17:30
1976 bauen Steve Jobs und Steve Wozniak den ersten Apple-Computer. Ihr Ziel: Technologie demokratisieren. Für den jungen Steve Jobs ist der Computer mehr als eine Maschine. Für ihn ist er ein Instrument der Befreiung, ein Alltagsgegenstand, vergleichbar mit einem Bleistift oder einer Gitarre. Er nennt ihn "ein Fahrrad für den Geist". In Deutschland reagieren die Menschen zu diesem Zeitpunkt noch skeptisch. Doch Apple versteht es, seine Vision in Bilder und Gefühle zu übersetzen. Im legendären Werbespot von 1984 positioniert sich Apple als Rebell gegen das "Big Brother"-Establishment von IBM. Die Dokuserie begleitet Apples Weg von der Gegenkultur zum Weltkonzern: den triumphalen Macintosh-Launch, Steve Jobs' dramatische Entlassung, seine Jahre bei NeXT und Pixar, seine spektakuläre Rückkehr zu Apple und schließlich die iPhone-Revolution, die "die Menschheit fundamental verändert" hat, wie Zukunftsforscher Tristan Horx beschreibt.
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Wir können saufen, rauchen und neuerdings auch kiffen - alles andere ist in Deutschland streng verboten. Partydrogen wie MDMA, Speed oder Kokain werden trotzdem immer beliebter. Für "exactly" stellt Reporter Daniel Tautz daher eine provokante Frage: Ist unsere Drogenpolitik nicht nur gescheitert, sondern sogar schädlich für unsere Gesellschaft? Und was könnte eine kontrollierte Legalisierung bewirken? Um das herauszufinden, ist er auf Festivals und in Clubs unterwegs und spricht mit Veranstaltern, Feiernden und der Polizei. "Ich glaube, dass es keinen Laden gibt, der ohne Drogen funktionieren würde", sagt Patrick Drebenstedt, Betreiber des Technoclubs MAW Magdeburg. Zwar kontrollieren sie am Einlass, aber der Konsum lasse sich natürlich nicht verhindern. "Und wir als Clubbetreiber müssen dafür sorgen, wenn die [Konsumenten, d. Red.] das schon machen, dass sie auch die Möglichkeit haben, sich zu informieren oder sich zurückzuziehen." Deswegen bietet er im MAW immer wieder Workshops an - zu Safer Use oder Erste Hilfe zum Beispiel. Was Patrick Drebenstedt sich für seinen Club vergeblich wünscht, ist in Thüringen möglich: Professionelles Drug Checking, direkt am Club, in zwei Wohnmobilen des Jenaer Start-Ups "miraculix" und der Suchthilfe in Thüringen. Partygäste bringen ihre Substanz dorthin und erfahren genau, wie hoch sie dosiert ist, ob womöglich gefährliche Streckstoffe enthalten sind. "Auf jeder Party sind MDMA-Pillen unterwegs und eigentlich weiß niemand, wie viel da drin ist", erklärt Felix Blei von "miraculix". Das Angebot wird vom Land Thüringen finanziert, im Ernstfall kann ihre Arbeit Leben retten. Reporter Daniel Tautz hat legales LSD aus dem Internet zum Testen mitgebracht. Portugal fährt dagegen eine ganz andere Strategie. 2001 hat das Land alle Drogen entkriminalisiert. Heißt konkret: Man kann sie zwar nicht legal kaufen und besitzen. Wird man aber mit Substanzen erwischt, folgt kein Strafprozess, sondern ein Reflektionsgespräch bei einer Kommission. "Wir setzen auf Hilfe statt Strafe", sagt Nuno Capaz von der Einrichtung in Lissabon. "Die Menschen haben nicht auf dem Schirm, dass ein Großteil der Konsumenten kein Problem mit der Nutzung illegaler Drogen haben." Und allen anderen werde Hilfe an die Hand gegeben. Ein mögliches Vorbild für eine andere Drogenpolitik in Deutschland? Wie es in Deutschland aktuell um den Konsum von Partydrogen steht und wie Staat, Clubbetreiber und Feiernde über eine liberalere Drogenpolitik denken, zeigt "exactly" am 24. Juni um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Schmerzen beim Aufstehen, 'eingerostete' Knie, schmerzende Hüften oder Schultern und ein Knirschen in den Gelenken: Etwa sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose oder 'Gelenkverschleiß'. Viele kämpfen sich durch verschiedene Therapien, bevor es dann doch heißt: ein künstliches Gelenk muss her. Die Dokumenation stellt verschiedene Methoden vor, die versprechen, eine Operation zumindest um viele Jahre hinauszuzögern, wenn nicht sogar ganz zu vermeiden.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Eine neue Hüfte oder ein neues Kniegelenk, immer mehr Menschen in Deutschland erhalten Endoprothesen. Wann muss operiert werden, was sind die Risiken? Und wird in Deutschland gar zu viel operiert? Ulrich Timm spricht darüber mit Dr. Sebastian Hardt, dem Sektionsleiter Hüftendoprothetik und -chirurgie der Charité in Berlin.
21:30
Dr. Heinz-Wilhelm Esser untersucht die stetig steigende Zahl von Kniegelenk-Operationen in Deutschland. Jährlich werden 230.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt, doch laut Experten wären viele dieser Eingriffe durch frühzeitige alternative Therapien vermeidbar. Der Mediziner trifft Fachleute und Betroffene wie den Ex-Torhüter Toni Schumacher und den Politiker Karl Lauterbach, um Ursachen zu ergründen und Behandlungsalternativen aufzuzeigen.
22:15
Mehr als 300.000 Hüft- und Knieprothesen werden in Deutschland jährlich eingesetzt, Tendenz steigend. Immer mehr sogenannte Endoprothesen werden benötigt. Der Film zeigt die Herstellung, Funktionsweise und den Einbau von Implantaten. Wie sehen die künstlichen Gelenke der Zukunft aus?
22:45
23:00
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
23:30
mit Wetter
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