12:00
17:05
Von den höchsten Gipfeln der Anden bis in die Salzwüsten Boliviens: Es ist die Erfüllung eines Lebenstraums, eine gewaltige Reise entlang der Anden. Mit ihrem Camper fahren Svenja und Sebastian durch Südamerika. Immer mit dabei: Hündin Pepper.
18:00
Neuer Grossevent Im Jahr ohne Olympische Spiele und ohne Weltmeisterschaft lanciert World Athletics einen neuen Leichtathletik-Event: Ultimate Championship. An drei Tagen starten die weltbesten Athletinnen und Athleten in kompakten Sessions. Der Veranstalter verspricht eine komplett neue Inszenierung der Leichtathletik und schüttet hohe Preisgelder aus. Ultimate Championship soll bei der ersten Austragung in Budapest für neue Massstäbe sorgen. Das Sportpanorama beleuchtet den neuen Event und fragt: Hat die Leichtathletik auf einen solchen Event gewartet? Wie reagieren die Athletinnen und Athleten auf diesen zusätzlichen Event? Und warum werden eigentlich nicht alle Disziplinen berücksichtigt? Nachwuchs gegen Profis Wenn in Crans-Montana die Golfprofis das Masters der PGA European Tour spielen, bekommen 22 Schweizer Golf-Juniorinnen und -Junioren ihre Chance, gegen einen Profi anzutreten. Bei «Beat the Pro» («bezwinge den Profi») spielen die 14- bis 16-Jährigen einen Schlag gegen die Profis. Wer kommt dem Ziel mit einem Schlag näher? Profi oder Nachwuchs? Das Sportpanorama begleitet den Nachwuchs zum Auftritt auf der grossen Bühne. Monza empfängt den einheimischen WM-Leader Erstmals seit 21 Jahren führt mit Kimi Antonelli wieder ein Italiener die Formel-1-WM an. Nun gastiert der Formel-1-Tross in Italien für den legendären GP von Monza. Heimspiel also für den WM-Leader Antonelli. Oder doch nicht? Antonelli fährt für Mercedes, Monza ist aber DIE Heimstätte von Ferrari. Wie zerrissen sind die fachkundigen Formel-1-Fans Italiens deswegen? Den Italiener im «falschen» Auto unterstützen, oder überwiegt die Ferrari-Liebe? Der Augenschein vor Ort gibt es im Sportpanorama.
19:00
Das Magazin bietet den Komplettservice zur höchsten Schweizer Fussballliga mit den Matchberichten zur aktuellen Runde. Dazu: ausgewählte Highlights aus der Women's Super League, der Challenge League und von Schweizer Akteuren in ausländischen Ligen.
20:05
1947: Der Neuankömmling und geniale Mathematiker John Forbes Nash (Russell Crowe) gilt auf dem Campus der Elite-Universität Princeton als selbstverliebter Sonderling. Er meidet die täglichen Zusammenkünfte, die Konversation mit den Kollegen und sogar die Vorlesungen. Stattdessen brütet er wie ein Besessener über Zahlen und Formeln, die er oft auch auf Wände und Fenster kritzelt. Nur selten kann ihn sein lebenslustiger Zimmergenosse Charles (Paul Bettany) zum Ausgehen animieren. Der Konkurrenzkampf unter den Studenten ist brutal, und seine Klassenkameraden würden Nash nur zu gerne scheitern sehen. Trotzdem sind sie es, die Nash ungewollt zu seinem Durchbruch verhelfen. Bei einem seiner seltenen Kneipenbesuche ist es eine typische Ausgehsituation - drei Männer kämpfen um die Aufmerksamkeit einer Blondine -, die Nash zu einer mathematischen Entdeckung inspiriert. Bereits 1953 ist Nash Professor und Institutsleiter. Bei einer Vorlesung verliebt er sich in die hübsche Studentin Alicia (Jennifer Connelly). Kurz nach der Heirat aber bekommt das häusliche Glück der beiden Risse. Nash wird vom geheimnisvollen Agenten William Parcher (Ed Harris) kontaktiert. Im Auftrag des Pentagon muss er Zeitschriften und Zeitungen nach Codes der Russen absuchen. Durch Parcher gerät Nash in ein undurchschaubares Dickicht von Staatsgeheimnissen und Spionage. Nach und nach setzt der Auftrag Nash immer mehr unter Druck. Bei einem Mathematikerkongress kommt es zum Eklat. Nash wird vom Nervenarzt Doktor Rosen (Christopher Plummer) in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert. Die Diagnose lautet auf paranoide Schizophrenie. Mit insgesamt acht Nominationen und vier Oscars wurde Ron Howards Film über den Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash Junior 2002 zum Abräumer bei den Oscars. «A Beautiful Mind» gewann in den Kategorien Bester Film, Bester Regisseur und Bestes adaptiertes Drehbuch. Der nominierte Hauptdarsteller Russell Crowe wurde zwar von Denzel Washington («Training Day») ausgestochen, dafür konnte die bis dahin relativ unbekannte Jennifer Connelly als Alicia die begehrte Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin nach Hause tragen. Für Sylvia Nasar, Autorin der Buchvorlage, war Nashs Ehefrau auch eine entscheidende Inspirationsquelle. «Ohne Alicia hätte Nash nie überlebt. Für mich war sie die Heldin des Buches und ist auch die Heldin des Films.»
22:20
Eigentlich hätte die junge Lara Croft (Alicia Vikander) es nicht nötig, sich mit anderen Velokurieren ein Rennen um wenige Hundert britische Pfund zu liefern. Denn sie stammt aus einer schwerreichen Familie, und weil ihr vor Jahren spurlos verschwundener Vater demnächst für tot erklärt werden soll, hätte sie ausgesorgt. Dass ihr geliebter Papa nicht mehr lebt, damit kann Lara sich nicht abfinden - und tatsächlich scheint es, als ob er aus dem Jenseits mit ihr Kontakt aufnähme. Die Lösung eines Rätsels nämlich führt die junge Frau zu einer Geheimtür in der Familiengruft und alsbald in ein geheimes Arbeitszimmer. Die Unterlagen, die sich dort befinden, soll Lara auf Geheiss ihres Vaters vernichten, um grosse Gefahr von der Menschheit abzuwenden. Doch natürlich ist die Neugier der selbstbewussten jungen Engländerin längst geweckt. Lara Croft bricht auf und folgt der Spur ihres Vaters nach Hong Kong und zu einer Insel im unzugänglichen Teufelsmeer, wo sich das sagenumwobene Grab der lebendig begrabenen ersten Königin von Japan befinden soll, die mittels schwarzer Magie Tod und Zerstörung verbreitete. Gross war die Überraschung, als die Nachfolgerin von Angelina Jolie bekanntgegeben wurde als Darstellerin der Kino-Heldin von «Tomb Raider» aus den aus den gleichnamigen Videospielen: Alicia Vikander. Denn die 1988 geborene Schwedin war zuvor hauptsächlich im Arthouse-Kino aufgefallen, so auch 2015 in «The Danish Girl», wofür sie mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Doch mit Verletzlichkeit und emotionaler Substanz reichert sie ihre Lara Croft mit Facetten an, die sie plastischer machen als altgediente Actionhelden. Dass ihr Körperbau für eine Actionrolle sowieso zu zierlich sei, kickt und boxt Vikander bereits in der ersten Szene des Filmes aus den Vorstellungen des Publikums. Die «Basler Zeitung» zeigte sich von diesem «Reboot» angetan: «Es ist Abenteuerkino klassischen Zuschnitts mit fantasievollen Schauplätzen, einer recht gruseligen 'Backstory' und ausgeprägt viel Todesgefahr. Steven Spielberg himself hätte das nicht viel besser hingekriegt.» Eine Fortsetzung ist bislang trotzdem nicht angekündigt worden - einzig eine Animationsserie, die 2024 auf Netflix gestartet ist.