21:50
Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.
22:20
Herzrasen, Atemnot, Fluchtimpulse: Davids Körper spielt verrückt, sobald er eine Spinne sieht. Seine ausgeprägte Spinnenphobie beeinträchtigt sein ganzes Leben: Der Controller kann in keinen Keller oder Schuppen gehen, vermeidet Urlaubsreisen in Länder, in denen es größere Spinnenarten gibt. Allein der Anblick einer Spinne verursacht bei David Todesangst. Mit der Psychotherapeutin Shital Balser lässt er sich voller Angst auf eine Konfrontationstherapie ein. Die bringt den gestandenen Mann an seine Grenzen. Beim Anblick eines Spinnen-Fotos bricht er zwischenzeitlich die Therapiestunde ab, will flüchten. Am Ende der Therapie soll David eine lebende Vogelspinne auf die Hand nehmen. Allein die Vorstellung daran verursacht bei ihm eine Panikattacke. Wird David es schaffen, seine Spinnenphobie zu überwinden?
23:05
Ob illegaler Handel mit Kampfhunden oder Lebensmittel, die massenweise in der Mülltonne landen - die Sendung deckt auf und recherchiert Themen, die ohne die Redakteure im Verborgenen bleiben würden.
23:35
In Deutschland gibt es 549 Ausländerbehörden, in denen täglich über Lebenswege entschieden wird: Wen braucht Deutschland als Fachkraft, wer soll ein humanitäres Bleiberecht bekommen, wer hat kein Bleiberecht und ist ausreisepflichtig? Der Film begleitet über ein halbes Jahr Mitarbeiter der Ausländerbehörde Darmstadt. Im Zentrum stehen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, deren Arbeitsalltag zwischen politischen Vorgaben, Gesetzen, gesellschaftlichem Druck und persönlichen Schicksalen eine große Herausforderung ist. Wie bleibt man menschlich in einem System, das die strikte Anwendung immer neuer Regelungen verlangt? Lange Warteschlangen, emotionale Konflikte und strukturelle Überforderung prägen den Berufsalltag, dessen Auswirkungen oft bis ins Private reichen. Gleichzeitig kämpfen die Mitarbeitenden gegen ein schlechtes öffentliches Image und wütende Online-Kritiken: "Egal wie nett und freundlich du bist, wirst du hier in der Ausländerbehörde Darmstadt wie Dreck behandelt." Der Film blickt hinter die Kulissen einer oft kritisierten Behörde und stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die zwischen Empathie und Gesetz entscheiden müssen, er erzählt von Überforderung, Verantwortung und der Suche nach einer Haltung in einem System, das selten einfache Antworten kennt und sich permanent verändert.