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Mit Helm, Kopflampe und Adrenalin im Blut steigen Lukasz Orlicki und Krzysztof Krzyzanowski in den dunklen Gang eines alten Stollens hinab. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges sollen die Nazis hier das Banken-Gold aus Wroclaw, damals Breslau, versteckt haben. Die beiden Polen arbeiten für das Magazin 'Der Entdecker' und gehen regelmäßig ungeklärten Rätseln und geheimnisumwobenen Legenden der Vergangenheit nach - Lukasz beruflich, Krzysztof in seiner Freizeit. Ob sie dem Geheimnis des Goldes diesmal näherkommen?
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Der Film von Sean Langan im Auftrag des britischen TV- Anbieters ITV und des NDR dokumentiert eine Reise ins Herz des aktuellen russischen Krieges. Mit seinem Mitarbeiter und Übersetzer Sascha, der in Donezk lebt, fährt Langan an die Front in der Ukraine - auf der Seite der russischen Truppen. Schon zu Beginn der Reise in Donezk erlebt der Filmemacher das tiefe Misstrauen der Zivilbevölkerung gegen ihn als Engländer. Immer gewahr, dass er unter Beobachtung der russischen Behörden steht, gelingen dem erfahrenen Reporter tiefe Einblicke. Die brutale Realität dieses Krieges wird deutlich in den Schützengräben, die an den Ersten Weltkrieg erinnern, über denen aber todbringende Drohnen aus dem 21. Jahrhundert schweben. Sean Langan begegnet ukrainischen Männern, die lieber für Russland kämpfen und dafür mit ihren Familien gebrochen haben, die in den westlichen Teil der Ukraine geflohen sind. Ehemalige Söldner berichten ihm von Butscha, dem Vorort von Kiew, in dem nach dem Rückzug russischer Truppen Hunderte Leichen entdeckt wurden. Ein Panzer, völlig zerschossen, wird notdürftig geflickt und rollt wieder an die Front. Ein blasser 19-jähriger Soldat berichtet von seinen vielen gefallenen Kameraden in Isjum. Langan trifft Zivilisten, die unter Dauerbeschuss leben, darunter Oma Nina und ihre Enkelin Julia, die ihn zum Tee einladen. Soldaten, die bedingungslos an Putin glauben, viele vom Grauen des Tötens gezeichnet, hoffen auf das Ende des Krieges. Und jeden Tag geht das Töten weiter. Sie kämpfen um ein völlig zerschossenes Waldstück, das mal in ukrainischer, mal in russischer Hand ist. Gestorben wird auf beiden Seiten. Eine Reportage von der im Westen so unbekannten Front, dunkel, unter die Haut gehend und manchmal auch absurd komisch. Der Film beobachtet das Leben derer, die den Krieg führen, und derer, die als Zivilisten zwischen den Fronten leben.
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Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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In der Ukraine gibt es durch den russischen Angriffskrieg mittlerweile Zehntausende von Amputationsverletzten, vor allem unter Soldaten. Das stellt die ukrainische Gesellschaft vor riesige Probleme. "Unser Land ist nicht auf Menschen wie uns vorbereitet", sagt Vitalii Saiko-Kazakow, der selbst an der Front schwer verwundet wurde. Um dazu beizutragen, dass möglichst viele der schwerverletzten Menschen wieder in ein normales Leben zurückkehren können, hat sich "Life Bridge Ukraine", eine Berliner Hilfsorganisation, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will nicht nur Soldaten mit Prothesen versorgen, sondern gleichzeitig auch junge ukrainische Trainees ausbilden, damit mit ihrer Mitarbeit auch in Kiew ein modernes Prothesenzentrum betrieben werden kann. Eine gewaltige Kraftanstrengung, für alle Beteiligten. Alles, was für dieses Projekt nötig ist, wird Janine von Wolfersdorff, die Gründerin der Hilfsorganisation, über Monate organisieren, wird mit Behörden verhandeln, Spenden einwerben und sich persönlich um die verletzten Soldaten kümmern. Vitalii Saiko-Kazakow und Zhenya Syvolap gehören zu den ersten Patienten, die zur Versorgung nach Berlin reisen; sie haben jeweils beide Beine verloren, der erst 24-jährige Zhenya zusätzlich einen Unterarm. Für Vitalii ist das Hilfsprojekt ein Glücksfall, bereits seine ersten Prothesen sitzen perfekt. Dank seiner sportlichen Kondition kann er schon bald wieder neu gehen lernen. Für Zhenya, der zu den am schwersten verletzten Patienten gehört, ist der Weg zurück ins normale Leben schwieriger und länger. Auch er wird in Berlin auf Prothesen stehen und Treppen steigen, aber vor ihm liegen zunächst noch einige Operationen. Die Story begleitet die Patienten Vitalii und Zhenya und von der ersten Wochen ihrer Behandlung in Berlin bis zu ihrer Rückkehr in die Ukraine; sie beobachtet, mit wie vielen Schwierigkeiten die jungen Männer auch jenseits der medizinischen Versorgung zu kämpfen haben. Die 22jährige Trainee Anastasiia Tkach lernt an "ihrem" Patienten Vitalii im "Crash-Kurs" das Wichtigste zum Prothesenbau. Sie ist eigentlich Physiotherapeutin - sie wird eine der ersten Fachkräfte im Prothesenzentrum in Kiew sein. Obwohl sie ein Jobangebot in Berlin bekommt, entscheidet sie sich, in die Ukraine zurückzukehren, um ihre neuen Fähigkeiten dort anzuwenden. In Kiew erwartet sie wieder der Kriegsalltag - tagsüber Cafés im strahlenden Sonnenschein, nachts Drohnenangriffe mit zerstörten Wohnhäusern und Toten und Verletzten. Anastasiia geht nicht mehr in den Luftschutzkeller - sie versucht ein möglichst normales Leben ohne Angst zu führen, um nicht "verrückt" zu werden. Die Story begleitet die Patienten Vitalii und Zhenya und von der ersten Wochen ihrer Behandlung in Berlin bis zu ihrer Rückkehr in die Ukraine; sie beobachtet, mit wie vielen Schwierigkeiten die jungen Männer auch jenseits der medizinischen Versorgung zu kämpfen haben. Und schließlich dokumentiert der Film der Eröffnung der Prothesenwerkstatt in Kiew im Herbst 2025. Nach zehn Monaten Bauzeit sind aus einer "Müllhalde" im Keller des "Krankenhauses No.12" topmoderne Arbeitsräume geworden. Ein mittleres Wunder - und ein großes Stück Hoffnung für ein versehrtes Land.
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Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
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Das Regionalmagazin informiert kompakt über das Aktuellste aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur für das Saarland und die Saar-Lor-Lux-Region.
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