter. Über die sozialen Medien lernte sie ihren Mann Lawrence kennen, der dicke Frauen sehr schön findet - doch Syreeta hat die Grenze überschritten: Entweder sie nimmt ab, oder sie lebt nicht mehr lange.
20:15
Mark und Sam stoßen auf einen Unternehmer, der überzeugt ist, seine Schulden längst beglichen zu haben. Doch fehlende Nachweise und verpasste Fristen stellen seine Glaubwürdigkeit infrage. Zwischen widersprüchlichen Aussagen, drohender Pfändung und der Gefahr einer Betriebsschließung spitzt sich die Lage zu. Gleichzeitig kämpft Gerichtsvollzieher Vlad mit einem Fall, bei dem ein laufender Rechtsstreit als Ausrede dient, um Zahlungen hinauszuzögern. Die Episode zeigt, wie schnell gut gemeinte Vereinbarungen scheitern können - und warum offene Forderungen früher oder später doch eingefordert werden.
21:15
Die Gerichtsvollzieher geraten in besonders verfahrene Situationen. Alex jagt Franchise-Schulden in fünfstelliger Höhe nach und trifft auf eine Schuldnerin, die ihre Verantwortung abstreitet und die Vollstreckung blockiert. Erst mit polizeilicher Unterstützung kommt Bewegung in den Fall. Mark und Sam versuchen frühmorgens, große Mietrückstände einzutreiben. Während Zahlungsversprechen gemacht werden, steht die Pfändung von Fahrzeugen im Raum. Zeitgleich setzt Lewis die Kündigung eines Gewerbemietvertrags um und sorgt für die gewaltlose Rückgabe des Objekts an den Eigentümer.
22:15
Kaum ziehen Felizas drei Enkel bei ihr ein, wird das Familienhaus zum Albtraum: Unheimliche Gestalten streifen durch die Flure, geisterhafte Stimmen rauben den Schlaf und ausgerechnet das Kinderzimmer scheint das Zentrum des Grauens zu sein. Während Medium Amy auf verstörende Wesen aus der Schattenwelt stößt, gräbt Ex-Ermittler Steve eine schreckliche Geschichte voller Unglücks- und Todesfälle rund um das Grundstück aus. Offenbar ist hier nicht nur ein Geist unterwegs - das Anwesen wirkt wie ein Magnet für rastlose Seelen. Doch welches Wesen bedroht die Kinder wirklich, und wie lässt es sich vertreiben?
23:10
Seit Tiffany und ihr Mann Johnny die traditionsreiche Familienbar renovieren, häufen sich dort unheimliche Vorfälle: Gäste werden die Treppe hinuntergestoßen, Gegenstände fliegen durch die Luft und ein Deckenventilator rastet plötzlich aus. Während Amy Allen auf unheimliche Kindergeister und eine rätselhafte Wächtergestalt stößt, deckt Steve DiSchiavi die blutige Vergangenheit der Lokalität auf. Offenbar lastet auf dem Grundstück weit mehr als nur ein Spuk - die Wurzeln reichen bis zu einem jahrhundertealten Krieg zurück. Doch lässt sich der Fluch überhaupt bannen oder ist die Bar für immer verloren?