20:15
Die London Bridge am Lake Havasu, in Arizona, gehört zu den vielleicht verfluchtesten Bauwerken der Welt. Um mehr über die berüchtigte Brücke in Erfahrung zu bringen, stellen Geisterjäger Zak Bagans und sein Team mehrere Untersuchungen an. Unterstützung bekommen sie dabei von dem britischen Historiker James Kislingbury, der selbst ein Museum in London betreibt. Die Recherchen in den düsteren Katakomben der Brückenpfeiler fördern jede Menge okkulte Mysterien zutage. Manche sind sicher, dass dort sogar Jahrhunderte alte Geister von Getöteten, Selbstmörder:innen oder Jack the Ripper unterwegs sind.
21:10
Geisterjäger Zak Bagans und sein Ermittler-Team steigen auf eine 100 Jahre alte Dampflokomotive und erleben eine unvergessliche Fahrt. Während des Trips entlang der historischen Nevada Northern Railway beobachtet die Gruppe verschiedene paranormale Vorkommnisse. Die Geisterjäger gehen den Berichten über Erscheinungen und seltsame Anomalien nach und erleben Unglaubliches. Gleichzeitig stellen sie sich immer wieder die Fragen: Sind paranormale Phänomene real? Und falls ja: Wie sind derartige Dinge zu erklären?
22:00
Kritik: "So weit, so teuflisch alte wie neue Story. Doch nicht nur die Geschichte wird praktisch auf die Einstellung genau kopiert, auch die sogenannten kreativen Tode entsprechen dem Original. [...] Die Morde werden mit Phantasie, Stimmung und Sinn für Situationskomik exekutiert. Die sporadischen Schockmomente wirken kalt kalkuliert und funktionieren genau deshalb auf den Punkt. [...] Was sich also über den alten 'Omen' im Guten wie im Schlechten sagen ließe, trifft im Großen und Ganzen auch auf das Remake zu. Und das kann angesichts des damaligen Erfolges eigentlich nur ein gutes Omen sein." (kino.de) "Altmodischer, aber packender Gruselfilm, der die Spannung am Ende dermaßen anzieht, dass man sich wie in einer Achterbahn fühlt." (cinema.de) "John Moores Remake des spekulativen Horror-Klassikers von 1976 droht in enger Vorlage an das Original mit dem Antichristen in Kindergestalt, erweist sich aber als schlichtweg verbraucht weil er nichts neues hinzuzufügen weiß, gar unfreiwillig komisch gerät, eine falsche Besetzung wählt und gedankenlos zeitgeschichtliche Ereignisse bzw. Gegebenheiten missbraucht." (cinefacts.de) "Der im Fahrwasser einschlägiger Verschwörungstheorien angesiedelte Film setzt in erster Linie auf handfeste, stets der Oberfläche verhaftete Genreunterhaltung, wobei aber vor allem die engagierten Darsteller durchaus überzeugen." (Lexikon des internationalen Films) Hintergrund: Remake des gleichnamigen Horrorfilm-Erfolgs aus dem Jahr 1976. Zeitdruck beim Dreh entstand durch das weit im Vorhinein festgelegte und veröffentlichte Erscheinungsdatum: 6.6.2006, das - symbolisch aufgeladen - das dem Teufel zugeschriebene Ziffern-Trio 666 aufgreift.