16:00
Ein Kunde bietet den Pawn-Shop-Angestellten in Detroit lebende Kakerlaken zum Verkauf an. Die Küchenschaben waren als Futter für seine Riesenechsen gedacht, aber nun möchte er sie zu Geld machen. Doch aus dem Geschäft wird nichts, denn ein Pfandhaus ist schließlich keine Zoohandlung. Insekten lassen sich dort nur schwer weiterverkaufen. Luxusuhren der Marke Audemars Piguet sind da ein ganz anderes Kaliber. Les Gold zahlt dem Kunden - ohne mit der Wimper zu zucken - 5000 Dollar für das Schmuckstück.
16:30
Ein Deal unter Zeitdruck: Während draußen im Taxi die Uhr läuft, bietet ein Kunde den Angestellten im "American Jewelry and Loan" seinen Schmuck zum Verkauf an. Mit dem Geld will er anschließend die offene Rechnung bezahlen. Seine Freundin hat er als Sicherheit im Wagen zurückgelassen. Doch dem Fahrer geht das Ganze nicht schnell genug - die Situation gerät völlig außer Kontrolle. Am Ende wird der frustrierte Taxi-Chauffeur sogar handgreiflich. Pawn-Shop-Managerin Ashley versucht zu schlichten.
16:55
Der 60-Zoll-Fernseher könnte Dellen oder Kratzer haben, ein Foto reicht daher nicht aus. Wenn Pawn-Shop-Manager Seth seinem Kunden im "American Jewelry and Loan" eine Kreditsumme nennen soll, muss er das Gerät zuvor gründlich in Augenschein nehmen. Ansonsten kann er den Betrag nur schätzen - ohne jegliche Garantie. Das klingt vollkommen logisch. Trotzdem reagiert der junge Mann ungehalten und verlangt obendrein, dass man ihm seine Benzinkosten erstattet. Selbstredend bezahlen ihm die Pfandleiher keinen Cent.
17:25
In Großbritannien werden jedes Jahr mehrere Millionen Pfund ausgegeben, um Wohnwagen von illegalen Campingplätzen zu entfernen. Für manche Kommunen haben sich die Kosten in den letzten vier Jahren fast verdoppelt. Auch an öffentlichen Plätzen stellen die sogenannten "Irish Traveller" mitunter ein Problem dar, deshalb rücken Paul Bohill und Steve Pinner in Birmingham erneut zum Einsatz aus. In der Londoner Innenstadt versucht sich ein säumiger Juwelier unterdessen, mit einem neuen Firmennamen aus der Affäre zu ziehen.
18:20
Gehören die Wertgegenstände im Haus dem Schuldner oder seinen Eltern, wie der Mann behauptet? Diesen Sachverhalt können Stewart McCracken und Elmore Victor in Blackpool nicht eindeutig aufklären, deshalb geben die Gerichtsvollzieher dem selbstständigen Stuckateur 24 Stunden Zeit, um den fälligen Betrag von 6600 Pfund zu begleichen. In London hat der britische High Court ebenfalls ein eindeutiges Urteil gefällt: Die Tochter eines verstorbenen Hauseigentümers muss ihr Heim verlassen, weil die Immobilie versteigert wird.
19:15
Die Lage in Cricklewood ist angespannt, denn anstatt ihre Sachen zu packen, filmen Kekwa Ndongu und ihre Angehörigen die Gerichtsvollzieher mit ihren Smartphones. An der Rechtslage ändert das wenig: Die Familie muss ihr Zuhause innerhalb einer Stunde verlassen. Brian O'Shaughnessy und Delroy Anglin werden ebenfalls in Sachen Mietschulden tätig. Das Duo soll im Auftrag des britischen High Court in der Grafschaft Kent einen Betrag von umgerechnet 13 500 Euro eintreiben. Wenn der Schuldner nicht zahlen kann, droht ihm Ungemach.
20:15
Im traditionsreichen griechischen Restaurant "Parthenon" in Washington D.C. brodelt es gewaltig - und zwar nicht nur im Kochtopf. Während Gordon Ramsay undercover durch Küche, Keller und Gastraum schleicht, entdeckt er verdorbene Lebensmittel, gefährliche Hygiene-Mängel und Ratten, die offenbar längst Stammgäste sind. Gleichzeitig kracht es hinter den Kulissen zwischen Restaurantgründer Pete und seinem Sohn Mikey: Der Vater hält seit 36 Jahren stur an alten Abläufen fest, während Mikey verzweifelt versucht, endlich frischen Wind ins Familienunternehmen zu bringen. Ist das Lokal überhaupt noch zu retten?
21:10
Baylen hat große Angst vor dem Fliegen, doch als die Tourette's Association of America sie zu einer Podiumsdiskussion in Dallas einlädt, sagt sie zu. Schon am Flughafen wird es brenzlig, weil die 21-Jährige in die Menge schreit, dass sie bewaffnet sei. Mama Julie, die sie begleitet, rutscht das Herz in die Hose, doch der Security-Mann bleibt glücklicherweise entspannt. Um den Flug zu überstehen, muss sich Baylen mit Tabletten betäuben und ist bei Ankunft in Dallas erschöpft. Doch dann freut sie sich auf die Begegnungen mit Ärzten und anderen Tourette-Betroffenen und hofft auf neue Behandlungsmethoden.
22:15
Die Podiumsdiskussion auf der Tic-Con ist für Baylen ein Erfolg. Doch nachdem die 21-Jährige den ganzen Tag in Action war, ist sie völlig erschöpft und erleidet einen extremen Tic-Anfall, der sie psychisch und körperlich ausknockt. Wäre ihre Mutter nicht dagewesen, hätte sich Baylen schwer verletzen können. Wieder zuhause braucht sie Entspannung und geht mit Boyfriend Colin und ihren Hunden zum Schwimmen im See. Der macht sich große Sorgen, was alles passieren kann, wenn Baylen bald allein lebt und schlägt deshalb vor, dass sie zu ihm nach D.C. zieht. Baylen ist begeistert, ihre und Colins Eltern nicht.
23:15
Im englischen Shrewsbury gibt es ein berüchtigtes Spukhaus in der Nähe eines Bahnhofs, an dem sich 1907 ein verheerendes Zugunglück mit 18 Toten ereignet hat. Ein Lokführer war während der Fahrt eingeschlafen, so dass der Zug in einer Kurve entgleiste. Seitdem sind hier immer wieder Menschen auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen. Die tragischen Vorfälle in dem alten Gemäuer sollen durch paranormale Phänomene ausgelöst worden sein - was Geisterjäger auf den Plan rief, die versuchten, Beweise für die Spuk-Aktivitäten zu filmen. Außerdem: Der Geist einer toten Frau, und eine Spukgestalt in Kentucky.