17:30
Jason Reilly sprengt Ballett-Klischees. "Manchmal wollen die Leute gar nicht glauben, dass ich der Kerl bin, der da in Strumpfhosen auf der Bühne steht," sagt der Modelathlet mit den Tattoos. Trotzdem ist er das Aushängeschild des Stuttgarter Balletts, tanzte alle großen Rollen und wurde 2023 "Tänzer des Jahres". Hinter all dem Glanz und Glamour steckt eine bewegte Biografie. Mit 17 wird er von Ballettdirektor Reid Anderson entdeckt und nach Stuttgart gelockt. Während zuhause seine Adoptivfamilie zerbricht, wird er in seiner neuen Heimat zum Weltklassetänzer. Er verliebt sich in die Tänzerin Anna Osadcenko. Sie werden ein Paar, bekommen eine Tochter - und trennen sich wieder. Trotzdem stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Wie fühlt sich das an, wenn man nach einer Trennung Romeo und Julia tanzt? Jason Reillys Leben verlief ähnlich dramatisch wie das der Figuren, die er auf der Bühne verkörpert. Ein Leben zwischen familiären Brüchen, Freundschaft und Leidenschaft für die Tanzkunst.
18:00
18:15
Seit Generationen leben die Riebels auf der Insel Reichenau vom Bodensee. Doch die Fischerei hat sich verändert. Die Fänge gehen zurück, viele Berufsfischer:innen haben aufgegeben und Nachwuchs gibt es kaum noch. Trotzdem fahren Stefan und Urs Riebel jeden Tag hinaus auf den See, legen Netze und Reusen aus und hoffen auf einen guten Fang. Die Doku begleitet die Fischer durch ihren gesamten Arbeitsalltag: Vom Einholen der Netze über das Ausnehmen, Filetieren und Räuchern bis in die Fischbrutanstalt, wo neue Jungfische für den See aufgezogen werden. Gezeigt wird, wie viel Handarbeit, Erfahrung und Geduld in einem Lebensmittel stecken, das viele nur fertig auf dem Teller sehen. Zwischen Schilfgürteln, Fangkammern und Rauchofen entsteht das Porträt eines Handwerks, das seit Jahrhunderten zum Bodensee gehört und bis heute vom Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur lebt.
18:45
Die Moderatoren des Magazins sind für die Zuschauer live unterwegs im gesamten Sendegebiet. Sie melden sich von immer anderen Orten und Veranstaltungen zu Wort.
19:15
Der Hahnenkampf zwischen Hermann und Franz nervt allmählich alle. Daher freut sich die Familie auf die Ankunft von Irene, deren Anwesenheit die Wogen glätten soll. Vor allem jedoch freut sich Hermann auf sein Bavettchen, denn sie ist die einzige echte Verbündete im Kampf gegen den unliebsamen Bruder. Irene lässt sich von ihm sicher nicht um den Finger wickeln. Wenn er sich da mal nicht massiv getäuscht hat. Celine rappelt sich nach ihrer Operation so langsam wieder zurück in die Normalität. Während eines Kontrolltermins bei ihrer Gynäkologin stellt sich jedoch heraus, dass eine weitere Operation ansteht. Celine und Albert haben Angst, ihren Kinderwunsch für immer begraben zu müssen. Manuel und Sebastian sind inzwischen ein gutes Team auf dem Hof. Wenn's weiter so gut läuft, ist der Umbau der Tenne bald abgeschlossen. Doch dann verschwindet Manuel plötzlich ohne Erklärung vom Fallerhof.
19:45
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Gebirgszug Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Er prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. "Kleines Italien" nennen die Einheimischen liebevoll ihren Apennin. Die Reise durch den südlichen Apennin beginnt am Gran Sasso. Die Landschaft des Campo Imperatore wird seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt. Der Hirtenhund "Pastore Abruzzese" bewahrt die Schafe vor Angriffen der Wölfe. Weiter gen Süden kommen Braunbären von den bewaldeten Höhenlagen bis ins tiefer gelegene Dorf Villalago. Die Menschen des pittoresken kleinen Ortes haben sich an den Besuch der marsischen Bären gewöhnt. In der Basilikata im Ort Melfi halten Falknerinnen und Falkner die Tradition der Raubvogelzucht aus dem Hochmittelalter aufrecht. Entgegen der Annahme, in Kalabrien wäre es nur heiß und staubig, überrascht der Apennin mit Mammutbäumen und tiefgrünen Wäldern im südlichsten Teil der Stiefelspitze Italiens.
21:00
Im nördlichen Apennin schlägt das wahre Herz Italiens: in den grünen Wäldern, den verlassenen Dörfern und der sanften Hügel-Landschaft zwischen Bologna und Florenz. Der Gebirgszug des Apennins erstreckt sich von Ligurien quer über den italienischen Stiefel bis nach Kalabrien an der Stiefelspitze. Andrea Barrani träumt davon, an den steilen Hängen der Cinque Terre seinen eigenen Wein zu produzieren. Auch die Schäferin Cinzia Angiolini hat im Apennin ihr Glück gefunden: Sie züchtet die lokale Schafsrasse Zerasca. Die Bewohner:innen wollen alte Traditionen noch immer pflegen - wie die Glockenspieler von Monghidoro. Laura Sbaccheri hat sich ihren Traum erfüllt: Sie fährt mit ihrem Motorrad auf der Rennstrecke Mugello mit 250km/h und genießt den Geschwindigkeitsrausch. In Umbrien endet die Reise entlang des nördlichen Apennins. Hier zeigt der Geologe Andrea Mazzoli auf Mountainbike-Touren, welches spektakuläre Geheimnis in den Millionen Jahre alten Felsen verborgen liegt.
21:45
22:30
Die stumme schottische Auswanderin Ada (Holly Hunter) muss mit ihrer neunjährigen Tochter Flora (Anna Paquin) eine ganze Nacht in einer einsamen Bucht an der Küste Neuseelands warten, bis Farmer Stewart (Sam Neill) die beiden abholt. Adas Vater hat ihr Stewart als Ehemann aufgezwungen. Trotz ihrer flehentlichen Bitten lässt Stewart ihr Klavier, das ihr die Stimme ersetzt, am Strand zurück, als er Ada und Flora auf sein Anwesen im Regenwald holt. Dort ist Baines (Harvey Keitel) ihr Nachbar, ein verschlossener, eigenwilliger Einwanderer, dessen Maori-Tätowierungen im Gesicht bekunden, dass er zwischen der Welt bigotter weißer Siedler:innen und dem ungezwungenen Dschungeldasein der Eingeborenen lebt. Im Gegensatz zu Adas verklemmtem Mann spürt Baines schnell, was der Konzertflügel der jungen Frau bedeutet, er bringt ihn in seinen Besitz und schlägt ihr vor, sich das Piano zurückzuverdienen, wenn sie ihm Zärtlichkeiten gestattet.