04:02
04:30
Das Regionalmagazin informiert kompakt über das Aktuellste aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur für das Saarland und die Saar-Lor-Lux-Region.
05:00
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
06:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
06:02
Kann KI zum neuen Wohlstandsmotor im Südwesten werden oder ist der Wettlauf gegen amerikanische und chinesische Techfirmen verloren? Eine Schlüsselrolle spielt der neu gegründete Innovationspark für künstliche Intelligenz, IPAI, in Heilbronn. Schlägt dort künftig das europäische Herz der KI? Wo liegen ihre Chancen und Risiken? Im Mittelpunkt der Doku stehen drei Menschen aus dem Südwesten mit einer Mission. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, in Kaiserslautern erforscht, wie Algorithmen die Gesundheitsversorgung durch Früherkennung von Krankheiten revolutionieren könnten. Rudolf Lioutikov vom KIT kämpft gegen die finanzstarke Konkurrenz der Techgiganten um den ersten funktionalen Haushaltsroboter. "Die haben Milliarden Dollar, ich sechs Doktoranden", sagt er. Der Energieverbrauch von KI ist vergleichbar mit dem Strombedarf von Schweden. Der Weltmarktführer "ebm-papst" aus Mulfingen entwickelt energieeffiziente Kühlsysteme für Rechenzentren.
06:47
06:55
07:10
Wem gehört das Stadtbild? Ein Jahr nach einer Debatte, die die Nation bewegte Deutschland diskutiert wieder über Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Ausgelöst durch die Debatte um Migration und das "deutsche Stadtbild", angestoßen von Bundeskanzler Friedrich Merz, hat sich eine gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt geschoben, die weit über Kriminalität oder Asylpolitik hinausgeht: Wie verändert Zuwanderung das Land - und was bedeutet das emotional für die Menschen, die hier leben? Die Dokumentation "Tanz um Tabu" begibt sich auf eine Reise durch ein Deutschland im Wandel. Zwischen Bahnhofsvierteln, Schützenfesten, migrantisch geprägten Stadtteilen und Rheinromantik erkundet sie eine Nation zwischen Verlustgefühl, Fortschrittserzählung und der Suche nach einem neuen Wir. In Mönchengladbach scheint das klassische Bild der alten Bundesrepublik verblasst: Barber Shops statt Metzgereien, Shisha Bars statt Eckkneipen, Menschen mit internationaler Geschichte prägen längst das Straßenbild. Für manche ist das Ausdruck von Vielfalt und Realität eines modernen Einwanderungslandes. Für andere ein sichtbarer Verlust von Vertrautheit. Auch unter Menschen mit Migrationsgeschichte gehen die Meinungen auseinander. Ali, Betreiber eines Dönerstands, erzählt von harter Arbeit und dem Gefühl, dass Leistung heute weniger zählt als früher. Die Reise führt weiter in die ehemalige Bonner Republik - an den Rhein, nach Königswinter und zum Drachenfels. Dort treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Rheinromantik, deutsche Geschichte und die Sehnsucht nach einer alten Bundesrepublik, die viele mit Ordnung, Wohlstand und kultureller Sicherheit verbinden. Gibt es eine neue "Westalgie"? Und wie blickt die junge Generation auf diese nostalgische Rückschau? Darüber spricht unter anderem Johannes Volkmann, Enkel Helmut Kohls und Vertreter eines modernen Konservatismus. In Duisburg-Hochfeld wiederum zeigt sich eine andere Realität. Der Stadtteil ist seit Jahrzehnten von Einwanderung geprägt. Viele Familien haben sich hier ein Leben aufgebaut und verstehen Deutschland selbstverständlich als ihre Heimat. Doch gleichzeitig berichten Menschen wie der Pädagoge Burak Yilmaz von einem Gefühl anhaltender Fremdheit - trotz Generationen in Deutschland. "Tanz um Tabu" begleitet Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven: Politikerinnen, Unternehmer, Integrationsarbeiter, Intellektuelle und Bürger. Die Dokumentation stellt unbequeme Fragen: Warum fällt es Deutschland so schwer, ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur zu entwickeln? Was geht verloren, wenn Traditionen verschwinden - und was entsteht neu? Kann ein gemeinsames Zugehörigkeitsgefühl entstehen, wenn sich das Land demografisch grundlegend verändert? Die Dokumentation verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen: Migration, demografischer Wandel, wirtschaftlicher Strukturverlust, Kneipensterben, Identitätsdebatten und Integrationskonflikte. Sie beobachtet ein Land, das sich sichtbar verändert - und fragt, ob Deutschland noch weiß, wer es sein will.
07:40
War mein Uropa ein Nazi?" "Ja! - Aber warum weiß ich eigentlich nicht, was er genau gemacht hat? Und warum soll das überhaupt wichtig sein?" Diese Fragen stellt sich Reporter Adrian Oeser und begibt sich auf Spurensuche in seiner Familie, in Archiven, in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zwei Drittel der Deutschen denken, dass ihre Vorfahren keine Nazis waren. Und auch diejenigen, die wissen, dass sie Nazis in der Familie hatten, kennen meist keine Fakten. Die offizielle Erinnerungskultur wird seit Jahrzehnten gepflegt: mit Mahnmalen, Gedenkveranstaltungen, Jahrestagen. Doch die eigene Geschichte ist in vielen deutschen Familien immer noch ein Tabu, mit Tätern und Tatbeteiligten will niemand verwandt sein. Reporter Adrian Oeser weiß, dass sein Urgroßvater in der SS war. Für den Film will er herausfinden, was genau passiert ist. Er stößt auf umfangreiche Entnazifizierungsverfahren, SS-Personalakten und schließlich auf Unterlagen, mit denen er sich ein Bild von der Rolle seines Urgroßvaters machen kann. Dabei begleitet ihn immer die Frage: "Warum ist es in Deutschland so schwer, sich mit der Rolle der eigenen Vorfahren im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen?" Wie wurde mit NS-Tätern in der Nachkriegszeit umgegangen? Und wie konnte es sein, dass sogar SS-Männer, die nachweislich hundert- oder tausendfach gemordet hatten, im Nachkriegsdeutschland nicht wegen Mordes verurteilt wurden? Neben Nachfahren von Tätern trifft Adrian Oeser auch Menschen, die als Kinder von Holocaust-Überlebenden mit vererbten Traumata zu kämpfen haben - und nicht selten mit Diskriminierung, auch heute noch. Der Film taucht ein in die NS-Biografie des Urgroßvaters und in eine Nachkriegsgeschichte, die zeigt, dass die Aufarbeitung des Nationalsozialismus noch lange nicht abgeschlossen ist.
08:15
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:15
Die Mauer war Fundament und Bollwerk des Ministerium für Staatssicherheit. Sie war für den Geheimdienst existenziell, und ohne die Staatssicherheit wiederum nur hässlicher Beton. Die Dokumentation "Mielke und die Mauer" erzählt die Geschichte einer symbiotischen Beziehung aus einer Innenperspektive, aus der Sicht der MfS-Mitarbeiter und ihrer Führung. Sie gewährt Einblicke in die Mentalitäten und Motivationen der DDR-Geheimdienstler. Wie gingen sie um mit dem wohl heikelsten Kapitel, den Mauertoten und der Vertuschung und Verschleierung dieser Mordfälle? Mit welchen aufwändigen Maßnahmen machte die Stasi Jagd auf Tunnelgräber? Wie "filterte" sie den Einreiseverkehr an den Grenzübergängen zur Gewinnung von inoffiziellen Mitarbeitern? Überall hatten Mielkes Spezialisten und oft auch er persönlich die Hände im Spiel. Mielkes Macht wuchs durch die Perfektionierung des Grenzsystems. Flächendeckend gingen offizielle und inoffizielle Mitarbeiter des MfS jedem noch so kleinen Hinweis auf mögliche Fluchten nach. Die Einmauerung der Bevölkerung schuf für Mielke und die Stasi immer neue Aufgaben- und Betätigungsfelder - und neue Feindbilder: den "Republikflüchtling", den "Grenzverletzer", den westlichen "Fluchthelfer", die "kriminellen Menschenhändler-Banden", später schlicht den "Ausreisewilligen". Für Stasichef Erich Mielke waren diese "Unverbesserlichen" gefährliche "Eiterbeulen", die es mit allen Mitteln und Möglichkeiten zu beobachten, zurückzudrängen, auszuschalten und im Extremfall zu vernichten galt. Die Stasi machte sich bei der Sicherung des von der DDR-Propaganda bezeichneten "antifaschistischen Schutzwalls" unverzichtbar. Die Mauer wurde ihr Fundament, ihr Haupttätigkeitsfeld, ihr täglich Brot. Verdankte die DDR der Mauer ihre Fortexistenz und Mielkes Imperium seine Blütezeit, so gingen mit dem Fall der Mauer auf einen Schlag beide sang- und klanglos unter. Ironie der Geschichte - ein MfS-Offizier öffnete am 9. November 1989 den Schlagbaum an der Bornholmer Straße und mit ihm die Berliner Mauer.
13:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
13:15
Kann KI zum neuen Wohlstandsmotor im Südwesten werden oder ist der Wettlauf gegen amerikanische und chinesische Techfirmen verloren? Eine Schlüsselrolle spielt der neu gegründete Innovationspark für künstliche Intelligenz, IPAI, in Heilbronn. Schlägt dort künftig das europäische Herz der KI? Wo liegen ihre Chancen und Risiken? Im Mittelpunkt der Doku stehen drei Menschen aus dem Südwesten mit einer Mission. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, in Kaiserslautern erforscht, wie Algorithmen die Gesundheitsversorgung durch Früherkennung von Krankheiten revolutionieren könnten. Rudolf Lioutikov vom KIT kämpft gegen die finanzstarke Konkurrenz der Techgiganten um den ersten funktionalen Haushaltsroboter. "Die haben Milliarden Dollar, ich sechs Doktoranden", sagt er. Der Energieverbrauch von KI ist vergleichbar mit dem Strombedarf von Schweden. Der Weltmarktführer "ebm-papst" aus Mulfingen entwickelt energieeffiziente Kühlsysteme für Rechenzentren.
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
Vier bis fünf Journalisten diskutieren in unaufgeregter Gesprächsathmosphäre gesellschaftliche und politische Themen, die aktuell für Kontroversen sorgen.
15:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
15:30
Bericht aus Brüssel
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
Wem gehört das Stadtbild? Ein Jahr nach einer Debatte, die die Nation bewegte Deutschland diskutiert wieder über Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Ausgelöst durch die Debatte um Migration und das "deutsche Stadtbild", angestoßen von Bundeskanzler Friedrich Merz, hat sich eine gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt geschoben, die weit über Kriminalität oder Asylpolitik hinausgeht: Wie verändert Zuwanderung das Land - und was bedeutet das emotional für die Menschen, die hier leben? Die Dokumentation "Tanz um Tabu" begibt sich auf eine Reise durch ein Deutschland im Wandel. Zwischen Bahnhofsvierteln, Schützenfesten, migrantisch geprägten Stadtteilen und Rheinromantik erkundet sie eine Nation zwischen Verlustgefühl, Fortschrittserzählung und der Suche nach einem neuen Wir. In Mönchengladbach scheint das klassische Bild der alten Bundesrepublik verblasst: Barber Shops statt Metzgereien, Shisha Bars statt Eckkneipen, Menschen mit internationaler Geschichte prägen längst das Straßenbild. Für manche ist das Ausdruck von Vielfalt und Realität eines modernen Einwanderungslandes. Für andere ein sichtbarer Verlust von Vertrautheit. Auch unter Menschen mit Migrationsgeschichte gehen die Meinungen auseinander. Ali, Betreiber eines Dönerstands, erzählt von harter Arbeit und dem Gefühl, dass Leistung heute weniger zählt als früher. Die Reise führt weiter in die ehemalige Bonner Republik - an den Rhein, nach Königswinter und zum Drachenfels. Dort treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Rheinromantik, deutsche Geschichte und die Sehnsucht nach einer alten Bundesrepublik, die viele mit Ordnung, Wohlstand und kultureller Sicherheit verbinden. Gibt es eine neue "Westalgie"? Und wie blickt die junge Generation auf diese nostalgische Rückschau? Darüber spricht unter anderem Johannes Volkmann, Enkel Helmut Kohls und Vertreter eines modernen Konservatismus. In Duisburg-Hochfeld wiederum zeigt sich eine andere Realität. Der Stadtteil ist seit Jahrzehnten von Einwanderung geprägt. Viele Familien haben sich hier ein Leben aufgebaut und verstehen Deutschland selbstverständlich als ihre Heimat. Doch gleichzeitig berichten Menschen wie der Pädagoge Burak Yilmaz von einem Gefühl anhaltender Fremdheit - trotz Generationen in Deutschland. "Tanz um Tabu" begleitet Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven: Politikerinnen, Unternehmer, Integrationsarbeiter, Intellektuelle und Bürger. Die Dokumentation stellt unbequeme Fragen: Warum fällt es Deutschland so schwer, ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur zu entwickeln? Was geht verloren, wenn Traditionen verschwinden - und was entsteht neu? Kann ein gemeinsames Zugehörigkeitsgefühl entstehen, wenn sich das Land demografisch grundlegend verändert? Die Dokumentation verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen: Migration, demografischer Wandel, wirtschaftlicher Strukturverlust, Kneipensterben, Identitätsdebatten und Integrationskonflikte. Sie beobachtet ein Land, das sich sichtbar verändert - und fragt, ob Deutschland noch weiß, wer es sein will.
18:00
Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
18:30
Auslandskorrespondenten berichten
19:15
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Mauerbau - ein Glücksfall für Erich Mielke und seinen DDR-Staatssicherheitsdienst. Schließlich war die Mauer Garant für seine Macht und zugleich sein Lebenselixier. Zehntausende von Stasi-Mitarbeitern hatten vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 einen entscheidenden Auftrag: Die Mauer für die eigene Bevölkerung unantastbar, unüberwindbar und unangreifbar zu machen.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Ein unauffälliger Block an der Bautzner Straße in Dresden. Heute bewohnt von Menschen, die nie in ihrem Leben etwas mit der Staatssicherheit zu tun hatten. Der lange vier Stockwerke hohe Bau im Hof dahinter fällt nur deswegen auf, weil hier immer noch Fenster vergittert sind. Die Bezirksverwaltung in Dresden war eines der wichtigsten Machtzentren der Staatssicherheit der DDR. Heute noch sind die Räume im Original erhalten und für Besucher und Besucherinnen zugänglich. Niemand bleibt unberührt, der einmal durch das große Haftgebäude gegangen ist
21:47
Jeder Mensch hat das Recht, jene Unterlagen einzusehen, die das Ministerium für Staatssicherheit der DDR über die eigene Person angelegt hat. So steht es im sogenannten 'Stasi-Unterlagen-Gesetz' (Gesetz über die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik). Das frühere Ministerium für Staatssicherheitsdienst ist der erste und einzige Geheimdienst weltweit, dessen komplettes Archiv geöffnet und zugänglich gemacht wurde. Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen haben seit 1992 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Und immer noch werden täglich neue Anträge auf Akteneinsicht gestellt. Aber: Wie wird eine Akte gefunden? Wie ist das Archiv der BStU geordnet? Wo werden Akten gelagert? Wie werden die Archive gesichert? Wie werden zerstörte Akten zusammengesetzt? Und: Wer geriet ins Visier des MfS? Und warum? Wie entstanden die 111 Kilometer Aktenordner des Zentralen Stasiarchivs? Am Beispiel von Detlef Chilla aus Sanitz bei Rostock zeigt der Film die Arbeitsweise der Stasiarchivbehörde auf. Vom Antrag auf Akteneinsicht, über die Recherchearbeit der Mitarbeitenden in den Archiven, Rekonstruktion zerstörter Dokumente bis zur Vorlage der Akte beim Betroffenen und dessen Reaktion darauf. Die Reportage darüber wird durch einen zweiten Handlungsstrang zum Krimi. Immer wieder wechselt die Perspektive, von den Rechercheuren der BStU zu den Akteuren des MfS. Während die Archivare der Behörde von heute immer genauer in die Vergangenheit blícken, sich von einer Kartei zur nächsten hangeln, schaut der Film den einstigen Spitzeln über die Schulter.
22:15
Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
22:45
mit Sport und Wetter
23:05
Auslandskorrespondenten berichten
23:50