04:15
04:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
05:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
05:02
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
Die Nachrichtensendung berichtet umfassend über Neuigkeiten aus dem Saarland und der Saar-Lor-Lux-Westpfalz-Region. Neben Interviews, Informations- und Ratgeberbeiträgen werden auch regionale Sport- und Kulturereignisse thematisiert.
06:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
06:02
Am frühen Abend werden aktuelle Themen aus Schleswig-Holstein beleuchtet und kritisch hinterfragt. Außerdem gibt es Informationen zu den neuesten Trends und Ereignissen aus der Kunst- und Kulturszene.
06:17
06:30
Moderatorin Claudia Schick informiert die Zuschauer über aktuelle Verbraucherthemen. Ihr Team hat aus den kursierenden Brennpunkten die wichtigsten ausgewählt und präsentiert sie den Zuschauern.
07:15
Jörn weiß, er muss wieder raus ins Leben, um nach dem Tod seiner Frau jemanden kennenzulernen. Doch nach Jahren der Trauer um Moni will ihm das nicht gelingen. Seine neue Rolle als alleinerziehender Vater fordert ihn. Jörn braucht seine Zeit für die Arbeit und für seine beiden schulpflichtigen Kinder. Doch er spürt das Bedürfnis, sich mit jemandem austauschen zu können, Nähe zu erleben und eine Familie zu haben. Seine Versuche mit Onlinedating eine neue Partnerin zu finden, waren nicht erfolgreich. Die Dates haben ihn leer und enttäuscht zurückgelassen. Er merkt, dass er anders suchen muss und geht neue Wege. Wie kann er sich als Mann und Vater neu erfinden? Braucht es eine Partnerschaft dazu? Und: Wie lernt man heute überhaupt eine Frau kennen?
07:45
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
08:15
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:15
Die Deutschen haben gerade ganz unterschiedliche Ängste und Sorgen: vor Naturkatastrophen, dem Konflikt mit Russland, Angriffen auf die Infrastruktur, Kriminalität bis hin zu den Veränderungen in den USA. So unterschiedlich die Sorgen und Nöte auch sind - viele Menschen fühlen sich nicht ausreichend geschützt - auch nicht vom Staat. Manche nehmen den Schutz deshalb selbst in die Hand, besuchen Kampfsportkurse, packen Notfallrucksäcke oder bauen sich einen atomwaffensicheren Bunker. Christian Klaus (46) aus der Nähe von Kaufbeuren sagt: "Wenn jetzt hinten am Berg, hier um die Ecke, 500 Meter entfernt eine Atombombe explodieren würde, würden wir es auch dort überleben." Was machen die Menschen noch? Und wohin führt das? Der Film erzählt, wie es um den Katastrophenschutz in Deutschland wirklich steht. Diese "ARD Story" legt den Fokus auf die Menschen und ihre Angst vor möglichen kriegerischen Konflikten und anderen Krisen. Das Schutzbedürfnis der Menschen in Deutschland ist relativ hoch. Nach aktuellen Umfragen fürchten sich 41 Prozent vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Bund und Kommunen haben schwierige Aufgaben zu bewältigen: Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde der Zivilschutz massiv zurückgefahren; das ausgedünnte Sirenennetz ist da nur ein Beispiel. 2007 hat der Bund beschlossen, Schutzräume und Bunker zu veräußern oder nicht länger instand zu halten. Diese Infrastruktur muss jetzt in kürzester Zeit wieder hochgefahren werden. Und die Bevölkerung soll möglichst umfassend darüberinformiert werden, was Stadt und Kommunen schon auf den Weg gebracht haben, wie die Warn-App NINA oder die Katastrophenschutz-Leuchttürme. Entwickeln, bauen und gleichzeitig kommunizieren, das ist die schwierige Aufgabe, bei der die Kommunikation häufig zu kurz kommt. Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin, erklärt im Film eindrücklich, mit welchen Hindernissen man zu kämpfen hat und welche Erfolge es bereits gibt. Der Staat nimmt die Ängste der Bürgerinnen und Bürger auf jeden Fall ernst und handelt. Wie und warum - das versucht der Film herauszuarbeiten. Gleichzeitig will die Dokumentation zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Gesellschaft aktiv wird und nicht alle Schutzaufgaben an die Politik delegiert.
13:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
13:15
Eine Produktion der Tellux-Film GmbH Dresden im Auftrag des MDR in Ko-Produktion mit dem HR.
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
Er ist der Albtraum eines jeden Mieters: der skrupellose Immobilieninvestor. In dieser "ARD Story" schlüpft Schauspieler Matthias Matschke in die Rolle eines hemmungslos profitgierigen Immobilienhais. Ausgestattet mit Tarnidentität, Assistentin und schnellem Auto taucht er ein in die Welt der Investoren, testet die Grenzen des Marktes - und trifft auf Berater, die mit perfiden Tricks helfen, Mieter loszuwerden. Zwischen investigativer Recherche und leichter Satire zeigt der Film, wie absurd die Realität auf dem Wohnungsmarkt sein kann: legal, halblegal, manchmal skandalös. Humor als Waffe, Recherche als Rückgrat - eine Doku, die Missstände entlarvt, ohne zu belehren. Über die Hälfte der Deutschen wohnt zur Miete. Viele finden keine Wohnung oder haben Angst vor Sanierungen, die die Mieten unbezahlbar machen. Doch wie fühlt es sich auf der anderen Seite an? Wer hier zuschaut, versteht den Wahnsinn hinter steigenden Mieten und warum manchmal nur noch Lachen hilft, die Wahrheit zu ertragen.
15:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
15:30
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
Ein komparatistischer Ansatz in der TV-Landschaft? Warum nicht! In kurzweiligen Beiträgen werden Themen aus Sendungen der vergangenen Jahrzehnte in einen aktuellen Bezug gesetzt.
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Der Hamburger Hafen: Er ist Deutschlands größter Seehafen und das Tor zur Welt. Und zugleich ist er das Herz von Hamburg. Wasserwege, Gleise, Brücken und Straßen bilden dabei die Schlagadern. Eine Infrastruktur, die 365 Tage im Jahr funktionieren muss. Im Fokus stehen drei Frauen, deren beruflicher Dreh- und Angelpunkt der Hamburger Hafen ist: Schiffsführerin Leona Löhrke, Hafenschifferin Jenny Stüwe und Schiffs-Logistikerin Nadine Stöwing. Sie lassen sich bei ihrer Arbeit zwischen großen Maschinen und schweren Pötten über die Schulter schauen.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Deutschen haben gerade ganz unterschiedliche Ängste und Sorgen: vor Naturkatastrophen, dem Konflikt mit Russland, Angriffen auf die Infrastruktur, Kriminalität bis hin zu den Veränderungen in den USA. So unterschiedlich die Sorgen und Nöte auch sind - viele Menschen fühlen sich nicht ausreichend geschützt - auch nicht vom Staat. Manche nehmen den Schutz deshalb selbst in die Hand, besuchen Kampfsportkurse, packen Notfallrucksäcke oder bauen sich einen atomwaffensicheren Bunker. Christian Klaus (46) aus der Nähe von Kaufbeuren sagt: 'Wenn jetzt hinten am Berg, hier um die Ecke, 500 Meter entfernt eine Atombombe explodieren würde, würden wir es auch dort überleben.' Was machen die Menschen noch? Und wohin führt das? Der Film erzählt, wie es um den Katastrophenschutz in Deutschland wirklich steht.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Der Film verwebt persönliche Schicksale von Zeitzeugen und der jungen Generation. Im Dialog werden traumatische Bunkererfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg mit dem Erleben heutiger Konflikte, etwa in der Ukraine, verbunden. Im Mittelpunkt stehen die menschliche Angst, das Bedürfnis nach Sicherheit und die Frage, wie diese Betonbauten das Leben von Menschen prägen - damals wie heute. Eine eindrucksvolle Dokumentation über Erinnerungskultur, Widerstandskraft und die gesellschaftliche Frage, wie Menschen mit Extremsituationen umgehen.
22:02
Die Journalistin und frühere ARD-Talkshow-Moderatorin Anne Will beschäftigt sich mit einer Frage, die aktueller nicht sein könnte: die Frage nach Krieg und Frieden. Ist die Angst vor Krieg wieder da? Wie gut wären wir Deutschen auf einen Krieg vorbereitet? Und was muss getan werden, damit es nicht dazu kommt? Über viele Jahre hat Anne Will in ihrer Sendung Politik aus nächster Nähe erlebt und die Verantwortlichen befragt. Eines aber traf sie, genau wie die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, dennoch unerwartet: die Wucht und Dringlichkeit, mit der die Frage von Krieg und Frieden nach Europa, nach Deutschland zurückgekehrt ist.
22:47
Knapp 60 Meter über dem Heiligengeistfeld im Hamburger Stadtteil St. Pauli eröffnet 2024 ein neues Hotel. Die meisten Menschen haben die Baustelle sicher schon von Weitem gesehen, denn sie überragt fast alles. Aufgrund seiner Lage auf dem Bunkerdach ist hier alles einzigartig. 'Die Nordreportage' zeigt den zurzeit wohl spannendsten Arbeitsplatz Hamburgs und begleitet die Hotelpremiere und ihre besonderen Herausforderungen in den oberen Etagen des Bunkers auf St. Pauli.
23:17
23:30
mit Wetter
23:50
00:05
Die Deutschen haben gerade ganz unterschiedliche Ängste und Sorgen: vor Naturkatastrophen, dem Konflikt mit Russland, Angriffen auf die Infrastruktur, Kriminalität bis hin zu den Veränderungen in den USA. So unterschiedlich die Sorgen und Nöte auch sind - viele Menschen fühlen sich nicht ausreichend geschützt - auch nicht vom Staat. Manche nehmen den Schutz deshalb selbst in die Hand, besuchen Kampfsportkurse, packen Notfallrucksäcke oder bauen sich einen atomwaffensicheren Bunker. Christian Klaus (46) aus der Nähe von Kaufbeuren sagt: "Wenn jetzt hinten am Berg, hier um die Ecke, 500 Meter entfernt eine Atombombe explodieren würde, würden wir es auch dort überleben." Was machen die Menschen noch? Und wohin führt das? Der Film erzählt, wie es um den Katastrophenschutz in Deutschland wirklich steht. Diese "ARD Story" legt den Fokus auf die Menschen und ihre Angst vor möglichen kriegerischen Konflikten und anderen Krisen. Das Schutzbedürfnis der Menschen in Deutschland ist relativ hoch. Nach aktuellen Umfragen fürchten sich 41 Prozent vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Bund und Kommunen haben schwierige Aufgaben zu bewältigen: Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde der Zivilschutz massiv zurückgefahren; das ausgedünnte Sirenennetz ist da nur ein Beispiel. 2007 hat der Bund beschlossen, Schutzräume und Bunker zu veräußern oder nicht länger instand zu halten. Diese Infrastruktur muss jetzt in kürzester Zeit wieder hochgefahren werden. Und die Bevölkerung soll möglichst umfassend darüberinformiert werden, was Stadt und Kommunen schon auf den Weg gebracht haben, wie die Warn-App NINA oder die Katastrophenschutz-Leuchttürme. Entwickeln, bauen und gleichzeitig kommunizieren, das ist die schwierige Aufgabe, bei der die Kommunikation häufig zu kurz kommt. Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin, erklärt im Film eindrücklich, mit welchen Hindernissen man zu kämpfen hat und welche Erfolge es bereits gibt. Der Staat nimmt die Ängste der Bürgerinnen und Bürger auf jeden Fall ernst und handelt. Wie und warum - das versucht der Film herauszuarbeiten. Gleichzeitig will die Dokumentation zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Gesellschaft aktiv wird und nicht alle Schutzaufgaben an die Politik delegiert.
00:50
Bunkererfahrungen prägen Menschen für ihr ganzes Leben. Die Dokumentation "Zurück in den Bunker?" erzählt anhand persönlicher Erlebnisse von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von traumatischen Bunkererfahrungen heute und in den Weltkriegen, von leerstehenden Ruinen der Jahrtausendwende und von einer Bunkerrenaissance in Deutschland und Europa. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation erzählen von Angst und dem Bedürfnis nach Sicherheit in einer sich verändernden Welt. In der Dokumentation wird zurückgeblickt auf die wechselhafte Geschichte der Betonungetüme und gefragt, was sie für die Menschen bedeuten - damals wie heute. Der Film spannt dabei den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über den Kalten Krieg zu den aktuellen Bedrohungen, die viele Menschen auch heute in Schutzräume zwingt. Journalistin und Lehrerin Karina Beigelzimer und ihre Schülerinnen und Schüler berichten davon, wie es sich anfühlt, im Luftschutzkeller in der Ukraine Schutz zu suchen, und wie dies den Alltag prägt. Henry Foner, der während des Zweiten Weltkriegs mit einem der so genannten "Kindertransporte" nach Wales kam und dort im Schutzraum saß, muss auch heute in Israel wieder diese Erfahrung machen, gemeinsam mit seiner Enkelin Mor Atsmon. Robert Seidenader erzählt im Dialog mit seiner Enkelin Laura Seidenader von seiner Zeit im Münchner Bunker am Nockherberg im Zweiten Weltkrieg. Zeitzeugin Marione Ingram wurde im Nationalsozialismus als Jüdin vorm Bunker abgewiesen und musste die Bombenangriffe schutzlos überstehen. Konrad Velten, selbst Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs, und seine Enkelin Sophie Hildner spannen den Bogen in die Gegenwart, in der sie Führungen durch einen Bunker in Baden-Baden anbieten. Die Expertinnen und Experten Heide Glaesmer, die als Psychologin zu Kriegstrauma forscht, Marc Buggeln als Historiker und Bunkerexperte und Martin Voss, Katastrophenforscher und Soziologe, ordnen die Geschehnisse und Erlebnisse der Protagonistinnen und Protagonisten ein. Eine eindrucksvolle Dokumentation über Erinnerungskultur, Widerstandskraft und die gesellschaftliche Frage, wie Menschen mit Extremsituationen umgehen.
01:50
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
01:55
Die Journalistin und frühere ARD-Talkshow-Moderatorin Anne Will kehrt ins Fernsehen zurück - und beschäftigt sich in ihrer ersten ARD-Dokumentation mit einer Frage, die aktueller nicht sein könnte: die Frage nach Krieg und Frieden. Ist die Angst vor Krieg wieder da? Wie gut wären wir Deutschen auf einen Krieg vorbereitet? Und was muss getan werden, damit es nicht dazu kommt? Über viele Jahre hat Anne Will in ihrer Sendung Politik aus nächster Nähe erlebt und die Verantwortlichen befragt. Eines aber traf sie, genau wie die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, dennoch unerwartet: die Wucht und Dringlichkeit, mit der die Frage von Krieg und Frieden nach Europa, nach Deutschland zurückgekehrt ist. "Ich hatte mir nach dem Ende des Kalten Kriegs nicht vorstellen können, dass wir wieder Kriegsangst haben müssen", sagt Anne Will. "Dass unser Land plötzlich kriegstüchtig und nicht mehr nur verteidigungsfähig sein soll." Will fragt sich, was das genau bedeutet. Wie kann sich Deutschland auf Undenkbares vorbereiten? Und wie ist der Stand beim Militär, beim Zivilschutz in einem Moment, in dem sich die Lage spätestens seit der Amtsübernahme Donald Trumps im Wochentakt zu verändern, zuzuspitzen scheint? Um das zu verstehen, reist Will durch Deutschland und Europa. Eine Reise, auf der sie zum Beispiel den 16-Jährigen Theo kennenlernt, der in seiner Freizeit Orgel spielt, aber nun entschlossen ist, zur Bundeswehr zu gehen. Wie so viele Jugendliche. Rund 11 Prozent der neu eingestellten Soldaten und Soldatinnen waren zuletzt unter 18. Ein Rekord und vermutlich auch ein Ergebnis der intensiven Werbemaßnahmen der Bundeswehr bei Social Media, die viele kritisch sehen. Bei einem Schnuppercamp der Truppe am Marinestützpunkt in Kiel sagt Theo: "Ich bin mir der Risiken bewusst. Aber trotzdem bin ich bereit, Soldat zu werden. Man kann nicht immer nur hoffen, dass es Andere machen." Seine Mutter beschreibt bei einem Gespräch am heimischen Küchentisch mit Anne Will, wie die Familie mit Theos Entscheidung gerungen habe. Sie sagt: "Natürlich habe ich Angst. Aber ich versuche, mich nicht durch Ängste leiten zu lassen. Ich hoffe natürlich, dass Theo nie in eine bedrohliche Situation kommt. Ich hoffe, dass wir als Land nicht in so eine Situation kommen. Aber leider ist die Realität ja so, dass die Bedrohungslage sich wieder gewendet hat, im Vergleich zu 1989." Will trifft einen Mann, der mit der Kriegsangst gerade gutes Geld verdient, den Bunkerunternehmer Mario Piedje und seine Firma "Bunker Schutzraum Systeme Deutschland". Seine Kunden seien zahlreicher geworden, sagt er. Und sie hätten sich verändert: "Vor fünf oder zehn Jahren war das mehr so ein Männerspielzeug. Heute sind 70 Prozent der Kunden Frauen. Die sagen: Mir geht es um den Schutz der Familie vor kriegerischen Auseinandersetzungen." In der Dokumentation führt Piedje durch einen großen Schutzbunker in Hamburg, den er gerade gemeinsam mit einem Investor und Architekten aus Dubai umbaut. Die Wohnungen in diesem Bunker will er verkaufen - an Privatleute und Unternehmen, die sich das leisten können. Öffentliche Schutzräume gibt es in Deutschland kaum. Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat Deutschland noch 579 öffentliche Bunker mit Platz für rund 0,5 Prozent der Bevölkerung. Einsatzbereit und funktionsfähig wären davon, Stand jetzt: 0. Wie gut wäre Deutschland auf mögliche Ernstfälle vorbereitet? Mitarbeitende der Bundeswehr beklagen noch immer die mangelhafte Ausstattung. Munition, Luftverteidigung, einsatzfähige Panzer: Es fehle an vielem und die Aufgaben werden immer zahlreicher. Dazu gehört auch der Aufbau der Brigade Litauen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundeswehr werden Soldaten dauerhaft in einem anderen Land stationiert. 5000 Soldatinnen und Soldaten sowie Kräfte sollen es am Ende sein. Anne Will besucht die Kaserne in der Nähe der litauischen Stadt Kaunas. Auf dem matschigen Kasernengelände steht schweres Gerät; auch der Panzer Leopard 2 ist dabei, den Panzerkommandant Raphael vorführt. Im Interview mit Anne Will betont sein Chef, Brigadegeneral Christoph Huber: "Wir stehen dafür ein, dass jeder Zentimeter des NATO-Bündnisgebietes verteidigt wird. Das nimmt die Bundeswehr sehr ernst. Wir müssen bereit sein, für Frieden und Freiheit einzustehen. Und das schließt bei unseren Soldatinnen und Soldaten auch den Einsatz des eigenen Lebens mit ein." Will fragt auch: Übernimmt sich die Bundeswehr mit Aufgaben wie diesen? Geht der Einsatz dort zu Lasten der Truppenverbände in Deutschland? Und, vor allem, reicht es noch, wenn die Brigade wie geplant bis zum Jahr 2027 vollständig einsatzfähig ist? Oder steht Deutschland gerade sicherheitspolitisch so sehr unter Druck, dass sich das Land viel schneller und entschlossener verändern muss? Auf der Münchener Sicherheitskonferenz beobachtet Anne Will, wie sich das, was wir über Jahrzehnte selbstverständlich fanden, in beunruhigendem Tempo verschiebt: die Gewissheit, dass die USA als Verbündeter an unserer Seite stehen. Unions-Außenexperte Norbert Röttgen spricht im Interview von einem Abgrund, auf den Europa ohne den Schutz der USA zusteuere, wenn es nicht schnell in der Lage sei, sich selbst verteidigen zu können. Anne Will spricht mit Demonstranten vor der Tür, die große Sorge haben, dass sich Deutschland, dass sich Europa in der Logik des Krieges und der Aufrüstung verlieren könnte. Er habe das Gefühl, in einer Vorkriegszeit zu leben, sagt einer der Demonstranten. Eine Sorge, die Anne Will immer wieder hört. Das Ehepaar Thomas Stanger und Lotte Salingré trieb die Angst vor Krieg zu einem ungewöhnlichen Schritt: Das Ehepaar hat dem Bündnis Sahra Wagenknecht insgesamt fünf Millionen Euro gespendet. Ihre Hoffnung: Diese Partei möge die neue starke Stimme der alten Friedensbewegung sein. Wenn sie nicht alles dafür tun würden, um die Eskalation durch Aufrüstung zu stoppen, könnten sie nicht mehr in den Spiegel schauen. Die Eindrücke, Fragen und Rechercheergebnisse ihrer Reise bespricht Anne Will mit dem Mann, der als erster verantwortlicher Politiker von der Kriegstüchtigkeit sprach: der amtierende Verteidigungsminister Boris Pistorius. Pistorius sagt: "Unsere Angst vor Krieg ist ja gut, denn Krieg ist etwas Schlechtes. Ich will, dass wir Sorge haben, dass wir alles dafür tun, dass es keinen Krieg gibt. Aber das heißt eben nicht, dass man sich wie ein kleines Kind bei Gewitter die Decke über den Kopf zieht und sagt, das wird schon irgendwie vorbeigehen, sondern dass man sich wappnet. Wenn in zehn Jahren meine Enkelkinder oder auch meine Töchter fragen: Habt ihr eigentlich damals alles gemacht, was möglich und notwendig gewesen ist, um uns zu schützen? - Dann möchte ich sagen: Ja, haben wir. Wir haben alles auf den Weg gebracht." Dieses Ziel aber sei nur zu erreichen, wenn Deutschland auf Dauer mehr in die Bundeswehr investiere. Mehrmals steht Boris Pistorius Anne Will Rede und Antwort. Auch dann, als der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit Europa abrechnet. Stehen die USA noch an der Seite von Deutschland, von Europa? Diese Frage wird während der Dreharbeiten für diesen Film immer dringlicher. Vor diesem Hintergrund ist der Besuch Anne Wills im litauischen Panemune besonders eindrücklich. In dem kleinen Dorf grenzt NATO-Gebiet an russisches Territorium. Der Ort liegt an der Memel, nur eine Brücke trennt Litauen von der Enklave Kaliningrad. Eine Brücke, die Litauen seit wenigen Monaten mit Panzersperren blockiert hat. Das Land hat angekündigt, sie im Ernstfall zu sprengen. Im Interview mit der litauischen Verteidigungsministerin erfährt Will, wie es klingt, wenn die Kriegsangst sehr viel konkreter ist: "Russland bereitet sich für die nächsten Schritte der imperialen Eroberung vor", sagt diese. "Wir werden, wenn es nötig ist, jede mögliche Verbindung zu Russland blockieren oder in die Luft sprengen." Schon zu Beginn der Dreharbeiten war bei vielen Menschen die Angst vor Krieg greifbar - bei vielen ist sie Woche um Woche größer geworden. Viele ringen noch um die richtige Antwort auf die Gewissheit, dass Frieden und Sicherheit nicht mehr selbstverständlich sind. Die Zeitenwende ist längst mehr als ein Schlagwort für Politikerinnen und Politiker. Sie ist im Alltag der Menschen angekommen.
02:40
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
03:10
03:15
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
03:30
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
04:17
04:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.