21:00
Sie gilt als die älteste Unterhaltungssendung im deutschen Fernsehen: Seit 70 Jahren läuft "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" ohne Unterbrechung. Alles begann am 17. Februar 1955, als der Südwestfunk erstmals die Sitzung "Mainz, wie es singt und lacht" im Fernsehen übertrug. Eine Stunde Sendezeit überzog die Fernsehsendung 1964, als Karnevalist Ernst Neger erstmals "Humba Täterä" sang und das Saalpublikum immer wieder eine Zugabe forderte - 89 Prozent Marktanteil waren die höchste je gemessene Einschaltquote. 1965 zeigte das ZDF erstmals eine Konkurrenzsendung: "Mainz bleibt Mainz". Es gab also zwei Fastnachtssendungen. Damit war 1973 Schluss. Seither bringen ARD und ZDF "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" im jährlichen Wechsel. Die Dokumentation schwelgt in Erinnerungen und zeigt die besten Momente aus 70 Jahren. Sie begleitet auch bekannte Redner:innen durch die aktuelle Saison. Sie alle wollen bei der Jubiläumsausgabe der Fernsehsitzung 2025 dabei sein.
22:30
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen aus Baden-Württemberg.
22:35
Sie sind das Salz in der musikalischen Suppe: Nonsens-Hits. Musik, bei der man nicht weiß - Hintersinn oder gar kein Sinn? Doch immer zum laut Mitsingen. Manche sind schon ein bisschen in Vergessenheit geraten. Das ist Grund genug, sie wieder aus dem Archiv zu holen und aufzupolieren. Mit Trude Herr "isst man lieber keine Schokolade", mit Frank Zander trifft man "Kurt" oder reimt mit Rudi Carrell und Goethe.
00:05
"Ho Narro!" - die Narrengesellschaften Niederburg und Kamelia Paradies laden zum bunten Fasnachts-Programm vom Bodensee. Die fast vierstündige Sendung wird live aus dem historischen Konzil übertragen und besticht durch traditionsbewusstes und handgemachtes Programm. Publikumsliebling Norbert Heizmann schlüpft in die Rolle eines Cannabis-Club-Gründers, der zwischen Freiheitsdrang und Spießbürgertum gefangen ist. Die Hilzinger Kabarettistin Marianne Schätzle berichtet vom Landleben am Bodensee. Ihr musikalisches Debüt geben die "Kistenhocker" aus Wahlwies: Die drei Musiker singen mit Wortwitz, Charme und in breitem badischen Dialekt über Kurioses aus dem Alltag. Die Showtanzgruppe "Imperijazzys" feiert ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum mit einer Reise in den Schwarzwald. Gardetänze kommen von der "Grundelgarde" der Insel Reichenau und den "Bibernixen" aus Watterdingen. Moderiert wird die Sendung von Rainer Vollmer.
04:10
Nach einem rätselhaften Mordfall in der Synagoge von Potsdam wird ausgerechnet der Rabbiner Seelig verdächtigt. Pfarrer Braun, der hier gerade seine neue Wirkungsstätte bezogen hat, leistet seinem jüdischen Kollegen gottgewollte Amtshilfe und ermittelt in der jüdischen Gemeinde. Nebenbei müssen Braun und Seelig gemeinsam eine jüdisch-katholische Liebesheirat ermöglichen. Ein schwieriges Problem, denn die Familien des jungen Paares sind sich nicht grün: Ihre Gärtnereien konkurrieren erbittert um die lukrative Bepflanzung des Schlossparks von Sanssouci. Eine seltene Tulpenart, die hier einst wuchs, führt den kriminalisierenden Pfarrer auf die Spur des Mörders. Ottfried Fischer in der Rolle von Pfarrer Braun muss in dieser Episode der beliebten Serie ein kriminalistisches Rätsel lösen, gewohnt souverän und einmal mehr mit viel Humor.