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Ein Wehrmachtsoffizier filmt privat, scheinbar ungerührt, die abgemagerten Gestalten in einem Gefangenenlager für sowjetische Soldaten bei Dresden und notiert in seinem Tagebuch: 'Der Gestank war bestialisch.' Im südlichen Polen wird ein anderer Wehrmachtsoffizier mit seiner Kamera Zeuge, wie jüdische Männer zum Arbeitseinsatz abkommandiert werden. Eine Gruppe von Filmamateuren durchstreift 1943 Dachau. Geführt wird die Gruppe von einem SS-Offizier des nahegelegenen Konzentrationslagers. Passt er auf, dass die Filmamateure dem Lager nicht zu nahekommen, nur Unverfängliches filmen? Es sind Bilder von erstaunlicher Offenheit, Bilder, die in keiner nationalsozialistischen Wochenschau gezeigt worden wären. Das Material überzeugt nicht zuletzt auch durch die enorme Bandbreite der Alltagsbilder, durch die Parallelität der Ereignisse, die in den Bildern zum Ausdruck kommt: Während deutsche Truppen an der sowjetischen Grenze auf den Befehl zum Angriff warten, unternimmt in Potsdam ein Ehepaar einen sorglosen Ausflug. Während sich in Berlin ein Familienvater in einem spaßigen Film über die Bombenangriffe lustig macht, liegen Köln und kurz darauf Hamburg bereits in Schutt und Asche. Deutschland ist in den Kriegsjahren ein Land, das zeigen die privaten Aufnahmen, in dem der Krieg auch dort, wo nicht gekämpft wird, immer präsent ist.
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Als die Nazis in Berlin den Ton anzugeben begannen, erklang überall ein gleichförmiger 4/4-Takt. Mit zunehmender Härte verdrängte, verbot und verfolgte der Machtapparat alles Andersartige und Individuelle als 'entartet'. Besonders die Improvisationen des lebensfrohen Swing waren im deutschtönenden Gleichschritt ein Missklang. Doch die Liebe zur Musik und der Wille zum Individualismus waren für manche Menschen stärker als die Einschüchterung durch die Nazis. Trotz großer Risiken - manchmal bis hin zur Lebensgefahr - trafen sie sich in Kellern und spielten ihre Musik, sie trugen lange Haare und englische Kleidung, hörten mit dem Grammophon verbotene Platten und verhöhnten die Hitlerjugend. 'Musikalische Gangster-Banden' nannten Polizei und Gestapo diese rebellische Jugendkultur, die sie nicht in den Griff bekam. Der Film erzählt Geschichte und Geschichten von Menschen, ihrem Mut, jugendlichem Leichtsinn, von Freiheit und düsteren Zeiten.
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mit Sport und Wetter
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Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
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Auslandskorrespondenten berichten