20:15
Vor 100 Jahren beginnt eine neue Ära der Mobilität: Städte wie Berlin wachsen rasant, Autos verstopfen die Straßen, Schnellzüge und Schnelldampfer verkürzen Entfernungen. Berlin wird hinter New York und London zur drittgrößten Stadt der Welt und zu einem der wichtigsten Knotenpunkte für Fernzüge. Über den Atlantik liefern sich Ozeandampfer ein Rennen um das 'Blaue Band', während wagemutige Flugpioniere wie Hermann Köhl, Ehrenfried von Hünefeld und James Fitzmaurice mit ihren Atlantiküberquerungen weltweit gefeiert werden. Technik beschleunigt das Reisen - doch für Millionen bleibt die Eisenbahn das wichtigste Verkehrsmittel.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Vor 100 Jahren scheint die Welt kleiner zu werden: Zeppeline, Flugzeuge und Motorräder bringen Menschen in Bewegung. Im November 1928 schwebt erstmals die LZ 127 'Graf Zeppelin' über Berlin, Atlantikfahrten per Luftschiff gelten als schnell und komfortabel, Polarexpeditionen verlagern sich vom Schlitten in die Luft. Die Mobilität des 'kleinen Mannes' liegt meist auf zwei Rädern: Motorräder mit Beiwagen werden zur Familienkutsche, Tickets werden erschwinglicher und Fernreisen möglich. Frauen erobern Lenkrad und Steuerknüppel - Pilotinnen wie Amelia Earhart oder Elly Beinhorn werden zu internationalen Stars. Die Dokumentation zeigt, wie neue Verkehrsmittel Entfernungen schrumpfen lassen und den Alltag verändern - bis der Zweite Weltkrieg dem Traum vom grenzenlosen Reisen ein Ende setzt.
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22:30
Der Klassiker der ARD geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und kritischen Kommentaren auf.
22:50
Die Dokumentation zeigt den globalen Wettlauf um begehrte Rohstoffe auf dem afrikanischen Kontinent und legt dabei auch die schmutzigen Seiten der Jagd auf saubere Energieträger offen. An einigen Drehorten müssen die Recherchearbeiten aus Sicherheitsgründen immer wieder unterbrochen werden. Für die junge kongolesische Aktivistin Patricia Kashala steht fest: 'Europa möchte zeigen, dass es alles besser macht - und vielleicht versucht es das manchmal auch. Vor Ort sind dann aber meist doch die eigenen Rohstoff-Interessen wichtiger als die Rechte der lokalen Bevölkerung.'
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