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Im nördlichen Apennin schlägt das wahre Herz Italiens: in den grünen Wäldern, den verlassenen Dörfern und der sanften Hügel-Landschaft zwischen Bologna und Florenz. Der Gebirgszug des Apennins erstreckt sich von Ligurien quer über den italienischen Stiefel bis nach Kalabrien an der Stiefelspitze. Andrea Barrani träumt davon, an den steilen Hängen der Cinque Terre seinen eigenen Wein zu produzieren. Auch die Schäferin Cinzia Angiolini hat im Apennin ihr Glück gefunden: Sie züchtet die lokale Schafsrasse Zerasca. Die Bewohner:innen wollen alte Traditionen noch immer pflegen - wie die Glockenspieler von Monghidoro. Laura Sbaccheri hat sich ihren Traum erfüllt: Sie fährt mit ihrem Motorrad auf der Rennstrecke Mugello mit 250km/h und genießt den Geschwindigkeitsrausch. In Umbrien endet die Reise entlang des nördlichen Apennins. Hier zeigt der Geologe Andrea Mazzoli auf Mountainbike-Touren, welches spektakuläre Geheimnis in den Millionen Jahre alten Felsen verborgen liegt.
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Die stumme schottische Auswanderin Ada (Holly Hunter) muss mit ihrer neunjährigen Tochter Flora (Anna Paquin) eine ganze Nacht in einer einsamen Bucht an der Küste Neuseelands warten, bis Farmer Stewart (Sam Neill) die beiden abholt. Adas Vater hat ihr Stewart als Ehemann aufgezwungen. Trotz ihrer flehentlichen Bitten lässt Stewart ihr Klavier, das ihr die Stimme ersetzt, am Strand zurück, als er Ada und Flora auf sein Anwesen im Regenwald holt. Dort ist Baines (Harvey Keitel) ihr Nachbar, ein verschlossener, eigenwilliger Einwanderer, dessen Maori-Tätowierungen im Gesicht bekunden, dass er zwischen der Welt bigotter weißer Siedler:innen und dem ungezwungenen Dschungeldasein der Eingeborenen lebt. Im Gegensatz zu Adas verklemmtem Mann spürt Baines schnell, was der Konzertflügel der jungen Frau bedeutet, er bringt ihn in seinen Besitz und schlägt ihr vor, sich das Piano zurückzuverdienen, wenn sie ihm Zärtlichkeiten gestattet.