04:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
04:02
04:30
Die Nachrichtensendung berichtet umfassend über Neuigkeiten aus dem Saarland und der Saar-Lor-Lux-Westpfalz-Region. Neben Interviews, Informations- und Ratgeberbeiträgen werden auch regionale Sport- und Kulturereignisse thematisiert.
05:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
05:02
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
06:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
06:02
Am frühen Abend werden aktuelle Themen aus Schleswig-Holstein beleuchtet und kritisch hinterfragt. Außerdem gibt es Informationen zu den neuesten Trends und Ereignissen aus der Kunst- und Kulturszene.
06:17
06:30
Moderatorin Claudia Schick informiert die Zuschauer über aktuelle Verbraucherthemen. Ihr Team hat aus den kursierenden Brennpunkten die wichtigsten ausgewählt und präsentiert sie den Zuschauern.
07:15
In der Serie begleiten Reporter Menschen jeweils sieben Tage lang an außergewöhnliche Orte, in deren soziale Gruppen oder spezielle Berufe, nehmen Teil an deren Alltag und sammeln durch Interviews Eindrücke.
07:45
Seit 2015 verfolgt die Stadtverwaltung von Paris mit dem "Plan Vélo" eine ambitionierte Strategie: 1.400 Kilometer Fahrradwege wurden gebaut, während 60.000 Parkplätze weichen mussten. Auf fast allen Straßen gilt Tempo 30, und Teile der Innenstadt sind für den Durchgangsverkehr verboten. Die ökologischen Erfolge sind messbar: Die Feinstaubbelastung sank seit 2014 um 35 Prozent, Stickstoffdioxid um 45 Prozent. Im Zentrum werden mittlerweile elf Prozent der Wege mit dem Rad und nur noch vier Prozent mit dem Auto zurückgelegt. Doch der entschlossene Umbau sorgt auch für Spannungen in der Stadtgesellschaft. "Sie reduzieren den Platz, um Stau zu schaffen, und bringen die Leute so dazu, ihr Auto aufzugeben", sagt Ambroise Bonal. Mit seiner Familie ist er gerne auf ein E-Lastenrad umgestiegen, das zur Hälfte vom Staat bezahlt wurde. Für viele "Bo-Bos" (Bourgeois-Bohème) im Zentrum ist das Fahrrad ein Segen. Dagegen steht die Frustration der Pendler und Dienstleister. Taxifahrerin Dalila Ait Taleb klagt: "Wir haben die Nase voll. Die Fahrradfahrer halten sich für die Könige der Straße". Zudem wird der Ton rauer. Fahrradkurierin Anne Monmarché fordert ein entschiedeneres Vorgehen, gegen das, was sie "motorisierter Gewalt" nennt. Die Reportage zeigt den Kampf um jeden Meter Asphalt und geht der Frage nach, wie eine Metropole alle Bürger bei der grünen Wende mitnehmen kann.
08:15
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:15
"Putin interessiert sich nicht für Geld. Er interessiert sich nicht für Geschäfte. Er möchte Wladimir der Große sein." Das sagt Kurt Voker, der während Trumps erster Präsidentschaft der amerikanische Gesandte in der Ukraine war und sich viel mit der Lage in Osteuropa beschäftigt hat. Der amerikanische Präsident Trump hingegen sei ganz anders: "Er sieht in Kriegen eine Verschwendung von Talent und Geld. Frieden schaffen und dann Geschäfte machen. Das ist es, was er gerne tun würde." Was treibt die beiden Männer an der Weltspitze an? Die ARD Story "Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?" ist eine hintergründige, multiperspektivische und genaue Beobachtung der beiden Supermacht-Männer Putin und Trump, die die seit 1945 bestehende Weltordnung zurzeit ins Wanken bringen. Der eine ein narzisstischer Fernseh-Showmaster und Immobilienmilliardär, der die langjährige Partnerschaft Amerikas mit Europa in Frage stellt. Der andere ein ehemaliger Geheimdienstoffizier mit pseudo-historischen Phantasmen, der den Tod vieler Menschen in Kauf nimmt, um sich als vermeintlicher Retter der russischen Zivilisation Ruhm zu verschaffen. Diese Doku beleuchtet ihre Beziehung; es ist ein Aufeinandertreffen von zwei Machtmenschen - mit unterschiedlichen Talenten und Strategien: Was verbindet sie - was trennt sie? "Trump ist unglaublich gut darin, zu sagen, was er vorhat", sagt der Putin-nahe russische Journalist Fyodor Lukyanov. "Manchmal sind seine Ideen verrückt, völlig abwegig, aber er verbirgt sie nicht. Aus Putins Sicht ist diese Offenheit besser als alles andere." Und so ist Trump auch zu einem Treffen mit Putin bereit. Als die beiden sich im August 2025 in Anchorage in Alaska zum Gipfel treffen, staunt die Welt. Sehen wir hier zwei, die sich gut verstehen? Oder ist das nur Kulisse und Kalkül? Die ehemalige leitende Mitarbeiterin des Internationalen Stabs der NATO, Stephanie Babst, ist besorgt. "Donald Trump bittet Putin quasi auf die Tanzfläche. Nicht heimlich und leise oder per Telefon, sondern vor großem Publikum. Und sie tanzen. Sie tanzen, indem sie sich als zwei Alphamänner etablieren." Welche Machtmittel, einschließlich Schmeichelei, Erpressung und hybrider Kriegsführung, stehen Putin zur Verfügung? Bei dem Versuch, Trump für die Umsetzung seines Lebensziels einzuspannen: den Wiederaufstieg Russlands zu alter Größe, gar das Wiederherstellen der Grenzen der ehemaligen Sowjetunion? Und wie nutzt der ehemalige Geschäftsmann Trump seine wirtschaftliche und militärische Macht, um für sich und sein Land den bestmöglichen "Deal" herauszuholen? Welche Rolle spielen ihre früheren Begegnungen? Einschließlich Trumps zahlreicher Besuche in Moskau seit 1987 und seiner umfangreichen Finanzdeals mit russischen Oligarchen seit der Jahrtausendwende? Am Ende steht eine zentrale Frage: Sind die Präsidenten der beiden größten Nuklearmächte tatsächlich Rivalen oder eher heimliche Komplizen? Erzählt wird der Film über zum Teil unbekanntes russisches Propagandamaterial sowie Archivbilder aus Ost und West. Interviews mit hochkarätigen Insidern und Experten aus Russland, Europa und den USA bewerten die Ereignisse und beantworten Fragen zu den beiden mächtigen Staatenlenkern. Denn: Vieles spricht dafür, dass wir abseits von Moral und Werten gerade den Versuch einer Neuordnung der Welt erleben. Das Ringen zwischen Putin und Trump - ein Ringen um ihre zukünftigen Einflusssphären? Wer könnte sich womit durchsetzen? Und was heißt das für Europa?
13:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
13:15
Berlin, Alexanderplatz. Hier leben viele Frauen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, und für die ihre Monatsblutung schnell zum akuten Problem wird. "Ich bin schon eineinhalb Tage hier in Berlin mit vollgebluteter Hose rumgerannt", erzählt eine Betroffene. Am Duschmobil erhalten Frauen kostenlose Hygieneprodukte, ein mobiles Hilfsangebot für Menschen, die auf der Straße leben. Unterstützt wird das Projekt vom Verein Periodensystem, der Tampons und Binden liefert. Doch Periodenarmut betrifft nicht nur wohnungslose Frauen. Nach Angaben der Hilfsorganisation "Plan International" ist rund ein Viertel aller Mädchen und Frauen in Deutschland betroffen. Die Studentin Jaël Gallert aus München hat nach Abzug aller Fixkosten rund 400 Euro im Monat zur Verfügung und muss davon auch ihre Periodenprodukte bezahlen - Tampons, aber auch Schmerzmittel, Magnesium oder Eisen. "Wenn man es ganz hochrechnet, ist das ein kompletter Einkauf, den ich mir dann stattdessen gönnen kann", sagt die Studentin. Für Menstruierende mit geringem Einkommen ein ernsthaftes Problem. "Ohne die Menstruation wären wir alle nicht auf der Welt", sagt die Soziologin Sophie Bauer, die zur Periode geforscht hat. "Da könnte man durchaus davon sprechen, dass das uns alle was angeht und dass das im Interesse aller ist, darüber mehr zu erfahren." Sie weist darauf hin, dass es nicht nur um Hygieneprodukte geht, sondern auch um Zugang zu sauberem Wasser, sicheren Toiletten und die Möglichkeit, Periodenprodukte in Ruhe zu wechseln. Es handle sich um ein Phänomen, das weltweit Menstruierende betreffe. Besonders in konservativeren Gesellschaften wie in Polen ist das Thema Periode noch immer stark schambehaftet. In Warschau setzt sich die Künstlerin und Aktivistin Martyna Baranowicz mit ihrer "Pink Box Foundation" deshalb nicht nur für kostenlose Periodenprodukte ein, sondern auch für Aufklärung an Schulen, um das Thema aus der Tabuzone zu holen.
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
Millionen Haus- und Wohnungsbesitzer:innen in Deutschland stehen vor der drängenden Frage: Was sind zukunftsfähige Alternativen zu Öl oder Gas und wie lässt sich das finanzieren? Erwin F. aus Mannheim ist ratlos. Erst vor gut einem Jahr hat er eine neue Gasheizung einbauen lassen. Kurz darauf erfährt er aus der Zeitung: Die Stadt Mannheim plant, das Gasnetz stillzulegen. Doch so einfach will er sich den Gashahn nicht abdrehen lassen. "Eine Wärmepumpe ist im Altbau schwierig und Fernwärme gibt es hier nicht", sagt er und will für den Erhalt des Gasnetzes kämpfen. Wie kann man klimafreundlich heizen? Es gibt viel Unsicherheit und Angst vor hohen Kosten: Erika B. und Wolfgang N. aus Stuttgart stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Sie möchten weg vom Gas und ihr Mehrfamilienhaus auf klimafreundliche Fernwärme umstellen. Doch der Anschluss ist kompliziert und muss erst noch gelegt werden. Für den Hausumbau müssten sie viel investieren. Können sie sich die Wärmewende leisten?
15:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
15:30
Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
Seit 2015 verfolgt die Stadtverwaltung von Paris mit dem "Plan Vélo" eine ambitionierte Strategie: 1.400 Kilometer Fahrradwege wurden gebaut, während 60.000 Parkplätze weichen mussten. Auf fast allen Straßen gilt Tempo 30, und Teile der Innenstadt sind für den Durchgangsverkehr verboten. Die ökologischen Erfolge sind messbar: Die Feinstaubbelastung sank seit 2014 um 35 Prozent, Stickstoffdioxid um 45 Prozent. Im Zentrum werden mittlerweile elf Prozent der Wege mit dem Rad und nur noch vier Prozent mit dem Auto zurückgelegt. Doch der entschlossene Umbau sorgt auch für Spannungen in der Stadtgesellschaft. "Sie reduzieren den Platz, um Stau zu schaffen, und bringen die Leute so dazu, ihr Auto aufzugeben", sagt Ambroise Bonal. Mit seiner Familie ist er gerne auf ein E-Lastenrad umgestiegen, das zur Hälfte vom Staat bezahlt wurde. Für viele "Bo-Bos" (Bourgeois-Bohème) im Zentrum ist das Fahrrad ein Segen. Dagegen steht die Frustration der Pendler und Dienstleister. Taxifahrerin Dalila Ait Taleb klagt: "Wir haben die Nase voll. Die Fahrradfahrer halten sich für die Könige der Straße". Zudem wird der Ton rauer. Fahrradkurierin Anne Monmarché fordert ein entschiedeneres Vorgehen, gegen das, was sie "motorisierter Gewalt" nennt. Die Reportage zeigt den Kampf um jeden Meter Asphalt und geht der Frage nach, wie eine Metropole alle Bürger bei der grünen Wende mitnehmen kann.
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
Berichte - Analysen - Meinungen
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Über 14 Entzüge hat sie hinter sich. Jamina ist 20 Jahre alt und momentan clean. Davor hat sie so ziemlich alles genommen, auch Crack und Heroin. Der Crack-Konsum in Deutschland steigt und wird immer sichtbarer. Häufig im Bahnhofsumfeld. Reisende schauen weg oder fühlen sich sogar bedroht. Welche Geschichten verbergen sich hinter den Menschen? Und was bedeutet es, als Frau in der Drogenszene zu sein? "Es ist das Crack, was alle Menschen so kaputt macht. Wenn du nur einen Kopf geraucht hast, willst du mehr und mehr und mehr. Du machst alles dafür, alles." Jamina will weg vom Crack, verarbeitet und teilt ihre Ausstiegs-Erfahrungen aus der Drogenszene auf TikTok. Shirley ist davon überzeugt, dass Crack den Umgang der Konsumierenden untereinander verändert: "Die belügen dich nur noch, die beklauen dich nur noch. Da ist kein Vertrauen mehr." Crack ist aufgekochtes Heroin und wird geraucht. Die psychische Abhängigkeit ist hoch, der körperliche Verfall ebenfalls. Y-Reporterin Alexandra Bidian taucht in die Welt der Düsseldorfer Drogenszene ein. Sie porträtiert zwei Frauen, die seit ihrer Jugend Drogen konsumieren. Jamina, die gerade clean ist und Shirley, die seit einem Jahr wieder auf der Straße lebt. Zum wiederholten Mal in ihrem Leben. Die beiden Frauen sprechen offen über ihre heftigen Erfahrungen. Über die Gründe, die sie in die Szene brachten und über die Abwärtsspirale, die sie immer tiefer hineinsinken ließ.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
US Tech-Milliardäre pflegen enge Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung. Wie groß ist ihr Einfluss unter Trump? Elon Musk, Peter Thiel, Mark Zuckerberg oder Sam Altman pflegen enge Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung. Wirtschaft, Technologie und Politik verschmelzen in nie dagewesenem Ausmaß. Dabei geht es nicht nur um Deregulierung und große Investitionen, sondern auch um eine neue Vision der Zukunft. Dass Staaten wie Unternehmen geführt werden sollten, zum Beispiel oder, dass Technologie die Lösung für die großen Menschheitsprobleme ist. Wie groß ist der Einfluss der Tech-Elite unter Präsident Trump?
21:15
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:17
21:45
mit Wetter
22:05
Wladimir Putin strebt nach historischer Größe und der Wiederherstellung Russlands. Donald Trump, der Geschäftsmann, sucht den besten Deal. Ihr Ringen um Einfluss könnte die Welt neu ordnen. Sind die beiden Rivalen oder heimliche Komplizen?
22:50
Nur mal kurz die Welt retten. Das versprechen kommerzielle Anbieter von Freiwilligenarbeit jungen Menschen nach dem Schulabschluss. Für mehrere tausend Euro reisen sie nach Kambodscha, Mali oder Tansania, um dort zu helfen. Im Unterschied zum staatlich geprüften FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) geht das bei privaten Anbietern auch nur für wenige Wochen. Was nach sinnvoller Arbeit klingt, bedeutet vor Ort oft eher: Strand genießen und Bilder für Social Media sammeln. Nach einem Hinweis aus der Y-Kollektiv-Community meldet sich unser Filmteam undercover für ein kommerzielles Freiwilligenprojekt an. Timm Giesbers und Madeleine Sabel reisen nach Sansibar und gehen den Vorwürfen ehemaliger Volunteers nach: Wie transparent sind Kosten? Wo landen Spenden? Wie viel Hilfe wird tatsächlich benötigt - oder wird Bedarf nur inszeniert? Schließlich stehen sie selbst völlig unvorbereitet vor einer Klasse Grundschüler. Ihr Eindruck: Hier schaden sie Kindern eher, statt ihnen zu helfen. Ist das ein Einzelfall - oder gibt es im privaten Volunteer-Markt grundlegende Probleme? Und wie müsste verantwortungsvolle Freiwilligenarbeit im Globalen Süden aussehen?
23:20
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
23:50