Nicht verpassen! Erlebe die komplette Fußball-WM 2026 in unserer TV.de WM App und hier auf TV.de. Die Fußball-WM 2026 auf TV.de
Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

TV Programm für Tagesschau24 am 06.06.2026

Jetzt

extra 21:32

extra

Essen und Trinken

Danach

Tagesthemen 21:45

Tagesthemen

Nachrichten

mit Wetter

Wir haben abgetrieben - Das Ende des Schweigens 22:05

Wir haben abgetrieben - Das Ende des Schweigens

Dokumentation

6. Juni 1971. Im 'Stern' erklären 374 Frauen - unter ihnen Senta Berger, Alice Schwarzer und Romy Schneider: 'Ich habe abgetrieben!' Die Bundesrepublik steht Kopf. Es wird ein Tag, der in die Geschichte eingeht. Es sind Arbeiterinnen, Lehrerinnen, Studentinnen, Hausfrauen und neun prominente Schauspielerinnen, die diesen Appell unterschreiben. Ein ungeheuer mutiges Geständnis, das noch dazu strafbar ist. Diese Aktion ist der Auslöser für eine breite neue Frauenbewegung: Abertausende Frauen emanzipieren sich jetzt von den althergebrachten Rollen als Hausfrau und Mutter, entwickeln ein neues Selbstbewusstsein, erlauben sich Freude und Lust und gehen beruflich unabhängige Wege. Vorbild für diese Initiative war eine Aktion in Frankreich. Am 5. April 1971 erschien im 'Nouvel Observateur' eine Petition von 343 Frauen, die erklärten, abgetrieben zu haben. Unter ihnen Simone de Beauvoir, Jeanne Moreau, Francoise Sagan, Agnes Varda und viele andere bekannte Persönlichkeiten. 40 Jahre später sucht der Film einige Bekennerinnen noch einmal auf und erzählt, wie die Aktionen in Deutschland und Frankreich damals ihr Leben geprägt haben. Darunter die Feministin Alice Schwarzer, die Schauspielerin Senta Berger und Ulla Böll, die Nichte von Heinrich Böll sowie die Theater- und Filmregisseurin Ariane Mnouchkine und die Frauenrechtlerin Anne Zelensky. Der Film zeichnet ein Sittengemälde von vier Jahrzehnten in Deutschland und Frankreich, das mit der brutal ausweglosen Situation von Frauen startet, die sich aus sozialer, beruflicher oder psychischer Not heraus Ende der 1960er Jahre zu einer illegalen Abtreibung entschließen. Und gleichzeitig wird klar: Selbst die liberalere Gesetzgebung heute ändert nichts am zeitlosen existentiellen Dilemma der schwangeren Frau, sich für oder gegen ein Kind entscheiden zu müssen ...

Panorama 3 23:00

Panorama 3

Infomagazin

Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.

Tech-Bros im Paradies 23:30

Tech-Bros im Paradies: Die erste Privatstadt der Welt: Próspera

Dokumentation

Kaum Steuern, kaum Regeln und ein privates Unternehmen als "Regierung": Próspera - das ist die erste Privatstadt der Welt. Auf der abgeschiedenen Karibikinsel Roatán, die zu Honduras gehört, ist das libertäre Experiment nahezu grenzenloser unternehmerischer Freiheit Wirklichkeit geworden. In Próspera darf man, was sonst illegal oder undenkbar wäre: an kontroversen Gentherapien forschen oder Steuern mit Bitcoin begleichen. Seit Jahren versucht die Regierung von Honduras die Privatstadt zu verbieten und die Verträge mit den Investoren zu lösen, bisher vergebens. Für das Y-Kollektiv reist Reporter Lukas Wiehler in diese erste Free City und trifft auf ihre selbsternannten "Pioniere". Sie sprechen von Innovation, Fortschritt und unermesslichem Wohlstand und davon, den "lähmenden" Staat hinter sich zu lassen. Sie haben eine radikale Vision einer digitalen Gesellschaft, die auch die Tech-Elite im Silicon Valley begeistert und verachten den demokratischen Staat. Zu den Investoren gehören unter anderem PayPal-Gründer Peter Thiel und Sam Altman, der Chef von ChatGPT. Doch kann das funktionieren? Und wenn ja: für wen - und für wen nicht? Ist Próspera ein aufgeblasener Marketing-Bluff oder die Stadt der Zukunft? Wer kommt hierher und warum? Schnell wird klar: In Próspera ist vieles anders als erwartet - und doch genauso radikal, wie man es sich vorstellt.