04:03
04:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
05:00
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Das Magazin wird seit dem Mauerfall 1989 ausgestrahlt. Damals wollte man die Zuschauer auch zur Mittagszeit mit den aktuellsten Informationen versorgen. Nachrichten mit Live-Schaltungen bilden den Schwerpunkt.
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:00
Etwa 17 Millionen Erwachsene in Deutschland haben Probleme damit, komplexe Texte zu verstehen. Damit auch sie sich über aktuelle Themen informieren können, strahlt die tagesschau ab sofort Fernsehnachrichten in Einfacher Sprache aus. Vertrauenswürdige tagesaktuelle Nachrichten für alle - die sind nicht nur wichtig, um sich informieren zu können - sondern auch, um am gesellschaftlichen Diskurs teilzuhaben. Doch die klassischen Nachrichten sind nicht immer für alle Menschen verständlich. Deshalb gibt es ab heute die tagesschau auch in Einfacher Sprache.
19:08
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:45
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
20:30
In dem Magazin werden gut recherchierte Beiträge zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Kriminalität bis hin zu sozialen Schwerpunkten und ökologischen Aspekten präsentiert.
21:00
Grundwasser, Böden, Fließgewässer: Trockenheit auch abseits des Sommers belastet den natürlichen Wasserhaushaltr. Anfang Juni 2026 sprechen die Hydrologen im Thüringer Landesumweltamt von einem rekordtrockenen Winterhalbjahr: 40 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Der Klimawandel zwingt uns, das zu managen: Vor allem rund um unsere Flüsse müssen wir mehr Wasser in der Landschaft halten. Der Stapel mit den Masterplänen wird immer höher. Europäische Union, Bund, Landesregierungen - alle haben Strategien. Wieso sind sie nicht längst umgesetzt und worum wird so erbittert gestritten. 90 Prozent der Flüsse in Deutschland sind vom Menschen sehr stark verändert - auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. An der Wettera im Südosten von Thüringen erklärt Stephan Gunkel vom BUND Thüringen, wie ein Fluss und seine Aue funktionieren, wenn sie im natürlichen Gleichgewicht sind. Das krasse Gegenteil davon kann man von der Burg Wendelstein an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen anschauen: Über Jahrhunderte hinweg haben unsere Vorfahren hier die Landschaft entwässert und dem Fluss Ackerfläche abgetrotzt. Umwelthistoriker Mathias Deutsch erklärt: Was hat unsere Vorväter angetrieben und wie sie vorgegangen? Auenökologe Mathias Scholz vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erläutert die Folgen: Was passiert dort, wo die Aue einmal war, mit dem Wasser? Was muss dort auf welche Art verändert werden, damit unsere Flusslandschaften wieder ihre natürlichen Funktionen übernehmen können? Das weiß auch Matthias Wiegand, Geschäftsführer eines Agrarbetriebes in Straußfurt nördlich von Erfurt. Zwischen zu trockenen Frühjahren und Sommern, einem Stausee als Wasserreservoir und den vagen Renaturierungs-Plänen für die Unstrut kämpft er um gute Erträge auf seinen Flächen unmittelbar am Fluss. Seit 30 Jahren wird hier von Renaturierung geredet. Seit Frühjahr 2026 ist das Konzept des Landes Thüringen öffentlich: Erst wird der Hochwasserschutz im Unstrut-Tal neu organisiert, danach renaturiert. Der Zeithorizont enttäuscht vor allem Naturschützer: Erst 2051 sollen alle Pläne umgesetzt sein. Sabrina Schulz von der Deutschen Umwelthilfe geht auf die Schwächen der Masterpläne ein, benennt nötige Ressourcen für erfolgreiche Renaturierung und das, was die Politik schnell entscheiden muss. Der Leiter des Labors der Wasserwerke Leipzig, Heiko Schulze, führt das "exactly"-Team in die Mulde-Aue. Dort erklärt er, was die Trinkwasserversorgung der Großstadt mit der Qualität des Mulde-Wassers und den Ökosystem-Dienstleistungen der Aue zu tun hat. Und wieviel für Leipzig davon abhängt, dass dieses System auch künftig funktioniert. Rund um Roßlau in Sachsen-Anhalt haben zwei Flüsse Teile ihrer Auen schon zurückbekommen: Die kleine Rossel und die Elbe als Deutschlands zweitlängster Fluss. Auch da, wo Wasserrückhalt klein anfängt, ist er ein Erfolg. Und da, wo rechtzeitig damit begonnen wurde, inzwischen ein viel beachtetes Beispiel.
21:30
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:32
21:45
mit Wetter
22:20
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Besucher das vermeintlich unzugängliche Land. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück in ein Land, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan - und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?
23:05
Das Magazin für Wirtschaft und Soziales
23:35
In deutschen Wäldern ist ein Streit zwischen Jägern und Förstern um das Reh entbrannt. Viele Förster fordern ein Drittel mehr Wild zu schießen, weil vor allem Rehe junge Pflanzentriebe abfräßen und so einen klimaresistenten Zukunftswald verhinderten. Außerdem gebe es eine Zunahme an Wildunfällen, die den Menschen gefährde. Jägerinnen und Jäger widersprechen. Sie befürchten, dass wirtschaftliche Interessen der Forstwirtschaft bei der Forderung nach höheren Abschüssen im Vordergrund stehen. Reh und Hirsch stünden zu Unrecht am Pranger. Wer hat recht? In der NDR Story "Sündenbock Reh" sprechen Antje Büll und Felix Meschede mit Förstern, Waldbesitzern und Jägern. Rehe und Hirsche gehören fest zur deutschen Kulturlandschaft. Was kaum einer weiß: jährlich werden 1,3 Millionen Rehe und 80.000 Hirsche in Deutschland erlegt. Für viele Förster, die meist auch selbst jagen, ist das jedoch viel zu wenig. Sie sind überzeugt, die Rehe fressen die Knospen der jungen Bäume ab und behindern so den Waldumbau in einen klimaresistenten Mischwald. "Wir haben deutschlandweit überhöhte Wildbestände, die dazu führen, dass der Wald sich nicht natürlich verjüngen kann, und das ist ein riesiger volkswirtschaftlicher Schaden", so Moritz von Maltzahn, Waldbesitzer aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Förster ist überzeugt, dass man auch mit einem ökologischen Mischwald forstwirtschaftlich Gewinne erzielen kann. Doch dafür, sagt er, verbringe er 20 Prozent seiner Arbeitszeit mit dem Erlegen des Wildes. Auch im Harz starten Ende jeden Jahres die großen Treibjagden, um möglichst viele Rehe und Hirsche zu schießen. Die Landesforsten stehen unter Druck. Nach dem großen Fichtensterben müssen sie den Harz aufwendig aufforsten. Dabei störe vor allem der Hirsch, der Jungpflanzen anknabbere. "In den niedersächsischen Landesforsten dient die Jagd dem Erreichen unserer waldbaulichen Ziele", so Martin Hauskeller, Leiter der Abteilung Wald und Umwelt bei den Landesforsten. Einen anderen Schwerpunkt sieht der Forstwissenschaftler und Waldökologe Roland Pietsch, der den angrenzenden Nationalpark Harz leitet. Er beobachte, dass sich der Wald zwischen den abgestorbenen Fichten auch ohne mehr Jagd verjüngen könne. "Wir brauchen mehr Äsungsflächen statt mehr Abschuss", sagt er. Sein Ziel ist es, im Nationalpark langfristig weitgehend auf Jagd verzichten zu können. Doch mit den Förstern der angrenzenden Landesforsten gibt es dazu Diskussionen. Viele Jäger sehen sich als Anwälte des Rehs und des Hirsches. Es sei zu einfach, den Wildtieren die Schuld zu geben, wenn der Waldumbau nicht funktioniere. Monokultur und Trockenheit seien Schuld am schlechten Waldzustand. Intensive Jagd führe zu Stress bei den Tieren, die deswegen mehr fräßen als sonst. Eine intensive Bejagung und stetig schrumpfende Lebensräume führten beim Hirsch zudem zu Inzucht und somit Missbildungen. Es brauche mehr Wildlenkung und lange Schonzeiten. Die NDR Autoren Antje Büll und Felix Meschede gehen dem "Wald-Wild-Konflikt" auf den Grund. Sie begleiteten sechs Monate lang norddeutsche Jäger, Förster und private Waldbesitzer bei Wildbeobachtungen, Jagd, Pflanzungen und Fällarbeiten. Sie sprechen mit ihnen über ihre persönliche Einstellung zu Reh und Hirsch, ökonomische Ziele und gesellschaftliche Erwartungen.