15:30
Das ARD-Wirtschaftsmagazin
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die ersten Filmfestspiele waren ein großer Publikumserfolg. 1951 lagen große Teile Berlins noch in Trümmern, und die Berliner sehnten sich nach dem Glamour der 1920er Jahre. Auch die Kinobesucher aus Ost-Berlin kamen in Scharen. Seit 1956 spielt Berlin als A-Festival in einer Liga mit Cannes und Venedig. Doch die Berlinale ist ein Kind des Kalten Krieges und sie wurde von ihm jahrzehntelang geprägt. Die Politik hat hier schon immer eine wichtige Rolle gespielt. So ist es auch nach dem Mauerfall geblieben. Weltoffen, politisch und künstlerisch radikal will die Berlinale sein, aber auch irgendwie glamourös, um die Presse und Sponsoren zufriedenzustellen. Wie geht das Alles zusammen? Der Film schaut auf die Berlinale und ihre Geschichte vor allem aus Sicht ihrer alten und neuen Macher. Ulrich und Erika Gregor gründeten 1971 das Forum des Jungen Films mit. Der Schweizer Moritz de Hadeln leitete die Berlinale 22 Jahre lang - von 1980 bis 2001. Unter seinem Nachfolger Dieter Kosslick wurde sie zum Film-Volksfest. Dann übernahm die US-Amerikanerin Tricia Tuttle. Die 75. Berlinale war ihre erste als Festivalleiterin.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
'Das schaffen wir auch noch, dass in Berlin Palmen wachsen!' Mit viel Optimismus und Witz übernahm Dieter Kosslick 2002 die Leitung der Berlinale. Sein Ehrgeiz: Die Berliner Filmfestspiele zur Nummer eins unter den A-Festivals zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwirft er jedes Jahr neue Projekte wie den Talentcampus. Und er glaubt an den deutschen Film. Als Fatih Akin den Goldenen Bären für seinen Film 'Gegen die Wand' gewann, ging auch für Kosslick ein Traum in Erfüllung. Der Film aus dem Jahr 2005 blickt hinter die Berlinale Kulissen.
21:32
21:45
mit Wetter
22:05
6. Juni 1971. Im 'Stern' erklären 374 Frauen - unter ihnen Senta Berger, Alice Schwarzer und Romy Schneider: 'Ich habe abgetrieben!' Die Bundesrepublik steht Kopf. Es wird ein Tag, der in die Geschichte eingeht. Es sind Arbeiterinnen, Lehrerinnen, Studentinnen, Hausfrauen und neun prominente Schauspielerinnen, die diesen Appell unterschreiben. Ein ungeheuer mutiges Geständnis, das noch dazu strafbar ist. Diese Aktion ist der Auslöser für eine breite neue Frauenbewegung: Abertausende Frauen emanzipieren sich jetzt von den althergebrachten Rollen als Hausfrau und Mutter, entwickeln ein neues Selbstbewusstsein, erlauben sich Freude und Lust und gehen beruflich unabhängige Wege. Vorbild für diese Initiative war eine Aktion in Frankreich. Am 5. April 1971 erschien im 'Nouvel Observateur' eine Petition von 343 Frauen, die erklärten, abgetrieben zu haben. Unter ihnen Simone de Beauvoir, Jeanne Moreau, Francoise Sagan, Agnes Varda und viele andere bekannte Persönlichkeiten. 40 Jahre später sucht der Film einige Bekennerinnen noch einmal auf und erzählt, wie die Aktionen in Deutschland und Frankreich damals ihr Leben geprägt haben. Darunter die Feministin Alice Schwarzer, die Schauspielerin Senta Berger und Ulla Böll, die Nichte von Heinrich Böll sowie die Theater- und Filmregisseurin Ariane Mnouchkine und die Frauenrechtlerin Anne Zelensky. Der Film zeichnet ein Sittengemälde von vier Jahrzehnten in Deutschland und Frankreich, das mit der brutal ausweglosen Situation von Frauen startet, die sich aus sozialer, beruflicher oder psychischer Not heraus Ende der 1960er Jahre zu einer illegalen Abtreibung entschließen. Und gleichzeitig wird klar: Selbst die liberalere Gesetzgebung heute ändert nichts am zeitlosen existentiellen Dilemma der schwangeren Frau, sich für oder gegen ein Kind entscheiden zu müssen ...
23:00
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
23:30
Kaum Steuern, kaum Regeln und ein privates Unternehmen als "Regierung": Próspera - das ist die erste Privatstadt der Welt. Auf der abgeschiedenen Karibikinsel Roatán, die zu Honduras gehört, ist das libertäre Experiment nahezu grenzenloser unternehmerischer Freiheit Wirklichkeit geworden. In Próspera darf man, was sonst illegal oder undenkbar wäre: an kontroversen Gentherapien forschen oder Steuern mit Bitcoin begleichen. Seit Jahren versucht die Regierung von Honduras die Privatstadt zu verbieten und die Verträge mit den Investoren zu lösen, bisher vergebens. Für das Y-Kollektiv reist Reporter Lukas Wiehler in diese erste Free City und trifft auf ihre selbsternannten "Pioniere". Sie sprechen von Innovation, Fortschritt und unermesslichem Wohlstand und davon, den "lähmenden" Staat hinter sich zu lassen. Sie haben eine radikale Vision einer digitalen Gesellschaft, die auch die Tech-Elite im Silicon Valley begeistert und verachten den demokratischen Staat. Zu den Investoren gehören unter anderem PayPal-Gründer Peter Thiel und Sam Altman, der Chef von ChatGPT. Doch kann das funktionieren? Und wenn ja: für wen - und für wen nicht? Ist Próspera ein aufgeblasener Marketing-Bluff oder die Stadt der Zukunft? Wer kommt hierher und warum? Schnell wird klar: In Próspera ist vieles anders als erwartet - und doch genauso radikal, wie man es sich vorstellt.