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Kinderarzt Dr. Waldemar Weber ist entsetzt: Ausgerechnet zu seinem ersten Hochzeitstag kündigt sich Egon an, sein inzwischen erwachsener Adoptivsohn aus erster Ehe. Da seine neue Frau Henny von Egon nichts weiß, will Waldemar diesen Besuch verhindern - zwecklos. Als der verlorene Sohn schließlich vor der Tür steht, versucht Waldemar, ihn vor den misstrauischen Blicken seiner Frau zu verstecken. Zur Tarnung muss Egon in die Rolle einer Schriftstellerin schlüpfen, die unter dem männlichen Pseudonym "Erik Helgers" schreibt. Dummerweise ist Henny jedoch die wahre Identität von "Erik Helgers" bekannt - was Egon nicht davon abhält, seine Rolle perfekt zu spielen. Die ausgelassene Verwechslungskomödie präsentiert Heinz Erhardt (der Schauspieler starb 1979) in einer Paraderolle.
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Die 1960er Jahre waren geprägt vom Wirtschaftswunder und dem sich erfüllenden Traum der Deutschen, sich endlich wieder etwas leisten zu können. Das Auto und die Fernreise waren beispielgebend dafür. Diese Zeit war auch die Blütezeit des Schlagers, in dessen Texten sich Gefühle von Freiheit und Unbeschwertheit spiegeln. In den 1960er Jahren ist auch die magnetische Bandaufzeichnung in den Fernsehanstalten eingeführt worden. Einige dieser Schätze haben die Zeit nicht überlebt. Der Rest wurde inzwischen digitalisiert.