17:30
"SWR Kultur" porträtiert die Schriftstellerin Monika Helfer, zeigt, wie 70 Jahre Zweisamkeit kreativ und glücklich gelebt werden können, erzählt von 1000 Jahren Judentum am Rhein, zeigt, wie Wolfgang Ganter seine Bilder mit Bakterien infiziert und stellt eine Doku vor, die von vier Mädchen in einer Wohngruppe handelt, die sich nach dem ganz normalen Leben sehnen.
18:00
18:15
Das Gravieren in Metall ist eine hochkomplexe Kunst, ein Handwerk, das auch heute noch an seinem traditionellen Kern festhält. Es gibt nur noch wenige Menschen, die dieses Handwerk beherrschen und davon leben. Denn graviert wird nicht mit einem Laser, sondern von Hand: Mit Hammer, spitzem Stichel und jahrelang erlernten Handgriffen. Abertausende, gezielte Schläge lassen in tagelanger Arbeit ein filigranes Bild in hartem Metall entstehen. Im Allgäu geben zwei Graveurinnen unterschiedlicher Generationen Einblick in diesen alten Handwerksberuf. Ihre Arbeitsweisen unterscheiden sich, die Faszination für ihr Handwerk verbindet sie. Sigrid Mückenheim und Sarah Wolske zeichnen, hämmern und meißeln ihre Bilder konzentriert ins Metall. Sie lassen miterleben, wie sich ein Traditionshandwerk über Generationen verändert und modernisiert, dabei jedoch nie seinen Kern verliert: die Hingabe bis ins kleinste Detail.
18:45
Ob Fernreisen in exotische Länder oder Urlaub vor der Haustür: wie jedes Jahr bietet die CMT, Europas größte Publikumsmesse für Freizeit und Touristik, wieder viele Tipps und Ideen für den nächsten Urlaub. Mit dem Partnerland Angola stellt sich ein noch unbekanntes Reiseziel in Afrika vor. Beim neuen SWR-Urlaubscheck werden Reisen an die Algarve, auf die Kanaren und nach Schweden geprüft. Übrigens: Schon vor 40 Jahren wurde der allererste Treffpunkt von der CMT gesendet. Damals - 1986 - bereits ein Thema: der Selbstausbau von Camper-Vans. Der Caravaning-Sektor hat seitdem auf der Messe massiv an Bedeutung gewonnen. Heute werden in 7 Hallen neue Reisemobile und Caravans präsentiert. Traditionell stark ist auch der deutsche Südwesten mit seinen Urlaubsregionen direkt vor der Haustür. Unsere Outdoorliebe-Experten geben Tipps für wanderbare Ausflüge in die Heimat. Zum Beispiel zur von Freiwilligen betriebenen Räuberbahn in Oberschwaben - ausgezeichnete "Tourismushelden" der CMT.
19:15
Die Enttäuschung über den Ausgang des Familienrats steht Sebastian ins Gesicht geschrieben. Der Stress reißt nicht ab. Doch allmählich hat er die Nase gestrichen voll von allem: Arbeiten soll er bis zum Umfallen, aber entscheiden darf er nichts. Als Riedle noch wegen der Heutrocknungsanlage Druck macht, ist der Jungbauer am Verzweifeln. Auf ein Leben am Gängelband hat er definitiv keine Lust. Andreas sehnt sich sehr nach Lissy, doch die scheint abgetaucht zu sein und antwortet auf keine seiner Nachrichten. Dann steht sie plötzlich vor seiner Tür und alles ist anders. Anders und schön. Und auch mächtig kompliziert. Toni kann es kaum erwarten, dass Sophie wieder richtig in der Säge mitarbeitet. Damit es ihr leichter fällt, hat er sogar an eine Lösung für Konrad gedacht. Allein Constantin kommt ihm in die Quere, denn der will Frau und Kind nicht in der Säge, sondern eher zu Hause unter seinen Fittichen sehen. Toni macht sich zurecht Sorgen um seine Chefin.
19:45
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Lustige Büttenreden, preisgekrönte Gardetänze, stimmungsvolle Fastnachtsmusik - der Südwesten ist eine Hochburg der Prunksitzungen mit langer Tradition. Die Konstanzer Fasnacht am Bodensee, die Mombacher Bohnebeitel in Mainz, die Schwäbische Fasnet aus Donzdorf, Alleh hopp aus Saarbrücken, die Badisch-Pfälzische Fasnacht aus Frankenthal und die saarländische Narrenschau - sie alle sind äußerst beliebte Sendungen. Ein Wiedersehen mit den Fasnachtsstars aus dem Südwesten sowie Höhepunkte der Prunksitzungen aus den vergangenen Jahren.
21:45
22:45
Marseille, in den 1930er Jahren. Von bewaffneten Soldaten eskortiert werden Häftlinge in die französische Strafkolonie Guyana verschifft, unter ihnen befindet sich Henri Charrière, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings, Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an an seine Flucht. Hierfür freundet er sich mit dem Betrüger Louis Dega an. um mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten. Er startet gemeinsam mit Louis einen zweiten Fluchtversuch, der unter einem günstigen Stern zu stehen scheint. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager.
01:10
Eva Simon ist alles andere als erfreut, als der junge Fotograf Jonathan Wolf in ein Nebengebäude des malerischen Bauernhofs zieht, auf dem sie mit ihrem erwachsenen Sohn und dessen Familie lebt. Für die Damenbesuche und die lautstarken Partys des neuen Mieters hat sie nur abfällige Bemerkungen übrig. Dann aber lernen die beiden sich besser kennen - und es passiert etwas, worauf weder Eva noch Jonathan vorbereitet waren: Sie verlieben sich ineinander. Ihre Beziehung stößt allerdings nicht überall auf Verständnis.
02:40
Unternehmerin Annika Sörenbrandt (Sandra Borgmann) hat in Oslo den landesweit größten Online-Buchhandel aufgebaut. Als ihre Mutter Pernille (Senta Berger) sich von einem schweren Treppensturz nur langsam erholt, reist sie widerwillig ins provinzielle Fjærland, um ihr zu helfen. Annika hat ihrer Mutter nicht verziehen, dass die Familie vor 25 Jahren auseinandergebrochen ist und Pernille seither keinen Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Bei ihrer Ankunft in dem als "Bücherdorf" bekannten Ort erlebt Annika, dass ihr jüngerer Halbbruder Henrik (Thure Lindhardt), den sie als Kind das letzte Mal sah, an einer Form von Autismus leidet, die ihn zu erstaunlichen Gedächtnisleistungen befähigt. Henrik ist ein wandelndes Lexikon, doch er hat das Gemüt eines Kindes, das abgeschottet in seiner eigenen Welt lebt. Durch die Nähe zu ihrem Halbbruder taut allmählich das Eis zwischen Tochter und Mutter. Der Schlüssel zum Geheimnis zwischen den beiden findet sich in Pernilles Tagebuch.
04:10
"Ich will auf keinen Fall Winzer werden" - da war sich Prinz Felix sicher. Er fängt doch an Weinbau zu studieren und übernimmt das elterliche Familienweingut in Wallhausen im Landkreis Bad Kreuznach. Er will es sogar an die Spitze der deutschen Weinbaubetriebe führen. Der Weg dahin wird eine Gratwanderung zwischen einer mehr als 800 Jahre alten Familientradition und dem wirtschaftlichen Überleben. Er kommt dem Ziel einen ganzen Schritt näher: Seine Frau Prinzessin Victoria steigt mit ein. Sie hilft mit, wo sie kann obwohl sie hochschwanger ist und von Weinbau zunächst kaum etwas versteht. Im Herbst fahren die beiden eine Rekordernte ein und stellen fest, dass dieses Jahr wie ein Neustart war. Fast nebenbei gründen sie eine Familie, eröffnen eine neue Vinothek, bekommen einen Hund. Kraft für das stramme Programm schöpfen die beiden vor allem aus ihrem starken Glauben: Sie beten, wenn ein Unwetter die Trauben zu vernichten droht und halten Andacht, selbst im größten Trubel der Lese.
04:55
Das Gravieren in Metall ist eine hochkomplexe Kunst, ein Handwerk, das auch heute noch an seinem traditionellen Kern festhält. Es gibt nur noch wenige Menschen, die dieses Handwerk beherrschen und davon leben. Denn graviert wird nicht mit einem Laser, sondern von Hand: Mit Hammer, spitzem Stichel und jahrelang erlernten Handgriffen. Abertausende, gezielte Schläge lassen in tagelanger Arbeit ein filigranes Bild in hartem Metall entstehen. Im Allgäu geben zwei Graveurinnen unterschiedlicher Generationen Einblick in diesen alten Handwerksberuf. Ihre Arbeitsweisen unterscheiden sich, die Faszination für ihr Handwerk verbindet sie. Sigrid Mückenheim und Sarah Wolske zeichnen, hämmern und meißeln ihre Bilder konzentriert ins Metall. Sie lassen miterleben, wie sich ein Traditionshandwerk über Generationen verändert und modernisiert, dabei jedoch nie seinen Kern verliert: die Hingabe bis ins kleinste Detail.