09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
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12:15
Das heutige Braunkohlekraftwerk auf dem Industriegelände von Schwarze Pumpe ist eine Kathedrale der Stromerzeugung. Und doch ist es eher klein im Vergleich zu dem Energiezentrum, das hier ab 1955 aus dem Boden gestampft wurde. Es versorgte fast die gesamte DDR mit Stadtgas und das halbe Land mit Strom. 20.000 junge Leute zogen in die damals fast menschenleere Lausitz. Es war der Wilde Westen des Ostens, Aufbruch und neue Heimat.
13:00
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13:15
Tuba arbeitet in der Großküche der JVA. Für die Gefängnisinsassin ist es der erste Ort in ihrem Leben, an dem sie einen geregelten Tagesablauf hat und einer Arbeit nachgeht. Vor dem Knast war Tuba ziellos, lebte in den Tag hinein und wurde kriminell. Die 44jährige hat drei Menschen getötet und wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die ersten Jahre in Haft hat sie sich ihre Taten nicht eingestanden, heute leugnet Tuba ihr Handeln nicht mehr. Frauen in Gefängnissen sind immer noch deutlich in der Minderheit. Aber es gibt sie: Mörderinnen, Räuberinnen oder weibliche Dealer. Das erste Frauengefängnis in Deutschland wurde 1955 in Frankfurt Preungesheim gegründet. Dort sitzt auch Angel ein. Die 44jährige verbringt bis heute insgesamt 21 Jahre ihres Lebens in Haft. Derzeit verbüßt sie eine Haftstrafe wegen einer schweren Raubstraftat. Dafür hat sie sogar Sicherungsverwahrung erhalten. Ein Urteil, das nur sehr wenig Frauen in Deutschland bekommen. Früher sei sie auch im Knast aggressiv gewesen. Dann habe sie an sich selbst gearbeitet und hofft inzwischen auf eine baldige Entlassung. Alexandra und Melissa sind aufgrund von Drogendelikten im Gefängnis gelandet. Hier lernen sich die beiden bei ihrer Arbeit in der Näherei kennen. Sie knüpfen eine Freundschaft, die ihnen beim Verbüßen ihrer Haftstrafe Halt gibt. Fünf Prozent der Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Im Frauengefängnis Frankfurt Preungesheim sitzen derzeit 260 Insassinnen ihre Strafen ab. Eine Woche lang drehte Autorin Carolin Lemuth in der Justizvollzugsanstalt, traf Inhaftierte und Bedienstete. Sie zeigt, welche Jobs es für die Frauen in der Haftanstalt gibt, welche Perspektiven Sie dadurch erhalten. Und, welche Chancen es auch für Inhaftierte gibt, die viele Jahre hinter Gefängnismauern und Gittern absitzen müssen. Aber sie zeigt auch die andere Seite: Wie gehen die Angestellten im Gefängnis damit um, jeden Tag von Straftäterinnen umgeben zu sein.
14:00
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14:15
Vier bis fünf Journalisten diskutieren in unaufgeregter Gesprächsathmosphäre gesellschaftliche und politische Themen, die aktuell für Kontroversen sorgen.
15:00
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15:30
Bericht aus Brüssel
16:00
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16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:00
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17:30
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
18:00
Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
18:30
Auslandskorrespondenten berichten
19:15
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wroclaw, einst Breslau, erzählt wie kaum ein anderer Ort vom Verhältnis zwischen Deutschen und Polen. Die Stadt an der Oder blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Als Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesien war Breslau ein kulturelles Zentrum des deutschen Reiches, geprägt von einer der größten jüdischen Gemeinden. Doch mit dem Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Breslau zur polnischen Stadt Wroclaw - ihre deutsche Vergangenheit sollte fast vollständig verschwinden. Heute suchen junge Menschen nach den verborgenen Geschichten dieser Stadt: Aleksander Gleichgewicht und Bente Kahan bewahren die jüdische Geschichte Wroclaws. Alan Weiss restauriert verwahrloste deutsche Friedhöfe und deckt Schicksale ehemaliger Bewohner auf. Die Schriftstellerin Karolina Kuszyk beleuchtet das verborgene Erbe der zwangsumgesiedelten Polen, die nach 1945 eine zerstörte Stadt bezogen. Der Film erkundet Spuren der deutschen, polnischen, jüdischen und schlesischen Geschichte und zeigt, wie Wroclaw heute stolz und geschichtsbewusst seinen Platz als kulturelles Zentrum Polens einnimmt.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Stolz erhebt sich das Wahrzeichen der Stadt, der wieder aufgebaute Königsberger Dom. Einer der wenigen Zeugen, die heute noch an die mehr als 700-jährige deutsche Geschichte an diesem Ort erinnern. Dass die Orgel in einer außergewöhnlichen Kooperation und Kraftanstrengung von dem Brandenburger Traditionsunternehmen Schuke gebaut wurde, ist nur Wenigen bekannt. Einst galt Königsberg als Symbol für Weltoffenheit und aufgeklärtem Bürgertum, die östlichste deutsche Großstadt, hier gab es eine alte Universität, bedeutende Dichter und Denker, eine lebendige jüdische Gemeinde. Im Sommer 1945 endet die Geschichte Königsbergs als Hauptstadt Ostpreußens. Auf Befehl Stalins soll Königsberg von den Landkarten getilgt werden, der neue Name der Stadt: Kaliningrad. Im Oktober 1948 verlassen die letzten Königsberger ihre Stadt. Einer von ihnen ist Peter Bendig, er ist damals 8 Jahre alt. In der DDR, der neuen Heimat vieler Vertriebener, sind die Erinnerungen an diese schicksalshafte Zeit offiziell ein Tabu. Die neuen Bewohner Kaliningrads sind Sowjetbürger. Tatjana Sergejewna Iljinas Vater kommt auf Erlass des sowjetischen Innenministeriums in die ehemalige Ostpreußische Hauptstadt. Als kommunistischer Funktionär ist er ab 1946 für den Wiederaufbau der Metallindustrie verantwortlich. Wie ihre deutschen Nachbarn hungert in dieser Zeit auch die 5-jährige Tatjana. In den Zeiten des Kalten Krieges bleibt das Königsberger Gebiet militärische Sperrzone. Ausländern ist der Zutritt verboten. Der 75-jährige Leonid Plitmann wohnt seit 1953 in Kaliningrad. Über sein Leben in dieser Stadt sagt er, er sei überzeugter Kommunist gewesen, dann Kapitalist und nun gläubiger Jude. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion half e, die jüdische Gemeinde aufzubauen und Spuren jüdischer deutscher Geschichte sichtbar zu machen. Fünf Synagogen existierten bis 1938 an diesem Ort. Dass es heute wieder eine gibt, ist auch sein Verdienst. Heute ist das Kaliningrader Gebiet der westlichste Vorposten Russlands. Es gibt kaum einen Ort, der mehr über das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen im schicksalhaften 20. Jahrhundert erzählt.
21:47
Schon einige solche Reisen hat Hans Wiegner gemacht - im Sommer 2009 zieht es ihn wieder in die Ferne. Diesmal geht es von Königsfeld im Schwarzwald nach Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg in Ostpreußen. Der Fahrgast ist Christa Pfeiler, 75 Jahre alt und gebürtige Königsbergerin. Die Kriegswaise kam nach dem Tod ihres Vaters, ihrer Mutter und ihrer Großmutter in ein sowjetisches Kinderhaus. 1947 ging es auf abenteuerlichem Weg und über viele Stationen in den Westen. Damals war sie elf Jahre alt. Jetzt, nach mehr als 60 Jahren, will Christa Pfeiler auf große Erinnerungstour in ihre verlorene Heimat. Ihren Chauffeur Hans Wiegner hat sie über einen Bekannten kennengelernt. Auch Wiegner hat bewegte Jahre hinter sich. Er ist Sachse mit einem verschmitzten Lächeln. 1960 'machte er rüber' aus der DDR. Seit 1989 besitzt er eine Taxilizenz in Baden-Baden, und schon ein Jahr später kutschierte er seine erste Dame mit Fernweh - nach Capri. Nun geht es gegen Osten. Die Reise-Reportage führt von Königsfeld über Sonneberg, Bautzen, Thorn und Allenstein ins frühere Königsberg. Mit dem Taxi nach Königsberg führt der Weg durch schöne Städte und weite Landschaften. Eine Strecke von fast 2.000 Kilometern. Eine Fahrt voller Überraschungen und Spannung - und eine deutsche Geschichte.
22:17
22:32
22:45
mit Sport und Wetter
23:05
Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
23:35
Auslandskorrespondenten berichten